The High House

The High House

Softcover
3.829

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Description

'SUFFUSED WITH JOY' Guardian, 'PROPHETIC' Daily Mail, 'BEAUTIFUL' Scotsman, 'IMMERSIVE' IMAGEPerched on a hill above a village by the sea, the high house has a mill, a vegetable garden and a barn full of supplies.Caro and her younger half-brother, Pauly, arrive there one day to find it cared for by Grandy and his granddaughter, Sally. Not quite a family, they learn to live together, and care for one another.But there are limits even to what the ailing Grandy knows about how to survive, and, if the storm comes, it might not be enough.'Deeply moving ... so grounded in reality and the ordinariness of the lives of this disparate group, that I had to read parts of it through my fingers' Good Housekeeping Books of the Year

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
288
Price
11.50 €

Posts

7
All
5

sehr schön geschrieben- ein Buch was an die Seele geht :)

5

Der Klimawandel schlägt nun mit voller Wucht zu...

Sehr gute Geschichte. Rezi folgt zuerst auf Insta

5

Es hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Sprachlich gelungen und inhaltlich eine schmerzhaft gute Geschichte.

4

Leise, berührend, unaufhaltsam dem Ende entgegen

3

Interessantes Thema, aber es ging irgendwie nicht an mich

4

Das High House steht unweit einer kleineren, englischen Stadt auf einer Anhöhe. Es bringt ideale Voraussetzungen mit, um als Selbstversorgerhaus genutzt zu werden: es gibt einen Obst- und Gemüsegarten, eine Mühle und einen Gezeitentümpel, mit dessen Hilfe Strom produziert werden kann. Auch gibt es eine Scheune mit Vorräten, als Caro und ihr kleiner Halbbruder Pauly dort einziehen. Francesca, Paulys Mutter und Caros Stiefmutter, hatte das High House geerbt und so auf Vordermann gebracht, dass einige wenige Personen dort überleben können im Fall einer Überschwemmung. Francesca und Caros und Paulys Vater engagieren sich im Kampf gegen die Klimakrise und eines Tages ist es soweit, dass Caro sich mit ihrem kleinen Bruder von London aus auf dem Weg zum High House machen soll, um sich vor der drohenden Überflutung in Sicherheit zu bringen. Dort angekommen, werden sie von Grandy und seiner Enkelin Sally in Empfang genommen. Die beiden hatte Francesca gebeten, das Haus instand zu halten, damit es bereit ist für Pauly und Caro. Sally, Caro und Pauly erzählen im Buch jeweils ihre Version der Geschichte. Das Buch spielt in einer nicht weit entfernten Zukunft in England. Es gibt mittlerweile immer mehr Romane, die den Klimawandel thematisieren. Bei "Und dann verschwand die Zeit" hatte ich eine ganz andere Geschichte vermutet, als ich mir die Beschreibung im Klappentext durchlas. Ich wurde positiv überrascht. Es geht nicht um eine reißerische Geschichte, in der vier Menschen das fast Unmögliche schaffen und eine Überschwemmung überleben und sich autark hervorragend im High House versorgen können. Es geht natürlich auch ums Überleben und wie es den Hauptfiguren gelingt, aber nicht nur auf der primären Ebene, sondern auch wie es innen in ihnen ausschaut. Welche Gefühle bewegen sie, wie haben sie sich im Laufe der Zeit entwickelt und wie nehmen sie die Situation wahr? Die Geschichte entwickelt sich ganz langsam. Erst einmal erfährt man als Leser*in, wie Sally mit Grandy zusammenlebte, wie Caro mit Pauly und der Stiefmutter klar kam und dann kommt die Zeit im High House und immer wieder Rückblicke. Irgendwann hat man wirklich das Gefühl, dass die Zeit verschwindet bzw. die Ebenen der Geschichte verschwimmen. Gleichzeitig bekommt man das Gefühl, mehr zu verstehen. Diese Gedankenwelt ist das, was das Buch so fesselnd für mich macht. Es geht um Eifersucht, um das Gefühl, nicht genug zu sein und ganz stark um Einsamkeit und um Miteinander. Sally, Caro und Pauly - alle drei reifen im Laufe der Zeit und übernehmen auf unterschiedlichste Art und Weise Verantwortung für das Überleben der anderen und das eigene. Es werden die Dinge angesprochen, die die drei im Laufe der Zeit lernen und wie sie mit Verlust umgehen und welche Dinge für sie Priorität hatten und später für sie Priorität haben. Es gewährt einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben und zeigt, wie wichtig eine Gemeinschaft ist, um zu überleben. Worauf können wir uns jetzt verlassen und was wird fehlen, wenn jegliche Infrastruktur fehlt? "Und dann verschwand die Zeit" ist kein fröhliches Buch, es ist auch nicht unbedingt ein optimistisches Buch, aber es ist ein Buch, dass zum Nachdenken anregt. Was wird alles verschwinden, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie wir es kennen? Wie ist eine Welt ohne die medizinische Versorgung, die wir kennen? Wie funktioniert Überleben, wenn man nicht wegen jeder Kleinigkeit in den nächstgelegenen Laden kann, um etwas Notwendiges zu ersetzen? Nach dem Überleben der Flut fängt für die Bewohner von High House das Überleben erst an. Und trotzdem gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer bzw. diesen Moment, der trägt. Es ist die Gemeinschaft, die Liebe der Eltern oder der Älteren, die versuchen, die Jüngeren zu retten. Das Bedrückende am Buch ist, dass es so nah ist. Es beschreibt etwas, das so eintreten kann, nämlich das große Landstriche überflutet werden und die Klimakrise so nah ist, dass es nicht reicht, punktuell zu helfen, sondern dass das "normale" Leben nicht mehr möglich ist. Es regt zum Nachdenken an.

5

Mein bisheriger Jahres-Favorit

ein bedrückendes Buch, in dem gar nicht mal so viel passiert, aber gerade das hat es für mich so fantastisch gemacht. Kein unnötig brutales ausschlachten von Katastrophen, auch kein gefühlsdusliges Gerede der Protagonist*innen, sondern nur der leise Kampf ums überleben nach der Klimakatastrophe. Ein buch, das mich auch lange nach dem Ende noch nicht richtig losgelassen hat. Riesen Empfehlung!

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