Suzanne
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Description
¿ Offers a window into the world of Québec's Les Automatistes, a group of Québécois artistic dissidents who helped to fuel the province's Quiet Revolution.
¿ A translation of the acclaimed novel La femme qui fuit, winner of the Prix des libraires du Québec.
¿ Rhonda Mullins won the Governor General's Award for her 2015 translation of Jocelyne Saucier's Twenty-One Cardinals, and has been nominated two times previously.
¿ Rhonda Mullins's translation of Jocelyne Saucier's And the Birds Rained Down was shortlisted for CBC Canada Reads (2015) and the Governor General's Literary Award for French-to-English Translation (2013).
Book Information
Posts
„Du musstest sterben, damit ich anfange, mich für dich zu interessieren. Damit du vom Phantom zur Frau wirst. Ich liebe dich noch nicht. Aber warte auf mich. Ich komme.“
Es ist eine unverzeihliche, traurige, auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte. Ich habe das Buch jedoch trotzdem auch geliebt. Die Autorin und Filmemacherin Anaïs Barbeau-Lavalette (die ich schon seit „Sie und der Wald“ sehr mag) hat sich auf den Weg gemacht, das Leben ihrer Großmutter anhand von Informationen, die sie von einer Privatdetektivin bekam, nachzuerzählen. Diese hatte ihre Kinder (u.a. Anaïs‘ Mutter) verlassen, als sie noch klein waren und blieb für immer auf Distanz. Der Originaltitel lautet auch folgerichtiger „La femme qui fuit“, „Die Frau, die wegläuft“. Zuvor hatte ich mir Suzanne viel kälter und egoistischer vorgestellt; das Bild, das sich herauskristallisiert ist ein anderes. Vielleicht war sie vor allem auch irgendwie beschädigt, traumatisiert von Dingen, die man nicht weiß. Das ganze Buch hindurch wünscht man sich, dass sie den Weg zurück schafft und bleibt fassungslos zurück. Das obige Zitat sagt mir jedoch, dass Anaïs durch ihre Reise durch Suzannes Leben das Gefühl für sie von Ablehnung in eine Art der Liebe umwandeln konnte. Die Stimmung der damaligen Zeit in Ontario und Québec und den USA durch Weltwirtschaftskrise, Rassentrennung und Vietnamkrieg wurde sehr lebendig wiedergegeben.

Interessant
Ich weiß nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll - wahrscheinlich würde ich 3,75 Sterne geben. Der Schreibstil ist anders als gewohnt, aber durch die kurzen Sätze & Absätze fliegt man durch das Buch. Die Geschichte ist nicht fiktiv, das macht sie irgendwie traurig. Mein "Kritikpunkt", der aber eigentlich nur mich persönlich betrifft, ist, dass ich mich nicht so gut in Künstler:innen und ihre Denkweise & Art zu leben reinversetzen kann.

Description
¿ Offers a window into the world of Québec's Les Automatistes, a group of Québécois artistic dissidents who helped to fuel the province's Quiet Revolution.
¿ A translation of the acclaimed novel La femme qui fuit, winner of the Prix des libraires du Québec.
¿ Rhonda Mullins won the Governor General's Award for her 2015 translation of Jocelyne Saucier's Twenty-One Cardinals, and has been nominated two times previously.
¿ Rhonda Mullins's translation of Jocelyne Saucier's And the Birds Rained Down was shortlisted for CBC Canada Reads (2015) and the Governor General's Literary Award for French-to-English Translation (2013).
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„Du musstest sterben, damit ich anfange, mich für dich zu interessieren. Damit du vom Phantom zur Frau wirst. Ich liebe dich noch nicht. Aber warte auf mich. Ich komme.“
Es ist eine unverzeihliche, traurige, auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte. Ich habe das Buch jedoch trotzdem auch geliebt. Die Autorin und Filmemacherin Anaïs Barbeau-Lavalette (die ich schon seit „Sie und der Wald“ sehr mag) hat sich auf den Weg gemacht, das Leben ihrer Großmutter anhand von Informationen, die sie von einer Privatdetektivin bekam, nachzuerzählen. Diese hatte ihre Kinder (u.a. Anaïs‘ Mutter) verlassen, als sie noch klein waren und blieb für immer auf Distanz. Der Originaltitel lautet auch folgerichtiger „La femme qui fuit“, „Die Frau, die wegläuft“. Zuvor hatte ich mir Suzanne viel kälter und egoistischer vorgestellt; das Bild, das sich herauskristallisiert ist ein anderes. Vielleicht war sie vor allem auch irgendwie beschädigt, traumatisiert von Dingen, die man nicht weiß. Das ganze Buch hindurch wünscht man sich, dass sie den Weg zurück schafft und bleibt fassungslos zurück. Das obige Zitat sagt mir jedoch, dass Anaïs durch ihre Reise durch Suzannes Leben das Gefühl für sie von Ablehnung in eine Art der Liebe umwandeln konnte. Die Stimmung der damaligen Zeit in Ontario und Québec und den USA durch Weltwirtschaftskrise, Rassentrennung und Vietnamkrieg wurde sehr lebendig wiedergegeben.

Interessant
Ich weiß nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll - wahrscheinlich würde ich 3,75 Sterne geben. Der Schreibstil ist anders als gewohnt, aber durch die kurzen Sätze & Absätze fliegt man durch das Buch. Die Geschichte ist nicht fiktiv, das macht sie irgendwie traurig. Mein "Kritikpunkt", der aber eigentlich nur mich persönlich betrifft, ist, dass ich mich nicht so gut in Künstler:innen und ihre Denkweise & Art zu leben reinversetzen kann.






