The Anthologist

The Anthologist

Paperback
4.01

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Description

The Anthologist, is narrated by Paul Chowder, a poet of some little reknown who is sitting in his barn most of the time trying to write the introduction to a new anthology of poetry called Only Rhyme. He's having a hard time getting started because his career is falling apart, his girlfriend Roz has recently left him, and he is thinking about the poets throughout history who have suffered far worse and actually deserve to feel sorry for themselves. He has also promised his readers that he will reveal many wonderful secrets and tips and tricks about poetry, and it looks like the introduction will be a little longer than he'd thought. What unfolds is a wholly entertaining and beguiling love story about poetry, among other things; Paul tells us about all of the great poets, from Tennyson, Swinburne, and Yeats to the moderns (Roethke, Bogan, Merwin) to the contemporary scene as well as the editorial staff of The New Yorker's editorial department. And what he reveals about the rhythm and music of poetry itself is astonishing and makes you realize how incredibly important poetry is to our lives. At the same time, Paul manages just barely to realize all of this himself and what results is a tender, wonderfully romantic, often hilarious, and inspired novel.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
256
Price
10.00 €

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Eine Ode an die Poesie „Die Natur steckt überhaupt voller Reime.“ (S. 83) Beim Blick auf das Originalcover von „Der Anthologist“ von Nicholas Baker, wird die geneigte Leserschaft einen verwunderten Blick aufsetzen und sich fragen „Was hat eine Pflaume mit Poesie zu tun?“ Nun, Paul Chowder, seines Zeichens Protagonist und Ich-Erzähler nennt so „…ein Gedicht, das sich nicht reimt: eine Pflaume. Wir, die wir unsere nichtreimenden Pflaumen verfassen und vorlegen, sind keine Poeten, wir sind Pflaumen. Oder Pflaumer.“ (S. 77) Paul Chowder ist ein relativ erfolgloser Lyriker, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde und eine Einleitung zu einer neuen Anthologie schreiben soll. Das will ihm nicht so recht gelingen. Er „unterrichtet“ die Leser*innen lieber über die Betonung von Gedichten, erklärt uns seine Abneigung gegen Haikus…Währenddessen lässt er uns teilhaben an seinen Gedanken, seinen Sorgen, seinen kleineren Unfällen im Haushalt - aber auch von den kleinen Freuden des Lebens, die er immer (oder vielfach) im Lesen von Gedichten findet. Dass er nicht „aus seiner Haut“ kann, mag die Leserschaft an Sätzen wie „Jeder Einsilber ist ein dickes, kantiges Stück Butter, das zerlassen und in den Teekuchen der Zeile gebacken wird.“ (S. 197) erkennen. Das Ganze ist nicht sonderlich spektakulär, verliert sich auch an der ein oder anderen Stelle in Geschwafel sprich ins Theoretische, weckt aber die Lust auf die großen Poeten wie T. S. Eliot, Edgar Allen Poe, John Keats und wie sie alle heißen. Eine Übersicht der zitierten und verwendeten Gedichte findet sich im Anhang. Ob Paul Chowder seine Einleitung schreibt, ob er seine Freundin zurück bekommt – nun, all das verrate ich an dieser Stelle nicht *g*. Nach einigen Büchern mit viel Mord und Totschlag war es in jedem Fall eine gelungene Abwechslung, bei der ich des Öfteren herzlich grinsen und lachen musste, weswegen ich gute 4* und eine Leseempfehlung ausspreche. ©kingofmusic

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