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Als Jugendliche war ich wirklich großer Fan der Fear-Street Buchreihe. So sehr, dass mein Ziel war, alle Bücher zu lesen. Ich muss nicht erwähnen, dass ich gescheitert bin. Allerdings war „Die Schlafwandlerin“ eines der Bücher und einem Anflug an Nostalgie, hab ich in einem re-Read gelesen. Das Buch ist in den 90ern erschienen und meiner Meinung nach, leist man es auch. Für mich war es die eine kleine Reise in eine andere Zeit. Dasselbe galt auch für die düstere Stimmung, die mich schon damals fasziniert und in den Bann gezogen hat. Doch da es sich um ein sehr kurzweiliges Buch handelt, konnte die Stimmung nur sehr oberflächlich aufgebaut werden. Dasselbe gilt auch für die Charaktere. Was ich aber in Ordnung fand, weil es für das was ist - ein Jugendkrimi. Was mir hingegen negativ aufgefallen ist, dann war es das Gespräch mit dem Psychiater. Zum einem finde ich es gut, dass es thematisiert wurde - die Protagonistin hat ein psychisches Problem und geht deshalb zum Arzt. Das ist sogar ziemlich fortschrittlich. Auch wenn die Aufarbeitung eher ebenfalls sehr oberflächlich stattgefunden hat und sogar ins Lächerliche gezogen wurde. Für mich liest es sich ein bisschen ein Spiegel, wie psychische Erkrankungen lange Zeit in der Gesellschaft wahrgenommen wurde. Dialoge mochte ich auch nicht sonderlich. Auf mich wirkten sie plump und lächerlich. Was ich damals gar nicht so wahrgenommen habe. Es zeigt sehr gut, wie sehr sich das Leseverstädnis, Anspruch und Geschmack im laufe der Jahre verändert.
Apr 23, 2026
Als Jugendliche war ich wirklich großer Fan der Fear-Street Buchreihe. So sehr, dass mein Ziel war, alle Bücher zu lesen. Ich muss nicht erwähnen, dass ich gescheitert bin. Allerdings war „Die Schlafwandlerin“ eines der Bücher und einem Anflug an Nostalgie, hab ich in einem re-Read gelesen. Das Buch ist in den 90ern erschienen und meiner Meinung nach, leist man es auch. Für mich war es die eine kleine Reise in eine andere Zeit. Dasselbe galt auch für die düstere Stimmung, die mich schon damals fasziniert und in den Bann gezogen hat. Doch da es sich um ein sehr kurzweiliges Buch handelt, konnte die Stimmung nur sehr oberflächlich aufgebaut werden. Dasselbe gilt auch für die Charaktere. Was ich aber in Ordnung fand, weil es für das was ist - ein Jugendkrimi. Was mir hingegen negativ aufgefallen ist, dann war es das Gespräch mit dem Psychiater. Zum einem finde ich es gut, dass es thematisiert wurde - die Protagonistin hat ein psychisches Problem und geht deshalb zum Arzt. Das ist sogar ziemlich fortschrittlich. Auch wenn die Aufarbeitung eher ebenfalls sehr oberflächlich stattgefunden hat und sogar ins Lächerliche gezogen wurde. Für mich liest es sich ein bisschen ein Spiegel, wie psychische Erkrankungen lange Zeit in der Gesellschaft wahrgenommen wurde. Dialoge mochte ich auch nicht sonderlich. Auf mich wirkten sie plump und lächerlich. Was ich damals gar nicht so wahrgenommen habe. Es zeigt sehr gut, wie sehr sich das Leseverstädnis, Anspruch und Geschmack im laufe der Jahre verändert.
Apr 23, 2026






