The Last Colony

The Last Colony

Hardback
3.616

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Description

Retired from his fighting days, John Perry is now village ombudsman for a human colony on distant Huckleberry. With his wife, former Special Forces warrior Jane Sagan, he farms several acres, adjudicates local disputes, and enjoys watching his adopted daughter grow up.
That is, until his and Jane's past reaches out to bring them back into the game--as leaders of a new human colony, to be peopled by settlers from all the major human worlds, for a deep political purpose that will put Perry and Sagan back in the thick of interstellar politics, betrayal, and war.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
320
Price
40.70 €

Posts

3
All
4

Den letztenTeil, Sagans Tagebuch, habe ich nur überflogen da sie in einem Stil geschrieben ist der mir nicht zusagt.

2

Während ich vom ersten Band begeistert war (5 Sterne) und den zweiten Band zumindest gemocht habe (4 Sterne), hat dieser 3. Band mich von Anfang an nicht überzeugen können. Stilistisch unterscheidet er sich deutlich von seinen Vorgängern, die technischer und abenteuerfixierter waren. Vor allem die Idee, Senioren zu Kampfmaschinen umzubauen, hatte im Krieg der Klone einen großen Unterhaltungswert. Unser Held Perry war sich auch nie für eine Aufgabe zu schade beim Kampf der Menschheit gegen fremde Wesen auf fernen Planeten. Die ersten Bücher leben von ihrem Humor und der lakonischen Beschreibungen bei den Kampfszenen. Die letzte Kolonie ist dagegen ein Buch, in dem es in erster Linie um politische Ränkespiele geht. In Zeiten, in denen auf dem Planet Erde gerade Frau Merkel und Herr Seehofer die Republik mit dergleichen unterhalten, wirkt die Handlung des Sci-Fi wie ein müder Abklatsch der Realität. Im Grunde handelt es sich in der ersten Hälfte um einen Wild West-Roman mit einer Menge anstrengender Siedler, die in ein neues Land (hier Planet) ziehen, begleitet von Sheriff Perry mit Familie. Mich hat dieser Part des Neusiedelns und Kompetenzgerangels sehr gelangweilt. Ich war kurz vor dem Abbruch. Als die Handlung später universeller wurde, wurde es unterhaltsamer, aber trotzdem mit Schwächen. Insbesondere dieses plötzliche Auftauchen eines Deus Ex Machina, der die Kolonie vor der Zerstörung rettete, war mir zu plump. Ich habe das Gefühl, dass Scalzi einfach in zu kurzer Zeit seine Folgebände nachlieferte nach dem Erfolg des Erstlings. Das ist schlampig konstruiert, teilweise gezwungen komisch und auch nicht plausibel. Während Perry ruhig und entschlossen die Aliens aus dem Weg räumte in den ersten beiden Bänden und dabei absolut loyal zu seinen Vorgesetzten war, wird er nun aufsässig und gewährt dem schlimmsten Feind, der ohne weiteres alles ausgelöscht hätte, auch noch Gnade. Entwicklung in einem Roman sind ja prinzipiell zu begrüßen, aber ich konnte bis zum Schluss nicht verstehen, was seine Antriebsgründe waren, sich gegen die KVU zu stellen. Ich möchte den guten Anfang der Reihe nicht weiter herunterziehen und werde daher jetzt aus der Old Man's War-Reihe aussteigen.

2

Während ich vom ersten Band begeistert war (5 Sterne) und den zweiten Band zumindest gemocht habe (4 Sterne), hat dieser 3. Band mich von Anfang an nicht überzeugen können. Stilistisch unterscheidet er sich deutlich von seinen Vorgängern, die technischer und abenteuerfixierter waren. Vor allem die Idee, Senioren zu Kampfmaschinen umzubauen, hatte im Krieg der Klone einen großen Unterhaltungswert. Unser Held Perry war sich auch nie für eine Aufgabe zu schade beim Kampf der Menschheit gegen fremde Wesen auf fernen Planeten. Die ersten Bücher leben von ihrem Humor und der lakonischen Beschreibungen bei den Kampfszenen. Die letzte Kolonie ist dagegen ein Buch, in dem es in erster Linie um politische Ränkespiele geht. In Zeiten, in denen auf dem Planet Erde gerade Frau Merkel und Herr Seehofer die Republik mit dergleichen unterhalten, wirkt die Handlung des Sci-Fi wie ein müder Abklatsch der Realität. Im Grunde handelt es sich in der ersten Hälfte um einen Wild West-Roman mit einer Menge anstrengender Siedler, die in ein neues Land (hier Planet) ziehen, begleitet von Sheriff Perry mit Familie. Mich hat dieser Part des Neusiedelns und Kompetenzgerangels sehr gelangweilt. Ich war kurz vor dem Abbruch. Als die Handlung später universeller wurde, wurde es unterhaltsamer, aber trotzdem mit Schwächen. Insbesondere dieses plötzliche Auftauchen eines Deus Ex Machina, der die Kolonie vor der Zerstörung rettete, war mir zu plump. Ich habe das Gefühl, dass Scalzi einfach in zu kurzer Zeit seine Folgebände nachlieferte nach dem Erfolg des Erstlings. Das ist schlampig konstruiert, teilweise gezwungen komisch und auch nicht plausibel. Während Perry ruhig und entschlossen die Aliens aus dem Weg räumte in den ersten beiden Bänden und dabei absolut loyal zu seinen Vorgesetzten war, wird er nun aufsässig und gewährt dem schlimmsten Feind, der ohne weiteres alles ausgelöscht hätte, auch noch Gnade. Entwicklung in einem Roman sind ja prinzipiell zu begrüßen, aber ich konnte bis zum Schluss nicht verstehen, was seine Antriebsgründe waren, sich gegen die KVU zu stellen. Ich möchte den guten Anfang der Reihe nicht weiter herunterziehen und werde daher jetzt aus der Old Man's War-Reihe aussteigen.

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