The Life of Rebecca Jones
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Description
In the early years of the last century, Rebecca is born into a rural community in the Maesglasau valley in Wales; her family have been working the land for a thousand years, but the changes brought about by modernity threaten the survival of her language, and her family's way of life. Rebecca's reflections on the century are delivered with haunting dignity and a simple intimacy, while her evocation of the changing seasons and a life that is so in tune with its surroundings is rich and poignant. The Life of Rebecca Jones has all the makings of a classic, fixing on a vanishing period of rural history, and the novel's final, unexpected revelation remains unforgettable and utterly moving.
Book Information
Posts
O! Tyn y Gorchudd - Oh! Zieh hinfort den Schleier
Dieses Buch erzählt vom Leben der Rebecca Jones auf einer Farm in einem kleinen walisischen Tal. Es ist die bewegende Geschichte einer Frau und ihrer Familie, eingebunden in Traditionen, das Zeitgeschehen und diverse Schicksalsschläge. Dieses Buch gibt einen guten Einblick in das Leben auf einer Farm und zeigt, dass auch der Wandel der Zeit vor einem kleinen Tal nicht Halt macht. Ungewöhnlich und hoch interessant an diesem Roman fand ich, dass Fotografien unter anderem vom Handlungsort eingefügt wurden. Ich mochte auch den reduzierten und doch poetischen Schreibstil der Autorin sehr gern. Das Buch ist ursprünglich auf Walisisch erschienen. Problematisch finde ich, dass die deutsche Übersetzung nicht vom Original erfolgte, sondern aus der englischen Übersetzung. Ich denke, dass durch diesen Prozess durchaus einiges verloren gegangen sein könnte. Dennoch kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich habe es auf jeden Fall sehr gern gelesen.
Rebeccas Mutter hieß ebenfalls Rebecca und kam einst als junge Braut in das entlegene Tal Maesglasau. 7 Kinder sollte sie haben, von denen jedoch nicht alle überleben würden. Rebecca wird 1905 geboren und ihr Leben wird das gesamt 20. Jahrhundert umspannen. Angharad Price erzählt uns die Geschichte einer Bauernfamilie, wie sie als typisch für das ländliche Wales angesehen werden kann. Ihre Sprache ist wunderbar poetisch, anrührend, verzaubernd. Man wünscht sich, das Original lesen zu können, denn das Walisische hat eine reiche poetische Tradition, die auch in Rebeccas Familie eine große Rolle spielt. Der Übersetzer merkt im Nachwort beispielsweise an, dass Rebeccas Sprache uns möglicherweise zu “gebildet” vorkommen könnte, dies aber im Walisischen nicht ungewöhnlich ist. Die wunderbare Sprache weckt die Sehnsucht nach dem märchenhaften Wales und führt uns seine Schönheit vor Augen. Es ist ein einfaches, einsames Leben, von dem Rebecca berichtet, ein hartes Leben, die Familie ist viel mit Krankheiten und Behinderungen konfrontiert, und doch erreichen einige von Rebeccas Geschwistern einen akademischen Beruf. Ganz unberührt von den Kriegen bleibt die Familie natürlich auch nicht, in Rebeccas Fall sorgt er für eine kurze und unglückliche Liebesgeschichte. Auch wenn man es in einem solchen Buch nicht vermutet, es gibt einen Twist, der das Buch noch einmal aus anderer Perspektive erscheinen lässt und es für mich umso wertvoller gemacht hat. Dieser kurze Roman ist ein literarisches Kleinod für Wales und, sofern man dies anhand der Übersetzung beurteilen kann, die walisische Sprache.
december 18: at first, i thought this was super boring but then it took me away, and touched upon some of my most painful emotions. it‘s almost embarrassing and i‘m amazed at how a book read for uni can do this. maybe it helped that i have a thing for family stories at the moment, though. february 19: adding one star because it‘s just such a beautifully-written book and i didn‘t mind reading it even a bit - although it was a chore!
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In the early years of the last century, Rebecca is born into a rural community in the Maesglasau valley in Wales; her family have been working the land for a thousand years, but the changes brought about by modernity threaten the survival of her language, and her family's way of life. Rebecca's reflections on the century are delivered with haunting dignity and a simple intimacy, while her evocation of the changing seasons and a life that is so in tune with its surroundings is rich and poignant. The Life of Rebecca Jones has all the makings of a classic, fixing on a vanishing period of rural history, and the novel's final, unexpected revelation remains unforgettable and utterly moving.
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O! Tyn y Gorchudd - Oh! Zieh hinfort den Schleier
Dieses Buch erzählt vom Leben der Rebecca Jones auf einer Farm in einem kleinen walisischen Tal. Es ist die bewegende Geschichte einer Frau und ihrer Familie, eingebunden in Traditionen, das Zeitgeschehen und diverse Schicksalsschläge. Dieses Buch gibt einen guten Einblick in das Leben auf einer Farm und zeigt, dass auch der Wandel der Zeit vor einem kleinen Tal nicht Halt macht. Ungewöhnlich und hoch interessant an diesem Roman fand ich, dass Fotografien unter anderem vom Handlungsort eingefügt wurden. Ich mochte auch den reduzierten und doch poetischen Schreibstil der Autorin sehr gern. Das Buch ist ursprünglich auf Walisisch erschienen. Problematisch finde ich, dass die deutsche Übersetzung nicht vom Original erfolgte, sondern aus der englischen Übersetzung. Ich denke, dass durch diesen Prozess durchaus einiges verloren gegangen sein könnte. Dennoch kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich habe es auf jeden Fall sehr gern gelesen.
Rebeccas Mutter hieß ebenfalls Rebecca und kam einst als junge Braut in das entlegene Tal Maesglasau. 7 Kinder sollte sie haben, von denen jedoch nicht alle überleben würden. Rebecca wird 1905 geboren und ihr Leben wird das gesamt 20. Jahrhundert umspannen. Angharad Price erzählt uns die Geschichte einer Bauernfamilie, wie sie als typisch für das ländliche Wales angesehen werden kann. Ihre Sprache ist wunderbar poetisch, anrührend, verzaubernd. Man wünscht sich, das Original lesen zu können, denn das Walisische hat eine reiche poetische Tradition, die auch in Rebeccas Familie eine große Rolle spielt. Der Übersetzer merkt im Nachwort beispielsweise an, dass Rebeccas Sprache uns möglicherweise zu “gebildet” vorkommen könnte, dies aber im Walisischen nicht ungewöhnlich ist. Die wunderbare Sprache weckt die Sehnsucht nach dem märchenhaften Wales und führt uns seine Schönheit vor Augen. Es ist ein einfaches, einsames Leben, von dem Rebecca berichtet, ein hartes Leben, die Familie ist viel mit Krankheiten und Behinderungen konfrontiert, und doch erreichen einige von Rebeccas Geschwistern einen akademischen Beruf. Ganz unberührt von den Kriegen bleibt die Familie natürlich auch nicht, in Rebeccas Fall sorgt er für eine kurze und unglückliche Liebesgeschichte. Auch wenn man es in einem solchen Buch nicht vermutet, es gibt einen Twist, der das Buch noch einmal aus anderer Perspektive erscheinen lässt und es für mich umso wertvoller gemacht hat. Dieser kurze Roman ist ein literarisches Kleinod für Wales und, sofern man dies anhand der Übersetzung beurteilen kann, die walisische Sprache.
december 18: at first, i thought this was super boring but then it took me away, and touched upon some of my most painful emotions. it‘s almost embarrassing and i‘m amazed at how a book read for uni can do this. maybe it helped that i have a thing for family stories at the moment, though. february 19: adding one star because it‘s just such a beautifully-written book and i didn‘t mind reading it even a bit - although it was a chore!







