The Foundation Trilogy

The Foundation Trilogy

Hardback
3.810

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Description

Hardcover. Six Novel Omnibus Edition.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
864
Price
N/A

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2
All
4

Die Foundation-Trilogie ist ein Science-Fiktion Roman von Isac Asimov. Meine Ausgabe ist die Kindle-Version, die 2012 im Heyne Verlag erschienen ist. Dies ist das erste Buch, das ich von dem Autor lese. Die Foundation Trilogie besteht aus 3 Bänden: 1. Band: Die Foundation (Ersterscheinung: 1951) 2. Band: Foundation und Imperium (Ersterscheinung: 1952) 3. Band: Die zweite Foundation (Ersterscheinung : 1953) Die Foundation Triologie gehört zur Reihe Roboter und Foundation, Zyklus 11. Band 1 Im ersten Band "Die Foundation" wird der Leser in die Handlung, die zu einer tausendjährigen Geschichte wird, eingeführt. Hari Seldon, ein renommierter Wissenschaftler seiner Zeit, berechnet durch die Methoden der Psychohistorik das nahe liegende Ende des bisherigen, über viele Planetensysteme herrschende und über mehrere Jahrtausende existierende Imperiums. All die entwickelten Fortschritte und Errungenschaften werden der Barberei weichen, welche über mehrere Jahrtausende vorherrschen wird. Hari Seldons letztes Ziel ist es, das Zeitalter der Barberei zu verkürzen. Er schmiedet einen Plan indem das gesamte Wissen des Weltalls in die Encyclopedia Galactica festgehalten werden soll, um so den erneuten Aufbau eines neuen Imperiums nach dem Verfall des alten zu beschleunigen. Als die Voraussagen des Hari Seldons auf dem Hauptplaneten Trantor die Runde machen, wird Hari Seldom mit einem zufriedenen Lächeln und samt seiner "Gefolgschaft" von dem herrschenden Kaiser des Imperiums an die Außengrenzen des Universums, nach Terminus, verbannt. Hier gründet er die erste Foundation zur Rettung der Menschheit. Der Glaube an die Voraussagen des Hari Seldons entwickelt sich zu einer alles beherrschenden Religion. Auf Terminus wird allzeit friedlich, wenn auch weit weg vom Imperium, aber immer noch unter dem Schutz des Imperiums, an der Enzyklopädie gearbeitet. Nur einer misstraut dieser absoluten Wahrheit, der Bürgermeister Salvor Hardin. Er erkennt die ungleichen Kräfte von Terminus und den anderen Königreichen, die sich vom Imperium abgespalten haben und will Terminus und seine Bewohner vor einer Machtübernahme retten. Die Religion wird durch Salvor Hardin Mittel zum Zweck und der Plan Hari Seldons wird zur Gegenwart. Immer wieder steht die Frage im Raum, wer ist mächtiger - Königreiche, die Foundation oder das Imperium? Durch politische Intrigen und Geschicke werden Herrscher gestürzt und neue Machtverhältnisse geschaffen. Unabhängig von all diesen Königreichen, die im Bann des Heiligen Geistes Hari Seldons stehen, entwickeln sich am anderen Ende der Galaxis freie Händler, die nach Reichtum streben. Auch der Kern des Imperiums existiert weiterhin. Zentrale Themen des ersten Bandes der Trilogie sind die Wissenschaft und Technik, die Religion und der Glaube, die Aristokratie und revolutionäre Kräfte, Politik aber auch das Kaufen und Verkaufen, das wirtschaftliche Wirken und alles hängt miteinander wie ein verwobenes Spinnennetz zusammen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, das das Buch im Dialogstil geschrieben ist. Die Charaktere werden durch ihre Konversationen und Verhaltensweisen zum Leben erweckt. Dem Leser werden endlos lange Beschreibungen von Welten und Sonnensystemen erspart. Der Leser wird förmlich in das jeweilige Geschehen reingeworfen, wie ein neutraler Beobachter zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Geschichte. Die Geschichte erhält zu jeder Zeit den nötigen Spannungsbogen und trotz der Vielzahl an Charakteren, hinterlassen Sie alle einen Abdruck. Die komplexen Zusammenhänge werden mit einer grandiosen Simplizität, oft durch die Augen und Gedanken, sowie der Konversationen der Protagonisten, vermittelt. Sprachlich ist die Geschichte abwechslungsreich gestaltet. Einfache Hauptsätze bis hin zu Sätzen, die man zweimal lesen muss. Dieser Rhythmus stimmte mit meinem Lesefluss überein. Was mir missfiel, war der Mangel an weiblichen Hauptfiguren. Nun kann man hier sagen, dass der erste Band schlicht in einem aristokratischen, männerdominierenden Bereich angelegt war, aber dennoch erschien mir die Tatsache, dass keine weiblichen Charaktere auftauchten, nicht glaubwürdig. Dieser Mangel führt auch dazu, dass soziale Beziehungen der Protagonisten in den Hintergrund treten - sie werden schlicht und einfach nicht erwähnt. Vorwiegend geht es um die Erfüllung sozialer Rollen - Hardin als Bürgermeister, der Königssohn als der Erbe. Aber das diese Figuren an hohen Positionen keinen Einfluss durch andere Figuren erhalten haben, ist fragwürdig. Das ständige Rauchen irritierte mich, ist aber meiner Einschätzung nach, wie auch das Dominieren männlicher Vertreter, der Zeitepoche, in der der Autor das Buch geschrieben hat, zu schulden. Amüsant fand ich die Tatsache, dass die Atomenergie als die fortschrittlichste Technik - wohlgemerkt über Jahrtausende - gilt. Als Fazit zum ersten Band der Trilogie überwiegen für mich die atemberaubenden Verstrickungen der Geschichte, das Zerren an Machtverhältnissen und das spannende Erzählen vieler komplexer Themen dem Nörgeln auf hohem Niveau. Ich gebe eine klare Leseempfehlung. Band 2: Im zweiten Band begegnet der Leser dem letzten General eines alten Imperiums und dem Maultier, der die Voraussagen des Hari Seldons ins Wanken bringt und die Foundation in starke Bedrängnis zwingt. Die Ereignisse werfen die Frage nach der zweiten Foundation auf, die von Hari Seldon geplant gewesen sein soll. Auch hier entwickelt sich, trotz der Ahnungen und Vermutungen, ein gewaltiger Spannungsbogen bis zum Ende, so dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Lebendigkeit der Charaktere ist am Beispiel des alternden Königs auf Neu-Trantor gut zu zeigen. Der alternde König stellt insofern keine Hauptfigur dar und taucht nur kurz über 2-3 Seiten auf. Und dennoch ist dieser an demenzleidende König in meinem Gedächtnis geblieben. Diese Fähigkeit, den Charakteren Leben einzuhauchen, wie klein sie auf dieser Bühne auch sein mögen, ist in meinen Augen brillant. Da versteht jemand sein Handwerk. Der Leser muss nicht die Lebensgeschichte einer Figur kennen um einen Eindruck zu erhalten. Wie im wahren Leben begegnen uns Menschen, ziehen an uns vorüber, bleiben eine Weile und gehen eben auch wieder und dennoch hinterlassen sie einen Eindruck. So ähnlich ist es mit den Charakteren in diesem Roman. Verweilen wir bei Charakteren wird dem Leser dennoch der intimste Bereich versagt. Ob es zwischen zwei Eheleuten brodelt oder sie sich uneingeschränkt lieben, ist in diesem Roman nicht von Relevanz. Trotzdem hat es mich sehr gefreut, dass endlich eine weibliche Hauptfigur aufgetaucht ist und dadurch eine veränderte Dynamik in sozialen Beziehungen entsteht. Im zweiten Band wird das Spiel zwischen Schicksal und freier Wille angeschnitten. Wenn es vorhergesehen ist, soll man eingreifen oder lieber nicht? Ein weiteres Thema ist die Manipulation durch Fremdeinwirkung (Spionage, Psychosonden, Emotionskontrolle, freier Wille), welche am Höhepunkt der Geschichte in die Frage nach dem Aussterben bzw. Verdrängen des Menschen durch bessere genetische Variationen mündet. Selbst die Liebe erhält in diesem Band eine tragende Rolle. Und auch der trügliche Streit zwischen den Naturwissenschaften und den Geisteswissenschaften wird in dem Band (ohne den Streit) angesprochen. Der zweite Band hat mich noch mehr begeistert als der erste Band. Band 3: Zeitlich befinden wir uns 300 Jahre nach der Gründung der ersten Foundation. Diese Foundation gibt es nicht mehr. Das Maultier, allen durch seine mentalen Fähigkeiten überlegen, herrscht über die "Union der Welten" mit straff kontrollierter Hand. Es herrscht Frieden und wirtschaftlicher Aufschwung. Die Vermutung über die Existenz der zweiten Foundation lässt das Maultier nicht zu Ruhe kommen. Er will sie finden und vernichten. Aber die zweite Foundation sieht nicht tatenlos zu und leistet Widerstand. Aber was ist die zweite Foundation und wo befindet sie sich? Der dritte Band ist für mich der am stärksten dem Science Fiction Genre zugehörige Band. Hier wird dann auch schon mal das interstellare Reisen im Hyperraum erklärt oder Gerätschaften wir die Linse werden erläutert. Auch das Katz- und Mausspiel mit anschließendem "mentalen Endkampf" zwischen dem Maultier und den Abgeordneten der Foundation ist alternativer Natur. Die Sprache wird mehr und mehr wissenschaftlicher, teilweise bis hin zu wissenschaftlichen Argumentationssträngen. Es geht nicht mehr allein um Politik und Wirtschaft, sondern um die Entwicklung des Menschen im Allgemeinen - erlernte und angeborene Fähigkeiten, naturwissenschaftlich (Streben nach Fortschritt durch Entwicklung neuer Technologien und Erfindungen) als auch psychisch (Entwicklung mentaler Fähigkeiten). Schluss Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir alle drei Bände gut gefallen haben, den zweiten Band mochte ich am liebsten. Die Vielfalt der im Roman aufkommenden Themen ist kaum zu beschreiben • Technik vs. nicht technisierte Welt • Kaiserreiche vs. Demokratie • freier Handel vs. kontrollierter Handel • Naturwissenschaft vs. Geisteswissenschaft • Schicksal vs. freier Wille • Wissen und Nicht-Wissen • Plan vs. Spontanes Eingreifen • Wahrscheinlichkeiten vs. Absolutes Am Ende steht die Frage: Können Menschen sich zu einer friedlichen Gemeinschaft entwickeln? Das Nachwort des Buches ist sehr interessant. Hier wird z.B. auch der Grund für die gewaltigen Spannungsbögen erläutert.

5

The best sci-fi books ever written, truly a masterpiece!

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