Strange Love: An Alien Abduction romance (Galactic Love, Band 1)

Strange Love: An Alien Abduction romance (Galactic Love, Band 1)

Softcover
3.86

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Description

He's awkward. He's adorable. He's alien as hell. Zylar of Kith B'alak is a four-time loser in the annual Choosing. If he fails to find a nest guardian this time, he'll lose his chance to have a mate for all time. Desperation drives him to try a matching service but due to a freak solar flare and a severely malfunctioning ship AI, things go way off course. This 'human being' is not the Tiralan match he was looking for.She's frazzled. She's fierce. She's from St. Louis.Beryl Bowman's mother always said she'd never get married. She should have added a rider about the husband being human. Who would have ever thought that working at the Sunshine Angel daycare center would offer such interstellar prestige? She doesn't know what the hell's going on, but a new life awaits on Barath Colony, where she can have any alien bachelor she wants. They agree to join the Choosing together, but love is about to get seriously strange.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
304
Price
12.06 €

Posts

3
All
4

Das war HILARIOUS! Vor allem wahrscheinlich, weil es so unerwartet kam und ich noch nie etwas Vergleichbares gelesen habe. Durch einen Unfall mit seiner AI landet ein insektoider Alien auf Partnersuche nicht bei seiner eigentlich beabsichtigten Zukünftigen, sondern auf einem unbekannten Planeten, bewohnt von einer primitiven Spezies. Jap, das ist die Erde - und das sind die Menschen. Durch ein Missverständnis entführt Zylar von Kith B'alak die Menschenfrau Beryl Bowman und ihren Hund, um als seine Zukünftige an der Auswahlzeremonie auf Barath teilzunehmen. Beryl stimmt zu - nicht nur für Zylar ist es die letzte Chance, einen Partner zu finden, auch Beryl war auf der Erde bislang alles andere als glücklich und zufrieden. Wer diese Prämisse liest und denkt "What the hell, warum sollte ich das lesen?" - der sollte es definitiv nicht lesen. Das Buch hält sich nicht lange auf, die Zeit auf der Erde sind ungefähr 3 Seiten, dann folgen wir Beryl nach Barath in ein absolut schräges Abenteuer. "Strange Love" nimmt das "strange" mindestens genauso ernst wie das "love". Es ist eine Liebesgeschichte, aber es ist unglaublich schräg! Erwartet nicht, dass die sexy time hier irgendwie heiß oder wooow ist (und wenn doch, dann äh ... Glückwunsch, ihr habt wirklich schräge Vorlieben?). Wofür ich das Buch aber wirklich gefeiert habe, war, dass die Autorin den Ansatz mit dem sehr, sehr fremden Alien und der Alienkultur auf Barath, die zwar Partnerschaften abseits ihrer eigenen Kultur kennen, aber noch nie Kontakt mit den Menschen hatten, sehr ernst nimmt. Gleich anfangs installiert Zylar eine altmodische Technik, damit seine neuen Mitreisenden ihn verstehen können - allerdings erkennt er natürlich nicht nur Beryl als vernunftbegabt, sondern auch ihren Hund Snaps. Die Darstellung fand ich so unglaublich gelungen, weil die feine Balance gehalten wird zwischen urkomischen Stellen durch Snaps Gerede, aber es nie nervig wurde. Auf Englisch war es anfangs etwas schwer, in Zylars POV durchzusteigen, weil wir alles komplett durch seine Wahrnehmung erleben. Da hat Beryl Kopffell (Haare) und Greifer (Hände) und lange versteht er ihre Mimik komplett nicht. Umgekehrt ist es natürlich auch so, nur tun wir uns als menschliche Lesende da etwas einfacher Beryls Reise zu folgen :D Bis auf wenige Ausrutscher wird das auch sehr konsequent durchgezogen. Man merkt, wie sehr alles durchdacht wurde und holy moly, ist Zylar alien! Erwartet bloß keine grünhäutigen Humanoiden, die genauso ausgestattet sind wie wir. Er hat einen Chitinpanzer und von den Sexualorganen will ich gar nicht erst reden. Dennoch gibt es eine plausible Story dazu, wieso die Barathi überhaupt Partner von anderen Welten akzeptieren und wie es funktioniert. Im Prinzip ist die Rollenverteilung hier "Chosen" und "Nest-Guardian", ohne dass es eine erkennbare Geschlechtszuschreibung gibt. Ganz im Gegenteil wird sogar ein weiteres Alien eingeführt mit Pronomen "they", was eine vernunftbegabte Pflanze ist und ebenfalls am Choosing teilnimmt. Wem das jetzt alles sehr, sehr weird vorkommt: jap, ist es. Ich habe das Buch ziemlich dafür gefeiert, wie stringent das durchgezogen wird und das Abenteuer mit Beryl unglaublich genossen. Die sexy time war dagegen für mich ziemlich zum Lachen, auch wenn die dahintersteckenden Botschaften ziemlich wertvoll waren. Der Alpha-Badboy wurde hier als Bösewicht eingeführt, während Zylar einmal explizit als "Beta" beschrieben wird und er im Laufe der Handlung lernen muss, für sich selbst einzustehen. Insgesamt also eine erfrischende und sehr unterhaltsame Alienlovestory, die so einige Klischees umgeht und stattdessen auf den Kopf stellt. Content Warning: Todesfälle, die auch kurz grafisch beschrieben werden, anfängliche Entführung, am Rande stattfindendene sexuelle Nötigung

4

So herrlich seltsam äußerlich - und absolut herzerwärmend hinter der Oberfläche.

Strange Love ist eine straight forward Geschichte - hier gibt es keine 100 Seiten Worldbuilding oder Background. Zylar sucht nach eine*r Gefährt*in und landet durch Zufall auf der Erde. Durch Missverständnisse entführt er eine Menschen Frau und ihren Hund und Beryl ist vor die Wahl gestellt - will sie ihr Glück im All allein versuchen oder mit Zylar zusammen an der auf seinem Planeten üblichen Paarungszeremonie teilnehmen? In mehreren Runden müssen Sie sich hier beweisen und bestehen um die Erlaubnis zur Bindung zu erhalten. Strange Love scheut sich nicht, all in zu gehen beim Thema seltsam und Alien. Zylar ist insektoid. Hier ist ein wirklich fremdartiges Alien und kein "Menschenverschnitt aber blau oder Hörner". Sowohl Zylar als auch Beryl finden sich gegenseitig nicht körperlich heiß. Die Umstände werfen sie zusammen und die Romance ist absolut charakterbezogen. Das fand ich sehr wholesome und auch queer gecodet: sie lernen sich kennen, ihre Reaktionen, ihre Vorlieben, wie sie sich gegenseitig Lust schenken können und wachsen aneinander. Es gibt kleine Kritikpunkte, natürlich hätte ich gerade hier get mehr über Zylar Welt und Hintergründe oder die anderen Aliens erfahren. Die Gesellschaft hier hat auch einige große Tücken, was nur sehr am Rande thematisiert und kritisiert wird. Trotzdem wunderbares Buch, das ich immer wieder gern lese. Die Alien-Romance schlechthin!

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