The Mars House
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Description
Named a Best Book of 2024 by The Washington Post * Amazon * Book Riot * LitHub * Paste Magazine * HuffPost
In the wake of an environmental catastrophe, January, once a principal in London's Royal Ballet, has become a refugee in Tharsis, the terraformed colony on Mars. There, January's life is dictated by his status as an Earthstronger-a person whose body is not adjusted to lower gravity and so poses a danger to those born on, or naturalized to, Mars. January's job choices, housing, and even transportation are dictated by this second-class status, and now a xenophobic politician named Aubrey Gale is running on a platform that would make it all worse: Gale wants all Earthstrongers to naturalize, a process that is always disabling and sometimes deadly.
When Gale chooses January for an on-the-spot press junket interview that goes horribly awry, January's life is thrown into chaos, but Gale's political fortunes are damaged, too. Gale proposes a solution to both their problems: a five year made-for-the-press marriage that would secure January's future without naturalization and ensure Gale's political success. But when January accepts the offer, he discovers that Gale is not at all like they appear in the press. They're kind, compassionate, and much more difficult to hate than January would prefer. As their romantic relationship develops, the political situation worsens, and January discovers Gale has an enemy, someone willing to destroy all of Tharsis to make them pay-and January may be the only person standing in the way.
Un-put-downably immersive and utterly timely, Natasha Pulley's new novel is a gripping story about privilege, strength, and life across class divisions, perfect for readers of Sarah Gailey and Tamsyn Muir.
Book Information
Posts
Faschismus und Eugenik verloren in der POV eines Fußabtreters
Ich habe mehrere minutenlange Monologe gehalten über den Fiebertraum, der dieses Buch ist. Wir haben Eugenik, wir haben Faschismus, oh, aber das ist eigentlich okay, weil wir jetzt zwangsverheiratet sind und einfach nie darüber sprechen und auch nichtmal darüber nachdenken, wie wütend und gefangen und besorgt wir sind. Obwohl ja Gedankenfreiheit herrscht und Autor*innen die POV ihres Protagonisten genau für solche inneren Konflikte nutzen können. Sollten. Müssten? Nicht so Miss Pulley und schon gar nicht January Stirling, der die meiste Zeit des Buchs damit zubringt, sich selbst zu gaslighten und in die Gefährderrolle zu stecken. Als Migrant. Der unter der Armutsgrenze lebt. Der körperlich verstümmelt werden soll, damit er endlich angepasst ist, was sein Leben als Tänzer zerstören würde. Nee, is klar. Ich kann meine Gedanken zu dem Buch nicht mal sortieren — was aber angemessen scheint, so viel wie es am Ende offengelassen hat. Eugenik und Faschismus sind am Ende aber okay weil yay :) wir sind verliebt :) Und plötzlich sogar liberal. Achja, und menschenrechte Verteidigen und dabei hässlich sein ist übrigens schlimmer als Faschist sein, der elegant ist. Muss man wissen. Ich kann Natasha Pulley Charaktere nicht mehr. Die Fußabtreter Protagonisten, die Nicht-Kommunikation, alles so starr und forciert. Einziger Pluspunkt ist, dass die Plottwists gut waren, der Schreibstil mich gut durchgezogen hat (wenngleich eine sanftmütige Erzählstimme über Faschismus in diesen Zeiten echt… weit mehr als tone-deaf ist) und am Ende dann doch einige Pulley-typisch komplett durchgeknallt und potentiell psychiatrisch auffällig waren. Trotzdem möchte ich schreien (und werde es wahrscheinlich noch tun in so mancher Sprachnachricht). FASCHISMUS UND EUGENIK!! Gelöst durch eine halbgare Lovestory. Achja und am Ende? Konzentrationslager — halt nein! Eine Stätte für „kulturelle Quarantäne“ als Isolation mehrerer hunderttausend Menschen?? Kein Konzentrationslager. Natürlich nicht! Achja, und Mammuts gibt es auch noch. FIEBERTRAUM!! …der mich über die Weltanschauung der Autorin leider sehr ins Grübeln bringt. Naja.
Ich habe ein wenig gebraucht, um rein zu kommen, konnte es am Ende aber kaum mehr aus der Hand legen.
Den Anfang fand ich tatsächlich ein wenig Zäh, da es viel um das Worldbuilding ging und ich auch ein wenig gebraucht habe, um mit Aubrey warm zu werden, doch sobald ich richtig drin war, wollte ich gar nicht mehr, das es aufhört. Das Konzept des Buches ist wirklich spannend, das Menschen von der Erde mehr Kraft haben, als Menschen die auf dem Mars aufgewachsen sind und das dies immer wieder zu Unfällen führt und für mich war vor allem zu Beginn nicht ersichtlich, wie das ganze ein positives Ende haben soll. Aber Natasha Pulley versteht es wirklich unvorhersehbare geschichten zu schreiben. Das Buch macht Lust auf mehr und ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung (auch wenn das Ende so wirklich gut war).
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Named a Best Book of 2024 by The Washington Post * Amazon * Book Riot * LitHub * Paste Magazine * HuffPost
In the wake of an environmental catastrophe, January, once a principal in London's Royal Ballet, has become a refugee in Tharsis, the terraformed colony on Mars. There, January's life is dictated by his status as an Earthstronger-a person whose body is not adjusted to lower gravity and so poses a danger to those born on, or naturalized to, Mars. January's job choices, housing, and even transportation are dictated by this second-class status, and now a xenophobic politician named Aubrey Gale is running on a platform that would make it all worse: Gale wants all Earthstrongers to naturalize, a process that is always disabling and sometimes deadly.
When Gale chooses January for an on-the-spot press junket interview that goes horribly awry, January's life is thrown into chaos, but Gale's political fortunes are damaged, too. Gale proposes a solution to both their problems: a five year made-for-the-press marriage that would secure January's future without naturalization and ensure Gale's political success. But when January accepts the offer, he discovers that Gale is not at all like they appear in the press. They're kind, compassionate, and much more difficult to hate than January would prefer. As their romantic relationship develops, the political situation worsens, and January discovers Gale has an enemy, someone willing to destroy all of Tharsis to make them pay-and January may be the only person standing in the way.
Un-put-downably immersive and utterly timely, Natasha Pulley's new novel is a gripping story about privilege, strength, and life across class divisions, perfect for readers of Sarah Gailey and Tamsyn Muir.
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Faschismus und Eugenik verloren in der POV eines Fußabtreters
Ich habe mehrere minutenlange Monologe gehalten über den Fiebertraum, der dieses Buch ist. Wir haben Eugenik, wir haben Faschismus, oh, aber das ist eigentlich okay, weil wir jetzt zwangsverheiratet sind und einfach nie darüber sprechen und auch nichtmal darüber nachdenken, wie wütend und gefangen und besorgt wir sind. Obwohl ja Gedankenfreiheit herrscht und Autor*innen die POV ihres Protagonisten genau für solche inneren Konflikte nutzen können. Sollten. Müssten? Nicht so Miss Pulley und schon gar nicht January Stirling, der die meiste Zeit des Buchs damit zubringt, sich selbst zu gaslighten und in die Gefährderrolle zu stecken. Als Migrant. Der unter der Armutsgrenze lebt. Der körperlich verstümmelt werden soll, damit er endlich angepasst ist, was sein Leben als Tänzer zerstören würde. Nee, is klar. Ich kann meine Gedanken zu dem Buch nicht mal sortieren — was aber angemessen scheint, so viel wie es am Ende offengelassen hat. Eugenik und Faschismus sind am Ende aber okay weil yay :) wir sind verliebt :) Und plötzlich sogar liberal. Achja, und menschenrechte Verteidigen und dabei hässlich sein ist übrigens schlimmer als Faschist sein, der elegant ist. Muss man wissen. Ich kann Natasha Pulley Charaktere nicht mehr. Die Fußabtreter Protagonisten, die Nicht-Kommunikation, alles so starr und forciert. Einziger Pluspunkt ist, dass die Plottwists gut waren, der Schreibstil mich gut durchgezogen hat (wenngleich eine sanftmütige Erzählstimme über Faschismus in diesen Zeiten echt… weit mehr als tone-deaf ist) und am Ende dann doch einige Pulley-typisch komplett durchgeknallt und potentiell psychiatrisch auffällig waren. Trotzdem möchte ich schreien (und werde es wahrscheinlich noch tun in so mancher Sprachnachricht). FASCHISMUS UND EUGENIK!! Gelöst durch eine halbgare Lovestory. Achja und am Ende? Konzentrationslager — halt nein! Eine Stätte für „kulturelle Quarantäne“ als Isolation mehrerer hunderttausend Menschen?? Kein Konzentrationslager. Natürlich nicht! Achja, und Mammuts gibt es auch noch. FIEBERTRAUM!! …der mich über die Weltanschauung der Autorin leider sehr ins Grübeln bringt. Naja.
Ich habe ein wenig gebraucht, um rein zu kommen, konnte es am Ende aber kaum mehr aus der Hand legen.
Den Anfang fand ich tatsächlich ein wenig Zäh, da es viel um das Worldbuilding ging und ich auch ein wenig gebraucht habe, um mit Aubrey warm zu werden, doch sobald ich richtig drin war, wollte ich gar nicht mehr, das es aufhört. Das Konzept des Buches ist wirklich spannend, das Menschen von der Erde mehr Kraft haben, als Menschen die auf dem Mars aufgewachsen sind und das dies immer wieder zu Unfällen führt und für mich war vor allem zu Beginn nicht ersichtlich, wie das ganze ein positives Ende haben soll. Aber Natasha Pulley versteht es wirklich unvorhersehbare geschichten zu schreiben. Das Buch macht Lust auf mehr und ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung (auch wenn das Ende so wirklich gut war).






