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“Zwei Raubtiere, die dazu bestimmt waren, die Welten in Schutt und Asche zu legen.”
The Cold Light of a Dying Star war für mich leider eine kleine Enttäuschung und insgesamt einfach nicht das mein Buch. Dabei war ich zu Beginn sogar richtig begeistert, denn die Grundidee finde ich nach wie vor großartig und unglaublich spannend. Auch die düstere, teilweise bedrückende Stimmung, Welt und Atmosphäre hat mir wirklich gut gefallen. Mein größtes Problem war allerdings der Schreibstil. Er ist sehr poetisch und bildhaft, was viele Leser*innen vermutlich lieben werden. Für mich wirkte er oft etwas erzwungen und unnötig ausgeschmückt. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte kaum vorankommt und sich häufig in Beschreibungen verliert. Entsprechend war für mich auch der Spannungsbogen kaum vorhanden. Erst bei etwa 75–80 % der Geschichte, als ein Ereignis die beiden Hauptprotagonist*innen dazu zwingt, stärker miteinander zu interagieren, wurde das Buch für mich deutlich interessanter. Bis dahin war für meinen Geschmack allerdings einfach zu wenig los. Durch das langsame Erzähltempo und die vielen Ausschweifungen habe ich stellenweise auch etwas den roten Faden verloren. Man versteht zwar grundsätzlich, worauf die Geschichte hinauswill, aber mir fehlte oft das Verständnis dafür, warum bestimmte Figuren handeln, wie sie handeln. Gleichzeitig wurden Emotionen für mich nicht greifbar genug vermittelt, sodass mich die Geschichte leider kaum emotional erreichen konnte und das, obwohl die Grundidee eigentlich enormes Potenzial dafür gehabt hätte. Auch die Nebencharaktere blieben für mich leider sehr blass. Abseits der beiden Hauptfiguren bekommen sie wenig Profil, sodass ich einige von ihnen sogar gegen Ende des Buches noch miteinander verwechselt habe. Insgesamt ist The Cold Light of a Dying Star eines dieser Bücher, bei denen ich die Idee und die Atmosphäre deutlich mehr mochte als die tatsächliche Umsetzung. Schade, denn das Potenzial war für mich definitiv da.

2 days ago
“Zwei Raubtiere, die dazu bestimmt waren, die Welten in Schutt und Asche zu legen.”
The Cold Light of a Dying Star war für mich leider eine kleine Enttäuschung und insgesamt einfach nicht das mein Buch. Dabei war ich zu Beginn sogar richtig begeistert, denn die Grundidee finde ich nach wie vor großartig und unglaublich spannend. Auch die düstere, teilweise bedrückende Stimmung, Welt und Atmosphäre hat mir wirklich gut gefallen. Mein größtes Problem war allerdings der Schreibstil. Er ist sehr poetisch und bildhaft, was viele Leser*innen vermutlich lieben werden. Für mich wirkte er oft etwas erzwungen und unnötig ausgeschmückt. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte kaum vorankommt und sich häufig in Beschreibungen verliert. Entsprechend war für mich auch der Spannungsbogen kaum vorhanden. Erst bei etwa 75–80 % der Geschichte, als ein Ereignis die beiden Hauptprotagonist*innen dazu zwingt, stärker miteinander zu interagieren, wurde das Buch für mich deutlich interessanter. Bis dahin war für meinen Geschmack allerdings einfach zu wenig los. Durch das langsame Erzähltempo und die vielen Ausschweifungen habe ich stellenweise auch etwas den roten Faden verloren. Man versteht zwar grundsätzlich, worauf die Geschichte hinauswill, aber mir fehlte oft das Verständnis dafür, warum bestimmte Figuren handeln, wie sie handeln. Gleichzeitig wurden Emotionen für mich nicht greifbar genug vermittelt, sodass mich die Geschichte leider kaum emotional erreichen konnte und das, obwohl die Grundidee eigentlich enormes Potenzial dafür gehabt hätte. Auch die Nebencharaktere blieben für mich leider sehr blass. Abseits der beiden Hauptfiguren bekommen sie wenig Profil, sodass ich einige von ihnen sogar gegen Ende des Buches noch miteinander verwechselt habe. Insgesamt ist The Cold Light of a Dying Star eines dieser Bücher, bei denen ich die Idee und die Atmosphäre deutlich mehr mochte als die tatsächliche Umsetzung. Schade, denn das Potenzial war für mich definitiv da.
2 days ago








