Tangled Tower: Du entkommst mir nicht
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"Bedeutet das, du wirst nicht aufhören? Wirst weiterhin versuchen, mich in den Wahnsinn zu treiben?" "Bis du den ...
... Verstand verlierst." "Zu spät. Den habe ich schon verloren." ... Keine Ahnung, wie ich dieses Gefühlschaos beschreiben soll, das Tangled Tower in mir ausgelöst hat. Wut. Hoffnung. Schmerz. Liebe. Verzweiflung. Dieses Buch hat mich emotional komplett auseinandergerissen. 😭 Thalric hält sich selbst für ein Monster. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto unmöglicher wird es, ihn nicht zu lieben. Die Art, wie er Rapunzel beschützt. Wie er leidet. Wie er für sie alles opfern würde — sogar sich selbst … Es hat mich zerstört. Und Rapunzel? Sie kennt nichts außer ihrem Turm. Nichts außer ihrem Kerkermeister und ihren Büchern. Und trotzdem verliert sie nie vollständig ihr Licht. Die Dynamik zwischen den beiden war so intensiv, emotional und wunderschön schmerzhaft, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Liz Rosen hat eine Art, Märchen neu zu erzählen, die sich wie Magie anfühlt. Dunkel. Emotional. Hoffnungsvoll. Und absolut unvergesslich.
Im Vergleich zu Liz Rosens anderen Märchen-Retellings war es für mich bisher leider das schwächste
Ich glaube wirklich, niemand schreibt atmosphärische Märchen-Retellings so gut wie Liz Rosen. Auch Tangled Tower hatte wieder diese düstere, fast hypnotische Stimmung, die mich sofort abgeholt hat. Der Turm fühlte sich beim Lesen unglaublich greifbar an: still, isolierend, bedrückend und gleichzeitig seltsam faszinierend. Genau diese Atmosphäre war für mich ganz klar die größte Stärke des Buches. Trotzdem muss ich ehrlich sagen, dass mich die Geschichte insgesamt nicht ganz so mitreißen konnte wie ihre anderen Retellings. Die Beziehung zwischen Rapunzel und Thalric lebt stark von emotionaler Abhängigkeit, Isolation und dieser düsteren Spannung zwischen ihnen. Anfangs konnte ich deshalb auch nicht wirklich nachvollziehen, wie ausgerechnet daraus Gefühle entstehen sollen. Wobei… wenn man jahrelang niemanden außer einer mysteriösen Stimme kennt, entwickelt man vermutlich irgendwann einfach ganz eigene Prioritäten 😭 Thalric selbst fand ich aber tatsächlich sehr interessant. Hinter seiner Art steckt deutlich mehr Schmerz, als man anfangs erwartet, und seine Vergangenheit hat mir stellenweise wirklich leid getan. Ein paar Enthüllungen haben mich außerdem echt überrascht, besonders rund um Gothel. Damit hatte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Aber das müsst ihr schon selbst herausfinden 👀 Was mir überraschend gut gefallen hat, war die kleine „Die Schöne und das Biest“-Note zwischendurch. Das hat perfekt zu dieser düsteren Märchenstimmung gepasst. Der Mittelteil hat sich für mich teilweise allerdings etwas gezogen, weil ein Großteil der Handlung wirklich nur im Turm stattfindet. Zwar schafft Liz es trotzdem, eine gewisse Spannung aufrechtzuerhalten, aber stellenweise hatte ich das Gefühl, dass die Story ein wenig auf der Stelle tritt. Das letzte Drittel konnte dafür nochmal einiges rausholen, weil dort endlich mehr Dynamik und Spannung aufgekommen ist. Insgesamt liegt der Fokus aber deutlich stärker auf Atmosphäre und Beziehung als auf einer großen, plotgetriebenen Handlung und genau das muss man mögen. Und bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die mit „Kerkermeister“ als Kosename zu kämpfen hatte 😭 Außerdem müssen wir kurz über die Danksagung sprechen, weil die einfach wunderschön war 🖤 Insgesamt mochte ich die Idee hinter Tangled Tower wirklich gerne und die Atmosphäre war großartig. Im Vergleich zu Liz Rosens anderen Märchen-Retellings war es für mich bisher leider das schwächste. Wenn ihr aber düstere Märchen, intensive Atmosphäre, Emotionen und morally grey Männer liebt, solltet ihr euch Tangled Tower definitiv selbst einmal anschauen. ⭐️ 3/5 Sterne
⭐⭐⭐⭐☆ Tangled Tower hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Storyline war von Anfang an spannend aufgebaut und hat die Spannung konstant gehalten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders gelungen fand ich, dass der „böse“ Act nicht von einem der Protagonisten ausgeführt wurde — das hat der Geschichte eine interessante Dynamik gegeben und einige unerwartete Wendungen ermöglicht. Die Mischung aus Spannung, Mystery und den Charakteren hat für mich einfach funktioniert. Gerade weil man lange miträtselt, bleibt die Geschichte bis zum Ende fesselnd. Insgesamt ein wirklich unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe.
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"Bedeutet das, du wirst nicht aufhören? Wirst weiterhin versuchen, mich in den Wahnsinn zu treiben?" "Bis du den ...
... Verstand verlierst." "Zu spät. Den habe ich schon verloren." ... Keine Ahnung, wie ich dieses Gefühlschaos beschreiben soll, das Tangled Tower in mir ausgelöst hat. Wut. Hoffnung. Schmerz. Liebe. Verzweiflung. Dieses Buch hat mich emotional komplett auseinandergerissen. 😭 Thalric hält sich selbst für ein Monster. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto unmöglicher wird es, ihn nicht zu lieben. Die Art, wie er Rapunzel beschützt. Wie er leidet. Wie er für sie alles opfern würde — sogar sich selbst … Es hat mich zerstört. Und Rapunzel? Sie kennt nichts außer ihrem Turm. Nichts außer ihrem Kerkermeister und ihren Büchern. Und trotzdem verliert sie nie vollständig ihr Licht. Die Dynamik zwischen den beiden war so intensiv, emotional und wunderschön schmerzhaft, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Liz Rosen hat eine Art, Märchen neu zu erzählen, die sich wie Magie anfühlt. Dunkel. Emotional. Hoffnungsvoll. Und absolut unvergesslich.
Im Vergleich zu Liz Rosens anderen Märchen-Retellings war es für mich bisher leider das schwächste
Ich glaube wirklich, niemand schreibt atmosphärische Märchen-Retellings so gut wie Liz Rosen. Auch Tangled Tower hatte wieder diese düstere, fast hypnotische Stimmung, die mich sofort abgeholt hat. Der Turm fühlte sich beim Lesen unglaublich greifbar an: still, isolierend, bedrückend und gleichzeitig seltsam faszinierend. Genau diese Atmosphäre war für mich ganz klar die größte Stärke des Buches. Trotzdem muss ich ehrlich sagen, dass mich die Geschichte insgesamt nicht ganz so mitreißen konnte wie ihre anderen Retellings. Die Beziehung zwischen Rapunzel und Thalric lebt stark von emotionaler Abhängigkeit, Isolation und dieser düsteren Spannung zwischen ihnen. Anfangs konnte ich deshalb auch nicht wirklich nachvollziehen, wie ausgerechnet daraus Gefühle entstehen sollen. Wobei… wenn man jahrelang niemanden außer einer mysteriösen Stimme kennt, entwickelt man vermutlich irgendwann einfach ganz eigene Prioritäten 😭 Thalric selbst fand ich aber tatsächlich sehr interessant. Hinter seiner Art steckt deutlich mehr Schmerz, als man anfangs erwartet, und seine Vergangenheit hat mir stellenweise wirklich leid getan. Ein paar Enthüllungen haben mich außerdem echt überrascht, besonders rund um Gothel. Damit hatte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Aber das müsst ihr schon selbst herausfinden 👀 Was mir überraschend gut gefallen hat, war die kleine „Die Schöne und das Biest“-Note zwischendurch. Das hat perfekt zu dieser düsteren Märchenstimmung gepasst. Der Mittelteil hat sich für mich teilweise allerdings etwas gezogen, weil ein Großteil der Handlung wirklich nur im Turm stattfindet. Zwar schafft Liz es trotzdem, eine gewisse Spannung aufrechtzuerhalten, aber stellenweise hatte ich das Gefühl, dass die Story ein wenig auf der Stelle tritt. Das letzte Drittel konnte dafür nochmal einiges rausholen, weil dort endlich mehr Dynamik und Spannung aufgekommen ist. Insgesamt liegt der Fokus aber deutlich stärker auf Atmosphäre und Beziehung als auf einer großen, plotgetriebenen Handlung und genau das muss man mögen. Und bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die mit „Kerkermeister“ als Kosename zu kämpfen hatte 😭 Außerdem müssen wir kurz über die Danksagung sprechen, weil die einfach wunderschön war 🖤 Insgesamt mochte ich die Idee hinter Tangled Tower wirklich gerne und die Atmosphäre war großartig. Im Vergleich zu Liz Rosens anderen Märchen-Retellings war es für mich bisher leider das schwächste. Wenn ihr aber düstere Märchen, intensive Atmosphäre, Emotionen und morally grey Männer liebt, solltet ihr euch Tangled Tower definitiv selbst einmal anschauen. ⭐️ 3/5 Sterne
⭐⭐⭐⭐☆ Tangled Tower hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Storyline war von Anfang an spannend aufgebaut und hat die Spannung konstant gehalten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders gelungen fand ich, dass der „böse“ Act nicht von einem der Protagonisten ausgeführt wurde — das hat der Geschichte eine interessante Dynamik gegeben und einige unerwartete Wendungen ermöglicht. Die Mischung aus Spannung, Mystery und den Charakteren hat für mich einfach funktioniert. Gerade weil man lange miträtselt, bleibt die Geschichte bis zum Ende fesselnd. Insgesamt ein wirklich unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe.






