Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen

Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen

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Paperback
4.45

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Description

Mit »Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen« liegt ein erster deutschsprachiger Sammelband zum Thema vor. Der Fokus liegt auf gelebten antiklassistischen Strategien. Die Bandbreite der 26 Texte reicht von aktivistischen Erfahrungen über theoretische Diskussionen bis hin zu persönlichen Essays. Manche sind wütend, andere eher fragend, einige sind autobiografisch, viele persönlich, einige eher nüchtern beschreibend oder analytisch, andere poetisch. Die Beiträge diskutieren Strategien gegen Klassismus in politischen Zusammenhängen, in Bildungseinrichtungen und gegen Scham; sie berichten von antiklassistischen Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung und vermitteln Möglichkeiten, sich gegen das Jobcenter oder gegen Vermieter*innen zu organisieren. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose oder wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klassismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. Häufig wird in Diskussionen zu Klassismus der ›weiße‹ Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rassismus erfahren, von Klassismus betroffen. Die Beiträge machen die Verwobenheit von Klasse mit Rassismus und Sexismus deutlich.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Paperback
Pages
280
Price
18.50 €

Posts

1
All
5

Beeindruckend, empowernd und vielfältig

Dieses Buch hat mich anders erwischt. Zum Einen durch meine eigene Betroffenheit der immer noch zu wenig diskutierten Diskriminierungsform: Klassismus. (Das Wort wird mir sogar hier rot unterstrichen… ). Aber auch auf Grund der Stärke der einzelnen Beiträge. Dieses Sachbuch kann ich absolut jeder Person nur ans Herz legen. Auf vielfältige Weise nähern sich die Autor*innen und Aktivist*innen dem Thema Klassismus. Persönliche Erfahrungen aus dem Alltag, der politischen Arbeit und dem Umfeld stehen neben akademischen Texten. Manche davon sind niedrigschwelliger als andere und ich stimme selbst nicht jedem Satz zu. Doch Hauptsache es wird darüber gesprochen! Aus so vielen Perspektiven wie nur möglich! Mit diesem Buch leisten Francis Seeck und Brigitte Theißl einen extrem wichtigen Beitrag und haben mich nachhaltig beeindruckt und inspiriert.

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