The Affinities
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Description
At loose ends both professional and personal, young Adam Fisk takes the suite of tests to see if he qualifies for any of the Affinities, and finds that he's a match for one of the largest, the one called Tau. It's utopian―at first. Problems in all areas of his life begin to simply sort themselves out, as he becomes part of a global network of people dedicated to helping one another―to helping him.
But as the differing Affinities put their new powers to the test, they begin to rapidly chip away at the power of governments, of global corporations, of all the institutions of the old world. Then, with dreadful inevitability, the different Affinities begin to go to war--with one another.
What happens next will change Adam, and his world, forever.
Book Information
Posts
Ich kenne Robert Charles Wilson von „Spin“, dem ersten Teil der Spin-Saga und ich fand dieses Buch sehr faszinierend und spannend. So erwartete ich von „Netzwerk“ ein ähnlich gutes Szenario. Die Geschichte begann sehr vielversprechend mit einer Welt, die in 22 Affinitäten plus der Gruppe der Nichtzugehörigen eingeteilt ist. Was anfangs noch nach einer netten sozialen Idee klingt, entwickelt sich immer mehr zum Status Quo, dem man kaum noch entrinnen kann und der das gesellschaftliche Leben prägt. Jede Affinität, so scheint es, funktioniert nach eigenen Regeln mit unausgesprochenen Erwartungen an seine Mitglieder. Personen, die zur Gruppe gehören, werden unterstützt und gefördert – ein Gefüge wie ich es aus meiner Studienzeit kenne, in der männliche Kommilitonen oft in Studentenverbindungen involviert waren, die ihren Leuten über Wohnungen, Praktika bis hin und zu Jobs alles vermittelten. So gesehen ist es keine neue Idee, die Wilson hier aufgreift. Er spinnt sie lediglich weiter und lässt ein Machtspiel daraus entstehen. Das große Problem des Buches ist, dass wir nur von der Affinität „Tau“ Details erfahren. Andere Zweige werden zwar erwähnt, aber wir können keine Vergleiche ziehen, denn wir erfahren nicht, wie andere Fraktionen beschaffen sind, welchen Werten sie folgen und wie sie ihr Ziel definieren. Es gibt zwar im Laufe der Erzählung einen Konflikt mit einer weiteren Affinität, doch dieser entwickelt sich erst sehr spät und funktioniert meiner Meinung nach deswegen nicht für einen Spannungsaufbau. „Netzwerk“ bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück! Es wäre interessanter gewesen, die Interaktion zwischen den Gemeinschaften aufzuzeigen, die Auswirkungen auf Unbeteiligt zu schildern und die Identitäten als Teil einer Affinität deutlicher darzustellen. So ist es nur das Schicksal eines einzigen Protagonisten, der sich entschieden hat, Teil des Netzwerks zu werden, aber im Grunde seinen ganz eigenen, persönlichen Kampf austragen muss. Wer wirklich gute SciFi lesen möchte, sollte „Spin“ in Erwägung ziehen.
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At loose ends both professional and personal, young Adam Fisk takes the suite of tests to see if he qualifies for any of the Affinities, and finds that he's a match for one of the largest, the one called Tau. It's utopian―at first. Problems in all areas of his life begin to simply sort themselves out, as he becomes part of a global network of people dedicated to helping one another―to helping him.
But as the differing Affinities put their new powers to the test, they begin to rapidly chip away at the power of governments, of global corporations, of all the institutions of the old world. Then, with dreadful inevitability, the different Affinities begin to go to war--with one another.
What happens next will change Adam, and his world, forever.
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Ich kenne Robert Charles Wilson von „Spin“, dem ersten Teil der Spin-Saga und ich fand dieses Buch sehr faszinierend und spannend. So erwartete ich von „Netzwerk“ ein ähnlich gutes Szenario. Die Geschichte begann sehr vielversprechend mit einer Welt, die in 22 Affinitäten plus der Gruppe der Nichtzugehörigen eingeteilt ist. Was anfangs noch nach einer netten sozialen Idee klingt, entwickelt sich immer mehr zum Status Quo, dem man kaum noch entrinnen kann und der das gesellschaftliche Leben prägt. Jede Affinität, so scheint es, funktioniert nach eigenen Regeln mit unausgesprochenen Erwartungen an seine Mitglieder. Personen, die zur Gruppe gehören, werden unterstützt und gefördert – ein Gefüge wie ich es aus meiner Studienzeit kenne, in der männliche Kommilitonen oft in Studentenverbindungen involviert waren, die ihren Leuten über Wohnungen, Praktika bis hin und zu Jobs alles vermittelten. So gesehen ist es keine neue Idee, die Wilson hier aufgreift. Er spinnt sie lediglich weiter und lässt ein Machtspiel daraus entstehen. Das große Problem des Buches ist, dass wir nur von der Affinität „Tau“ Details erfahren. Andere Zweige werden zwar erwähnt, aber wir können keine Vergleiche ziehen, denn wir erfahren nicht, wie andere Fraktionen beschaffen sind, welchen Werten sie folgen und wie sie ihr Ziel definieren. Es gibt zwar im Laufe der Erzählung einen Konflikt mit einer weiteren Affinität, doch dieser entwickelt sich erst sehr spät und funktioniert meiner Meinung nach deswegen nicht für einen Spannungsaufbau. „Netzwerk“ bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück! Es wäre interessanter gewesen, die Interaktion zwischen den Gemeinschaften aufzuzeigen, die Auswirkungen auf Unbeteiligt zu schildern und die Identitäten als Teil einer Affinität deutlicher darzustellen. So ist es nur das Schicksal eines einzigen Protagonisten, der sich entschieden hat, Teil des Netzwerks zu werden, aber im Grunde seinen ganz eigenen, persönlichen Kampf austragen muss. Wer wirklich gute SciFi lesen möchte, sollte „Spin“ in Erwägung ziehen.




