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The Book of Lost Hours

4.2(400)
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English
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About the book

A GOOD MORNING AMERICA BOOK CLUB PICK!

For fans of The Ministry of Time and The Midnight Library, a sweeping, “astounding debut” (Jamie Ford, New York Times bestselling author) novel following two remarkable women moving between postwar and Cold War-era America and the mysterious time space, a library filled with books containing the memories of those who bore witness to history.

One fateful evening, eleven-year-old Lisavet Levy finds herself trapped in the time space—a vast, enchanted library where memories of the dead are bound into books. As she grows up among the stacks, she discovers that government agents are infiltrating and destroying books to maintain their preferred version of history. Determined to salvage what seh can, Lisavet creates her own book of memories...until an American agent, Ernest Duquesne, arrives to stop her, setting off a battle over memory and truth that could change history itself.

In 1965, sixteen-year-old Amelia Duquesne is mourning the disappearance of her uncle Ernest when an enigmatic CIA agent seeks her help in tracking down a book of memories her uncle had once sought. But as Amelia visits the time space for the first time, she realizes that the past—and the truth—might not be as linear as she’d like to believe “in this intriguing novel” (Booklist).

Editions (5)

ISBN9781668076347
PublisherAtria Books
Publication Date08/26/25
Pages400

Reviews & Ratings

400 ratings

115 reviews

4.2

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  • east
    east

    827 Followers

    3.0

    Im Raum zwischen Vergangenheit und Gegenwart

    Lisavets Vater ist nicht nur ein begnadeter Geschichtenerzähler, sondern auch ein talentierter Uhrmacher. Seine Uhren zeigen nicht bloß die Zeit an, sie besitzen die Fähigkeit, eine Tür in einen Raum jenseits der Zeit zu öffnen, an dem die Erinnerungen der gesamten Menschheit wohnen. An genau diesem Ort versteckt er seine Tochter im Jahre 1938 auf der Flucht vor den Nazis. Jahrelang lebt sie zwischen Bücherregalen voller Erinnerungen und lernt durch die Augen Fremder die Welt kennen. Doch sie ist nicht die einzige Besucherin: Zeitagenten verschiedener Länder kreuzen ihren Weg, während sie sich Erinnerungen aneignen, um die Geschichte nach ihren Vorstellungen zu lenken… „Das Buch der verlorenen Stunden“ ist eines dieser Bücher, die sich nicht klar in die Schublade eines Genres einordnen lassen. In erster Linie scheint es ein fantastisch angehauchtes, nachdenkliches Gedankenspiel zu sein, doch es gibt auch eine Art von Zeitreisen und ein paar Elemente, die beinahe an Science-Fiction erinnern. Das Ganze wird dann präsentiert im Rahmen einer Spionagegeschichte, die größtenteils in den 50er- und 60er Jahren spielt. Auf diese eher ungewöhnliche Mischung muss man sich einlassen können. Die Geschichte dreht sich größtenteils um das Leben von Lisavet Levy, die nach der Pogromnacht von 1938 allein zurückbleibt, an einem Ort jenseits der Zeit, die lernt, mit den Geistern Verstorbener zu sprechen und Erinnerungen zu bereisen und schließlich zur Hüterin dieses magischen Ortes wird und sich in dem Zuge auch mit allerlei Agenten diverser Länder anlegt. Dabei findet sie allerdings nicht nur Konflikte, sondern auch unerwartet die Liebe. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen von verschiedenen Protagonisten, die auf den ersten Blick überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Schnell wird jedoch klar, dass sie mehr verbindet, als zunächst erwartet – beinahe zu schnell. Viele Wendungen in der Handlung waren leider relativ einfach vorherzusehen und so konnte man über manche bahnbrechende Erkenntnis einiger Charaktere nur müde lächeln. Statt um Spannung soll es in diesem Buch aber wohl sowieso eher um Menschlichkeit und Philosophie gehen. Die Autorin entwirft mit ihrer Idee, einem Raum gefüllt mit allen Erinnerungen aller Menschen und den Zeithütern, die eben diese bewahren oder zerstören, ein interessantes Gedankenspiel. Denn wer besäße mehr Macht, als jemand, der kontrollieren kann, woran jeder einzelne Mensch sich erinnert, der ganze Existenzen aus dem kollektiven Gedächtnis löschen kann? Dieses Szenario klingt beinahe nach 1984. Ganz so extrem wird es hier aber nicht. Stattdessen prallen Welten und Ideologien aufeinander, in Gestalt von Lisavet, die jede Erinnerung retten will, egal, wem sie vorher gehörte, und Ernest, der im Auftrag der CIA und dem höchsten Ideal im Herzen Erinnerungen auslöscht, die womöglich gefährlich sein könnten. Umgehend befasst sich das Buch mit Macht und der Verantwortung, die mit ihr einhergeht und außerdem mit der Frage, wie weit jeder einzelne bereit wäre zu gehen, bis er im Namen seiner Ideale zu seinem eigenen Feind wird. Leider wird das Buch mit fortschreitender Handlung aber auch zunehmend schwammig, beschäftigt sich zwischendurch lieber intensiv mit einer unmöglichen Liebesgeschichte und holt manchmal in weite Rückblenden aus, um dem Leser Dinge im Detail zu erklären, die er im Groben schon wusste. Der zentrale Konflikt wird auf den letzten Seiten dann erstaunlich schnell aufgelöst, das wiederum wird aber kaum erklärt, die Lösung wirkt fast ein bisschen überzogen und klingt nach schnellem Happy End, während der Weg dahin eher wenig geradlinig und auch nicht ganz nachvollziehbar war. Natürlich bietet dieses Buch keine umfassenden Erklärungen zu den Fantasy- oder Science-Fiction-Elementen, das war ja auch gar nicht das Ziel der Handlung, am Ende stehen manche Aspekte der Geschichte aber einigermaßen kontextlos im Raum. Der Konflikt ist gelöst, der moralische Wert wurde vermittelt und am Schluss bleibt ein optimistisches Gefühl, aber auch der Gedanke, dass man aus dieser Idee mehr hätte herausholen können, wenn der kreative Ansatz noch mehr als Ausdrucksmittel für nachdenkliche Fragen und Überlegungen genutzt worden wäre und weniger als Abenteuer, auch wenn das natürlich ebenfalls seinen Reiz hat. „Das Buch der verlorenen Stunden“ ist ein einfühlsames, aber nicht besonders überraschendes Buch, das durchaus mit den richtigen Gedanken spielt und ein paar geschickte Fragen stellt, aber am Schluss nicht unbedingt zu klaren Antworten kommt und sein Potenzial nicht voll ausgeschöpft hat. Trotzdem ist es ein Plädoyer für die Macht der Erinnerung und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sie zu schützen und aus den Fehlern unserer Vorgänger zu lernen.

    Im Raum zwischen Vergangenheit und Gegenwart

    May 26, 2026

  • melanie_kunterbunt
    melanie_kunterbunt

    268 Followers

    5.0

    Zwischen Verwirrung und Faszination. Dranbleiben lohnt sich!

    Dieses Buch muss ich erstmal ein bisschen sacken lassen – vor allem das Ende hat mich wirklich berührt. Die ersten rund 200 Seiten fand ich ehrlich gesagt etwas herausfordernd. Man muss sehr aufmerksam lesen, um die Zusammenhänge zu greifen, und einige Passagen wirkten anfangs noch etwas unklar, weil der Kontext einfach noch gefehlt hat. Doch dann kommt der Punkt, an dem sich alles plötzlich zusammenfügt – und genau ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Wendungen und Plot-Twists sind wirklich stark gemacht und haben mich immer wieder überrascht. Die zugrunde liegende Idee ist teilweise etwas komplex, aber gleichzeitig total spannend. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

    Zwischen Verwirrung und Faszination. Dranbleiben lohnt sich!

    Apr 4, 2026

  • library_of_pages
    library_of_pages

    34 Followers

    5.0

    Jahrehighlight und ich denke immer noch darüber nach

    Wow also dieses Buch hat es wirklich in sich! Mal abgesehen von dem Cover ist auch die Geschichte wunderschön. In diesem Buch geht es um Erinnerungen. Welche sollen aufbewahrt werden und welche kann man löschen? Was ist würdig, dass man sich daran erinnern sollte und was ist irrelevant? Knackpunkt ist: jede Erinnerung ist wichtig, denn hinter jeder steht eine Person mit einem Leben. Wir begleiten Lisavet Levy ihr ganzes Leben lang. Als Kind kommt sie in den Zeitraum und kann nicht wieder heraus. So verbringt sie ihr Leben dort und macht es sich zur Aufgabe Erinnerungen zu retten, die von Zeithütern zerstört werden. Aber was, wenn das nicht jedem so passt? Dieses Buch erzählt von verschiedenen Personen, bei denen man am Anfang nicht weiß wie sie zusammenhängen, aber sich langsam dann die Verbindungen zeigen. Ich fand es interessant zu sehen, wie die jeweiligen Personen verknüpft sind und wie und warum es zu dem gekommen ist, wozu es kam. Am Ende musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken, weil es so schön/ traurig war... Es mag sein, dass es sich nicht so besonders anhört, aber die Geschichte verbirgt etwas einzigartiges, was ich nicht beschreiben kann und weil ich sonst spoilern würde. Eine klare Empfehlung und für mich ein Jahreshighlight!!!

    Apr 26, 2026

3 of 115 reviews

SocialReads

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nilibine70
nilibine70Jan 20, 2026

Ich habe mich beim Einstieg etwas schwer getan, aber dann hats mich mitgenommen. Sachte, aber doch! Und ich hab so Harry-Potter-Tierwesen-Vibes 🥰 Der Zeitraum, Moira, wie ich sie vor mir sehe..

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