The Last Neanderthal
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Description
Forty thousand years in the past, the last family of Neanderthals roams the earth. After a crushingly hard winter, their numbers are low, but Girl, the oldest daughter, is just coming of age and her family is determined to travel to the annual meeting place and find her a mate.
But the unforgiving landscape takes its toll, and Girl is left alone to care for Runt, a foundling of unknown origin. As Girl and Runt face the coming winter storms, Girl realizes she has one final chance to save her people, even if it means sacrificing part of herself.
In the modern day, archaeologist Rosamund Gale works well into her pregnancy, racing to excavate newly found Neanderthal artifacts before her baby comes. Linked across the ages by the shared experience of early motherhood, both stories examine the often taboo corners of women's lives.
Haunting, suspenseful, and profoundly moving, The Last Neanderthal asks us to reconsider all we think we know about what it means to be human.
Book Information
Posts
Im Mittelpunkt stehen zwei starke Frauen, die in ihrer jeweiligen Zeit gegen Widrigkeiten ankämpfen müssen.
Historische Romane lese ich am liebsten, weil sie aufzeigen, wie sich das alltägliche Leben, Lieben und Leiden, das wir alle durchleben, für die Menschen vor einigen hundert Jahren angefühlt haben könnte. Sie zeigen, wie weit wir uns in unserem Alltag und gesellschaftlichen Leben weiterentwickelt haben oder wo wir uns im Kern wieder begegnen. Aber dieser historische Roman war besonders. Die Kapitel wechseln zwischen Rose, einer Archäologin in Frankreich, die die Ausgrabung einer Neandertalerin leitet und eben dieser Neandertalerin hin und her. Die Zeitsprünge sind also jedes Mal enorm. Der Roman richtet den Fokus auf eine Zeit, über die wir viel zu wenig wissen, auf Wesen, die uns sehr ähnlich waren und denen unsere Vorfahren vor zehntausenden Jahren sogar begegnet sind, bevor sie ausgestorben sind. Ich habe nichts vergleichbares bisher gelesen und werde über das Buch sicher noch oft nachdenken.

Paläofiction! Ein Genre, dass glaube ich wenige benennen können und auch ich musste erstmal nachschauen, wie ich das richtig schreibe. Ein Genre, dass sich mit der Urzeit befasst und die Serie “Ayla und der Clan der Bären” ist der bekannteste Vertreter. Mit Neandertal von Claire Cameron kenne ich nun ein weiteres Buch aus dem Genre und bin fasziniert von der Welt, auch wenn wohl nie mein liebstes Setting werden wird. URZEIT ALS SELTENES SETTING Die Autorin hat für ihr Buch sich an den neusten Erkenntnissen gehalten bezüglich der Urzeit und zeigt, wie faszinierend diese Zeit eigentlich war. Ihr Bild der damaligen Neandertaler ist anders, als ich es in anderen Romanen vermittelt bekommen habe. Ein Teil ist natürlich Phantasie. Man darf nicht vergessen, dass wir einen Roman vor uns haben. Besonderer Punkt hier ist, dass der Neandertaler und der Mensch, wie wir ihn kennen, hier aufeinander treffen – eines der neueren Erkenntnisse aktuell. ZWEI VERSCHIEDENE FRAUEN MIT DEM SELBEN PROBLEM Aber der Roman besitzt zwei Zeitstränge, die abwechselnd erzählt werden. Zum einem lernen wir eine Neandertalerin kennen. Erfahren wie ihr Leben aussieht, was für einen Kampf sie fürs Überleben führt, wie sie denkt, und fühlt. Der zweite Strang geht in unsere moderne Zeit. Eine Forscherin findet die Überreste der besagten Neandertalerin und kann damit eine große Ausstellung auf die Beine bringen. Das ist sozusagen alles wofür sie lebt, ihr Traum! Und dann wird sie schwanger und sie hat zu kämpfen mit Leben, Liebe und den Erwartungen, die man an sie als Mutter stellt. Auch die Neandertalerin befindet sich in einer nahezu ähnlichen Situation. Denn auch sie steht vor den Problemen einer Mutterschaft, gänzlich unter anderen Aspekten. Aber die Autorin schafft es Parallelen zwischen den beiden Frauen zu schaffen und bis zum Schluss einen soliden, interessanten Roman zu schreiben. Mit knapp über 350 Seiten im kleineren Format, war es schnell gelesen. Zum einem brachte der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen immer wieder Spannung rein, weswegen ich dranblieb. Zum anderen fand ich das Thema so ungewöhnlich, so interessant (Neandertaler, Urzeit). Der Stil der Autorin ist flüssig zu lesen und auch wenn ich die Protagonistinnen nicht zu 100 Prozent mochte, gefiel mir das Buch. Sie schaffte es irgendwie, dass ich mit dem Charakteren Verständnissen hatte und es ihnen nicht komplett übel nehmen konnte. Würde ich sagen. Auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch, mit interessanten Frauenfiguren. Manche Actionszenen waren mir einfach zu lang. Das fand ich irgendwie dann doch wieder fehl am Platz. Sonst ist es ein Buch, dass man so definit nicht schnell wieder finden kann!
Description
Forty thousand years in the past, the last family of Neanderthals roams the earth. After a crushingly hard winter, their numbers are low, but Girl, the oldest daughter, is just coming of age and her family is determined to travel to the annual meeting place and find her a mate.
But the unforgiving landscape takes its toll, and Girl is left alone to care for Runt, a foundling of unknown origin. As Girl and Runt face the coming winter storms, Girl realizes she has one final chance to save her people, even if it means sacrificing part of herself.
In the modern day, archaeologist Rosamund Gale works well into her pregnancy, racing to excavate newly found Neanderthal artifacts before her baby comes. Linked across the ages by the shared experience of early motherhood, both stories examine the often taboo corners of women's lives.
Haunting, suspenseful, and profoundly moving, The Last Neanderthal asks us to reconsider all we think we know about what it means to be human.
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Im Mittelpunkt stehen zwei starke Frauen, die in ihrer jeweiligen Zeit gegen Widrigkeiten ankämpfen müssen.
Historische Romane lese ich am liebsten, weil sie aufzeigen, wie sich das alltägliche Leben, Lieben und Leiden, das wir alle durchleben, für die Menschen vor einigen hundert Jahren angefühlt haben könnte. Sie zeigen, wie weit wir uns in unserem Alltag und gesellschaftlichen Leben weiterentwickelt haben oder wo wir uns im Kern wieder begegnen. Aber dieser historische Roman war besonders. Die Kapitel wechseln zwischen Rose, einer Archäologin in Frankreich, die die Ausgrabung einer Neandertalerin leitet und eben dieser Neandertalerin hin und her. Die Zeitsprünge sind also jedes Mal enorm. Der Roman richtet den Fokus auf eine Zeit, über die wir viel zu wenig wissen, auf Wesen, die uns sehr ähnlich waren und denen unsere Vorfahren vor zehntausenden Jahren sogar begegnet sind, bevor sie ausgestorben sind. Ich habe nichts vergleichbares bisher gelesen und werde über das Buch sicher noch oft nachdenken.

Paläofiction! Ein Genre, dass glaube ich wenige benennen können und auch ich musste erstmal nachschauen, wie ich das richtig schreibe. Ein Genre, dass sich mit der Urzeit befasst und die Serie “Ayla und der Clan der Bären” ist der bekannteste Vertreter. Mit Neandertal von Claire Cameron kenne ich nun ein weiteres Buch aus dem Genre und bin fasziniert von der Welt, auch wenn wohl nie mein liebstes Setting werden wird. URZEIT ALS SELTENES SETTING Die Autorin hat für ihr Buch sich an den neusten Erkenntnissen gehalten bezüglich der Urzeit und zeigt, wie faszinierend diese Zeit eigentlich war. Ihr Bild der damaligen Neandertaler ist anders, als ich es in anderen Romanen vermittelt bekommen habe. Ein Teil ist natürlich Phantasie. Man darf nicht vergessen, dass wir einen Roman vor uns haben. Besonderer Punkt hier ist, dass der Neandertaler und der Mensch, wie wir ihn kennen, hier aufeinander treffen – eines der neueren Erkenntnisse aktuell. ZWEI VERSCHIEDENE FRAUEN MIT DEM SELBEN PROBLEM Aber der Roman besitzt zwei Zeitstränge, die abwechselnd erzählt werden. Zum einem lernen wir eine Neandertalerin kennen. Erfahren wie ihr Leben aussieht, was für einen Kampf sie fürs Überleben führt, wie sie denkt, und fühlt. Der zweite Strang geht in unsere moderne Zeit. Eine Forscherin findet die Überreste der besagten Neandertalerin und kann damit eine große Ausstellung auf die Beine bringen. Das ist sozusagen alles wofür sie lebt, ihr Traum! Und dann wird sie schwanger und sie hat zu kämpfen mit Leben, Liebe und den Erwartungen, die man an sie als Mutter stellt. Auch die Neandertalerin befindet sich in einer nahezu ähnlichen Situation. Denn auch sie steht vor den Problemen einer Mutterschaft, gänzlich unter anderen Aspekten. Aber die Autorin schafft es Parallelen zwischen den beiden Frauen zu schaffen und bis zum Schluss einen soliden, interessanten Roman zu schreiben. Mit knapp über 350 Seiten im kleineren Format, war es schnell gelesen. Zum einem brachte der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen immer wieder Spannung rein, weswegen ich dranblieb. Zum anderen fand ich das Thema so ungewöhnlich, so interessant (Neandertaler, Urzeit). Der Stil der Autorin ist flüssig zu lesen und auch wenn ich die Protagonistinnen nicht zu 100 Prozent mochte, gefiel mir das Buch. Sie schaffte es irgendwie, dass ich mit dem Charakteren Verständnissen hatte und es ihnen nicht komplett übel nehmen konnte. Würde ich sagen. Auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch, mit interessanten Frauenfiguren. Manche Actionszenen waren mir einfach zu lang. Das fand ich irgendwie dann doch wieder fehl am Platz. Sonst ist es ein Buch, dass man so definit nicht schnell wieder finden kann!








