The Bet: Dark New Adult Romance (North Woods University, Band 1)

The Bet: Dark New Adult Romance (North Woods University, Band 1)

Paperback
2.01

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
319
Price
19.66 €

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1
All
2

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll, außer damit, dass Remington für mich ein unglaublich schwieriger Protagonist war. Seine komplette Einstellung, seine Handlungen und vor allem die Gründe, warum er so wütend auf Jules ist, waren für mich überhaupt nicht greifbar. Ich konnte seine Sichtweise schlicht nicht nachvollziehen. Es wirkte oft so, als würde er sich an Dingen festklammern, die entweder völlig überzogen waren oder für die mir jede emotionale Grundlage gefehlt hat. Besonders nach dem, was Jules passiert ist, wurde es für mich fast unmöglich, Remington überhaupt noch sympathisch zu finden. Anstatt dass ich als Leserin das Gefühl bekomme, er würde über sich hinauswachsen oder wenigstens ansatzweise verstehen, was er bei ihr angerichtet hat, verharrt er so lange in einer Sturheit, die mich nur frustriert hat. Jules selbst tat mir einfach nur leid – und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass ihre Entwicklung und ihre Gefühle teilweise gar nicht richtig ernst genommen oder ausgearbeitet wurden. Generell hatte das Buch mehrere Szenen, die ich in ihrer Logik überhaupt nicht greifen konnte. Manche Handlungen wirkten so, als wären sie nur da, um Drama zu erzeugen, ohne dass sie wirklich zur Geschichte passten. Es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob bestimmte Reaktionen überhaupt realistisch sind oder ob die Figuren einfach komplett aneinander vorbeikommunizieren, nur damit die Spannung künstlich hochgehalten wird. Trotz all dieser Kritikpunkte möchte ich aber auch sagen, dass das Buch ein paar Stellen hatte, die für mich ganz okay waren. Es gab kleine Lichtblicke – Szenen, in denen ich das Gefühl hatte, dass zwischen Remington und Jules endlich etwas Echtes, etwas Greifbares passiert. Auch das Setting und die Grundidee hatten definitiv Potenzial, und manchmal blitzte davon tatsächlich etwas durch. Alles in allem habe ich The Bet mit gemischten Gefühlen beendet. Auf der einen Seite diese frustrierenden, unlogischen Entscheidungen der Charaktere, auf der anderen Seite eine Geschichte, die eigentlich spannend hätte sein können, wenn manche Entwicklungen runder oder nachvollziehbarer gewesen wären. Für mich persönlich war es kein Highlight, aber auch kein kompletter Reinfall – eher ein Buch, das mich etwas ratlos zurücklässt.

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