The Fetishist
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Description
In this hilariously savage, poignant novel by acclaimed author Katherine Min, a grieving daughter’s revenge on the man who caused her mother’s death sets off a series of unexpected reckonings.
On a cold, gloomy night, twenty-three-year-old Kyoko stands in the rain with a knife in her hoodie’s pocket. Her target is Daniel, who seduced Kyoko’s mother then callously dropped her, leading to her death. But tonight, there will be repercussions. Following the unsuspecting Daniel home, Kyoko manages to get a rash kidnapping plot off the ground . . . and then nothing goes as planned.
The Fetishist is the story of three people—Kyoko, a Japanese American punk-rock singer full of rage and grief; Daniel, a philandering violinist forced to confront the wreckage of his past; and Alma, the love of Daniel’s life, a Korean American cello prodigy long adored for her beauty, passion, and talent, but who spends her final days examining if she was ever, truly, loved.
An exuberant, provocative story that confronts race, complicity, visibility, and ideals of femininity, The Fetishist was written before the celebrated author’s untimely death in 2019. Startlingly prescient, as wise and powerful as it is utterly delightful, this novel cements Katherine Min’s legacy as a writer with a singular voice for our times.
Book Information
Posts
Ich habe diesen Roman wirklich sehr gerne gelesen. Das Buch ist sehr zugänglich und teils humorvoll geschrieben und behandelt auf eine sehr nahbare Weise die Fetischisierung asiatischer Kulturen bzw. Frauen in der westlichen Welt und damit einhergehend rassistische und sexualpolitische Dynamiken. Die Themen des Romans werden anhand der miteinander verwobenen Geschichten der Protagonist*innen erzählt. Ich fand es sehr schön wie unique und fast schon gegensätzlich Alma und Kyoko dargestellt werden. In der ostasiatischen Kultur gibt es meiner Erfahrung nach eine sehr engstirnige Vorstellung von Aussehen und Verhalten von Frauen und diese Gegenüberstellung einer sehr ordentlichen, stabilen und gesellschaftlich angepassten Frau, vs. einer alternativen, punkigen und wilden jungen Frau verdeutlicht, dass verschiedene Facetten asiatischer Weiblichkeit existieren und das auch gut ist. Als jemand, der über die Jahre selbst immer wieder mit dem toxischen und traditionellen Bild sowie der eigenen kulturellen Identität gerungen hat, gab es viele Momente, in denen ich mich in den beschriebenen Erfahrungen sehr gesehen und verstanden gefühlt habe. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass das Buch die Themen, die es anspricht, nur sehr oberflächlich streift und noch viel mehr gesagt werden könnte/müsste. Fragen von Orientalismus und Fetischisierung werden zwar aufgegriffen, aber oft nur kurz angerissen, was aber auch damit zu tun haben könnte, dass die Themen anhand der erlebten Erfahrungen der Protagonisten erzählt werden. Trotzdem fand ich das Buch sehr lesenswert. Es bietet eine interessante Perspektive und stellt die Erfahrungen asiatischer Frauen in den Mittelpunkt und ist, wie ich finde, ein guter Einstieg in dieses Thema. UND Daniel ist so ein looser, alles was er tut ist so cringey und ekelig, dass es fast schon Spaß gemacht hat ihn failen zu sehen/lesen.

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In this hilariously savage, poignant novel by acclaimed author Katherine Min, a grieving daughter’s revenge on the man who caused her mother’s death sets off a series of unexpected reckonings.
On a cold, gloomy night, twenty-three-year-old Kyoko stands in the rain with a knife in her hoodie’s pocket. Her target is Daniel, who seduced Kyoko’s mother then callously dropped her, leading to her death. But tonight, there will be repercussions. Following the unsuspecting Daniel home, Kyoko manages to get a rash kidnapping plot off the ground . . . and then nothing goes as planned.
The Fetishist is the story of three people—Kyoko, a Japanese American punk-rock singer full of rage and grief; Daniel, a philandering violinist forced to confront the wreckage of his past; and Alma, the love of Daniel’s life, a Korean American cello prodigy long adored for her beauty, passion, and talent, but who spends her final days examining if she was ever, truly, loved.
An exuberant, provocative story that confronts race, complicity, visibility, and ideals of femininity, The Fetishist was written before the celebrated author’s untimely death in 2019. Startlingly prescient, as wise and powerful as it is utterly delightful, this novel cements Katherine Min’s legacy as a writer with a singular voice for our times.
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Ich habe diesen Roman wirklich sehr gerne gelesen. Das Buch ist sehr zugänglich und teils humorvoll geschrieben und behandelt auf eine sehr nahbare Weise die Fetischisierung asiatischer Kulturen bzw. Frauen in der westlichen Welt und damit einhergehend rassistische und sexualpolitische Dynamiken. Die Themen des Romans werden anhand der miteinander verwobenen Geschichten der Protagonist*innen erzählt. Ich fand es sehr schön wie unique und fast schon gegensätzlich Alma und Kyoko dargestellt werden. In der ostasiatischen Kultur gibt es meiner Erfahrung nach eine sehr engstirnige Vorstellung von Aussehen und Verhalten von Frauen und diese Gegenüberstellung einer sehr ordentlichen, stabilen und gesellschaftlich angepassten Frau, vs. einer alternativen, punkigen und wilden jungen Frau verdeutlicht, dass verschiedene Facetten asiatischer Weiblichkeit existieren und das auch gut ist. Als jemand, der über die Jahre selbst immer wieder mit dem toxischen und traditionellen Bild sowie der eigenen kulturellen Identität gerungen hat, gab es viele Momente, in denen ich mich in den beschriebenen Erfahrungen sehr gesehen und verstanden gefühlt habe. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass das Buch die Themen, die es anspricht, nur sehr oberflächlich streift und noch viel mehr gesagt werden könnte/müsste. Fragen von Orientalismus und Fetischisierung werden zwar aufgegriffen, aber oft nur kurz angerissen, was aber auch damit zu tun haben könnte, dass die Themen anhand der erlebten Erfahrungen der Protagonisten erzählt werden. Trotzdem fand ich das Buch sehr lesenswert. Es bietet eine interessante Perspektive und stellt die Erfahrungen asiatischer Frauen in den Mittelpunkt und ist, wie ich finde, ein guter Einstieg in dieses Thema. UND Daniel ist so ein looser, alles was er tut ist so cringey und ekelig, dass es fast schon Spaß gemacht hat ihn failen zu sehen/lesen.





