The Glass Girl: TikTok made me buy it! Der neue bewegende Roman von "Girl in Pieces"-Autorin
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Bella ist 15. Ihre Eltern leben getrennt, vor Kurzem ist ihre Großmutter gestorben und ihr Freund hat sich getrennt. Das Alles ist für das junge Mädchen nur schwer zu ertragen, weshalb sie zu einem Mittel greift, das sie beruhigt und hilft über gewisse Situationen zu kommen. Bis es das nicht mehr tut und Bella immer öfter Ausfälle hat. Es kommt beinahe zu einer Katastrophe, als sie sich bei einer Party abschießt und ihre „Freunde“ sie einfach vor der Haustür abladen. Da ist es aber schon zu spät und sie in der Suchtspirale gefangen. Es dauert bis sie das selbst erkennt und sich was ändern muss. Der Weg wird schwer für Bella. Wieder viel zu nah an der Realität nimmt die Autorin einen mit auf eine Reise die keinen schönen Weg beinhaltet. Dieses Mal geht es um Alkohol. Seine Funktion als Seelentröster, aber auch seine Tücken. Tatsächlich ist das ein Thema welches gesellschaftlich einfach viel zu „normal“ abgehandelt wird. Viele sehen das Problem überhaupt nicht. Dabei rede ich noch nicht Mal unbedingt von Jugendlichen, sondern von Erwachsenen. Aber der Umgang mit Alkohol bei Erwachsenen schult auch den der Kinder. Hier ein Bier und da ein Glas Wein. Alkohol ist einfach zu sehr in den Alltag integriert bei vielen Menschen. Alles was man hier sagen kann ist, dass man auf Zeichen der Veränderung achten und reagieren sollte. Über gewisse Sachen muss man einfach sprechen und sie mit anderen Teilen. Manchmal braucht man Hilfe. Bella tat mir leid. Auch weil sie sich einfach Niemanden wirklich anvertraut hat. Nicht einmal ihrer Freundin Amber, die sie aktiv auf das Problem angesprochen hat und ihr damit auch helfen wollte. Mir gut gefallen, dass dieses Buch nicht nur den Bilderbuchweg des Entzuges gezeigt hat. Also so nach dem Motto: Bella geht in den Entzug und hat sich super im Griff. Sowohl währenddessen, als auch danach. Nein. Es wird authentisch gezeigt, dass die Sucht noch immer im Hintergrund lauert. Dass man schnell wieder rückfällig werden kann und auch wie wichtig es ist Klartext zu reden, auch wenn es alles andere als leicht ist. Fazit Die Autorin hat es einmal mehr geschafft mich gefangen zu nehmen. Bellas Probleme sind real und ihr Lösungsansatz ist erschreckend. Vor allem bei einem so jungen Menschen. Glasgow schafft es einfach schwierige Themen emotional, schonungslos und authentisch zu verpacken. Sie zeigt auf, dass man selber erstmal das Problem erkennen muss, dass es Rückschläge geben wird und dass man stark sein muss, um nicht in alte Muster zurück zu fallen. Am Ende gibt es wieder 5 Sterne von mir für dieses starke und vor allem realistische Buch.
~unpopular opinion~
Ich finde es sehr schade das mich das Buch so enttäuscht hat, da ich „Girl im pieces“ wirklich mochte und auch super viel Gutes über das Buch gehört habe. Es ist wirklich traurig zu lesen, wie Bella sich selbst als Belastung für ihre Eltern sieht. (Sie ist erst 15) Ihre Gefühle überwältigen sie, was ihre Angstzustände verstärkt und schließlich zu ihrem Alkoholproblem führt. Nachdem sie ihre Großmutter verloren und eine Trennung durchgemacht hat, gerät ihr Trinken außer Kontrolle. Der Tiefpunkt kommt an Thanksgiving, als sie mit einer schweren Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommt und sich an nichts mehr erinnern kann. Dieses Erlebnis bringt sie schließlich dazu, eine Reha für Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu beginnen. Ihre Eltern haben mich richtig wütend gemacht. Statt sich ihren eigenen Problemen zu stellen, lassen sie Bella die Verantwortung übernehmen. Sie muss sich nicht nur um ihre kleine Schwester kümmern, sondern wird auch noch als Vermittlerin zwischen den Eltern benutzt. Anfangs konnte ich kaum verstehen, wie ein 15-jähriges Mädchen überhaupt alkoholabhängig werden kann. Doch je mehr man über ihre Familie erfährt, desto klarer wird, wie sehr die ganze Situation sie beeinflusst hat. Was Bellas Zeit in der Reha betrifft, hatte ich gemischte Gefühle. Ihre ständige Weigerung, sich einzugestehen, dass sie ein Problem hat, war wirklich anstrengend – vor allem, weil sie so lange daran festhält. Trotzdem mochte ich es, wie sie am Ende wirklich versucht, trocken zu bleiben. Die Briefe, die sie an wichtige Menschen schreibt, haben mir gefallen, weil sie Bella als Charakter greifbarer gemacht haben. Allerdings muss ich sagen, dass ich Bella manchmal ziemlich nervig fand. Besonders ihre Fixierung auf Dylan hat mich irgendwann echt genervt. Und dann war da noch Josh – in ihn hatte ich so viel Hoffnung gesetzt, aber am Ende wurde ich leider enttäuscht. Dafür gab es einige Nebencharaktere, die ich echt mochte, aber sie kamen leider zu kurz und hätten viel mehr Tiefe verdient. Der Schreibstil ist leicht verständlich, aber die Geschichte hätte besseres Tempo gebraucht. Besonders die Abschnitte in der Reha haben sich manchmal gezogen. Hier hätte man einiges kürzen können. [Danke an den FISCHER Sauerländer Verlag und NetGalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!]
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Bella ist 15. Ihre Eltern leben getrennt, vor Kurzem ist ihre Großmutter gestorben und ihr Freund hat sich getrennt. Das Alles ist für das junge Mädchen nur schwer zu ertragen, weshalb sie zu einem Mittel greift, das sie beruhigt und hilft über gewisse Situationen zu kommen. Bis es das nicht mehr tut und Bella immer öfter Ausfälle hat. Es kommt beinahe zu einer Katastrophe, als sie sich bei einer Party abschießt und ihre „Freunde“ sie einfach vor der Haustür abladen. Da ist es aber schon zu spät und sie in der Suchtspirale gefangen. Es dauert bis sie das selbst erkennt und sich was ändern muss. Der Weg wird schwer für Bella. Wieder viel zu nah an der Realität nimmt die Autorin einen mit auf eine Reise die keinen schönen Weg beinhaltet. Dieses Mal geht es um Alkohol. Seine Funktion als Seelentröster, aber auch seine Tücken. Tatsächlich ist das ein Thema welches gesellschaftlich einfach viel zu „normal“ abgehandelt wird. Viele sehen das Problem überhaupt nicht. Dabei rede ich noch nicht Mal unbedingt von Jugendlichen, sondern von Erwachsenen. Aber der Umgang mit Alkohol bei Erwachsenen schult auch den der Kinder. Hier ein Bier und da ein Glas Wein. Alkohol ist einfach zu sehr in den Alltag integriert bei vielen Menschen. Alles was man hier sagen kann ist, dass man auf Zeichen der Veränderung achten und reagieren sollte. Über gewisse Sachen muss man einfach sprechen und sie mit anderen Teilen. Manchmal braucht man Hilfe. Bella tat mir leid. Auch weil sie sich einfach Niemanden wirklich anvertraut hat. Nicht einmal ihrer Freundin Amber, die sie aktiv auf das Problem angesprochen hat und ihr damit auch helfen wollte. Mir gut gefallen, dass dieses Buch nicht nur den Bilderbuchweg des Entzuges gezeigt hat. Also so nach dem Motto: Bella geht in den Entzug und hat sich super im Griff. Sowohl währenddessen, als auch danach. Nein. Es wird authentisch gezeigt, dass die Sucht noch immer im Hintergrund lauert. Dass man schnell wieder rückfällig werden kann und auch wie wichtig es ist Klartext zu reden, auch wenn es alles andere als leicht ist. Fazit Die Autorin hat es einmal mehr geschafft mich gefangen zu nehmen. Bellas Probleme sind real und ihr Lösungsansatz ist erschreckend. Vor allem bei einem so jungen Menschen. Glasgow schafft es einfach schwierige Themen emotional, schonungslos und authentisch zu verpacken. Sie zeigt auf, dass man selber erstmal das Problem erkennen muss, dass es Rückschläge geben wird und dass man stark sein muss, um nicht in alte Muster zurück zu fallen. Am Ende gibt es wieder 5 Sterne von mir für dieses starke und vor allem realistische Buch.
~unpopular opinion~
Ich finde es sehr schade das mich das Buch so enttäuscht hat, da ich „Girl im pieces“ wirklich mochte und auch super viel Gutes über das Buch gehört habe. Es ist wirklich traurig zu lesen, wie Bella sich selbst als Belastung für ihre Eltern sieht. (Sie ist erst 15) Ihre Gefühle überwältigen sie, was ihre Angstzustände verstärkt und schließlich zu ihrem Alkoholproblem führt. Nachdem sie ihre Großmutter verloren und eine Trennung durchgemacht hat, gerät ihr Trinken außer Kontrolle. Der Tiefpunkt kommt an Thanksgiving, als sie mit einer schweren Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommt und sich an nichts mehr erinnern kann. Dieses Erlebnis bringt sie schließlich dazu, eine Reha für Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu beginnen. Ihre Eltern haben mich richtig wütend gemacht. Statt sich ihren eigenen Problemen zu stellen, lassen sie Bella die Verantwortung übernehmen. Sie muss sich nicht nur um ihre kleine Schwester kümmern, sondern wird auch noch als Vermittlerin zwischen den Eltern benutzt. Anfangs konnte ich kaum verstehen, wie ein 15-jähriges Mädchen überhaupt alkoholabhängig werden kann. Doch je mehr man über ihre Familie erfährt, desto klarer wird, wie sehr die ganze Situation sie beeinflusst hat. Was Bellas Zeit in der Reha betrifft, hatte ich gemischte Gefühle. Ihre ständige Weigerung, sich einzugestehen, dass sie ein Problem hat, war wirklich anstrengend – vor allem, weil sie so lange daran festhält. Trotzdem mochte ich es, wie sie am Ende wirklich versucht, trocken zu bleiben. Die Briefe, die sie an wichtige Menschen schreibt, haben mir gefallen, weil sie Bella als Charakter greifbarer gemacht haben. Allerdings muss ich sagen, dass ich Bella manchmal ziemlich nervig fand. Besonders ihre Fixierung auf Dylan hat mich irgendwann echt genervt. Und dann war da noch Josh – in ihn hatte ich so viel Hoffnung gesetzt, aber am Ende wurde ich leider enttäuscht. Dafür gab es einige Nebencharaktere, die ich echt mochte, aber sie kamen leider zu kurz und hätten viel mehr Tiefe verdient. Der Schreibstil ist leicht verständlich, aber die Geschichte hätte besseres Tempo gebraucht. Besonders die Abschnitte in der Reha haben sich manchmal gezogen. Hier hätte man einiges kürzen können. [Danke an den FISCHER Sauerländer Verlag und NetGalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!]






