The Other Black Girl
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Description
THE INSTANT NEW YORK TIMES BESTSELLER
SHORTLISTED FOR THE BOLLINGER EVERYMAN WODEHOUSE PRIZE FOR COMIC FICTION
'One of the biggest reads of the summer, and for good reason' INDEPENDENT
'Enormously fun . . . A joyous thrill ride of a book' VOX
'Candice Carty-Williams' Queenie crossed with Jordan Peele's Get Out . . . Slick and addictive' METRO
_________________________
Twenty-six-year-old editorial assistant Nella Rogers is tired of being the only Black employee at Wagner Books. Fed up with the isolation and the micro-aggressions, she's thrilled when Hazel starts working in the cubicle beside hers. They've only just started comparing natural hair care regimens, though, when a string of uncomfortable events cause Nella to become Public Enemy Number One and Hazel, the Office Darling.
Then the notes begin to appear on Nella's desk: LEAVE WAGNER. NOW.
It's hard to believe Hazel is behind these hostile messages. But as Nella starts to spiral and obsess over the sinister forces at play, she soon realises that there is a lot more at stake than her career.
Dark, funny and furiously entertaining, The Other Black Girl will keep you on the edge of your seat until the very last twist.
_________________________
THE BOOK EVERYONE IS TALKING ABOUT:
'One of the books of the year . . . Will blow your mind' STYLIST
'Super-smart, dryly funny' RED
'Page-turning, toe-curling, thrilling. You won't put this one down' BLACK GIRLS BOOK CLUB FOR REFINERY29
'Sharp, satirical and fun' DAILY MAIL
'Bright and funny . . . You will turn page after page in your eagerness to unravel this novel' OYINKAN BRAITHWAITE, NEW YORK TIMES
'The funniest, wildest, deepest, most thought-provoking ride of a book' ATTICA LOCKE
'The year's most buzzed-about debut more than lives up to the hype' i
'Very, very funny and acutely observed' ELIZABETH DAY
'It should be at the top of your summer reading list' WASHINGTON POST
Book Information
Posts
The Other Black Girl ist ein Buch mit total spannenden und wichtigen Blickwinkeln, die viele Aspekte der Schwarzen Kultur und auch Aspekte von Rassismuserfahrungen hervorheben. Darüber hinaus gibt es einen Einblick in die amerikanische/new yorker Verlagswelt. Dieser Aspekt könnte auch auf das allgemeine Arbeitsleben Schwarzer Menschen in der (weißen) Arbeitswelt übertragen werden, denke ich. Ich mag viele Punkte an diesem Buch. Auch die Perspektive von rivalisierenden Schwarzen Kolleg:innen, die in dem Roman aufgegriffen und ausführlich ausgearbeitet wird, war für mich interessant. Leider verliert mich das Buch an der Stelle, in der es in einen verdeckten Wettstreit zwei rivalisierender Gruppen im Untergrund geht. Ich möchte aber nicht zu viel verraten für alle, die das Buch noch lesen möchten. Die Autorin stellt die Fragen, ob man seine persönlichen und ethischen Werte aufrechterhalten kann, wenn man auf der Karriereleiter ganz nach oben möchte. Wem möchte ich gefallen? Was muss ich dafür tun? Wen muss ich dafür zurücklassen? Kann ich das mit meinen Normen und Werten vereinbaren?
Mein Leseeindruck: Ich will es nicht beschönigen, das Buch hat wirklich so seine Längen, die teilweise etwas anstrengend waren. Mehrere Erzählstränge, die mich erst begeistern konnten aber mich besonders bei einem mit Fragen zurückgelassen hat. Aber das war ja noch nicht alles: Schonungslos, ehrlich und mutig fand ich das Thema des Buches. Mutig, darüber zu schreiben, und das so schonungslos ehrlich. Als einzige "Schwarze" arbeitet Nella seit geraumen zwei Jahren als Lektorassistentin bei Wagner Books, was sich ändert, als plötzlich Hazel vor ihr steht. Nella kann ihr Glück kaum fassen und freut sich endlich eine schwarze Kollegin zu haben. Überaus engagiert arbeitet sie Hazel in die Verlagswelt ein. Nebenbei liest sie im Auftrag ihrer Chefin ein neues Manuskript eines Autoren und stört sich an der einzigen schwarzen Protagonistin welche sehr eindimensional geraten ist und zu viele Klischees bedient. Hin und hergerissen fühlt sich Nella, aber als ihr die neue Kollegin Hazel rät den Mund aufzumachen, konfrontiert Nella ihre Chefin und den Autoren mit ihren Bedenken - und fällt damit auf die Nase. Mich hat es nicht verwundert, dass sich Nella so schnell zu ihrer neuen Kollegin hingezogen fühlt und schnell Vertrauen fasst. Nella bemerkt, dass Hazel mehrere Gesichter hat, lässt sich aber immer von fadenscheinigen Ausreden beschwichtigen. Ich fand es sehr glaubhaft beschrieben, wie die Beziehung der Beiden entstand und sich entwickelte, auch wie sich diese Spirale immer weiter auf Nellas Leben auswirkte. Die Erzählungen haben mich gefesselt. Vielleicht hätte es diesen zweiten Handlungsstrang nicht unbedingt benötigt, vielleicht war es das, was mich dann irgendwann nicht mehr wirklich begeistern konnte und weswegen ich längere Zeit über dieses Buch nachdenken musste. Die grundlegende Idee von Freundschaft, sich zugehörig fühlen aber auch die toxische Beziehung zwischen Nella und Hazel fand ich wirklich gut und glaubhaft. Ich glaube, mir hätte es insgesamt mehr Lesevergnügen bereitet, wenn man sich auf diese Geschichte konzentriert hätte. Eine Empfehlung gibt's daher nur bedingt von mir.

Neue, aber verworrene Blickwinkel
Einen Roman aus der Perspektive einer Angehörigen der People of Color zu lesen, war spannend und hat mich zum Nachdenken gebracht. Die Geschichte wurde aber immer verworrener und schwieriger nachvollziehbar, wie das mit den Other Black Girls (OBGs) läuft. Ich wollte unbedingt wissen, wie es funktioniert und konnte das Buch daher nicht mehr aus der Hand legen. So richtig überzeugt bin ich aber nicht.
Die Geschichte beginnt 30 Jahre in der Vergangenheit, eine Schwarze Frau flüchtet vor etwas oder irgendwem. Dann folgt ein Sprung in die Gegenwart und wir folgen Nella, der einzigen Schwarzen Angestellten in einem Verlagshaus. Nella hat es dadurch nicht leicht, ständig ist sie Mikroaggressionen und Alltagsrassismus ausgesetzt. Täglich kämpft sich mit sich selbst: Soll sie den Rassismus ansprechen oder lieber nicht um nicht als wütend oder übersensibel abgestempelt zu werden? Umso größer ist für Nella die Freude als die ebenfalls Schwarze Hazel angestellt wird. Doch Hazel hat kein Problem mit dem Verhalten der weißen Kolleg*innen und fällt Nella sogar in den Rücken als diese versucht sich gegen rassistische Stereotype in einem Roman auszusprechen. Zudem bekommt Nella seit Hazels auftauchen anonyme Nachrichten, die sie auffordern das Verlagshaus zu verlassen. Als sie darauf hin anfängt Nachforschung gegen Hazel anzustellen, entdeckt sie schnell, dass sie etwas sehr Großem auf der Spur ist... Das Buch fängt langsam an. Die Arbeitsatmosphäre in einem so großen Unternehmen samt Arbeitskultur und Diversitätsperformance, die spätestens da aufhört, wo Geld ins Spiel kommt, sind perfekt geschrieben... hab mich mehr als einmal unwohl gefühlt, wenn Nella etwas sagen will und es dann plötzlich nur noch darum ging wie verletzend es für die kritisierte Person war auf problematisches Verhalten angesprochen worden zu sein. Hazel ist ein spannender Charakter, da sie für mich für jene marginalisierten Personen steht, die sich der Mehrheitsgesellschaft anbiedern, um voranzukommen und dafür auch mal alle anderen Menschen unter den Bus werden. Im Laufe des Buches nehmen die Thriller Elemente zu. Dann der Twist am Schluss… ich bin mir da sehr unschlüssig. An sich habe ich keine Scifi-Erklärung benötigt ,zumal die Erklärung sich fehl am Platz und nicht komplett durchdacht anfühlte.
Die Geschichte beginnt 30 Jahre in der Vergangenheit, eine Schwarze Frau flüchtet vor etwas oder irgendwem. Dann folgt ein Sprung in die Gegenwart und wir folgen Nella, der einzigen Schwarzen Angestellten in einem Verlagshaus. Nella hat es dadurch nicht leicht, ständig ist sie Mikroaggressionen und Alltagsrassismus ausgesetzt. Täglich kämpft sich mit sich selbst: Soll sie den Rassismus ansprechen oder lieber nicht um nicht als wütend oder übersensibel abgestempelt zu werden? Umso größer ist für Nella die Freude als die ebenfalls Schwarze Hazel angestellt wird. Doch Hazel hat kein Problem mit dem Verhalten der weißen Kolleg*innen und fällt Nella sogar in den Rücken als diese versucht sich gegen rassistische Stereotype in einem Roman auszusprechen. Zudem bekommt Nella seit Hazels auftauchen anonyme Nachrichten, die sie auffordern das Verlagshaus zu verlassen. Als sie darauf hin anfängt Nachforschung gegen Hazel anzustellen, entdeckt sie schnell, dass sie etwas sehr Großem auf der Spur ist... Das Buch fängt langsam an. Die Arbeitsatmosphäre in einem so großen Unternehmen samt Arbeitskultur und Diversitätsperformance, die spätestens da aufhört, wo Geld ins Spiel kommt, sind perfekt geschrieben... hab mich mehr als einmal unwohl gefühlt, wenn Nella etwas sagen will und es dann plötzlich nur noch darum ging wie verletzend es für die kritisierte Person war auf problematisches Verhalten angesprochen worden zu sein. Hazel ist ein spannender Charakter, da sie für mich für jene marginalisierten Personen steht, die sich der Mehrheitsgesellschaft anbiedern, um voranzukommen und dafür auch mal alle anderen Menschen unter den Bus werden. Im Laufe des Buches nehmen die Thriller Elemente zu. Dann der Twist am Schluss… ich bin mir da sehr unschlüssig. An sich habe ich keine Scifi-Erklärung benötigt ,zumal die Erklärung sich fehl am Platz und nicht komplett durchdacht anfühlte.
Nicht mein Fall
Ich wurde nicht so wirklich warm mit dem Buch. Es wurden einige interessante Themen angesprochen und teilweise war es erhellend über Probleme und Sorgen zu lesen, die mir fremd sind. Aber packend war es nicht und meist musste ich mich ein bisschen zum Weiterlesen zwingen. Noch in den letzten 40 Seiten habe ich mich gefragt, wovon das Buch eigentlich handelt - die Auflösung am Ende fand ich dann doch sehr schräg und wirkte fast als würde das Buch auf den letzten 20 Seiten das Genre wechseln. Ich hätte mich vorher vielleicht mehr informieren müssen, worum es geht.
Description
THE INSTANT NEW YORK TIMES BESTSELLER
SHORTLISTED FOR THE BOLLINGER EVERYMAN WODEHOUSE PRIZE FOR COMIC FICTION
'One of the biggest reads of the summer, and for good reason' INDEPENDENT
'Enormously fun . . . A joyous thrill ride of a book' VOX
'Candice Carty-Williams' Queenie crossed with Jordan Peele's Get Out . . . Slick and addictive' METRO
_________________________
Twenty-six-year-old editorial assistant Nella Rogers is tired of being the only Black employee at Wagner Books. Fed up with the isolation and the micro-aggressions, she's thrilled when Hazel starts working in the cubicle beside hers. They've only just started comparing natural hair care regimens, though, when a string of uncomfortable events cause Nella to become Public Enemy Number One and Hazel, the Office Darling.
Then the notes begin to appear on Nella's desk: LEAVE WAGNER. NOW.
It's hard to believe Hazel is behind these hostile messages. But as Nella starts to spiral and obsess over the sinister forces at play, she soon realises that there is a lot more at stake than her career.
Dark, funny and furiously entertaining, The Other Black Girl will keep you on the edge of your seat until the very last twist.
_________________________
THE BOOK EVERYONE IS TALKING ABOUT:
'One of the books of the year . . . Will blow your mind' STYLIST
'Super-smart, dryly funny' RED
'Page-turning, toe-curling, thrilling. You won't put this one down' BLACK GIRLS BOOK CLUB FOR REFINERY29
'Sharp, satirical and fun' DAILY MAIL
'Bright and funny . . . You will turn page after page in your eagerness to unravel this novel' OYINKAN BRAITHWAITE, NEW YORK TIMES
'The funniest, wildest, deepest, most thought-provoking ride of a book' ATTICA LOCKE
'The year's most buzzed-about debut more than lives up to the hype' i
'Very, very funny and acutely observed' ELIZABETH DAY
'It should be at the top of your summer reading list' WASHINGTON POST
Book Information
Posts
The Other Black Girl ist ein Buch mit total spannenden und wichtigen Blickwinkeln, die viele Aspekte der Schwarzen Kultur und auch Aspekte von Rassismuserfahrungen hervorheben. Darüber hinaus gibt es einen Einblick in die amerikanische/new yorker Verlagswelt. Dieser Aspekt könnte auch auf das allgemeine Arbeitsleben Schwarzer Menschen in der (weißen) Arbeitswelt übertragen werden, denke ich. Ich mag viele Punkte an diesem Buch. Auch die Perspektive von rivalisierenden Schwarzen Kolleg:innen, die in dem Roman aufgegriffen und ausführlich ausgearbeitet wird, war für mich interessant. Leider verliert mich das Buch an der Stelle, in der es in einen verdeckten Wettstreit zwei rivalisierender Gruppen im Untergrund geht. Ich möchte aber nicht zu viel verraten für alle, die das Buch noch lesen möchten. Die Autorin stellt die Fragen, ob man seine persönlichen und ethischen Werte aufrechterhalten kann, wenn man auf der Karriereleiter ganz nach oben möchte. Wem möchte ich gefallen? Was muss ich dafür tun? Wen muss ich dafür zurücklassen? Kann ich das mit meinen Normen und Werten vereinbaren?
Mein Leseeindruck: Ich will es nicht beschönigen, das Buch hat wirklich so seine Längen, die teilweise etwas anstrengend waren. Mehrere Erzählstränge, die mich erst begeistern konnten aber mich besonders bei einem mit Fragen zurückgelassen hat. Aber das war ja noch nicht alles: Schonungslos, ehrlich und mutig fand ich das Thema des Buches. Mutig, darüber zu schreiben, und das so schonungslos ehrlich. Als einzige "Schwarze" arbeitet Nella seit geraumen zwei Jahren als Lektorassistentin bei Wagner Books, was sich ändert, als plötzlich Hazel vor ihr steht. Nella kann ihr Glück kaum fassen und freut sich endlich eine schwarze Kollegin zu haben. Überaus engagiert arbeitet sie Hazel in die Verlagswelt ein. Nebenbei liest sie im Auftrag ihrer Chefin ein neues Manuskript eines Autoren und stört sich an der einzigen schwarzen Protagonistin welche sehr eindimensional geraten ist und zu viele Klischees bedient. Hin und hergerissen fühlt sich Nella, aber als ihr die neue Kollegin Hazel rät den Mund aufzumachen, konfrontiert Nella ihre Chefin und den Autoren mit ihren Bedenken - und fällt damit auf die Nase. Mich hat es nicht verwundert, dass sich Nella so schnell zu ihrer neuen Kollegin hingezogen fühlt und schnell Vertrauen fasst. Nella bemerkt, dass Hazel mehrere Gesichter hat, lässt sich aber immer von fadenscheinigen Ausreden beschwichtigen. Ich fand es sehr glaubhaft beschrieben, wie die Beziehung der Beiden entstand und sich entwickelte, auch wie sich diese Spirale immer weiter auf Nellas Leben auswirkte. Die Erzählungen haben mich gefesselt. Vielleicht hätte es diesen zweiten Handlungsstrang nicht unbedingt benötigt, vielleicht war es das, was mich dann irgendwann nicht mehr wirklich begeistern konnte und weswegen ich längere Zeit über dieses Buch nachdenken musste. Die grundlegende Idee von Freundschaft, sich zugehörig fühlen aber auch die toxische Beziehung zwischen Nella und Hazel fand ich wirklich gut und glaubhaft. Ich glaube, mir hätte es insgesamt mehr Lesevergnügen bereitet, wenn man sich auf diese Geschichte konzentriert hätte. Eine Empfehlung gibt's daher nur bedingt von mir.

Neue, aber verworrene Blickwinkel
Einen Roman aus der Perspektive einer Angehörigen der People of Color zu lesen, war spannend und hat mich zum Nachdenken gebracht. Die Geschichte wurde aber immer verworrener und schwieriger nachvollziehbar, wie das mit den Other Black Girls (OBGs) läuft. Ich wollte unbedingt wissen, wie es funktioniert und konnte das Buch daher nicht mehr aus der Hand legen. So richtig überzeugt bin ich aber nicht.
Die Geschichte beginnt 30 Jahre in der Vergangenheit, eine Schwarze Frau flüchtet vor etwas oder irgendwem. Dann folgt ein Sprung in die Gegenwart und wir folgen Nella, der einzigen Schwarzen Angestellten in einem Verlagshaus. Nella hat es dadurch nicht leicht, ständig ist sie Mikroaggressionen und Alltagsrassismus ausgesetzt. Täglich kämpft sich mit sich selbst: Soll sie den Rassismus ansprechen oder lieber nicht um nicht als wütend oder übersensibel abgestempelt zu werden? Umso größer ist für Nella die Freude als die ebenfalls Schwarze Hazel angestellt wird. Doch Hazel hat kein Problem mit dem Verhalten der weißen Kolleg*innen und fällt Nella sogar in den Rücken als diese versucht sich gegen rassistische Stereotype in einem Roman auszusprechen. Zudem bekommt Nella seit Hazels auftauchen anonyme Nachrichten, die sie auffordern das Verlagshaus zu verlassen. Als sie darauf hin anfängt Nachforschung gegen Hazel anzustellen, entdeckt sie schnell, dass sie etwas sehr Großem auf der Spur ist... Das Buch fängt langsam an. Die Arbeitsatmosphäre in einem so großen Unternehmen samt Arbeitskultur und Diversitätsperformance, die spätestens da aufhört, wo Geld ins Spiel kommt, sind perfekt geschrieben... hab mich mehr als einmal unwohl gefühlt, wenn Nella etwas sagen will und es dann plötzlich nur noch darum ging wie verletzend es für die kritisierte Person war auf problematisches Verhalten angesprochen worden zu sein. Hazel ist ein spannender Charakter, da sie für mich für jene marginalisierten Personen steht, die sich der Mehrheitsgesellschaft anbiedern, um voranzukommen und dafür auch mal alle anderen Menschen unter den Bus werden. Im Laufe des Buches nehmen die Thriller Elemente zu. Dann der Twist am Schluss… ich bin mir da sehr unschlüssig. An sich habe ich keine Scifi-Erklärung benötigt ,zumal die Erklärung sich fehl am Platz und nicht komplett durchdacht anfühlte.
Die Geschichte beginnt 30 Jahre in der Vergangenheit, eine Schwarze Frau flüchtet vor etwas oder irgendwem. Dann folgt ein Sprung in die Gegenwart und wir folgen Nella, der einzigen Schwarzen Angestellten in einem Verlagshaus. Nella hat es dadurch nicht leicht, ständig ist sie Mikroaggressionen und Alltagsrassismus ausgesetzt. Täglich kämpft sich mit sich selbst: Soll sie den Rassismus ansprechen oder lieber nicht um nicht als wütend oder übersensibel abgestempelt zu werden? Umso größer ist für Nella die Freude als die ebenfalls Schwarze Hazel angestellt wird. Doch Hazel hat kein Problem mit dem Verhalten der weißen Kolleg*innen und fällt Nella sogar in den Rücken als diese versucht sich gegen rassistische Stereotype in einem Roman auszusprechen. Zudem bekommt Nella seit Hazels auftauchen anonyme Nachrichten, die sie auffordern das Verlagshaus zu verlassen. Als sie darauf hin anfängt Nachforschung gegen Hazel anzustellen, entdeckt sie schnell, dass sie etwas sehr Großem auf der Spur ist... Das Buch fängt langsam an. Die Arbeitsatmosphäre in einem so großen Unternehmen samt Arbeitskultur und Diversitätsperformance, die spätestens da aufhört, wo Geld ins Spiel kommt, sind perfekt geschrieben... hab mich mehr als einmal unwohl gefühlt, wenn Nella etwas sagen will und es dann plötzlich nur noch darum ging wie verletzend es für die kritisierte Person war auf problematisches Verhalten angesprochen worden zu sein. Hazel ist ein spannender Charakter, da sie für mich für jene marginalisierten Personen steht, die sich der Mehrheitsgesellschaft anbiedern, um voranzukommen und dafür auch mal alle anderen Menschen unter den Bus werden. Im Laufe des Buches nehmen die Thriller Elemente zu. Dann der Twist am Schluss… ich bin mir da sehr unschlüssig. An sich habe ich keine Scifi-Erklärung benötigt ,zumal die Erklärung sich fehl am Platz und nicht komplett durchdacht anfühlte.
Nicht mein Fall
Ich wurde nicht so wirklich warm mit dem Buch. Es wurden einige interessante Themen angesprochen und teilweise war es erhellend über Probleme und Sorgen zu lesen, die mir fremd sind. Aber packend war es nicht und meist musste ich mich ein bisschen zum Weiterlesen zwingen. Noch in den letzten 40 Seiten habe ich mich gefragt, wovon das Buch eigentlich handelt - die Auflösung am Ende fand ich dann doch sehr schräg und wirkte fast als würde das Buch auf den letzten 20 Seiten das Genre wechseln. Ich hätte mich vorher vielleicht mehr informieren müssen, worum es geht.












