The Mailman
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
»Wenn Sie glauben, diesen Thriller wieder aus den Händen legen zu können, dann viel Glück.« Krimi-Couch
»Das Buch ist wie eine Naturgewalt.« NDR Kultur
Mercury Carter ist der Mailman. Er stellt Pakete zu, und er nimmt seine Arbeit ernst. Sendungen, die er ausliefert, werden grundsätzlich nur persönlich übergeben. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Auch dann nicht, wenn Carter am Zielort überraschend auf eine mörderische Bande stößt, die eine Frau als Geisel hält. Ein atemberaubender, wendungsreicher Thriller von radikaler Konsequenz, der mit jeder Seite an Tempo gewinnt und bis zum letzten Satz elektrisiert.
Book Information
Author Description
Andrew Welsh-Huggins ist ein US-amerikanischer Journalist, Herausgeber und Autor, der sich vorrangig mit Verbrechen auseinandersetzt, ob im Journalismus, im Sachbuch oder in seinen Thrillern und Krimis. Er lebt in Columbus, Ohio. Sein 2023 erschienener Krimi The End of the Road wurde vom Library Journal als bester Thriller des Jahres bezeichnet und in amerikanischen Genrekreisen gefeiert.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein Mann. Eine Mission. Keine Kompromisse.📦
Aiaiai… The Mail Man – ER LIEFERT. IMMER. 🔥 Was für ein cooler, kompromissloser Postbote bitte?! Ich hab’s einfach gefeiert. Schon die Optik des Buches ist mega ansprechend und gibt direkt den Ton vor: Hier geht’s nicht um irgendeinen Job – hier geht’s um eine Mission. Unser Protagonist nimmt seine Arbeit verdammt ernst: Jedes Paket wird persönlich zugestellt. Egal, was es kostet. Das sind die Regeln. Doch bei seiner nächsten Lieferung läuft’s… sagen wir mal… alles andere als glatt. Eine brutale Bande, eine Geisel – und mittendrin unser Postbote, der sich von nichts und niemandem aufhalten lässt. 📬💥 Das Ganze hat sich für mich wie ein richtig guter Actionfilm gelesen: Von der ersten Seite an Vollgas und bis zum Ende keine Pause. Spannung pur – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ehrlich: Wenn das niemand verfilmt, versteh ich die Welt nicht mehr. 🎬 Das Ende? 👉Rund und zufriedenstellend – keine offenen Fragen. Und falls es jemals einen zweiten Band gibt: Ich bin sowas von dabei. 🤭

THE MAILMAN - Andrew Welsh-Huggins ⁽ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ˢᵉˡᵇˢᵗᵍᵉᵏᵃᵘᶠᵗ⁾ Merc Carter liefert Pakete und er stellt sie 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘴 Mal persönlich dem Adressaten zu. 📦 Das ist sein Anspruch an sich selbst. Daran ändert auch eine kompromisslose Bande nichts, welche Rachel- die eine Lieferung von ihm zugestellt bekommen soll, und ihren Ehemann als Geisel halten. In der Innenklappe ist ein Textauszug, in dem der 'Mailman' zurück schießt- und ich wollte sofort wissen, was es mit diesem Postboten auf sich hat! Das hat mich tatsächlich zum Kauf bewogen. 😂 Ich war direkt in der Geschichte drin und musste immer weiter lesen- es ist ein super spannender Action Thriller, den ich mir auch auf der Kinoleinwand vorstellen kann! In der ersten Hälfte des Buches gibt es kurze Rückblicke, wie Carter zu einem schießenden Postboten geworden ist. 😉 Zwischenzeitlich, eher im letzten Drittel, gab es doch ein paar Längen für mich... und zuletzt wurden es recht viele Menschen, die mitgewirkt haben- da musste ich aufpassen, nicht durcheinander zu kommen. Aber alles in allem macht 'Cool Carter' seinem Namen alle Ehre und ich mochte seine moralischen Ansichten und Vorgehensweisen.

Aufmerksam geworden durch das Cover und den Klappentext habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Der Anfang war vielversprechend, voller Action und Spannung. Leider hat es sich für mich persönlich auch schnell wieder verloren. Es gab zwar zwischenzeitlich immer wieder kleine Spannungsbögen, aber wirklich fesseln konnte es mich nicht. Die Charaktere bekommen kaum Tiefe und bleiben relativ oberflächlich. Einzig herausragend ist Mercury Carter, der Mailman. Irgendwie braucht doch jeder einen Mailman ;) Das Ende ist schlüssig, aber auch kein echter Aha Moment. So bleibt es für mich ein solider Thriller, den man lesen kann, aber eben auch kein Highlight.
"The Mailman“ von Andrew Welsh-Huggins war mein erstes Buch des Autors. Das Cover hat mich neugierig gemacht, so dass ich mich dafür entschieden habe es zu lesen. Mercury Carter ist selbstständiger Kurierfahrer und nimmt seinen Job sehr ernst. Die Sendungen werden nur persönlich zugestellt und an niemanden anderen, ohne Ausnahme. Bei einer Auslieferung klingelt er und trifft die Adressatin nicht an und merkt hier stimmt was nicht. Schnell wird klar, die Besitzer werden als Geiseln gehalten und er ist trotzdem davon überzeugt und bereit, das Paket persönlich zuzustellen. Hierfür nimmt er jede Herausforderung und Kampf an. Die Grundidee fand ich wirklich interessant und war neugierig was mich erwartet. Es wurde eine temporeiche Geschichte, die relativ unrealistisch ist, erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr nüchtern. Er wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und wird in Puzzleteilen zusammengefügt. Es war nicht schlecht geschrieben und hatte einige Spannungsbögen, jedoch konnte mich der Thriller trotzdem nicht komplett überzeugen. Ich hatte Passagen da mochte ich das Buch total und dann kamen Seiten, da wollte ich bloß das es bald zu Ende ist. Von mir gibt es 3 Sterne für den Mailman.
Merc Carter liefert ab
„The Mailman“ von Andrew Welsh-Huggins ist genau das Richtige für alle, die Geschichten im Stil von Jack Reacher lieben. Der Vergleich auf dem Einband kommt nicht von ungefähr: Merc Carter erinnert in vielerlei Hinsicht an den beliebten Einzelgänger und sorgt von der ersten Seite an für Hochspannung. Besonders gefallen hat mir dieses ungemein befriedigende Gefühl, wenn das Böse konsequent bekommt, was es verdient. Die Handlung zieht sofort an und hält das Tempo über weite Strecken konstant hoch. Lediglich ab der Mitte wurden mir die zahlreichen Verstrickungen stellenweise etwas zu komplex. Gleichzeitig war genau das eine willkommene Abwechslung, um das Buch kurz zur Seite zu legen – nur, um es wenig später wieder in die Hand zu nehmen, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Wer bereit ist, den vielen Wendungen aufmerksam zu folgen, wird mit einem packenden Finale belohnt. Ein actionreicher Thriller, der Lust auf mehr von Merc Carter macht.
Spontankauf, den ich absolut nicht bereue! Leseempfehlung, wenn ihr Thriller auch ohne Blut und Gore mögt
Mercury „Merc“ Carter ist ein Kurierfahrer. Er ist stolz darauf, dass er bisher seine Pakete immer zustellen konnte. Als er eine Sendung für Rachel Stanfield hat, stößt er jedoch unerwartet auf Hindernisse. Ich mag Thriller, die überraschen können und dabei auch intelligent konstruiert sind. Dabei muss es nicht immer darum gehen wie Täter die Opfer auf möglichst kreative oder grausame Art und Weise um ihr Leben bringen. Es muss auch nicht um Actionszenen am laufenden Band gehen. Mit Mercury Carter, hat Andrew Welsh-Huggins einen eher ungewöhnlichen Protagonisten erschaffen, der durch seine ruhige und zurückhaltende Art auffällt, den man aber nicht unterschätzen sollte. Ehrlich gesagt habe ich ein paar Mal laut gelacht, weil den Gegenspielern genau das passiert ist. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler auf zwei Zeitebenen geschildert. Einmal folgen wir den aktuellen Ereignissen und in Rückblenden wird ein bisschen aus Carters Vergangenheit erzählt. So konnte ich der Figur und seinem Charakter näher kommen und seine Handlungsweise nachvollziehen. Den Nebencharakteren kommt man nicht ganz so nahe, was ich aber nicht tragisch fand. Dennoch wirkten sie authentisch und ihr Verhalten war nachvollziehbar. Ich mochte den Stil der Geschichte und fühlte mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten.

Rezensionsexemplar | Stark gestartet, aber unterwegs verloren
Ich war am Anfang wirklich drin. Merc fand ich spannend, klug, kontrolliert. Ich wollte wissen, was hinter ihm steckt. Auch die Story rund um Rachel hatte für mich zu Beginn genau die richtige Mischung aus Spannung und Neugier. Aber irgendwann hat es mich nicht mehr erreicht. Obwohl viel passiert ist, hat es sich nicht mehr intensiv angefühlt. Ich habe weitergelesen, aber nicht mehr mit diesem inneren Drang zu wissen, wie es ausgeht. Meine Gedanken sind öfter abgeschweift und das ist für mich immer ein Zeichen, dass die Geschichte mich emotional nicht mehr hält. Die Verbindung zu den Figuren ist mit der Zeit schwächer geworden. Am Ende war ich nicht enttäuscht, aber auch nicht bewegt. Die Auflösung war okay. Mehr aber auch nicht. Für mich bleibt es ein Buch mit gutem Start und viel Potenzial, das mich auf dem Weg leider verloren hat.
Sternebewertung fiktiv
Ein Lieferant. Ein scheinbar normaler Job. Aber so eine Paketboten habt ihr noch nicht erlebt. Mercury Carter war früher Bundesagent, heute Lieferfahrer aber seine Instinkte, seine Fähigkeiten und vor allem sein Gerechtigkeitssinn sind noch voll da. Was als einfache Paketübergabe beginnt, entwickelt sich schnell zu einer richtig intensiven Verfolgungsjagd. Entführungen, Gewalt, ein Verbrechersyndikat und mittendrin Carter, der einfach nicht loslassen kann. Aber erst mal von Anfang an. Rachel und Glenn werden in ihrem eigenen Zuhause überfallen und genau in diesem Moment ist Merc Carter mit einer Lieferung unterwegs. Ab da gibt es kein Zurück mehr. Ich habe wirklich nicht mit so einem Start gerechnet, aber genau das hat mich sofort gepackt. Er hat eine Bedingung. Zustellung erfolgen ausschließlich persönlich und so dauert es nicht lange, dass Carter den Braten riecht. Carter selbst ist eine starke Hauptfigur. Unermüdlich, clever, prinzipientreu und wirkt extrem entspannt. Einer, der nicht wegschaut. Und vielleicht auch genau deshalb in diese Situation gerät. Die Story ist rasant, die Action sitzt, und es gibt kaum Verschnaufpausen. Gleichzeitig baut sich konstant dieses Gefühl von Gefahr auf, man merkt, da steckt mehr dahinter als nur ein einzelner Vorfall. Es entwickelt sich Schritt für Schritt eine größere Verschwörung, die definitiv Potenzial für mehr hat. Auch der Humor hat mich überrascht, trocken, punktgenau und genau mein Ding. Ein richtig starker, actiongeladener Thriller mit hohem Tempo und einem Protagonisten, der hängen bleibt. Ich sehe die Story als Film vor mir. Jason Statham als Mercury Carter? Würde ich sofort schauen. Hat mir richtig gut gefallen, vor allem, weil die Story unerwartet war und der Spannungsbogen von Anfang bis Ende gehalten wurde.
Ein richtig gutes Buch! 🤭
The Mailman ist mein erstes Buch von dem Autor und ich habs sowas von geliebt! Es ging direkt zur Sache und hat super spannend angefangen und das hat mir richtig gut gefallen ☺️ Insgesamt war das ganze Buch eigentlich durchgehend spannend, weshalb ich immer weiterlesen wollte. Das Ende konnte ich eigentlich überhaupt nicht vorhersehen und war schon ein bisschen geschockt 🥲 Aber das Ende war wirklich passend und sehr gut gemacht. Der Protagonist Merc ist irgendwie unglaublich cool. Ein paar Dinge sind eventuell nicht so realistisch, aber das stört mich überhaupt nicht, ich hab es gefeiert 😂 Der einzige Punkt waren die vielen Namen im Laufe des Buchs. Irgendwann musste ich mich anstrengen die Leute auseinander zu halten und mich dran zu erinnern wer jetzt wer war. Der Schreibstil von Andrew ist mega flüssig und leicht zu lesen, weshalb es auch ein toller Page Turner ist 😊 All in all also ein etwas außergewöhnlicher, aber dennoch spannender Thriller, der mich definitiv überzeugen konnte ✨💗
Ein Buch, wo ich Mal länger brauchte um rein zu kommen und es dann doch richtig toll fand. Erst dachte ich hmm was wird denn das jetzt und dann wurde es einfach immer spannender. Wer mal was anderes lesen will und Spannung mag, sollte hier mal reinschnuppern. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Mercury Carter ist der Mailman. Er stellt Pakete zu, und er nimmt seine Arbeit ernst. Sendungen, die er ausliefert, werden grundsätzlich nur persönlich übergeben. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Auch dann nicht, wenn Carter am Zielort überraschend auf eine mörderische Bande stößt, die eine Frau als Geisel hält. Ein atemberaubender, wendungsreicher Thriller von radikaler Konsequenz, der mit jeder Seite an Tempo gewinnt und bis zum letzten Satz elektrisiert.
Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Schon von der ersten Seite an war ich wie im Rausch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war gefesselt von diesem geheimnisvollen Geschehen.
Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Schon von der ersten Seite an war ich wie im Rausch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war gefesselt von diesem geheimnisvollen Geschehen. Da hätten wir also Carter, der wie bereits sein Vater vor ihm, ein ganz besonderer Kurierfahrer ist. Er soll eine Sendung an Rachel zustellen. Rachel und ihr Mann wurden aber kurz zuvor von bewaffneten Männern überfallen. Diese wollen Informationen aus Rachel herauspressen, mit Folter. Genau da klingelt Carter an der Tür. Schnell wird klar, Carter ist kein gewöhnlicher Kurierfahrer. Nach einer überraschenden Aktion ist die Bande mit Rachel auf der Flucht und Carter und Rachels Mann verfolgen sie heimlich. Es beginnt eine unaufgeregte aber absolut spannende Jagd, die viele Antworten liefert aber auch immer wieder neue Geheimnisse zutage fördert. Durch Rückblicke erfährt man mehr von Carter, seinen Prinzipien.. doch sein Auftrag, die Kurierlieferung für Rachel, bleibt nach wie vor ein Rätsel. DAS darf er nur Rachel sagen. Und nur sie darf erfahren, von wem der Auftrag kam. Dieses Geheimnis, Carters ruhige und fast schon abgeklärte Art und das Geheimnis um die Entführer machen die Geschichte extrem spannend. Die Fahrt gleicht einer Schnitzeljagd, ständig tauchen neue Personen auf, die gefunden werden müssen, denn sie haben Hinweise, die die Entführer brauche. Es ist ein ständiger Kampf, wer ist zuerst beim nächsten Punkt, die Entführer oder Carter. Denn er bleibt ihnen auf den Fersen. Dabei nutzt er wie ein Geheimagent unterschiedliche Gadgets, erhält Hilfe von vertrauenswürdigen Personen und bleibt bei aller Gefahr erstaunlich ruhig. Ich fand ihn genial! Das Geheimnis um die Lieferung für Rachel, um die es ja eigentlich geht, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel und auch der wahre Grund, warum Rachel entführt und die Entführer zu allem Entschlossen sind, war nicht vorhersehbar. Eine echt spannende Geschichte, die mich bis zur letzten Seite nicht los gelassen hat. Ruhig, unaufgeregt und überraschend.

Ein echter Blockbuster
Seid ihr auf der Suche nach einem richtig guten Action-Blockbuster im Buchformat? Dann habe ich einen Tipp für euch: "The Mailman" von Andrew Welsh-Huggins, erschienen bei Hoffmann und Campe. Ja, die Story ist wild, aber sie macht richtig Spaß! Der Einstieg in das Buch war so rasant und actiongeladen, dass ich es erst nach ca. 180 Seiten zum ersten Mal zur Seite legen konnte, denn da war es dann 1:00 Uhr nachts, und ich konnte meine Augen einfach nicht mehr offen halten. Ja, dieser Autor hat es definitiv geschafft, mich ab Seite eins in die Story zu ziehen. Der Spannungsbogen stieg durch actiongeladenes und schnelles Storytelling rasant an und wies zu keinem Zeitpunkt Längen auf. Natürlich muss man sich auf diese wilde, wenig glaubwürdige Geschichte einlassen können. Doch damit hatte ich überhaupt keine Probleme, da ich Filme wie "Stirb langsam" liebe. Diese Vibes verströmte das Buch auf jeder Seite, in der sich der Postbote der etwas anderen Art à la Bruce Willis den Weg freikämpfte und sich immer wieder gegen eine Überzahl an Gegnern durchsetzte. Natürlich war das Glück und der Zufall etwas zu oft auf Seiten von Mercury Carter, einem Helden, dem ich den Sieg von Beginn an gönnte. Eine Wendung und Action-Szene folgte der nächsten, und so gelang es dem Autor dann immer wieder, mich zu überraschen. Es hat Spaß gemacht, mitzufiebern, und auch die Charaktere rund um Mercury Carter hatten Profil und Tiefe. Hier passte alles, auch wenn man darüber hinwegsehen musste, dass diese Storyline natürlich nicht sehr realistisch war. Doch sei's drum, denn ich hatte viel Freude beim Lesen dieses Blockbusters, der für mich starke "Stirb langsam"-Vibes hatte. Es fehlte nur noch das kultige "Jippie-ei-jeh, Schweinebacke" von Bruce Willis. Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen.

Reizvolle Grundidee, zu langwieriger Mittelteil
Der Thriller The Mailman von Andrew Welsh-Huggins startet mit einer vielversprechenden Grundidee, die sofort Spannung aufbaut und neugierig macht. Die Figur des scheinbar unauffälligen Protagonisten, der in eine gewalttätige Parallelwelt hineingezogen wird, erinnert dabei stellenweise deutlich an The Equalizer. Besonders das Finale überzeugt mit einer packenden Zuspitzung, die die zuvor gelegten Fäden gekonnt zusammenführt. Allerdings verliert der Roman im Mittelteil spürbar an Klarheit und Fokus. Die Vielzahl an handelnden Personen sowie die zahlreichen Nebenschauplätze machen es stellenweise schwierig, der Handlung konsequent zu folgen. Dadurch wird die Spannung immer wieder ausgebremst, obwohl das Potenzial der Geschichte eigentlich höher liegt. Ein strafferer Aufbau hätte dem Buch deutlich gutgetan und die Wirkung verstärkt. Trotz dieser Schwächen bleibt die Grundidee reizvoll und trägt den Leser bis zum starken Schluss.
Nicht ganz meins.
Dieses Buch ist mehr ein Aktionthriller, als ein "gewöhnlicher" düsterer Thriller, wie man es sonst vielleicht oft liest. Hier hat man eher einen fortlaufenden Handlungsstrang, der einer wilden Verfolgungsjagd ähnelt. Vom Schreibstil her hat das auch wunderbar funktioniert und vor allem auch mit Carter als tragender Protagonist. Es gab immer wieder Einschübe aus einem anderen Zeitfenster rund um Carter, ansonsten ist man ihm über die Ereignisse hinweg gefolgt. Auch aus anderen Perspektiven gibt es immer wieder Kapitel, damit man besser nachvollziehen kann, was innerhalb von wenigen Stunden passiert. Eigentlich alles gar nicht schlecht und auch mal was anderes für mich. So richtig catchen konnte es mich aber irgendwie nicht. Ich habe teilweise Passagen nur flüchtig gelesen und obwohl Carter als Charakter interessant erschien, haben mich die eingeschobenen Kapitel nicht wirklich abgeholt. Durchaus rasant und für viele bestimmt ein toller temporeicher Thriller. Mich hat er nicht ganz erreicht.
Etwas langatmig, stellenweise clever 🤷♀️
Der Einstieg ins Buch hat mir super gefallen. Man wurde direkt reingeworfen und Mailman Carter ist wirklich ein besondere Typ. Stellenweise ist es auch echt witzig. Zu den anderen Charakteren konnte ich keine Bindung aufbauen, daher waren sie mir irgendwie egal, was für den Verlauf der Geschichte natürlich doof war. Einerseits ist total viel passieren, weil sie ständig von einem zum anderen Ort gefahren sind. Andererseits war es oftmals langatmig und langweilig für mein Empfinden. Ich glaube aber schon, dass es vielen gefallen könnte. Insbesondere weil die Hauptperson echt besonders ist.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Wenn Sie glauben, diesen Thriller wieder aus den Händen legen zu können, dann viel Glück.« Krimi-Couch
»Das Buch ist wie eine Naturgewalt.« NDR Kultur
Mercury Carter ist der Mailman. Er stellt Pakete zu, und er nimmt seine Arbeit ernst. Sendungen, die er ausliefert, werden grundsätzlich nur persönlich übergeben. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Auch dann nicht, wenn Carter am Zielort überraschend auf eine mörderische Bande stößt, die eine Frau als Geisel hält. Ein atemberaubender, wendungsreicher Thriller von radikaler Konsequenz, der mit jeder Seite an Tempo gewinnt und bis zum letzten Satz elektrisiert.
Book Information
Author Description
Andrew Welsh-Huggins ist ein US-amerikanischer Journalist, Herausgeber und Autor, der sich vorrangig mit Verbrechen auseinandersetzt, ob im Journalismus, im Sachbuch oder in seinen Thrillern und Krimis. Er lebt in Columbus, Ohio. Sein 2023 erschienener Krimi The End of the Road wurde vom Library Journal als bester Thriller des Jahres bezeichnet und in amerikanischen Genrekreisen gefeiert.
Posts
Ein Mann. Eine Mission. Keine Kompromisse.📦
Aiaiai… The Mail Man – ER LIEFERT. IMMER. 🔥 Was für ein cooler, kompromissloser Postbote bitte?! Ich hab’s einfach gefeiert. Schon die Optik des Buches ist mega ansprechend und gibt direkt den Ton vor: Hier geht’s nicht um irgendeinen Job – hier geht’s um eine Mission. Unser Protagonist nimmt seine Arbeit verdammt ernst: Jedes Paket wird persönlich zugestellt. Egal, was es kostet. Das sind die Regeln. Doch bei seiner nächsten Lieferung läuft’s… sagen wir mal… alles andere als glatt. Eine brutale Bande, eine Geisel – und mittendrin unser Postbote, der sich von nichts und niemandem aufhalten lässt. 📬💥 Das Ganze hat sich für mich wie ein richtig guter Actionfilm gelesen: Von der ersten Seite an Vollgas und bis zum Ende keine Pause. Spannung pur – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ehrlich: Wenn das niemand verfilmt, versteh ich die Welt nicht mehr. 🎬 Das Ende? 👉Rund und zufriedenstellend – keine offenen Fragen. Und falls es jemals einen zweiten Band gibt: Ich bin sowas von dabei. 🤭

THE MAILMAN - Andrew Welsh-Huggins ⁽ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ˢᵉˡᵇˢᵗᵍᵉᵏᵃᵘᶠᵗ⁾ Merc Carter liefert Pakete und er stellt sie 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘴 Mal persönlich dem Adressaten zu. 📦 Das ist sein Anspruch an sich selbst. Daran ändert auch eine kompromisslose Bande nichts, welche Rachel- die eine Lieferung von ihm zugestellt bekommen soll, und ihren Ehemann als Geisel halten. In der Innenklappe ist ein Textauszug, in dem der 'Mailman' zurück schießt- und ich wollte sofort wissen, was es mit diesem Postboten auf sich hat! Das hat mich tatsächlich zum Kauf bewogen. 😂 Ich war direkt in der Geschichte drin und musste immer weiter lesen- es ist ein super spannender Action Thriller, den ich mir auch auf der Kinoleinwand vorstellen kann! In der ersten Hälfte des Buches gibt es kurze Rückblicke, wie Carter zu einem schießenden Postboten geworden ist. 😉 Zwischenzeitlich, eher im letzten Drittel, gab es doch ein paar Längen für mich... und zuletzt wurden es recht viele Menschen, die mitgewirkt haben- da musste ich aufpassen, nicht durcheinander zu kommen. Aber alles in allem macht 'Cool Carter' seinem Namen alle Ehre und ich mochte seine moralischen Ansichten und Vorgehensweisen.

Aufmerksam geworden durch das Cover und den Klappentext habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Der Anfang war vielversprechend, voller Action und Spannung. Leider hat es sich für mich persönlich auch schnell wieder verloren. Es gab zwar zwischenzeitlich immer wieder kleine Spannungsbögen, aber wirklich fesseln konnte es mich nicht. Die Charaktere bekommen kaum Tiefe und bleiben relativ oberflächlich. Einzig herausragend ist Mercury Carter, der Mailman. Irgendwie braucht doch jeder einen Mailman ;) Das Ende ist schlüssig, aber auch kein echter Aha Moment. So bleibt es für mich ein solider Thriller, den man lesen kann, aber eben auch kein Highlight.
"The Mailman“ von Andrew Welsh-Huggins war mein erstes Buch des Autors. Das Cover hat mich neugierig gemacht, so dass ich mich dafür entschieden habe es zu lesen. Mercury Carter ist selbstständiger Kurierfahrer und nimmt seinen Job sehr ernst. Die Sendungen werden nur persönlich zugestellt und an niemanden anderen, ohne Ausnahme. Bei einer Auslieferung klingelt er und trifft die Adressatin nicht an und merkt hier stimmt was nicht. Schnell wird klar, die Besitzer werden als Geiseln gehalten und er ist trotzdem davon überzeugt und bereit, das Paket persönlich zuzustellen. Hierfür nimmt er jede Herausforderung und Kampf an. Die Grundidee fand ich wirklich interessant und war neugierig was mich erwartet. Es wurde eine temporeiche Geschichte, die relativ unrealistisch ist, erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr nüchtern. Er wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und wird in Puzzleteilen zusammengefügt. Es war nicht schlecht geschrieben und hatte einige Spannungsbögen, jedoch konnte mich der Thriller trotzdem nicht komplett überzeugen. Ich hatte Passagen da mochte ich das Buch total und dann kamen Seiten, da wollte ich bloß das es bald zu Ende ist. Von mir gibt es 3 Sterne für den Mailman.
Merc Carter liefert ab
„The Mailman“ von Andrew Welsh-Huggins ist genau das Richtige für alle, die Geschichten im Stil von Jack Reacher lieben. Der Vergleich auf dem Einband kommt nicht von ungefähr: Merc Carter erinnert in vielerlei Hinsicht an den beliebten Einzelgänger und sorgt von der ersten Seite an für Hochspannung. Besonders gefallen hat mir dieses ungemein befriedigende Gefühl, wenn das Böse konsequent bekommt, was es verdient. Die Handlung zieht sofort an und hält das Tempo über weite Strecken konstant hoch. Lediglich ab der Mitte wurden mir die zahlreichen Verstrickungen stellenweise etwas zu komplex. Gleichzeitig war genau das eine willkommene Abwechslung, um das Buch kurz zur Seite zu legen – nur, um es wenig später wieder in die Hand zu nehmen, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Wer bereit ist, den vielen Wendungen aufmerksam zu folgen, wird mit einem packenden Finale belohnt. Ein actionreicher Thriller, der Lust auf mehr von Merc Carter macht.
Spontankauf, den ich absolut nicht bereue! Leseempfehlung, wenn ihr Thriller auch ohne Blut und Gore mögt
Mercury „Merc“ Carter ist ein Kurierfahrer. Er ist stolz darauf, dass er bisher seine Pakete immer zustellen konnte. Als er eine Sendung für Rachel Stanfield hat, stößt er jedoch unerwartet auf Hindernisse. Ich mag Thriller, die überraschen können und dabei auch intelligent konstruiert sind. Dabei muss es nicht immer darum gehen wie Täter die Opfer auf möglichst kreative oder grausame Art und Weise um ihr Leben bringen. Es muss auch nicht um Actionszenen am laufenden Band gehen. Mit Mercury Carter, hat Andrew Welsh-Huggins einen eher ungewöhnlichen Protagonisten erschaffen, der durch seine ruhige und zurückhaltende Art auffällt, den man aber nicht unterschätzen sollte. Ehrlich gesagt habe ich ein paar Mal laut gelacht, weil den Gegenspielern genau das passiert ist. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler auf zwei Zeitebenen geschildert. Einmal folgen wir den aktuellen Ereignissen und in Rückblenden wird ein bisschen aus Carters Vergangenheit erzählt. So konnte ich der Figur und seinem Charakter näher kommen und seine Handlungsweise nachvollziehen. Den Nebencharakteren kommt man nicht ganz so nahe, was ich aber nicht tragisch fand. Dennoch wirkten sie authentisch und ihr Verhalten war nachvollziehbar. Ich mochte den Stil der Geschichte und fühlte mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten.

Rezensionsexemplar | Stark gestartet, aber unterwegs verloren
Ich war am Anfang wirklich drin. Merc fand ich spannend, klug, kontrolliert. Ich wollte wissen, was hinter ihm steckt. Auch die Story rund um Rachel hatte für mich zu Beginn genau die richtige Mischung aus Spannung und Neugier. Aber irgendwann hat es mich nicht mehr erreicht. Obwohl viel passiert ist, hat es sich nicht mehr intensiv angefühlt. Ich habe weitergelesen, aber nicht mehr mit diesem inneren Drang zu wissen, wie es ausgeht. Meine Gedanken sind öfter abgeschweift und das ist für mich immer ein Zeichen, dass die Geschichte mich emotional nicht mehr hält. Die Verbindung zu den Figuren ist mit der Zeit schwächer geworden. Am Ende war ich nicht enttäuscht, aber auch nicht bewegt. Die Auflösung war okay. Mehr aber auch nicht. Für mich bleibt es ein Buch mit gutem Start und viel Potenzial, das mich auf dem Weg leider verloren hat.
Sternebewertung fiktiv
Ein Lieferant. Ein scheinbar normaler Job. Aber so eine Paketboten habt ihr noch nicht erlebt. Mercury Carter war früher Bundesagent, heute Lieferfahrer aber seine Instinkte, seine Fähigkeiten und vor allem sein Gerechtigkeitssinn sind noch voll da. Was als einfache Paketübergabe beginnt, entwickelt sich schnell zu einer richtig intensiven Verfolgungsjagd. Entführungen, Gewalt, ein Verbrechersyndikat und mittendrin Carter, der einfach nicht loslassen kann. Aber erst mal von Anfang an. Rachel und Glenn werden in ihrem eigenen Zuhause überfallen und genau in diesem Moment ist Merc Carter mit einer Lieferung unterwegs. Ab da gibt es kein Zurück mehr. Ich habe wirklich nicht mit so einem Start gerechnet, aber genau das hat mich sofort gepackt. Er hat eine Bedingung. Zustellung erfolgen ausschließlich persönlich und so dauert es nicht lange, dass Carter den Braten riecht. Carter selbst ist eine starke Hauptfigur. Unermüdlich, clever, prinzipientreu und wirkt extrem entspannt. Einer, der nicht wegschaut. Und vielleicht auch genau deshalb in diese Situation gerät. Die Story ist rasant, die Action sitzt, und es gibt kaum Verschnaufpausen. Gleichzeitig baut sich konstant dieses Gefühl von Gefahr auf, man merkt, da steckt mehr dahinter als nur ein einzelner Vorfall. Es entwickelt sich Schritt für Schritt eine größere Verschwörung, die definitiv Potenzial für mehr hat. Auch der Humor hat mich überrascht, trocken, punktgenau und genau mein Ding. Ein richtig starker, actiongeladener Thriller mit hohem Tempo und einem Protagonisten, der hängen bleibt. Ich sehe die Story als Film vor mir. Jason Statham als Mercury Carter? Würde ich sofort schauen. Hat mir richtig gut gefallen, vor allem, weil die Story unerwartet war und der Spannungsbogen von Anfang bis Ende gehalten wurde.
Ein richtig gutes Buch! 🤭
The Mailman ist mein erstes Buch von dem Autor und ich habs sowas von geliebt! Es ging direkt zur Sache und hat super spannend angefangen und das hat mir richtig gut gefallen ☺️ Insgesamt war das ganze Buch eigentlich durchgehend spannend, weshalb ich immer weiterlesen wollte. Das Ende konnte ich eigentlich überhaupt nicht vorhersehen und war schon ein bisschen geschockt 🥲 Aber das Ende war wirklich passend und sehr gut gemacht. Der Protagonist Merc ist irgendwie unglaublich cool. Ein paar Dinge sind eventuell nicht so realistisch, aber das stört mich überhaupt nicht, ich hab es gefeiert 😂 Der einzige Punkt waren die vielen Namen im Laufe des Buchs. Irgendwann musste ich mich anstrengen die Leute auseinander zu halten und mich dran zu erinnern wer jetzt wer war. Der Schreibstil von Andrew ist mega flüssig und leicht zu lesen, weshalb es auch ein toller Page Turner ist 😊 All in all also ein etwas außergewöhnlicher, aber dennoch spannender Thriller, der mich definitiv überzeugen konnte ✨💗
Ein Buch, wo ich Mal länger brauchte um rein zu kommen und es dann doch richtig toll fand. Erst dachte ich hmm was wird denn das jetzt und dann wurde es einfach immer spannender. Wer mal was anderes lesen will und Spannung mag, sollte hier mal reinschnuppern. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Mercury Carter ist der Mailman. Er stellt Pakete zu, und er nimmt seine Arbeit ernst. Sendungen, die er ausliefert, werden grundsätzlich nur persönlich übergeben. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Auch dann nicht, wenn Carter am Zielort überraschend auf eine mörderische Bande stößt, die eine Frau als Geisel hält. Ein atemberaubender, wendungsreicher Thriller von radikaler Konsequenz, der mit jeder Seite an Tempo gewinnt und bis zum letzten Satz elektrisiert.
Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Schon von der ersten Seite an war ich wie im Rausch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war gefesselt von diesem geheimnisvollen Geschehen.
Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Schon von der ersten Seite an war ich wie im Rausch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war gefesselt von diesem geheimnisvollen Geschehen. Da hätten wir also Carter, der wie bereits sein Vater vor ihm, ein ganz besonderer Kurierfahrer ist. Er soll eine Sendung an Rachel zustellen. Rachel und ihr Mann wurden aber kurz zuvor von bewaffneten Männern überfallen. Diese wollen Informationen aus Rachel herauspressen, mit Folter. Genau da klingelt Carter an der Tür. Schnell wird klar, Carter ist kein gewöhnlicher Kurierfahrer. Nach einer überraschenden Aktion ist die Bande mit Rachel auf der Flucht und Carter und Rachels Mann verfolgen sie heimlich. Es beginnt eine unaufgeregte aber absolut spannende Jagd, die viele Antworten liefert aber auch immer wieder neue Geheimnisse zutage fördert. Durch Rückblicke erfährt man mehr von Carter, seinen Prinzipien.. doch sein Auftrag, die Kurierlieferung für Rachel, bleibt nach wie vor ein Rätsel. DAS darf er nur Rachel sagen. Und nur sie darf erfahren, von wem der Auftrag kam. Dieses Geheimnis, Carters ruhige und fast schon abgeklärte Art und das Geheimnis um die Entführer machen die Geschichte extrem spannend. Die Fahrt gleicht einer Schnitzeljagd, ständig tauchen neue Personen auf, die gefunden werden müssen, denn sie haben Hinweise, die die Entführer brauche. Es ist ein ständiger Kampf, wer ist zuerst beim nächsten Punkt, die Entführer oder Carter. Denn er bleibt ihnen auf den Fersen. Dabei nutzt er wie ein Geheimagent unterschiedliche Gadgets, erhält Hilfe von vertrauenswürdigen Personen und bleibt bei aller Gefahr erstaunlich ruhig. Ich fand ihn genial! Das Geheimnis um die Lieferung für Rachel, um die es ja eigentlich geht, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel und auch der wahre Grund, warum Rachel entführt und die Entführer zu allem Entschlossen sind, war nicht vorhersehbar. Eine echt spannende Geschichte, die mich bis zur letzten Seite nicht los gelassen hat. Ruhig, unaufgeregt und überraschend.

Ein echter Blockbuster
Seid ihr auf der Suche nach einem richtig guten Action-Blockbuster im Buchformat? Dann habe ich einen Tipp für euch: "The Mailman" von Andrew Welsh-Huggins, erschienen bei Hoffmann und Campe. Ja, die Story ist wild, aber sie macht richtig Spaß! Der Einstieg in das Buch war so rasant und actiongeladen, dass ich es erst nach ca. 180 Seiten zum ersten Mal zur Seite legen konnte, denn da war es dann 1:00 Uhr nachts, und ich konnte meine Augen einfach nicht mehr offen halten. Ja, dieser Autor hat es definitiv geschafft, mich ab Seite eins in die Story zu ziehen. Der Spannungsbogen stieg durch actiongeladenes und schnelles Storytelling rasant an und wies zu keinem Zeitpunkt Längen auf. Natürlich muss man sich auf diese wilde, wenig glaubwürdige Geschichte einlassen können. Doch damit hatte ich überhaupt keine Probleme, da ich Filme wie "Stirb langsam" liebe. Diese Vibes verströmte das Buch auf jeder Seite, in der sich der Postbote der etwas anderen Art à la Bruce Willis den Weg freikämpfte und sich immer wieder gegen eine Überzahl an Gegnern durchsetzte. Natürlich war das Glück und der Zufall etwas zu oft auf Seiten von Mercury Carter, einem Helden, dem ich den Sieg von Beginn an gönnte. Eine Wendung und Action-Szene folgte der nächsten, und so gelang es dem Autor dann immer wieder, mich zu überraschen. Es hat Spaß gemacht, mitzufiebern, und auch die Charaktere rund um Mercury Carter hatten Profil und Tiefe. Hier passte alles, auch wenn man darüber hinwegsehen musste, dass diese Storyline natürlich nicht sehr realistisch war. Doch sei's drum, denn ich hatte viel Freude beim Lesen dieses Blockbusters, der für mich starke "Stirb langsam"-Vibes hatte. Es fehlte nur noch das kultige "Jippie-ei-jeh, Schweinebacke" von Bruce Willis. Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen.

Reizvolle Grundidee, zu langwieriger Mittelteil
Der Thriller The Mailman von Andrew Welsh-Huggins startet mit einer vielversprechenden Grundidee, die sofort Spannung aufbaut und neugierig macht. Die Figur des scheinbar unauffälligen Protagonisten, der in eine gewalttätige Parallelwelt hineingezogen wird, erinnert dabei stellenweise deutlich an The Equalizer. Besonders das Finale überzeugt mit einer packenden Zuspitzung, die die zuvor gelegten Fäden gekonnt zusammenführt. Allerdings verliert der Roman im Mittelteil spürbar an Klarheit und Fokus. Die Vielzahl an handelnden Personen sowie die zahlreichen Nebenschauplätze machen es stellenweise schwierig, der Handlung konsequent zu folgen. Dadurch wird die Spannung immer wieder ausgebremst, obwohl das Potenzial der Geschichte eigentlich höher liegt. Ein strafferer Aufbau hätte dem Buch deutlich gutgetan und die Wirkung verstärkt. Trotz dieser Schwächen bleibt die Grundidee reizvoll und trägt den Leser bis zum starken Schluss.
Nicht ganz meins.
Dieses Buch ist mehr ein Aktionthriller, als ein "gewöhnlicher" düsterer Thriller, wie man es sonst vielleicht oft liest. Hier hat man eher einen fortlaufenden Handlungsstrang, der einer wilden Verfolgungsjagd ähnelt. Vom Schreibstil her hat das auch wunderbar funktioniert und vor allem auch mit Carter als tragender Protagonist. Es gab immer wieder Einschübe aus einem anderen Zeitfenster rund um Carter, ansonsten ist man ihm über die Ereignisse hinweg gefolgt. Auch aus anderen Perspektiven gibt es immer wieder Kapitel, damit man besser nachvollziehen kann, was innerhalb von wenigen Stunden passiert. Eigentlich alles gar nicht schlecht und auch mal was anderes für mich. So richtig catchen konnte es mich aber irgendwie nicht. Ich habe teilweise Passagen nur flüchtig gelesen und obwohl Carter als Charakter interessant erschien, haben mich die eingeschobenen Kapitel nicht wirklich abgeholt. Durchaus rasant und für viele bestimmt ein toller temporeicher Thriller. Mich hat er nicht ganz erreicht.
Etwas langatmig, stellenweise clever 🤷♀️
Der Einstieg ins Buch hat mir super gefallen. Man wurde direkt reingeworfen und Mailman Carter ist wirklich ein besondere Typ. Stellenweise ist es auch echt witzig. Zu den anderen Charakteren konnte ich keine Bindung aufbauen, daher waren sie mir irgendwie egal, was für den Verlauf der Geschichte natürlich doof war. Einerseits ist total viel passieren, weil sie ständig von einem zum anderen Ort gefahren sind. Andererseits war es oftmals langatmig und langweilig für mein Empfinden. Ich glaube aber schon, dass es vielen gefallen könnte. Insbesondere weil die Hauptperson echt besonders ist.























