The Nanny
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Description
The Nanny kept me in white-knuckled suspense until the very last page. Gilly Macmillan's breakout thriller is a dark and twisted version of Downton Abbey gone very, very wrong. Tess Gerritsen, New York Times bestselling author
The New York Times bestselling author of What She Knew conjures a dark and unpredictable tale of family secrets that explores the lengths people will go to hurt one another.
When her beloved nanny, Hannah, left without a trace in the summer of 1988, seven-year-old Jocelyn Holt was devastated. Haunted by the loss, Jo grew up bitter and distant, and eventually left her parents and Lake Hall, their faded aristocratic home, behind.
Thirty years later, Jo returns to the house and is forced to confront her troubled relationship with her mother. But when human remains are accidentally uncovered in a lake on the estate, Jo begins to question everything she thought she knew.
Then an unexpected visitor knocks on the door and Jo's world is destroyed again. Desperate to piece together the gaping holes in her memory, Jo must uncover who her nanny really was, why she left, and if she can trust her own mother...
In this compulsively readable tale of secrets, lies, and deception, Gilly Macmillan explores the darkest impulses and desires of the human heart. Diabolically clever, The Nanny reminds us that sometimes the truth hurts so much you'd rather hear the lie.
Book Information
Posts
Ich habe Die Nanny als Hörbuch gehört und fand die Atmosphäre dabei gut gelungen. Die Sprecherin Vera Teltz hat das Ganze gut rübergebracht und die Stimmung toll eingefangen. Obwohl einige sagen, dass die Geschichte zwischendurch langatmig sei, habe ich trotzdem gerne weitergehört. Die Story war für mich nicht so vorhersehbar. Anfangs war ich auf einer anderen Spur, und erst später kam der Aha-Moment. Die Story wurde gut aufgebaut, allerdings hätte ich mir am Schluss noch eine abschließende Perspektive von Hannah oder einer anderen Figur gewünscht, um das Ende runder zu machen. Als Charaktere mochte ich Ruby und ihre Großmutter – die beiden zusammen haben mir gut gefallen. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Sterne, weil es mich unterhalten hat, auch wenn es kleine Längen gab.
🇬🇧💀👩👧 Sehr guter englischer Krimi, der zwar sehr langsam beginnt, aber dann ordentlich an Fahrt gewinnt. Alles da: Britischer Adel samt Standesgehabe, Familiengeheimnisse, Mord und Totschlag. Und ich muss wirklich sagen, dass ich selten eine der Hauptfiguren so leidenschaftich mitgehasst habe. Besonders gelungen fand ich, dass die einzelnen Kapitel jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurden. So hatte man als Leser einen viel besseren Blick auf das große Ganze, während die Hälfte des Casts noch im Dunkeln gestochert hat. Und der Fokus lag überhaupt nicht auf den Ermittlern, das war auch ne gute Abwechslung. Alles in allem schöne Krimiunterhaltung und wirklich gelungen. Die Autorin werde ich mir merken.
Was ein spannendes Buch!
Auch wenn ich ewig gebracht habe, dieses wirklich super spannende Buch zu lesen, weil ich fast zwei Wochen flach lag, habe ich es heute endlich beendet. Es ist einfach so gut. So unvorhersehbar und einfach nur spannend. Mir gefällt auch der Schreibstil sehr und die Autorin hält die ganze Zeit die Spannung oben. Wirklich empfehlenswert!

Hier sind doch alle einfach komplett durch und kaputt! 🤡😂
Also ich bin nicht direkt Teil von Die Nanny (Gilly Macmillan), aber ich beobachte das Ganze aus sicherer Entfernung… und ganz ehrlich: Ich würde keinen Fuß in dieses Haus setzen. Da ist Jo, die nach Jahren wieder in ihr Elternhaus zurückkommt..ein Ort, der so viel gute Stimmung hat wie?? Ach lassen wir das. 😂 Ihre Mutter? Emotional ungefähr auf Kühlschranktemperatur. Und dann diese Story mit der verschwundenen Nanny aus der Kindheit… schon da dachte ich: Das wird nichts Gutes.😰 UND DANN taucht plötzlich eine Frau auf und sagt: „Hey, ich bin übrigens diese Nanny.“👋🏼 Ähm… schwierig, wenn man davon ausgegangen ist, dass sie tot ist. Aber klar, komm rein, fühl dich wie zuhause 🙃 Ich sitze also daneben und denke mir die ganze Zeit: Warum hinterfragt hier niemand irgendwas richtig?! Warum bleiben alle so ruhig?! Jo warum bist du so naiv?!?! 😫 Und warum gehe ich nicht einfach weg?! (Spoiler: weil ich wissen will, was passiert) Die ganze Atmosphäre ist dieses langsame, unangenehme Gefühl, dass gleich alles eskaliert ..aber auf so eine leise, fiese Art. Kein Drama mit Ansage, sondern eher: „Oh… das war jetzt gerade ziemlich verstörend.“ Mein persönliches Highlight: Dieses konstante „Wem kann man hier trauen?“ Antwort: niemandem. Wirklich niemandem. Fazit aus meiner Beobachter-Ecke: Mega spannend, aber auf die creepy Art. Ich geh dann mal… Türen abschließen. Alle. 🫠

Manipulation steht im Vordergrund!
Das Buch erzählt die Geschichte von Jo, deren Leben aus den Fugen gerät. Gemeinsam mit ihrer Tochter muss sie zurück ins Elternhaus ziehen – ein Ort, der für sie vor allem mit schlechten Erinnerungen verbunden ist. Einziger Lichtblick scheint die Erinnerung an ihre geliebte Nanny zu sein. Doch als diese plötzlich wieder in ihr Leben tritt, nimmt die Geschichte eine ganz andere Wendung. Die Handlung entwickelt sich langsam, baut aber stetig Spannung auf und konnte mich dadurch durchgehend fesseln. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Charaktere: Jo wirkte auf mich oftmals grausam und respektlos im Umgang mit ihrer Mutter, was nicht immer leicht zu ertragen war. Virginia hingegen empfand ich als eine sehr starke Persönlichkeit, deren Handeln sich erst am Ende in seiner ganzen Tiefe erschließt. Die Nanny selbst war für mich überraschend unsympathisch – von Anfang an konnte ich keinen Zugang zu ihr finden, was meine Wahrnehmung der Geschichte zusätzlich beeinflusst hat. Insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen. Sie lebt von psychologischer Spannung, familiären Konflikten und unerwarteten Wendungen. Gerade die komplexe Dynamik zwischen Mutter, Tochter und Nanny macht das Buch so packend und vielschichtig.
Spannend
unglaublich spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Geschichte rund um Geheimnisse aus der Vergangenheit, Familienkonflikte und unerwartete Wendungen sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich die Spannung immer weiter steigert und man ständig neue Hinweise bekommt, die alles wieder in Frage stellen. Genau deshalb hat mir das Buch auch ein paar Nächte Schlaf gekostet – ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ein sehr packender Roman mit überraschenden Wendungen, den ich allen empfehlen kann, die spannende Geschichten mit dunklen Geheimnissen mögen.

Sehr langatmig !
Das Buch wird als „Roman“ beschrieben, für mich tatsächlich aber doch Tendenzen zu einem Thriller ! Eine sehr langatmige und doch sehr vorhersehbare Geschichte ! Ich habe weitaus schlimmeres gelesen aber meine Genervtheit konnte ich weniger stark unterbinden, strotzige Naivität seitens der Protagonistin Jo tat ihr Übriges .
Jo muss mit ihrer kleinen Tochter Ruby wieder zu ihrer gut situierten Mutter ziehen. Als eines Tages ein menschlicher Schädel im See beim Haus gefunden wird, ermittelt die örtliche Polizei wegen Mord - Jo‘s Mutter geht allen Fragen rund um den Schädel aus dem Weg. Zeitgleich taucht eine Frau auf, die vorgibt Hannah zu sein, die ehemalige Nanny von Jo - doch ist sie es wirklich? Jo schenkt dieser Frau all ihr Vertrauen und so wird diese die Nanny von Ruby. Was ziemlich gut und spannend anfing hatte irgendwann seine Längen. Irgendwie war schnell die Luft und damit auch die Spannung raus - klar, es ist ein Roman und kein Thriller, das ist mir bewusst, dennoch hatte ich irgendwie mehr erwartet. Jo ist unglaublich naiv und trifft irgendwie ständig komische Entscheidungen und vertraut jedem blind. Dazu kommt noch das überaus schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter - zack da haben wir das Familiendrama 😅 Das Buch lies sich schnell und gut lesen, da die Kapitel immer aus wechselnden Sichtweisen und Rückblenden geschrieben sind, konnte man es irgendwie auch doch nicht weglegen. Ruby und ihre Großmutter bilden irgendwie ein süßes Gespann, möchte ich mal nebenbei angemerkt haben.

Es war spannend.. hat sich aber auch zwischendurch sehr gezogen. Jo hat mich manchmal echt aufgeregt und hab ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen können. Virginia hat mir ganz gut gefallen gerade auch mit dem Umgang mit ihrer Enkelin. Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben wodurch man verschiedene Zeiten und Personen kennenlernt.. fande ich gut.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, wenn sie auch ihre Längen hatte. Allerdings ist das ok, es ist ja doch ein Roman, kein Psychothriller o.ä. Und trotz eventueller Längen war die Geschichte doch bis zuletzt interessant und spannend und enthielt ein/zwei Wendungen, die ich so nicht hab kommen sehen und die ich auch gut gemacht fand.
Es dauert ein wenig, aber dann wird es richtig gut.
Ich weiß nicht, ob man das Buch wirklich einen Thriller nennen kann, aber spannend war es ab einem gewissen Punkt definitiv. Das Ende kam ein bisschen zu plötzlich, 50 Seiten mehr hätten dem Buch definitiv gut getan. Man lernt die Charaktere ein wenig zu langsam kennen, doch sie gehen in die Tiefe und alle haben ihre Ecken und Kanten. Die Auflösung kam überraschend und war für mich nicht absehbar. Insgesamt habe ich das Buch genossen, auch wenn einige Konsequenzen nicht zu Ende geführt wurden und das Ende zu schnell abgearbeitet wurde.
Ein spannender Thriller
Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Die Geschichte war super super spannend, auch wenn es eher Slow Burn Thriller war und zu kaum einem Zeitpunkt vorhersehbar. Das Buch endet anders als erwartet und ich hab’s sehr geliebt. Die Autorin hat echt einen super Schreibstil und ich hab es gerne gelesen. 🥰 Es sollte beachtet werden, dass das Buch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben ist.
Richtig gute Urlaubslektüre
Das Buch war schon mein 2. von der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht. Es ließ sich flüssig lesen und war in sich stimmig. Die Story spielt in einem englischen Herrenhaus, die Charaktere waren glaubhaft und die Story logisch dargestellt. Ich habe es gern gelesen und kann es weiter empfehlen.
Ein solider Thriller. In drei Perspektiven geschrieben, wobei mir die Perspektive der Tochter überhaupt nicht zugesagt hat und ich sie teilweise total dämlich fand. Die Mutter hingegen fand ich dafür umso besser. Ließ sich gut weg lesen. Die Geschichte war spannend, bot aber jetzt nicht wirklich extrem viel Spannung.
Sie ist die tote Frau im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen.
“Die Nanny” ist ein atmosphärischer Roman/Thriller, der auf meisterhafte Weise Vergangenheit und Gegenwart verwebt. Gilly Macmillan erzählt die Geschichte von Jocelyn, deren Kindheit durch das mysteriöse Verschwinden ihrer geliebten Nanny Hannah geprägt wurde. Jahrzehnte später kehrt Jocelyn mit ihrer Tochter nach England zurück, und alte Wunden und Geheimnisse werden wieder aufgerissen. Besonders gelungen ist die Art, wie Macmillan die Spannung langsam aufbaut. Man ist ständig hin- und hergerissen zwischen Misstrauen, Erinnerungen und der Frage, wem man wirklich trauen kann. Die Charaktere sind komplex und realistisch, jeder mit eigenen Ängsten, Schwächen und Geheimnissen. Die Dynamik zwischen Jocelyn und ihrer Mutter sowie die Präsenz der ominösen Hannah sorgen für eine dichte, emotionale Atmosphäre, die den Leser bis zum überraschenden Ende fesselt. Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Passagen, besonders der Anfang, ziehen sich etwas, und an einigen Stellen hätte die Geschichte etwas straffer erzählt werden können. Dennoch beeinträchtigt dies kaum den Gesamteindruck. Fazit: Ein packendes, psychologisch tiefgründiges Buch, das Familiengeheimnisse, Verlust und Vertrauen thematisiert. Ideal für Leserinnen und Leser, die Spannung und emotionale Tiefe gleichermaßen schätzen.

📖 Die Nanny ✍🏽 Gilly McMillan 📚 blanvalet 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Jocelyn kehrt, zusammen mit ihrer Tochter Ruby zurück in ihr herrschaftliches englisches Elternhaus, ein prächtiges Herrenhaus, in dem sie einst mit der vornehmen Familie umringt von deren Angestellten lebte. Jo würde gern vermeiden mit ihrer Mutter nochmals unter einem Dach zu leben, aber nach dem Unfall-Tod ihres Ehemannes kann sie das Leben mit der Tochter in den USA nicht mehr allein bewältigen. Jocelyns Beziehung zu ihrer Mutter hat geprägt von Gefühlskälte. Um so schwieriger fällt Jo die Rückkehr, auch oder gerade weil ihrer Mutter sehr schnell gelingt Ruby für sich einzunehmen. In ihrer Kindheit war die Nanny Hannah ihre Bezugsperson. Doch diese verschwand plötzlich als Jo 7 Jahre alt war. Jetzt - 30 Jahre später - ist Jo zurück mit Ruby. Erst finden sie den Schädel eines Menschen im See und dann steht plötzlich Hannah wieder vor der Türe! Während Jo voller Begeisterung ist und sich schnell auf Hannah einlässt, ist ihre Mutter ablehnend. Warum verhält sich ihre Mutter so seltsam Hannah gegenüber? 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine Langzeit-SUB-Leiche weniger! Endlich habe ich das Buch, dass es wenigstens mal auf die #12für2024 Liste schaffte von "Stapel der Schande" zu befreien 🤣. Ob's mir gefiel? Ich bin ambivalent. Ein gut durchdachter Thriller mit viel Athmosphäre und einer tollen Familiengeschichte. Sehr detailliert geschildert und nachvollziehbar. Ich mochte den Perspektivewechsel und die verschiedenen Zeitzonen. Aber, und das ist, was ich moniere, es fehlt einfach die Spannung. Zu viel detailreiche Erzählungen, Dialoge und Handlungsstränge, die letztlich inhaltlich nicht gehaltvoll sind. Langatmig und unspannend. Leider hat sich das Buch dementsprechend gezogen. Ein eher ruhiger Thriller, der viel Fokus auf Hintergrundgeschichte hat, weniger auf spannungsvolle Szenen. Insgesamt gute Unterhaltung, aber auch nichts, was dringlich gelesen sein muss. Ich gebe wohlmeinende 4 von 5 Sterne.

Eine wirklich packende Geschichte in grossartiger Kulisse! Besonders die Mutter (Virginia) aber auch die Nanny, zwei der Hauptprotagonisten im Buch, haben mich total in ihren Bann gezogen. Deren Charakteren fand ich unglaublich spannend und eindringlich, ich wollte sie derweilen schütteln während dem Lesen um mehr aus ihrem geheimnisvollen, verstrickten Leben zu erfahren, und so hielt sich der Spannungsbogen bis zuletzt. Die düstere Szenerie rund um Lake Hall hat alles perfekt abgerundet. Einzig der Schluss schien mir etwas zu platt und zu plötzlich, wollte vom drive her nicht so recht zum rest der Geschichte passen. Ein kleiner Schönheitsfehler am Ende eines grossartigen Lesevergnügens, deshalb trotzdem 4.5 Sterne und eine Empfehlung von mir❤️
Spannende High-Society Story mit Suchtfaktor
Was für eine Geschichte, wow! Ich war vom 1. Kapitel an total gefesselt von dieser Story. Die Kulisse auf Lake Hall hat mich sehr an das Blossom Haus von Riverdale erinnert. Düster, abgelegen, einzigartig. Die Story war so spannend, dass ich das Hörbuch kaum pausieren konnte, geschweige denn wollte. Die Sprecher haben hier einen wirklich tollen Job gemacht! Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir persönlich immer besonders gut gefällt, weil man dadurch einen so umfangreichen Einblick in die Geschehnisse bekommt. Teilweise fand ich es ein kleines bisschen vorhersehbar, dann sind jedoch wieder Dinge passiert mit denen ich so gar nicht gerechnet habe. Alles in allem ein optimales Buch für diese düstere Jahreszeit - ganz große Empfehlung!
Ich bin ich mir immer noch nicht so wirklich sicher, wie ich das Buch eigentlich fand. Das Cover in Kombination mit dem Klappentext hat mir solche Lust auf das Buch gemacht und vielleicht hatte ich deshalb auch zu hohe Erwartungen daran. Ich hatte viel mehr "Psychospielchen" und düstere Herrenhausathmosphäre erwartet. Was hat mir gefallen? Die Einzelnen Kapitel werden immer wieder aus der Sicht anderer Personen (Jo, ihrer Mutter Virginia, einem Detectiv und Rückblenden aus Sicht der vermeintlichen Nanny) erzählt. Das bringt Abwechslung und unterschiedliche Sichtweisen ins Geschehen. Wobei mir Virginia tatsächlich, obwohl sie als die "unterkühlte Mutter" dargestellt wird, die Sympathischte war. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl nicht weiterlesen zu wollen. Das Rätsel, ob es sich wirklich um Hannah handelt und was vor 30 Jahren passiert ist wird relativ spät im Buch aufgelöst und macht das Ganze bis zu diesem Punkt wirklich spannend. Was hat mir nicht gefallen? Ich war von der Hauptfigur Jo so unglaublich genervt. Egal, ob es ihr widersprüchlicher Erziehungsstil ihrer Tochter Ruby gegenüber war oder ihre unglaubliche Naivität, in Gedanken musste ich bei ihr ständig mit den Augen rollen. Die Sichtweise von Detectiv Wilton fand ich absolut überflüssig. Es hätte gereicht, die Ermittlungsergebnisse in den anderen Kapiteln unterzubringen. Natürlich gibt es die anfangs von mir erwähnten "Psychospielchen", aber ich finde da ist noch ziemlich viel Luft nach oben. Das bleibt doch relativ flach und wird von der Autorin leider nicht besonders gut ausgebaut. Die Auflösung und das Ende kamen so abrupt, dass man schon fast das Gefühl hatte, die Autorin hätte sich an diesem Punkt gedacht: " OK, ich hab noch für 10 Seiten Papier. Jetzt muss ich das Ganze beenden". Mein Fazit: Ich hatte nichtsdestotrotz Spaß beim Lesen des Buches, auch wenn für mich die Sache nicht wirklich rund war. Vielleicht hatte ich auch wirklich falsche Vorstellungen/Erwartungen an die Story. Ich möchte der Autorin auf jeden Fall noch einmal eine Chance geben und ein anderes ihrer Werke lesen. Falls ihr da Empfehlungen für mich habt, dann immer her damit. 🤗

Description
The Nanny kept me in white-knuckled suspense until the very last page. Gilly Macmillan's breakout thriller is a dark and twisted version of Downton Abbey gone very, very wrong. Tess Gerritsen, New York Times bestselling author
The New York Times bestselling author of What She Knew conjures a dark and unpredictable tale of family secrets that explores the lengths people will go to hurt one another.
When her beloved nanny, Hannah, left without a trace in the summer of 1988, seven-year-old Jocelyn Holt was devastated. Haunted by the loss, Jo grew up bitter and distant, and eventually left her parents and Lake Hall, their faded aristocratic home, behind.
Thirty years later, Jo returns to the house and is forced to confront her troubled relationship with her mother. But when human remains are accidentally uncovered in a lake on the estate, Jo begins to question everything she thought she knew.
Then an unexpected visitor knocks on the door and Jo's world is destroyed again. Desperate to piece together the gaping holes in her memory, Jo must uncover who her nanny really was, why she left, and if she can trust her own mother...
In this compulsively readable tale of secrets, lies, and deception, Gilly Macmillan explores the darkest impulses and desires of the human heart. Diabolically clever, The Nanny reminds us that sometimes the truth hurts so much you'd rather hear the lie.
Book Information
Posts
Ich habe Die Nanny als Hörbuch gehört und fand die Atmosphäre dabei gut gelungen. Die Sprecherin Vera Teltz hat das Ganze gut rübergebracht und die Stimmung toll eingefangen. Obwohl einige sagen, dass die Geschichte zwischendurch langatmig sei, habe ich trotzdem gerne weitergehört. Die Story war für mich nicht so vorhersehbar. Anfangs war ich auf einer anderen Spur, und erst später kam der Aha-Moment. Die Story wurde gut aufgebaut, allerdings hätte ich mir am Schluss noch eine abschließende Perspektive von Hannah oder einer anderen Figur gewünscht, um das Ende runder zu machen. Als Charaktere mochte ich Ruby und ihre Großmutter – die beiden zusammen haben mir gut gefallen. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Sterne, weil es mich unterhalten hat, auch wenn es kleine Längen gab.
🇬🇧💀👩👧 Sehr guter englischer Krimi, der zwar sehr langsam beginnt, aber dann ordentlich an Fahrt gewinnt. Alles da: Britischer Adel samt Standesgehabe, Familiengeheimnisse, Mord und Totschlag. Und ich muss wirklich sagen, dass ich selten eine der Hauptfiguren so leidenschaftich mitgehasst habe. Besonders gelungen fand ich, dass die einzelnen Kapitel jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurden. So hatte man als Leser einen viel besseren Blick auf das große Ganze, während die Hälfte des Casts noch im Dunkeln gestochert hat. Und der Fokus lag überhaupt nicht auf den Ermittlern, das war auch ne gute Abwechslung. Alles in allem schöne Krimiunterhaltung und wirklich gelungen. Die Autorin werde ich mir merken.
Was ein spannendes Buch!
Auch wenn ich ewig gebracht habe, dieses wirklich super spannende Buch zu lesen, weil ich fast zwei Wochen flach lag, habe ich es heute endlich beendet. Es ist einfach so gut. So unvorhersehbar und einfach nur spannend. Mir gefällt auch der Schreibstil sehr und die Autorin hält die ganze Zeit die Spannung oben. Wirklich empfehlenswert!

Hier sind doch alle einfach komplett durch und kaputt! 🤡😂
Also ich bin nicht direkt Teil von Die Nanny (Gilly Macmillan), aber ich beobachte das Ganze aus sicherer Entfernung… und ganz ehrlich: Ich würde keinen Fuß in dieses Haus setzen. Da ist Jo, die nach Jahren wieder in ihr Elternhaus zurückkommt..ein Ort, der so viel gute Stimmung hat wie?? Ach lassen wir das. 😂 Ihre Mutter? Emotional ungefähr auf Kühlschranktemperatur. Und dann diese Story mit der verschwundenen Nanny aus der Kindheit… schon da dachte ich: Das wird nichts Gutes.😰 UND DANN taucht plötzlich eine Frau auf und sagt: „Hey, ich bin übrigens diese Nanny.“👋🏼 Ähm… schwierig, wenn man davon ausgegangen ist, dass sie tot ist. Aber klar, komm rein, fühl dich wie zuhause 🙃 Ich sitze also daneben und denke mir die ganze Zeit: Warum hinterfragt hier niemand irgendwas richtig?! Warum bleiben alle so ruhig?! Jo warum bist du so naiv?!?! 😫 Und warum gehe ich nicht einfach weg?! (Spoiler: weil ich wissen will, was passiert) Die ganze Atmosphäre ist dieses langsame, unangenehme Gefühl, dass gleich alles eskaliert ..aber auf so eine leise, fiese Art. Kein Drama mit Ansage, sondern eher: „Oh… das war jetzt gerade ziemlich verstörend.“ Mein persönliches Highlight: Dieses konstante „Wem kann man hier trauen?“ Antwort: niemandem. Wirklich niemandem. Fazit aus meiner Beobachter-Ecke: Mega spannend, aber auf die creepy Art. Ich geh dann mal… Türen abschließen. Alle. 🫠

Manipulation steht im Vordergrund!
Das Buch erzählt die Geschichte von Jo, deren Leben aus den Fugen gerät. Gemeinsam mit ihrer Tochter muss sie zurück ins Elternhaus ziehen – ein Ort, der für sie vor allem mit schlechten Erinnerungen verbunden ist. Einziger Lichtblick scheint die Erinnerung an ihre geliebte Nanny zu sein. Doch als diese plötzlich wieder in ihr Leben tritt, nimmt die Geschichte eine ganz andere Wendung. Die Handlung entwickelt sich langsam, baut aber stetig Spannung auf und konnte mich dadurch durchgehend fesseln. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Charaktere: Jo wirkte auf mich oftmals grausam und respektlos im Umgang mit ihrer Mutter, was nicht immer leicht zu ertragen war. Virginia hingegen empfand ich als eine sehr starke Persönlichkeit, deren Handeln sich erst am Ende in seiner ganzen Tiefe erschließt. Die Nanny selbst war für mich überraschend unsympathisch – von Anfang an konnte ich keinen Zugang zu ihr finden, was meine Wahrnehmung der Geschichte zusätzlich beeinflusst hat. Insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen. Sie lebt von psychologischer Spannung, familiären Konflikten und unerwarteten Wendungen. Gerade die komplexe Dynamik zwischen Mutter, Tochter und Nanny macht das Buch so packend und vielschichtig.
Spannend
unglaublich spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Geschichte rund um Geheimnisse aus der Vergangenheit, Familienkonflikte und unerwartete Wendungen sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich die Spannung immer weiter steigert und man ständig neue Hinweise bekommt, die alles wieder in Frage stellen. Genau deshalb hat mir das Buch auch ein paar Nächte Schlaf gekostet – ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ein sehr packender Roman mit überraschenden Wendungen, den ich allen empfehlen kann, die spannende Geschichten mit dunklen Geheimnissen mögen.

Sehr langatmig !
Das Buch wird als „Roman“ beschrieben, für mich tatsächlich aber doch Tendenzen zu einem Thriller ! Eine sehr langatmige und doch sehr vorhersehbare Geschichte ! Ich habe weitaus schlimmeres gelesen aber meine Genervtheit konnte ich weniger stark unterbinden, strotzige Naivität seitens der Protagonistin Jo tat ihr Übriges .
Jo muss mit ihrer kleinen Tochter Ruby wieder zu ihrer gut situierten Mutter ziehen. Als eines Tages ein menschlicher Schädel im See beim Haus gefunden wird, ermittelt die örtliche Polizei wegen Mord - Jo‘s Mutter geht allen Fragen rund um den Schädel aus dem Weg. Zeitgleich taucht eine Frau auf, die vorgibt Hannah zu sein, die ehemalige Nanny von Jo - doch ist sie es wirklich? Jo schenkt dieser Frau all ihr Vertrauen und so wird diese die Nanny von Ruby. Was ziemlich gut und spannend anfing hatte irgendwann seine Längen. Irgendwie war schnell die Luft und damit auch die Spannung raus - klar, es ist ein Roman und kein Thriller, das ist mir bewusst, dennoch hatte ich irgendwie mehr erwartet. Jo ist unglaublich naiv und trifft irgendwie ständig komische Entscheidungen und vertraut jedem blind. Dazu kommt noch das überaus schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter - zack da haben wir das Familiendrama 😅 Das Buch lies sich schnell und gut lesen, da die Kapitel immer aus wechselnden Sichtweisen und Rückblenden geschrieben sind, konnte man es irgendwie auch doch nicht weglegen. Ruby und ihre Großmutter bilden irgendwie ein süßes Gespann, möchte ich mal nebenbei angemerkt haben.

Es war spannend.. hat sich aber auch zwischendurch sehr gezogen. Jo hat mich manchmal echt aufgeregt und hab ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen können. Virginia hat mir ganz gut gefallen gerade auch mit dem Umgang mit ihrer Enkelin. Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben wodurch man verschiedene Zeiten und Personen kennenlernt.. fande ich gut.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, wenn sie auch ihre Längen hatte. Allerdings ist das ok, es ist ja doch ein Roman, kein Psychothriller o.ä. Und trotz eventueller Längen war die Geschichte doch bis zuletzt interessant und spannend und enthielt ein/zwei Wendungen, die ich so nicht hab kommen sehen und die ich auch gut gemacht fand.
Es dauert ein wenig, aber dann wird es richtig gut.
Ich weiß nicht, ob man das Buch wirklich einen Thriller nennen kann, aber spannend war es ab einem gewissen Punkt definitiv. Das Ende kam ein bisschen zu plötzlich, 50 Seiten mehr hätten dem Buch definitiv gut getan. Man lernt die Charaktere ein wenig zu langsam kennen, doch sie gehen in die Tiefe und alle haben ihre Ecken und Kanten. Die Auflösung kam überraschend und war für mich nicht absehbar. Insgesamt habe ich das Buch genossen, auch wenn einige Konsequenzen nicht zu Ende geführt wurden und das Ende zu schnell abgearbeitet wurde.
Ein spannender Thriller
Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Die Geschichte war super super spannend, auch wenn es eher Slow Burn Thriller war und zu kaum einem Zeitpunkt vorhersehbar. Das Buch endet anders als erwartet und ich hab’s sehr geliebt. Die Autorin hat echt einen super Schreibstil und ich hab es gerne gelesen. 🥰 Es sollte beachtet werden, dass das Buch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben ist.
Richtig gute Urlaubslektüre
Das Buch war schon mein 2. von der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht. Es ließ sich flüssig lesen und war in sich stimmig. Die Story spielt in einem englischen Herrenhaus, die Charaktere waren glaubhaft und die Story logisch dargestellt. Ich habe es gern gelesen und kann es weiter empfehlen.
Ein solider Thriller. In drei Perspektiven geschrieben, wobei mir die Perspektive der Tochter überhaupt nicht zugesagt hat und ich sie teilweise total dämlich fand. Die Mutter hingegen fand ich dafür umso besser. Ließ sich gut weg lesen. Die Geschichte war spannend, bot aber jetzt nicht wirklich extrem viel Spannung.
Sie ist die tote Frau im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen.
“Die Nanny” ist ein atmosphärischer Roman/Thriller, der auf meisterhafte Weise Vergangenheit und Gegenwart verwebt. Gilly Macmillan erzählt die Geschichte von Jocelyn, deren Kindheit durch das mysteriöse Verschwinden ihrer geliebten Nanny Hannah geprägt wurde. Jahrzehnte später kehrt Jocelyn mit ihrer Tochter nach England zurück, und alte Wunden und Geheimnisse werden wieder aufgerissen. Besonders gelungen ist die Art, wie Macmillan die Spannung langsam aufbaut. Man ist ständig hin- und hergerissen zwischen Misstrauen, Erinnerungen und der Frage, wem man wirklich trauen kann. Die Charaktere sind komplex und realistisch, jeder mit eigenen Ängsten, Schwächen und Geheimnissen. Die Dynamik zwischen Jocelyn und ihrer Mutter sowie die Präsenz der ominösen Hannah sorgen für eine dichte, emotionale Atmosphäre, die den Leser bis zum überraschenden Ende fesselt. Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Passagen, besonders der Anfang, ziehen sich etwas, und an einigen Stellen hätte die Geschichte etwas straffer erzählt werden können. Dennoch beeinträchtigt dies kaum den Gesamteindruck. Fazit: Ein packendes, psychologisch tiefgründiges Buch, das Familiengeheimnisse, Verlust und Vertrauen thematisiert. Ideal für Leserinnen und Leser, die Spannung und emotionale Tiefe gleichermaßen schätzen.

📖 Die Nanny ✍🏽 Gilly McMillan 📚 blanvalet 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Jocelyn kehrt, zusammen mit ihrer Tochter Ruby zurück in ihr herrschaftliches englisches Elternhaus, ein prächtiges Herrenhaus, in dem sie einst mit der vornehmen Familie umringt von deren Angestellten lebte. Jo würde gern vermeiden mit ihrer Mutter nochmals unter einem Dach zu leben, aber nach dem Unfall-Tod ihres Ehemannes kann sie das Leben mit der Tochter in den USA nicht mehr allein bewältigen. Jocelyns Beziehung zu ihrer Mutter hat geprägt von Gefühlskälte. Um so schwieriger fällt Jo die Rückkehr, auch oder gerade weil ihrer Mutter sehr schnell gelingt Ruby für sich einzunehmen. In ihrer Kindheit war die Nanny Hannah ihre Bezugsperson. Doch diese verschwand plötzlich als Jo 7 Jahre alt war. Jetzt - 30 Jahre später - ist Jo zurück mit Ruby. Erst finden sie den Schädel eines Menschen im See und dann steht plötzlich Hannah wieder vor der Türe! Während Jo voller Begeisterung ist und sich schnell auf Hannah einlässt, ist ihre Mutter ablehnend. Warum verhält sich ihre Mutter so seltsam Hannah gegenüber? 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine Langzeit-SUB-Leiche weniger! Endlich habe ich das Buch, dass es wenigstens mal auf die #12für2024 Liste schaffte von "Stapel der Schande" zu befreien 🤣. Ob's mir gefiel? Ich bin ambivalent. Ein gut durchdachter Thriller mit viel Athmosphäre und einer tollen Familiengeschichte. Sehr detailliert geschildert und nachvollziehbar. Ich mochte den Perspektivewechsel und die verschiedenen Zeitzonen. Aber, und das ist, was ich moniere, es fehlt einfach die Spannung. Zu viel detailreiche Erzählungen, Dialoge und Handlungsstränge, die letztlich inhaltlich nicht gehaltvoll sind. Langatmig und unspannend. Leider hat sich das Buch dementsprechend gezogen. Ein eher ruhiger Thriller, der viel Fokus auf Hintergrundgeschichte hat, weniger auf spannungsvolle Szenen. Insgesamt gute Unterhaltung, aber auch nichts, was dringlich gelesen sein muss. Ich gebe wohlmeinende 4 von 5 Sterne.

Eine wirklich packende Geschichte in grossartiger Kulisse! Besonders die Mutter (Virginia) aber auch die Nanny, zwei der Hauptprotagonisten im Buch, haben mich total in ihren Bann gezogen. Deren Charakteren fand ich unglaublich spannend und eindringlich, ich wollte sie derweilen schütteln während dem Lesen um mehr aus ihrem geheimnisvollen, verstrickten Leben zu erfahren, und so hielt sich der Spannungsbogen bis zuletzt. Die düstere Szenerie rund um Lake Hall hat alles perfekt abgerundet. Einzig der Schluss schien mir etwas zu platt und zu plötzlich, wollte vom drive her nicht so recht zum rest der Geschichte passen. Ein kleiner Schönheitsfehler am Ende eines grossartigen Lesevergnügens, deshalb trotzdem 4.5 Sterne und eine Empfehlung von mir❤️
Spannende High-Society Story mit Suchtfaktor
Was für eine Geschichte, wow! Ich war vom 1. Kapitel an total gefesselt von dieser Story. Die Kulisse auf Lake Hall hat mich sehr an das Blossom Haus von Riverdale erinnert. Düster, abgelegen, einzigartig. Die Story war so spannend, dass ich das Hörbuch kaum pausieren konnte, geschweige denn wollte. Die Sprecher haben hier einen wirklich tollen Job gemacht! Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir persönlich immer besonders gut gefällt, weil man dadurch einen so umfangreichen Einblick in die Geschehnisse bekommt. Teilweise fand ich es ein kleines bisschen vorhersehbar, dann sind jedoch wieder Dinge passiert mit denen ich so gar nicht gerechnet habe. Alles in allem ein optimales Buch für diese düstere Jahreszeit - ganz große Empfehlung!
Ich bin ich mir immer noch nicht so wirklich sicher, wie ich das Buch eigentlich fand. Das Cover in Kombination mit dem Klappentext hat mir solche Lust auf das Buch gemacht und vielleicht hatte ich deshalb auch zu hohe Erwartungen daran. Ich hatte viel mehr "Psychospielchen" und düstere Herrenhausathmosphäre erwartet. Was hat mir gefallen? Die Einzelnen Kapitel werden immer wieder aus der Sicht anderer Personen (Jo, ihrer Mutter Virginia, einem Detectiv und Rückblenden aus Sicht der vermeintlichen Nanny) erzählt. Das bringt Abwechslung und unterschiedliche Sichtweisen ins Geschehen. Wobei mir Virginia tatsächlich, obwohl sie als die "unterkühlte Mutter" dargestellt wird, die Sympathischte war. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl nicht weiterlesen zu wollen. Das Rätsel, ob es sich wirklich um Hannah handelt und was vor 30 Jahren passiert ist wird relativ spät im Buch aufgelöst und macht das Ganze bis zu diesem Punkt wirklich spannend. Was hat mir nicht gefallen? Ich war von der Hauptfigur Jo so unglaublich genervt. Egal, ob es ihr widersprüchlicher Erziehungsstil ihrer Tochter Ruby gegenüber war oder ihre unglaubliche Naivität, in Gedanken musste ich bei ihr ständig mit den Augen rollen. Die Sichtweise von Detectiv Wilton fand ich absolut überflüssig. Es hätte gereicht, die Ermittlungsergebnisse in den anderen Kapiteln unterzubringen. Natürlich gibt es die anfangs von mir erwähnten "Psychospielchen", aber ich finde da ist noch ziemlich viel Luft nach oben. Das bleibt doch relativ flach und wird von der Autorin leider nicht besonders gut ausgebaut. Die Auflösung und das Ende kamen so abrupt, dass man schon fast das Gefühl hatte, die Autorin hätte sich an diesem Punkt gedacht: " OK, ich hab noch für 10 Seiten Papier. Jetzt muss ich das Ganze beenden". Mein Fazit: Ich hatte nichtsdestotrotz Spaß beim Lesen des Buches, auch wenn für mich die Sache nicht wirklich rund war. Vielleicht hatte ich auch wirklich falsche Vorstellungen/Erwartungen an die Story. Ich möchte der Autorin auf jeden Fall noch einmal eine Chance geben und ein anderes ihrer Werke lesen. Falls ihr da Empfehlungen für mich habt, dann immer her damit. 🤗






















































