Sturm
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Kalifornien wird seit Monaten von einer verheerenden Dürre geplagt, als ein Schiff aus dem fernen westlichen Pazifik eine ungewöhnliche Messung meldet. Ein junger Meteorologe in San Francisco nimmt die Anomalie zur Kenntnis und tauft sie insgeheim Maria.
Mit rasanter Geschwindigkeit wächst Maria zu einem gewaltigen Sturm heran, entwickelt ein Eigenleben und bahnt sich ihren Weg von der Pazifikküste in die Sierra Nevada und darüber hinaus. Meteorologen, Schneepflugfahrer, ein General, ein Liebespaar und eine unglückliche Eule verfolgen Marias zerstörerischen Weg durch die USA mit ebenso großer Sorge wie Faszination. Der Sturm fegt durch die Staaten, bringt lang ersehnten Regen, überflutet Täler, vergräbt ganze Bergketten im Schnee, und macht den Menschen unbestreitbar bewusst, wie sehr das Wetter ihr Leben bestimmt.
Book Information
Posts
Ein literarisches Kunstwerk!
**** Worum geht es? **** Maria ist ein Sturm, der nicht nur verschiedene Orte miteinander verbindet, sondern auch unterschiedlichste Persönlichkeiten. Die Natur, der Mensch – eine Symbiose. Damals wie heute. **** Mein Eindruck **** Stewart hat mit diesem Werk einmalige Literatur erschaffen, die den Menschen in seine Grenzen weist und unsere ewige Verbundenheit mit der Natur zur Schau stellt. Die Ereignisse und das Geschehen fühlen sich aus heutiger Sicht für mich noch nahbarer an als in den 1940er Jahren. Die Neuveröffentlichung trifft einen wunden Punkt. Sprachlich ist das Buch für mich ein Meisterwerk. Die Bilder, die Stewart erschafft, klingen nach. Meine größte Kritik an diesem Werk ist die Verfehlung der heutzutage relevanten Schnelllebigkeit. Momente treffen aufeinander und werden zunächst in keinem direkten Zusammenhang gestellt – etwas, das wir heute dringend benötigen, um überhaupt der Botschaft zu lauschen. Anstatt Spannung und Neugier zu empfinden, fühlt man sich weitestgehend vom Belanglosen erschlagen, es sei denn, man hat die Freude, den Text literarisch auseinanderzulegen. Das Nachwort ist wirklich gelungen und bildet in Summe mein Leseempfinden ab. Um mit dem Werk eine breitere Leserschaft zu erreichen, hätte hier für mein Empfinden mehr am Original gearbeitet werden müssen. Die Frage ist am Ende, ob man das überhaupt möchte. Die, die es lesen, werden es zu schätzen wissen, denn ein personifizierter Sturm spricht wohl eher die Minderheit der Leserschaft an. **** Empfehlung? **** Kurzum: Fans von ausufernder Literatur und metaphorischen Bildnissen werden mit diesem Klassiker große Freude haben. Alle anderen wohlmöglich eher weniger.
Description
Kalifornien wird seit Monaten von einer verheerenden Dürre geplagt, als ein Schiff aus dem fernen westlichen Pazifik eine ungewöhnliche Messung meldet. Ein junger Meteorologe in San Francisco nimmt die Anomalie zur Kenntnis und tauft sie insgeheim Maria.
Mit rasanter Geschwindigkeit wächst Maria zu einem gewaltigen Sturm heran, entwickelt ein Eigenleben und bahnt sich ihren Weg von der Pazifikküste in die Sierra Nevada und darüber hinaus. Meteorologen, Schneepflugfahrer, ein General, ein Liebespaar und eine unglückliche Eule verfolgen Marias zerstörerischen Weg durch die USA mit ebenso großer Sorge wie Faszination. Der Sturm fegt durch die Staaten, bringt lang ersehnten Regen, überflutet Täler, vergräbt ganze Bergketten im Schnee, und macht den Menschen unbestreitbar bewusst, wie sehr das Wetter ihr Leben bestimmt.
Book Information
Posts
Ein literarisches Kunstwerk!
**** Worum geht es? **** Maria ist ein Sturm, der nicht nur verschiedene Orte miteinander verbindet, sondern auch unterschiedlichste Persönlichkeiten. Die Natur, der Mensch – eine Symbiose. Damals wie heute. **** Mein Eindruck **** Stewart hat mit diesem Werk einmalige Literatur erschaffen, die den Menschen in seine Grenzen weist und unsere ewige Verbundenheit mit der Natur zur Schau stellt. Die Ereignisse und das Geschehen fühlen sich aus heutiger Sicht für mich noch nahbarer an als in den 1940er Jahren. Die Neuveröffentlichung trifft einen wunden Punkt. Sprachlich ist das Buch für mich ein Meisterwerk. Die Bilder, die Stewart erschafft, klingen nach. Meine größte Kritik an diesem Werk ist die Verfehlung der heutzutage relevanten Schnelllebigkeit. Momente treffen aufeinander und werden zunächst in keinem direkten Zusammenhang gestellt – etwas, das wir heute dringend benötigen, um überhaupt der Botschaft zu lauschen. Anstatt Spannung und Neugier zu empfinden, fühlt man sich weitestgehend vom Belanglosen erschlagen, es sei denn, man hat die Freude, den Text literarisch auseinanderzulegen. Das Nachwort ist wirklich gelungen und bildet in Summe mein Leseempfinden ab. Um mit dem Werk eine breitere Leserschaft zu erreichen, hätte hier für mein Empfinden mehr am Original gearbeitet werden müssen. Die Frage ist am Ende, ob man das überhaupt möchte. Die, die es lesen, werden es zu schätzen wissen, denn ein personifizierter Sturm spricht wohl eher die Minderheit der Leserschaft an. **** Empfehlung? **** Kurzum: Fans von ausufernder Literatur und metaphorischen Bildnissen werden mit diesem Klassiker große Freude haben. Alle anderen wohlmöglich eher weniger.





