The Paradox of Vertical Flight

The Paradox of Vertical Flight

Hardback
4.06

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Description

Hilarious, deeply moving, mind-bending, original, romantic, and surprising, this debut teen novel by Emil Ostrovski will appeal to fans of John Green, Chris Crutcher, and Andrew Smith. Gary Shteyngart, author of the New York Times bestseller Super Sad True Love Story, says: "Do yourself a favor and get inside a car with Emil Ostrovski immediately! The Paradox of Vertical Flight is an amazing road trip. You're in for one heck of a ride." An Indie Next Pick!
On the morning of his eighteenth birthday, Jack Polovsky kidnaps his own baby, names him Socrates, stocks up on baby supplies at Walmart, and hits the road with his best friend, Tommy, and with the baby's mother, Jess. As they head to Grandma's house (eluding the police at every turn), Jack tells baby Socrates the Greek myths—because all stories spring from those stories, really. Even this one. By turns funny, heart wrenching, and wholly original, this debut novel by Emil Ostrovski explores the nature of family, love, friendship, fatherhood, and myth.
"Shares a sense of humor and philosophical bent with such YA authors as John Green and Chris Crutcher. But the story and likable characters are Ostrovsky's own, a delightful mix of quirky, intelligent, naive, well-intentioned, and just plain dumb teens. A delightful success."—ALA Booklist

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
272
Price
20.95 €

Posts

1
All
4

"Wo ein bisschen Zeit ist ...." wurde mir als Geheimtipp ans Herz gelegt und die Inhaltsangabe versprach genau das, was ich mir wünschte: Tiefsinniges kombiniert mit Humor. Doch nach einem kurzen Prolog wurde ich zu einem deprimierten Jack und seinen recht verwirrenden Gedanken geworfen. Er studiert sogar an einem Suicid herum, doch als er die erste Pille schlucken will, klingelt sein Handy und seine Exfreundin eröffnet ihm, dass sie in wenigen Momenten sein Kind zur Welt bringen will. Als Jack dann seinen Sohn in den Händen hält, nimmt das Schicksal seinen Lauf - oder besser gesagt: Er nimmt seinen Sohn und möchte ihn seiner an Alzheimer leidenden Grossmutter vorstellen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Jack geschildert. Er ist ein sympathischer Teenager, der jedoch noch seinen Platz in der Gesellschaft sucht. Er macht sich Gedanken über Gott und die Welt und führt mit seinem Sohn, den er liebevoll Sokrates nennt, imaginiere Diskussionen, die sehr philosophisch und manchmal auch etwas abgehoben sind. So sind in Emil Ostrovskis Debüt das Erwachsen werden, die Freundschaft, der Sinn des Lebens im Allgemeinen zentrale Fragen, die zum Mitdenken anregen. Die Geschichte, die Sprache ist sicher keine einfache und doch kommt der Humor nicht zu kurz. Als Mutter muss man zwar das eine oder andere Mal wegschauen - denn wer füttert schon ein Neugeborenes mit Apfelmus? - doch die Kombination von viel Philosophie mit einem rechten Schuss Ironie, tut gut. "Wo ein bisschen Zeit ist ..." ist ein ungeschliffener Diamant, der wohl nur von einem kleinen Teil Leser entdeckt wird - und wohl auch beim Zielpublikum keinen Hype auslösen wird. "Wo ein bisschen Zeit ist ...." ist weit weg von Mainstream, lässt sich nicht einfach locker flockig weglesen. Man muss etwas dafür tun und bekommt dafür eine tiefsinnige, aber trotzdem unterhaltsame Suche eines Teenagers nach sich selbst und seinem Platz in der Welt und dabei den Spagat zwischen Kindskopf und Philosoph beherrscht. Fazit: "Wo ein bisschen Zeit ist ..." ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Dazu ist es zu anders, zu speziell, zu philosophisch .... jedoch auch witzig und herzerwärmend. Ein Roadtrip mit drei Teenagern und einem Baby .... und es lohnt sich einzusteigen.

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