Sterblichkeit und Erbarmen in Wien
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Description
Book Information
Author Description
geboren 1937 in Glen Cove, Long Island, studierte Physik und englische Literatur an der Cornell University, arbeitete zunächst für Boeing als technischer Redakteur und zog sich nach Erscheinen seines Debütromans V. (1963) vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Mit Büchern wie Die Enden der Parabel (1973), Vineland (1990), Gegen den Tag (2006) u.a. avancierte er zu einem der bedeutendsten Autoren der Gegenwart.
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»Im anderen Zimmer hörte er etwas, das wie ein Chor brüllender Jungen klang, die dreckige Limericks intonierten.« »Gespräche von vermeintlich echter Intelligenz waberten mit der falschen Grellheit von Hitzeblitzen durchs Zimmer: in der Dauer einer Minute schnappte Siegel die Worte »Zen«, »San Francisco« und »Wittgenstein« auf und empfand eine Art gelinder Enttäuschung, fast so, als hätte er irgendeine esoterische Sprache erwartet, etwas aus Albertus Magnus.« Eigentlich eine ganz normale Party in Washington Ende der 1950er Jahre, der wir in dieser Erzählung des 22-jährigen Thomas Pynchon beiwohnen dürfen. Ein paar durchgeknallte Hipster aus dem Diplomatenmilieu zelebrieren indianische Riten und smalltalken (unter anderem) über die Windigo-Psychose. Doch statt sich gegenseitig zu kannibalisieren endet alles im Kugelhagel des einzigen anwesenden Ureinwohners. Das sehr kluge und informative Nachwort von Clemens J. Setz empfiehlt sich übrigens zuerst zu lesen. Ein wirklich krasses Leseerlebnis.
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geboren 1937 in Glen Cove, Long Island, studierte Physik und englische Literatur an der Cornell University, arbeitete zunächst für Boeing als technischer Redakteur und zog sich nach Erscheinen seines Debütromans V. (1963) vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Mit Büchern wie Die Enden der Parabel (1973), Vineland (1990), Gegen den Tag (2006) u.a. avancierte er zu einem der bedeutendsten Autoren der Gegenwart.
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»Im anderen Zimmer hörte er etwas, das wie ein Chor brüllender Jungen klang, die dreckige Limericks intonierten.« »Gespräche von vermeintlich echter Intelligenz waberten mit der falschen Grellheit von Hitzeblitzen durchs Zimmer: in der Dauer einer Minute schnappte Siegel die Worte »Zen«, »San Francisco« und »Wittgenstein« auf und empfand eine Art gelinder Enttäuschung, fast so, als hätte er irgendeine esoterische Sprache erwartet, etwas aus Albertus Magnus.« Eigentlich eine ganz normale Party in Washington Ende der 1950er Jahre, der wir in dieser Erzählung des 22-jährigen Thomas Pynchon beiwohnen dürfen. Ein paar durchgeknallte Hipster aus dem Diplomatenmilieu zelebrieren indianische Riten und smalltalken (unter anderem) über die Windigo-Psychose. Doch statt sich gegenseitig zu kannibalisieren endet alles im Kugelhagel des einzigen anwesenden Ureinwohners. Das sehr kluge und informative Nachwort von Clemens J. Setz empfiehlt sich übrigens zuerst zu lesen. Ein wirklich krasses Leseerlebnis.




