Song of the Spirits: In the Land of the Long White Cloud Saga, Book 2
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Die nächsten starken Frauen in Neuseeland
Die beiden Cousinen Elaine und Kura haben nicht viel gemeinsam. Die eine, Kaufmannstochter mit einem freien, fröhlichen Gemüt, die andere, verwöhnte und musikalisch hochbegabte Erbin von Kiward Station. Aber dann verliebt sich Kura in Elaines Verlobten und damit wird für beide eine ungewisse Zukunft besiegelt … Zum ersten Mal bin ich mit einer von Sarah Larks Frauenfiguren so gar nicht warm geworden. Kura und ihre ‚Außer mir alle blöd‘-Attitüde ging mir einen Großteil des Buches einfach nur auf die Nerven. Auch mit ihrer ‚Wandlung‘ im letzten Drittel des Buches wurde es nicht besser, im Gegenteil, ich fand sie nicht wirklich schlüssig und ist wohl dem Bemühen der Autorin geschuldet, für ihre Protagonistinnen immer ein versöhnliches Ende zu finden. Das gibt es zum Glück aber ebenfalls für Elaine, deren tragische Geschichte das ganze Buch auch alleine tragen könnte. Man leidet mit ihr, als sie am Anfang fast schon sehenden Auges in ihr Unglück stolpert und die Geschichte später mit Timothy ist die bisher absolut schönste und herzzerreißendste, die ich bisher in Larks Romanen gelesen habe. In diesem Strang kommen zwar am Schluß auch ein paar nicht so realistische Fügungen zusammen, aber das gönnt man den beiden, nach allem, was sie durchmachen mussten. Was mir in der gesamten Reihe im Gegensatz zur Kauri-Trilogie ein wenig fehlt, sind die tieferen Einblicke in die Lebensweise der Maori. Selbst in diesem Band, wo es ja viel um die traditionelle Musik geht, werden diese leider nur am Rande erwähnt. Ebenso wie andere historische Begebenheiten, die in dieser Reihe leider keine so große Rolle spielen. Trotzdem ist es tolle, fesselnde Unterhaltung, mit der man eine wunderbare Lesereise in eine andere Zeit und ein anderes Land unternehmen kann.

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Die nächsten starken Frauen in Neuseeland
Die beiden Cousinen Elaine und Kura haben nicht viel gemeinsam. Die eine, Kaufmannstochter mit einem freien, fröhlichen Gemüt, die andere, verwöhnte und musikalisch hochbegabte Erbin von Kiward Station. Aber dann verliebt sich Kura in Elaines Verlobten und damit wird für beide eine ungewisse Zukunft besiegelt … Zum ersten Mal bin ich mit einer von Sarah Larks Frauenfiguren so gar nicht warm geworden. Kura und ihre ‚Außer mir alle blöd‘-Attitüde ging mir einen Großteil des Buches einfach nur auf die Nerven. Auch mit ihrer ‚Wandlung‘ im letzten Drittel des Buches wurde es nicht besser, im Gegenteil, ich fand sie nicht wirklich schlüssig und ist wohl dem Bemühen der Autorin geschuldet, für ihre Protagonistinnen immer ein versöhnliches Ende zu finden. Das gibt es zum Glück aber ebenfalls für Elaine, deren tragische Geschichte das ganze Buch auch alleine tragen könnte. Man leidet mit ihr, als sie am Anfang fast schon sehenden Auges in ihr Unglück stolpert und die Geschichte später mit Timothy ist die bisher absolut schönste und herzzerreißendste, die ich bisher in Larks Romanen gelesen habe. In diesem Strang kommen zwar am Schluß auch ein paar nicht so realistische Fügungen zusammen, aber das gönnt man den beiden, nach allem, was sie durchmachen mussten. Was mir in der gesamten Reihe im Gegensatz zur Kauri-Trilogie ein wenig fehlt, sind die tieferen Einblicke in die Lebensweise der Maori. Selbst in diesem Band, wo es ja viel um die traditionelle Musik geht, werden diese leider nur am Rande erwähnt. Ebenso wie andere historische Begebenheiten, die in dieser Reihe leider keine so große Rolle spielen. Trotzdem ist es tolle, fesselnde Unterhaltung, mit der man eine wunderbare Lesereise in eine andere Zeit und ein anderes Land unternehmen kann.






