Songs for the Missing
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Description
Book Information
Posts
Das Buch zog sich
Interessant war, wie sich das Gefüge einer Familie verändert, wenn die älteste Tochter vermisst wird. Wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Die Mutter war mir ziemlich unsympathisch. Hätte das Buch 100 Seiten weniger gehabt, wäre das vollkommen okay gewesen. Gefühlt wurde es künstlich in die Länge gestreckt.
Erschütternd und ernüchternd
Mein zweites Buch von Stewart O Nan was ich gelesen habe. Man muss sagen , seine Schreibweise ist anders, gewöhnungsbedürftig aber interessant . Das selbe hab ich bei dem Buch erwartet . Es dreht sich um Kim, die schöne Tochter, Schwester und Freundin. Sie stand wenige Wochen davor, Ihr neues , langersehntes Leben auf dem College zu starten. Doch dann verschwand sie plötzlich, aus heiterem Himmel. Man erlebt hier ein Roman, der beschreibt,wie es einer Familie in so einer Situation geht. Die unendliche Sorge und verzweifelung der Eltern, die Machtlosigkeit und ewige Suche nach Antworten. Aber auch den Schock , wenn man private Geheimnisse seines Kindes erfährt, die man nicht wahrhaben möchte.Man lernt die Seite der kleinen Schwester kennen, die im ewigen Schatten ihrer großen Schwester steht. Und auch die Seite ihrer Freunde, bei denen jeder für sich ein kleines Geheimnis trägt . Ich fand das Buch spannend und anders. Man fiebert bei der Suche mit und hofft bis zu letzt. Aber ich persönlich, hätte mir etwas mehr Tiefe in Bezug auf Kims leben gehabt und die Geheimnisse der Freunde . Trotzdem empfehle ich das Buch gern, obwohl man am Ende traurig und bisschen ratlos da steht . Aber vielleicht ist das auch gerade gewollt.
Eigentlich kann ich zu diesem Buch nur sagen: Ich hab mich furchtbar gelangweilt. “Songs for the Missing” könnte Thriller sein, könnte Familiendrama sein, leider fehlt dem Roman aber sowohl Thrill als auch Drama. Seltsam hohl und hölzern bewegen sich die Figuren durch einen Stoff, der so viel Potenzial hat: In ihrem letzten Sommer in der Heimatstadt, Wochen bevor sie zum College gehen will, verschwindet Kim Larsen. Nachmittags noch an der Badestelle, am nächsten Morgen nicht mehr da. Familie, Freunde und die ganze Kleinstadt Kingsville in Ohio suchen frenetisch nach der jungen Frau, der niemand zutraut, dass sie einfach abhaut. Der Spannungsbogen zerbricht allerdings unter der Last von minutiösen Tätigkeitsberichten und unglaublich detaillierten Schilderungen von banalen Alltäglichkeiten. So folgt man beispielsweise seitenlang Kims Vater, der als Immobilienmakler ein Haus mit hässlichen Dachrinnen besichtigt. Zugute halten kann man dem Roman allenfalls, dass er auf jeden Voyeurismus verzichtet. Allerdings auch auf sonst fast alles.
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Das Buch zog sich
Interessant war, wie sich das Gefüge einer Familie verändert, wenn die älteste Tochter vermisst wird. Wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Die Mutter war mir ziemlich unsympathisch. Hätte das Buch 100 Seiten weniger gehabt, wäre das vollkommen okay gewesen. Gefühlt wurde es künstlich in die Länge gestreckt.
Erschütternd und ernüchternd
Mein zweites Buch von Stewart O Nan was ich gelesen habe. Man muss sagen , seine Schreibweise ist anders, gewöhnungsbedürftig aber interessant . Das selbe hab ich bei dem Buch erwartet . Es dreht sich um Kim, die schöne Tochter, Schwester und Freundin. Sie stand wenige Wochen davor, Ihr neues , langersehntes Leben auf dem College zu starten. Doch dann verschwand sie plötzlich, aus heiterem Himmel. Man erlebt hier ein Roman, der beschreibt,wie es einer Familie in so einer Situation geht. Die unendliche Sorge und verzweifelung der Eltern, die Machtlosigkeit und ewige Suche nach Antworten. Aber auch den Schock , wenn man private Geheimnisse seines Kindes erfährt, die man nicht wahrhaben möchte.Man lernt die Seite der kleinen Schwester kennen, die im ewigen Schatten ihrer großen Schwester steht. Und auch die Seite ihrer Freunde, bei denen jeder für sich ein kleines Geheimnis trägt . Ich fand das Buch spannend und anders. Man fiebert bei der Suche mit und hofft bis zu letzt. Aber ich persönlich, hätte mir etwas mehr Tiefe in Bezug auf Kims leben gehabt und die Geheimnisse der Freunde . Trotzdem empfehle ich das Buch gern, obwohl man am Ende traurig und bisschen ratlos da steht . Aber vielleicht ist das auch gerade gewollt.
Eigentlich kann ich zu diesem Buch nur sagen: Ich hab mich furchtbar gelangweilt. “Songs for the Missing” könnte Thriller sein, könnte Familiendrama sein, leider fehlt dem Roman aber sowohl Thrill als auch Drama. Seltsam hohl und hölzern bewegen sich die Figuren durch einen Stoff, der so viel Potenzial hat: In ihrem letzten Sommer in der Heimatstadt, Wochen bevor sie zum College gehen will, verschwindet Kim Larsen. Nachmittags noch an der Badestelle, am nächsten Morgen nicht mehr da. Familie, Freunde und die ganze Kleinstadt Kingsville in Ohio suchen frenetisch nach der jungen Frau, der niemand zutraut, dass sie einfach abhaut. Der Spannungsbogen zerbricht allerdings unter der Last von minutiösen Tätigkeitsberichten und unglaublich detaillierten Schilderungen von banalen Alltäglichkeiten. So folgt man beispielsweise seitenlang Kims Vater, der als Immobilienmakler ein Haus mit hässlichen Dachrinnen besichtigt. Zugute halten kann man dem Roman allenfalls, dass er auf jeden Voyeurismus verzichtet. Allerdings auch auf sonst fast alles.






