Sense and Sensibility
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Description
Jane Austen's subtle and witty novel of secrets and suppression, lies and seduction, brilliantly portrays a world where rigid social convention clashes with the impulses of the heart. It tells the story of two very different sisters who find themselves thrown into an unkind world when their father dies. Marianne, wild and impulsive, falls dangerously in love, while Elinor suffers her own private heartbreak but conceals her true feelings, even from those closest to her.
Edited with an Introduction by ROS BALLASTER
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Sense and Sensibility 💓🫶🏻
✨Rezensionsexemplar✨ Letztes Jahr wäre Jane Austen 250 Jahre alt geworden, ich steige jetzt nachträglich auch noch in die Feierlichkeiten ein. Das ist mein 5. Buch von Jane Austen und ich freue mich, Euch die Schmuckausgabe des Anaconda Verlags zeigen zu können. Ja, es sieht traumhaft aus, aber noch wichtiger ist, dass es auch angenehm zu lesen war 😅. „Für mich sind Wertschätzung und Liebe immer untrennbar gewesen.“ ✨Inhalt Die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Elinor stets besonnen ist und lieber abwartet, ist Marianne feurig und überstürzt in ihren Urteilen und Entscheidungen. Durch Irrungen und Wirrungen der Liebe stellen sie jedoch bald fest, dass sie sich viel ähnlicher sind, als sie bislang glaubten. ✨Meinung Auch dieser Roman der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ich werde nicht über Jane Austens Schreibstil berichten, denn dieser ist einzigartig und hat einen der höchsten Wiedererkennungswerte. Austen hat „Verstand und Gefühl“ als erstes Buch überhaupt veröffentlicht („Sense and Sensibility“ anonym „by a Lady“), aber sie hat wohl dennoch z.B. Stolz und Vorurteil (Arbeitstitel „First impressions“) zeitlich gesehen früher geschrieben. Sie war einfach unglaublich talentiert und stets ihrer Zeit meilenweit voraus. Ich bin diesmal gut in die Geschichte reingekommen und habe erst ca. bei der Hälfte zur Sicherheit eine Liste der Charaktere im Internet bemüht, um sicherzustellen, dass ich alles richtig verstehe und insbesondere die Nebencharaktere richtig einordne. Grundsätzlich ist es bei solchen Büchern (vor allem wenn jemand damit anfängt) aber empfehlenswert, direkt zu Beginn einen Familienstammbaum anzuschauen. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die nicht gerade unproblematischen Liebesgeschichten der beiden Schwestern, denn zu Jane Austens Zeit spielte hauptsächlich das vorhandene Vermögen eine Rolle, da wurden schon mal Verbindungen eingegangen, die man gar nicht eingehen wollte…. Lasst Euch überraschen, ob es für eine der beiden oder gar für beide ein Happy End gibt oder nicht. Geheimnisse, falsche Schlüsse, Betrug, Hoffnungslosigkeit, gebrochene Herzen treffen auf Vergebung, Glück und die Liebe auf den zweiten Blick. ✨Fazit Alle meine bisherigen Romane (selbst die unvollendeten, die ich auch gelesen habe) sind sehr lesenswert und wunderschön konzipiert und geschrieben. „Verstand und Gefühl“ ist zu diesem Zeitpunkt nicht mein Favorit, aber ich habe es sehr gern gelesen und ich bin froh, dass ich es von meiner mentalen TBR streichen kann. Diese wiegt nämlich noch schwerer als der physische SuB. If you know you know. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Der März unter dem Motto Jane Austen
Jane Austen ist nur 42 Jahre alt geworden. Ihre Bücher schrieb sie im Alter von 19 bis 22 Jahren. Erst etliche Jahre später wurden ihre Werke unter dem Pseudonym by a lady veröffentlicht. In "VERSTAND und GEFÜHL" stehen die Geschwister Elinor und Marianne im Mittelpunkt. Der Titel entspricht den Charakteren der Geschwister. Elinor = Verstand und Marianne = Gefühl In der damaligen Zeit war es für Frauen sehr wichtig möglichst gut verheiratet zu werden, damit sie eine respektable Stellung in der Gesellschaft erhalten. Elinor und Marianne sind absolute Gegensätze in der Geschichte. Durch ein Schicksalsschlag müssen beide zu sehen, schnell zu heiraten, um nicht abhängig von Verwandten zu sein. Austen gelingt eine Antwort auf eine Frage, die in der damaligen Zeit sehr wichtig war: was ist wichtiger, Verstand oder Gefühl? Ob Elinor und Marianne einen Mann bekommen, müsst ihr selbst lesen 😀
Hat Spaß gemacht Schon länger hatte ich mir diesen Klassiker vorgenommen und jetzt endlich mein Vorhaben auch mal umgesetzt. Es geht um die Schwestern Elinor und Marianne, die beide im heiratsfähigen Alter sind. Beide Damen haben Verehrer, die sie umwerben, doch turbulente Verwicklungen verhindern den Gang zum Traualtar, den Mrs Dashwood , ihre Mutter, gedanklich schon durchgespielt hatte. Das ist besonders tragisch, da die Mutter mit ihren Töchtern nach dem Tod des Mannes quasi mittellos wird. Jane Austen analysiert genau die Gefühle und Beweggründe ihrer Protagonisten und übt auch fleißig Gesellschaftskritik aus in ihrem ersten und persönlichsten Roman. Marianne ist die emotionalere Schwester, die sich ausschließlich von ihren Gefühlen leiten lässt, die laut und ausdauernd leidet, als ihr das Herz gebrochen wird. Elenor ist da viel rationaler. Auch sie leidet, aber sie tut dies leise im Inneren,und lässt Platz für Argumente und Gegenargumente. Marianne macht aber im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch zu einer weniger naiven Frau, die ihre Balance zwischen Gefühl und Verstand gefunden hat, die Voraussetzung, um das eigene Glück zu finden. Was soll ich sagen, das Buch war ein Genuss. Besonders die satirischen Passagen, in denen die Autorin die damalige Gesellschaft beschreibt, mochte ich sehr.
Als sie der gewundenen Straße mehr als eine Meile gefolgt waren, erreichten sie ihr eigenes Haus. Ein kleiner grüner Vorgarten war alles, was vorne zu dem Grundstück gehörte, und ein sauberes Gartentor ließ sie ein. Vom Praktischen her war Barton Cottage wenn auch klein, so doch bequem und zweckmäßig, aber als typisches englisches Cottage ließ es zu wünschen übrig, denn der Bau war regelmäßig, das Dach mit Ziegeln gedeckt, die Fensterläden waren nicht grün gestrichen und die Wände nicht mit Geissblatt bewachsen. - Zitat, Seite 37 Das Jubiläum zum 250. Geburtstag der englischen Schriftstellerin Jane Austen im Jahr 2025 ist eine schöne Gelegenheit, das Werk der Autorin wiederholt zu betrachten, oder neu zu entdecken. Und da heute, am 23. April auch noch Tag des Buches ist, bietet sich die ideale Gelegenheit für eine Rezension zu "Verstand und Gefühl" (Originaltitel: Sense and Sensibility), welches seit Ende März in einer neuen Taschenausgabe in einer Übersetzung von Ursula und Christian Grawe vorliegt und auch ein Nachwort von Christian Grawe enthält. Man könnte diese Geschichte als Schwestern- oder Gesellschaftsroman bezeichnen. Jane Austen, die der Gesellschaftsschicht der Gentry angehörte, beobachtete ihre Mitmenschen ganz genau und verstand es ausgezeichnet, Szenen und Figuren aus ihrer Lebenswelt mit spitzer Feder zu skizzieren. Durch die Verfilmungen ihrer Romane, die zum Teil einen starken Fokus auf die romantischen Aspekte der Bücher legen, könnte leicht ein falscher Eindruck oder gar Vorteile gegenüber ihrem Werk entstehen. Dabei kann man sich voller Vergnügen in diese Lektüre stürzen, die voller kluger Beobachtungen steckt und einige Gedanken zur menschlichen Natur enthält, die man in zwischenmenschlichen Beziehungen auch heute durchaus wiedererkennt, auch wenn sich die äußeren Umstände verändert haben. Doch worum geht es nun bei "Verstand und Gefühl"? Es geht vor allem um zwei Schwestern, die jeweils für die titelgebenden Eigenschaften stehen: Elinor, die ältere Schwester ist pragmatisch veranlagt und macht sich Sorgen um ihre jüngere Schwester Marianne, die nur aus Gefühl zu bestehen scheint. Die Familie wird durch den plötzlichen Tod des Familienvaters gezwungen, sich neu zu orientieren und ihren großzügigen Lebensstil aufzugeben. Vom Herrenhaus in Sussex siedeln sie um in ein Cottage in Devonshire. Auch die Gesellschaft wandelt sich, denn Sir John Middleton, ihr Vermieter und ferner Verwandter, ist zwar ein geselliger Mensch mit der Vorliebe, junge Menschen tanzen zu sehen, aber feinsinnige Gespräche werden in Barton Park eher selten geführt. Einzig der Freund der Middletons, Oberst Brandon, scheint für feingeistige Themen offen zu sein, aber mit Mitte dreißig steht er für die jungen Damen schon mit einem Bein im Grab. Zum Glück taucht schon bald ein faszinierender "Lebensretter" auf den nassen Wiesen am Horizont auf und wirbelt das Leben der Neuankömmlinge durcheinander ... Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Autorin sich eher mit der vernünftigen Elinor verbindet, aber wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass die gefühlvolle Marianne eine wesentlich spannendere Entwicklung durchläuft. Auch wird ihren Aussagen und Handlungen sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Ihr Charakter hätte sich wunderbar als tragische Heldin angeboten, aber die Autorin macht sich einen Spaß daraus, sämtliche Klischees diesbezüglich zu widerlegen, indem sie auf die robuste Natur und den Intellekt ihrer jungen Protagonistin verweist. Geheimnisse haben hier übrigens die Männer, die auch alle nicht ganz so lupenrein erscheinen, wie vom Typus des edlen Gentleman erwartet. Auch wenn es Jane Austen mit der sehr sorgfältigen und manchmal etwas zu moralisierenden Betrachtung der Schicksale ihrer Figuren am Ende etwas übertreibt, ist dieser Roman eine vergnügliche Lektüre, die ideal für den Einstieg in Austens Welt geeignet ist. HINWEIS ZUR Reclam Ausgabe 2025 Diese Taschenbuchausgabe enthält nicht, wie in der Originalausgabe, 51, sondern nur 50 Kapitel. Dies kommt daher, dass man aus irgendwelchen Gründen das ursprüngliche Kapitel 37 mit Kapitel 38 verbunden hat. FAZIT Die letzte Lektüre dieser Geschichte lag schon etwas zurück, daher war ich am Anfang doch erstaunt zunächst einen Exkurs in Erbbrecht und sehr viele Dialoge über Finanzielles zu lesen. Bald war ich aber wieder ganz bei der Sache und beim Abtauchen in die Romanwelt war auch der BuddyRead hilfreich, weil andere Blickwinkel auf vertraute Romanfiguren so spannend sind.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich hatte mit der ersten Hälfte des Buches deutliche Einstiegsprobleme. Die Geschichte konnte mich lange nicht richtig abholen, vor allem, weil ich mit den Charakteren nicht warm wurde. Vieles ging mir zu schnell. Zu schnelle Verliebtheit, zu viel Chaos und vor allem fand ich fast alle Männer furchtbar. Besonders Marianne war mir am Anfang sehr unsympathisch. Sie wirkte extrem naiv und vollständig von ihren Gefühlen gesteuert. Doch ihre Entwicklung und Realisierung am Ende macht deutlich, wie viel Egoismus in ihrem Verhalten steckte und wie sehr die Familie darunter gelitten hat. Somit wird sie dadurch zu einem Charakter, von dem man viel lernen kann. Man darf dabei nicht vergessen, dass sie noch sehr jung ist. Ein klarer Gegenteil ist für mich Elinor (Lieblingscharakter). Ihre Selbstbeherrschung, ihr Verantwortungsgefühl und vor allem die Art, wie sie ihre Familie und besonders Marianne schützt, zeigen, wie stark Schwesterliebe sein kann, auch wenn sie leise und zurückhaltend ist. Und wie meine Namensvetterin Lucy sich ihr gegenüber benommen hat, war so unangenehm. Hier wurde gezeigt, dass Heirat für Frauen viel zu wichtig war und dass man dafür über Leichen gehen konnte. Gute negative Darstellung der damaligen Gesellschaft. Willoughby ist für mich die Definition einer rückgratlosen Persönlichkeit. Ich fand ihn grauslich. Sein Verhalten ist egoistisch und manipulativ. Sein Erscheinen am Ende und seine angeblichen Erklärungen dafür, warum er Marianne so verletzt hat, wirkten auf mich überhaupt nicht ehrlich. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass er sein männliches Ego retten wollte. Toxic Masculinity gab es anscheinend auch schon früher. In meinen Augen wurde er durch diese Ausreden sogar noch unangenehmer, weil er um jeden Preis besser dastehen wollte. Natürlich merkt man auch hier wieder, wie zukunftsorientiert Jane Austen geschrieben hat. Für ihre Zeit war dieser Roman definitiv ein Vorläufer feministischer Gedanken. Ich habe aber auch nichts anderes von Jane erwartet. Trotzdem hat dieses Buch seine Schwächen und kann nicht zu meinen Highlights zählen. Es ist ein wichtiger Klassiker mit starken Themen, aber nicht mein liebster Austen Roman.

Einfach Jane Austen 🤷♀️
Ich las das Buch über längere Zeit, aber immer wenn ich es wieder zur Hand nahm gefiel es mir besser. Die Spannung baute sich ziemlich sicher aber steigend auf und ich habe stark mit Elenor und Marianne mitgefühlt. Der Stil von Jane Austen ist auch in diesem Buch originell und witzig. Ich finde es wirklich toll und schön um zu entspannen und seine eigenen Probleme und generell die der ganzen Welt zu vergessen. Am Anfang der Erzählung dachte ich immer das sie wohl ein bisschen langweilig wird aber ab ungefähr Seite 250 (das ist nur geschätzt) gewann die Geschichte mehr an Tiefe. Auch wenn es manchmal anstrengend zu lesen war wirklich ein gutes Buch und nur zu empfehlen!
Heute möchte ich euch den Roman 'Verstand und Gefühl', im Original Sense and Sensibility, von Jane Austen aus dem Jahr 1811 vorstellen. Die deutsche Übersetzung stammt von Erika Gröger. Der Roman erzählt von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern, die nach dem Verlust ihres Zuhauses lernen müssen, mit gesellschaftlichen Erwartungen, finanziellen Sorgen und ihren eigenen Gefühlen umzugehen. Im Zentrum stehen Liebe, Vernunft und die Frage, wie viel Herz und wie viel Verstand es für ein erfülltes Leben braucht. Das Buch zeigt einmal mehr, warum Jane Austen zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellerinnen gehört. Ihr Schreibstil ist elegant, fein ironisch und zugleich erstaunlich modern. Mit subtiler Gesellschaftskritik, pointierten Dialogen und klug gesetzten Kontrasten zwischen Vernunft und Emotion erschafft sie lebendige Figuren und eine Atmosphäre, die gleichermaßen berührt und amüsiert. Besonders beeindruckt haben mich die differenzierte Figurenzeichnung und die leisen Zwischentöne, die oft mehr ausdrücken als große dramatische Gesten. Viele Entwicklungen wirken sorgfältig aufgebaut und emotional nachvollziehbar. Lediglich das Ende kam mir persönlich etwas zu plötzlich vor, als würde nach all der geduldigen Vorbereitung vieles sehr rasch aufgelöst. Dennoch bleibt es für mich ein rundum überzeugendes und bewegendes Leseerlebnis. Auch die Verfilmung von 1995, Sense and Sensibility unter der Regie von Ang Lee, kann ich uneingeschränkt empfehlen, da sie den Geist der Vorlage wunderbar einfängt und die literarische Geschichte auf stimmige Weise ergänzt. Bewertung: 4,5 von 5 Sterne ✨️

Sense and Sensibility von Jane Austen erzählt die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, deren Leben sich nach dem Tod ihres Vaters drastisch verändert. Da das Familienvermögen nach damaligem Erbrecht an den Sohn aus erster Ehe fällt, müssen Mrs. Dashwood und ihre drei Töchter Norland Park verlassen und nach Barton Cottage ziehen, wo sie mit deutlich weniger Geld leben. Die beiden älteren Schwestern verkörpern unterschiedliche Lebenshaltungen: Elinor steht für Vernunft und Selbstbeherrschung, während Marianne ihre Gefühle offen und leidenschaftlich lebt. Während Elinor eine stille Zuneigung zu Edward Ferrars hegt, verliebt sich Marianne schnell in den charmanten John Willoughby. Doch beide Beziehungen geraten in Schwierigkeiten: Edward ist heimlich mit Lucy Steele verlobt, und Willoughby entscheidet sich aus finanziellen Gründen für eine wohlhabendere Frau. Marianne zerbricht beinahe an diesem Verrat, während Elinor ihre Gefühle lange zurückstellt. Schließlich lösen sich die Konflikte auf: Edward wird frei und heiratet Elinor, und Marianne reift emotional und erkennt den Wert der aufrichtigen Zuneigung von Colonel Brandon. Der Roman verbindet Romantik mit scharfer Gesellschaftskritik und zeigt, wie stark Frauen im England des 19. Jahrhunderts von Erbrecht, Status und finanzieller Sicherheit abhängig waren. Mit seinen komplexen Figuren und zeitlosen Themen bleibt das Werk bis heute aktuell
Hat sich hervorragend lesen lassen. Ich mag den Schreibstil von Jane Austen sehr. Sie hat ein gutes Gespür für Charaktere, besonders für sehr spezielle und nervige Charaktere. Ihren Stil merkt man durchweg in allen ihren Büchern. Sie baut interessante Wendung ein und bis zum Schluss weiß man nicht, wie die Geschichte endet. Ihre Werke sind zeitlos, humorvoll, feministisch und üben jede Menge Gesellschaftskritik. Die Geschichte von den ungleichen Schwestern Ellinor & Marianne ist nach Stolz und Vorurteil mein zweitliebster Roman von ihr!
Mein Jane Austen Lieblingsbuch!! ❤️
Ich hab’s im Original gelesen. Die Beschreibung der einzelnen Personen finde ich einfach herrlich. Besonders wenn sie Charaktere entwirft, die nun mal etwas ,over the top‘ sind: wie Mr Collins, Lady Cathrin oder Lydia. Die beste Liebeserklärung ist immer noch die, in der Mr Darcy Elizabeth seine Liebe gesteht, gegen seinen Willen, seinen Stand und seine Vernunft. Wer möchte nicht gesagt bekommen, dass er so hart mit sich gerungen hat, es aber alles nichts hilft.. Die Gefühle können nicht unterdrückt werden und deshalb muss er ihr sagen, dass er sie bewundert und liebt. Da fühlt Frau sich doch gesehen und wertgeschätzt. Ich vergebe 5 Sterne. Muss aber dazu sagen: ich bin Fan!
|Geld kann einen nur dort glücklich machen, wo nichts anderes möglich ist. Außer,dass man damit seinen Lebensunterhalt verdient, kann es, soweit es unser Innerstes betrifft, keine wirkliche Befriedigung finden. |
Ich liebe Stolz und Vorurteile (Buch sowie Film) und war durch die neue Staffel Bridgerton wieder in Stimmung nach Jane Austen zu greifen. Verstand und Gefühl hat mich auf viele Ebenen überrascht. Die ersten 100 Seiten, ich will da nicht lügen, sind zum Teil sehr verwirrende Figurenbeschreibungen. Ich hab mir von Chatti ein bisschen Hilfe geholt, wer jetzt mit wem verwandt ist und wer genau mit wem welche Konflikte hat. Die Verwirrung am Anfang liegt daran,dass Jane Austen die Figuren häufen nur mit dem Nachnamen erwähnt bzw. sehr viel wechselt zwischen Vor und Nachnamen. Es gab einen Moment bei dem ich dachte,dass ich eigentlich wenig Lust mehr habe weiterzulesen, aber vertraut mir, spätestens in der zweiten Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Im Prinzip geht es um zwei Schwestern Marianne, die sehr impulsiv handelt und sich stark von Gefühlen leiten lässt und Elinor, die sehr logisch denkt, ihre Gefühle weniger nach außen trägt. Ihre Familie verliert ihre Heimat und ein Großteil ihres Vermögens und muss in einer dörflichen Gegend neu anfangen. Sie lernen Männer kennen, zu denen sie sich mehr oder weniger hingezogen fühlen. Leider sind diese Männer nicht so wie sie vorgeben zu sein .... Thematisch geht es sehr viel um die Rolle der Frau und die Rolle des Mannes in der Gesellschaft, um Machtausübung, Manipulation, Umgang mit Schicksalsschlägen, Schwesterndynamik, Umgang mit Konflikten, Grenzüberschreitungen usw. .. Ich habe glaube ich sämtliche Gefühle beim Lesen durchlebt. Ich würde diesen Roman glaube ich aber trotzdem eher als zweite Lektüre von Jane Austen empfehlen,da man hier im Vergleich zu "Emma"und Stolz und Vorurteile" etwas braucht um reinzukommen.
Verworrene Charaktere und Liebe auf Umwegen
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Jane Austen ist beeindruckend. Die langen, in sich verworrenen Satzstrukturen, die trotzdem keine Spannung mindern oder inhaltlich verwirren, sind beeindruckend. Sie stellt in diesen Buch die Gesellschaft damaliger Zeit dar. Es werden viele Charaktere beschrieben. Am Anfang habe ich mich kurzzeitig schwer getan alle Personen und Verwandtschaftsverhältnisse zu überblicken. Sie kreiert Charaktere, die einem unsympathisch sind, dann wieder sympathisch oder umgekehrt. Sie zeigt auch die unterschiedliche Intelligenz und Etikette der Figuren auf. Das Buch ist spannend geblieben, da sich die einzelnen verworrenen Begebenheiten und Konflikte erst gegen Ende hin aufgelöst haben. Mit einigen Wendungen hatte ich beim Lesen nicht gerechnet. Durch die vielschichtigen Charaktere und deren Verhaltensweise, kommt die Intelligenz und Sensibilität der Hauptfigur Elinor noch mehr zur Geltung. Ihr Geist, ihre Treue und ihr Einfühlungsvermögen in jeder gesellschaftlichen und sozialen Interaktion sind nicht zu bestreiten.
Es geht um die Familie Dashwood vorallem um die Schwestern Marianne und Elinor die versuchen ihr Glück, trotz einer großen Anzahl verschiedener Ereignissen, zu finde
Jane Austen zählt zu meinen Lieblingsautoren und ich habe bereits Stolz und Vorurteil gelesen. Bei Verstand und Gefühl habe ich etwas länger gebraucht um mich in deren Welt und die Charakter einzufinden. Bei der Hälfte in etwa konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen
Englischer Klassiker
"Verstand und Gefühl" (im Original "Sense and Sensibility") von Jane Austen ist ein Meisterwerk der englischen Literatur, das erstmals 1811 veröffentlicht wurde. Der Roman erzählt die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die nach dem Tod ihres Vaters in finanzielle Schwierigkeiten geraten und gezwungen sind, ihr Leben und ihre Zukunft neu zu gestalten. Austen zeichnet die beiden Schwestern mit großer Sorgfalt und Tiefgang. Elinor, die ältere Schwester, verkörpert den Verstand, während Marianne das Gefühl repräsentiert. Diese Dualität ist das zentrale Thema des Romans und wird durch die verschiedenen romantischen und sozialen Herausforderungen, denen die Schwestern gegenüberstehen, geschickt illustriert. Jane Austens Schreibstil ist elegant und prägnant. Ihre feine Ironie und ihr scharfsinniger Gesellschaftskommentar machen "Verstand und Gefühl" zu einer sowohl unterhaltsamen als auch nachdenklich stimmenden Lektüre. Die Dialoge sind lebendig und authentisch, und die Charaktere sind detailliert und nuanciert dargestellt. Austens Werk beleuchtet die Einschränkungen und Erwartungen, denen Frauen im frühen 19. Jahrhundert ausgesetzt waren. Sie kritisiert die sozialen Normen und die Bedeutung von Heirat und finanzieller Sicherheit, wobei sie gleichzeitig die inneren Konflikte und moralischen Dilemmata ihrer Protagonistinnen erforscht. "Verstand und Gefühl" ist ein zeitloser Roman, der durch seine klugen Beobachtungen, seine tiefgründigen Charaktere und seinen feinen Humor besticht. Jane Austen schafft es, die Leser in die Welt der Dashwood-Schwestern zu entführen und sie sowohl zu berühren als auch zum Nachdenken anzuregen. Dieses Buch ist ein Muss für alle Liebhaber klassischer Literatur und bietet auch heute noch wertvolle Einsichten in die menschliche Natur und die Gesellschaft.
Ein typischer Jane Austen-Roman: Mit viel Humor und wundervollem Schreibstil werden wir ins England des 18. Jahrhunderts entführt und möchten am liebsten gar nicht mehr auftauchen aus dieser Welt voll glamouröser Abendgesellschaften und unterhaltsamen Klatsch.
Die Dashwoods sind eigentlich eine sehr ehrbare angesehene Familie, doch als der Vater stirbt und es keinen männlichen Erben gibt, müssen sie ihr zu Hause verlassen und nach Barton in ein kleines Cottage umziehen. Dort beginnen die Töchter Elinor und Marianne auf Gesellschaften nach möglichen Heiratskandidaten Ausschau zu halten. Und während Marianne sich sehr auf ihr Bauchgefühl verlässt, versucht Elinor möglichst vernünftig und gefasst in jeder Situation zu handeln. Doch am Ende zählt nur eines: Wem können sie vertrauen und wer will sie in Wahrheit nur ausnutzen und hintergehen?

Zweitliebster Jane-Austen-Roman!
Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder zu einem Jane Austen Buch gegriffen. Es geht um drei Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters umziehen müssen,und teilweise sich nach einer guten Partie Ausschau halten. Es war ein wirklich tolles Buch,allerdings finde ich Stolz und Vorurteil einfach besser. Wie immer in Jane Austens Romanen,gab es nervige Charaktere. Hier sind vorallem Fanny,Mrs. Ferrars und Lucy hervor. Insgesamt also eine Empfehlung!
Reread und immer noch toll!
Ein wunderbarer Roman, der beweist, dass Austen eine Meisterin darin war dichte, unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichten zu erzählen! Was mich immer wieder tief beeindruckt ist, wie Jane Austen es schafft, die komplexen Persönlichkeiten so subtil zu zeichnen. Man spürt die feinen Nuancen und Zwischentöne der viktorianischen Gesellschaft. Ihre Art zu schreiben ist einfach großartig! Man kann gar nicht anders, als ihre Beobachtungsgabe zu bewundern. Hach, das war mal wieder schön! Ein zeitloser Klassiker der immer wieder begeistert.
Sense and Sensibility by Jane Austen was such a lovely, character-driven read 🤍 I really liked the characters and getting to follow their individual stories, each one felt distinct and engaging in its own way. But what truly stood out to me was the relationship between the sisters. The bond between Elinor and Marianne was so heartfelt and emotional, and I loved how different they were while still caring so deeply for each other. There were also some interesting twists along the way that kept me invested and made the story feel more dynamic than I expected. Overall, I really enjoyed this one, it didn’t quite hit 5 stars for me, but it’s still a classic I’m really glad I read ✨📖
Wer Herzklopfen sucht, wartet vergeblich. Wer Menschen will, bekommt sie hier messerscharf beleuchtet!
Verstand und Gefühl serviert den heißesten Tea der High Society des 18./19. Jahrhunderts: Schwestern, Heiratsfragen, Geldsorgen, dazu Andeutungen und Gespräche vor vorgehaltener Hand. Jane Austen weiß genau, wie verführerisch diese Bühne ist. Doch während man noch glaubt, bloß Zeuge von ein bisschen Gossip zu sein, verschiebt Austen den Blick: Der Fingerzeig richtet sich weg von den Fehlern der Figuren und zielt direkt auf die Gesellschaft selbst. Mit Elinor und Marianne Dashwood stellt sie zwei Figuren ins Zentrum, die wie ein klarer Gegensatz erscheinen. Elinor verkörpert den Verstand, Marianne das Gefühl. Beim Lesen drängt sich ständig die Frage auf: Bin ich Team Elinor oder Team Marianne? Doch Austen zeigt, wie eng beides miteinander verwoben ist und wie wenig das Leben sich an saubere Prinzipien hält. Menschen werden von Umständen und Hoffnungen bewegt, bis ihre festesten Überzeugungen ins Rutschen geraten. Austen schrieb die Urfassung als Teenager, aber romantisch-naiv ist hier erstaunlich wenig. Sie entwickelt aus dem „Tea“ weder eine mitreißende Liebesgeschichte, noch ein echtes emotionales Knistern. Die Figuren sind hier weniger als Heldinnen angelegt, in die man sich als Leser unbedingt verlieben soll, sondern als zwei Arten, mit einer Welt umzugehen, die beiden wenig Spielraum lässt. Wer also auf große Romantik wartet, wartet vergeblich. Wer auf Menschen wartet, bekommt sie in erschreckend guter Beleuchtung.

Hachja. Der berühmte Streit..
..zwischen Kopf und Herz ! Es ist tatsächlich nicht unbedingt mein Lieblingsbuch von Jane Austen. Aber Besseres macht Gutes nicht schlecht. Das Buch löst definitiv Gefühle aus und animiert zum Nachdenken. Allerdings fand ich die Charaktere hier tatsächlich etwas zu oberflächlich gehalten. Zu sehr schwarz-weiß. Aber dennoch ist es nicht das schlechteste Regency-Buch. Es hat seinen Charme und ist für jeden Austen-Fan empfehlenswert.
Anzeige | Rezensionsexemplar Ich finde, man merkt „Verstand und Gefühl“ deutlich an, dass es eines ihrer ersten Werke ist.
Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Elinor und Marianne, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Elinor steht für Verstand und Zurückhaltung, während Marianne sehr emotional und impulsiv handelt. Nach einem Schicksalsschlag müssen die beiden ihren Platz im Leben finden – und auch in der Liebe ihren Weg gehen. Dabei spielt vor allem die damalige Gesellschaft eine große Rolle, in der eine gute Heirat für Frauen essenziell war. So interessant ich den Ansatz und die Gegensätze der beiden fand, fiel es mir leider schwer, richtig in die Geschichte hineinzukommen. Es dauert ziemlich lange, bis überhaupt eine wirkliche Handlung entsteht, und ich bin mit den Protagonistinnen nicht ganz warm geworden. Die Beziehung zwischen Elinor und Marianne ist jedoch sehr schön dargestellt. Ich glaube auch, dass man das Ganze noch intensiver fühlen kann, wenn man selbst mit einer Schwester aufgewachsen ist. Man merkt außerdem die Gesellschaftssatire und den Humor, für den die Autorin bekannt ist – aber leider konnte mich das nicht richtig abholen. Insgesamt eine schöne Geschichte mit interessanten Themen, die mich persönlich aber nicht ganz erreichen konnte.
Even though I think it has less wit and humor than Pride and Prejudice, a book that I really loved, I still enjoyed this book a lot. Sure, it can be dry at times, especially the first two chapters are difficult to enjoy, but what works really works well. The dynamic between the two sisters is interesting, even if on there own they probably would not have interested me in the same way. The twist and turns of the story were everything I expected of a regency era lovestory, but I can't help but be unsatisfied by the ending. Everything was sorted out nicely before, and than suddenly everything changes, and I don't even think for the better. The book was not perfect to me, but I thoroughly enjoyed the way characters described each other and the, sometimes funny, insights into the minds of our protagonists and the ideals of the era.
Überraschendes Erstlingswerk!
Ich wollte mir nach langer Zeit mal wieder Jane Austen vornehmen, diesmal in der Reihenfolge, in der ihre Romane geschrieben wurden. "Gefühl und Verstand" habe ich dabei noch nie vorher gelesen. Ich finde, dass man deutlich merkt, dass es der erste Roman ist - den Perspektivwechsel Kanne ich so noch nicht. Außerdem ändern sich manche Personen sehr plötzlich. Trotzdem lesenswert!
Dadurch, dass es mein erster Klassiker war, hab ich mir am Anfang, bis zirka zur Hälfte des Buches mit der Sprache sehr schwer getan und bin nur langsam voran gekommen. Nachdem ich mich dann aber daran gewöhnt habe, wurde es immer besser und ich konnte sowohl die Geschichte als auch die Sprache wirklich genießen. Gegen Ende und zwischendurch kam es mir vor, als würde ich einen New Adult Roman aus einem anderen Jahrhundert lesen! Ich fand es wirklich spannend zu lesen, wie sich die Leute der damaligen Zeit verhalten haben und wie die Umgangsformen sich sehr deutlich verändert haben, ganz wie man in der Serie Bridgerton gesehen hat, nur dass in diesem Buch die Ballsaison keine Rolle spielt. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich ab und zu die eine Person mit der anderen verwechselt habe, beziehungsweise vergessen, wer das jetzt eigentlich ist. Ich hatte aber auch meine Charaktere, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Dazu gehören Mrs. John Dashwood, Mrs. Ferrars und Lucy Steele. Mit ihnen konnte ich einfach nicht warm werden und vor allem Lucy fand ich einfach nur nervig. Das Setting gefällt mir auch unglaublich gut, da ich einfach ein sehr großer England-Fan bin und durch Bridgerton eine große Liebe für diese Zeit, in der das Buch spielt, entwickelt habe. Fazit: Dafür, dass es mein erster Klassiker war, war ich wirklich überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat und wie sehr ich mich an Jane Austen's Schreibstil gewöhnt habe. Für alle, die vor Klassikern nicht zurückschrecken, gibt es hier definitiv eine Leseempfehlung!
Worum geht´s? Nachdem Tod des Vater ziehen Elinor und Marianne Dashwood mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester aufs Land. Wie sollte es anders bei Jane Austen sein, ist das Hauptziel der Familie die beiden Töchter gut zu verheiraten. Meine Meinung: Ganz nach dem Motto, oh hey, lass uns heiraten - ach, ne, halt, doch nicht, ist auch dieses Buch ein typischer Jane Austen Roman. Ich mochte das Buch sehr, auch, wenn es bei weitem nicht an Stolz und Vorurteil heranreicht. Im Gegensatz zu meinem letzten Buch “Emma”, gefielen mir hier aber die Geschichte und insbesondere auch die Charaktere sehr gut. Jedoch muss man ehrlich sagen, wenn man einmal ein Buch von Jane Austen gelesen hat, wird man einfach nicht mehr überrascht. Dennoch ist auch in diesem Klassiker der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und ich musste oft schmunzeln, ob der Probleme, die eine junge Frau anfang des 19. Jahrhunderts eben hatte. Fazit: Ein typischer Jane Austen Roman, der zwar nicht mehr überraschen, aber definitiv überzeugen kann.
Da ich es als Bildungslücke betrachte, kein Buch von Jane Austen gelesen zu haben, bin ich froh, diese Lücke nun geschlossen zu haben. Das Buch entspricht schon wirklich den Vorstellungen und Erwartungen, die ich hatte. Das Ganze spielt zu Beginn des 19.Jahrhunderts in der gehobeneren Gesellschaft und alles, was man sich davon erwartet, war Teil des Buches. Ich konnte mich sehr gut in die Zeit und Szenerie hineinversetzen und auch der Sprach- beziehungsweise Schreibstil, der erst etwas schwierig war, aber an den ich mich mit der Zeit gewöhnt habe, hat gut zur allgemeinen Atmosphäre beigetragen. Schwierig war es für mich, all die Personen, die irgendwie miteinander bekannt/verwandt sind und leider teils auch ähnlich hießen, auseinander zu halten und ich habe bis zum Schluss nicht ganz durchgesehen, was das Verstehen des Buches für mich teils echt schwer gemacht hat. Mit einer Figurenliste wäre es für mich bestimmt leichter gewesen! ;) Nichtsdestotrotz war das Buch wirklich gut und diese Verwirrung hätte vielleicht bei mehr Konzentration beim Lesen nicht geherrscht.
Gefühlsbetonter Gesellschaftsroman mit ein paar Schwächen
Jane Austens erster Roman, 1811 erstmals unter ihrem Pseudonym "by a lady" erschienen, greift die Thematik von Gefühlen und Charaktereigenschaften in Zusammenhang damaliger gesellschaftlicher Gegebenheiten auf und stellt diese personifiziert in Form zweier gegensätzlicher Schwestern dar. Ursprünglich ist der Roman in drei Bänden erschienen, was man - meiner Ansicht nach - inhaltlich spürt. Während der Anfang interessant ist und das Ende Spannung aufbaut, dabei aber teilweise Entwicklungsphasen überspringt, ist der Mittelteil teilweise sehr schleppend, extrem detailliert und handlungsarm. Alles in allem aber ein lesenswerter Roman, die Reclam Ausgabe ist aufgrund der Anmerkungen und des aufschlussreichen Nachworts sehr zu empfehlen.
Description
Jane Austen's subtle and witty novel of secrets and suppression, lies and seduction, brilliantly portrays a world where rigid social convention clashes with the impulses of the heart. It tells the story of two very different sisters who find themselves thrown into an unkind world when their father dies. Marianne, wild and impulsive, falls dangerously in love, while Elinor suffers her own private heartbreak but conceals her true feelings, even from those closest to her.
Edited with an Introduction by ROS BALLASTER
Book Information
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Sense and Sensibility 💓🫶🏻
✨Rezensionsexemplar✨ Letztes Jahr wäre Jane Austen 250 Jahre alt geworden, ich steige jetzt nachträglich auch noch in die Feierlichkeiten ein. Das ist mein 5. Buch von Jane Austen und ich freue mich, Euch die Schmuckausgabe des Anaconda Verlags zeigen zu können. Ja, es sieht traumhaft aus, aber noch wichtiger ist, dass es auch angenehm zu lesen war 😅. „Für mich sind Wertschätzung und Liebe immer untrennbar gewesen.“ ✨Inhalt Die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Elinor stets besonnen ist und lieber abwartet, ist Marianne feurig und überstürzt in ihren Urteilen und Entscheidungen. Durch Irrungen und Wirrungen der Liebe stellen sie jedoch bald fest, dass sie sich viel ähnlicher sind, als sie bislang glaubten. ✨Meinung Auch dieser Roman der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ich werde nicht über Jane Austens Schreibstil berichten, denn dieser ist einzigartig und hat einen der höchsten Wiedererkennungswerte. Austen hat „Verstand und Gefühl“ als erstes Buch überhaupt veröffentlicht („Sense and Sensibility“ anonym „by a Lady“), aber sie hat wohl dennoch z.B. Stolz und Vorurteil (Arbeitstitel „First impressions“) zeitlich gesehen früher geschrieben. Sie war einfach unglaublich talentiert und stets ihrer Zeit meilenweit voraus. Ich bin diesmal gut in die Geschichte reingekommen und habe erst ca. bei der Hälfte zur Sicherheit eine Liste der Charaktere im Internet bemüht, um sicherzustellen, dass ich alles richtig verstehe und insbesondere die Nebencharaktere richtig einordne. Grundsätzlich ist es bei solchen Büchern (vor allem wenn jemand damit anfängt) aber empfehlenswert, direkt zu Beginn einen Familienstammbaum anzuschauen. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die nicht gerade unproblematischen Liebesgeschichten der beiden Schwestern, denn zu Jane Austens Zeit spielte hauptsächlich das vorhandene Vermögen eine Rolle, da wurden schon mal Verbindungen eingegangen, die man gar nicht eingehen wollte…. Lasst Euch überraschen, ob es für eine der beiden oder gar für beide ein Happy End gibt oder nicht. Geheimnisse, falsche Schlüsse, Betrug, Hoffnungslosigkeit, gebrochene Herzen treffen auf Vergebung, Glück und die Liebe auf den zweiten Blick. ✨Fazit Alle meine bisherigen Romane (selbst die unvollendeten, die ich auch gelesen habe) sind sehr lesenswert und wunderschön konzipiert und geschrieben. „Verstand und Gefühl“ ist zu diesem Zeitpunkt nicht mein Favorit, aber ich habe es sehr gern gelesen und ich bin froh, dass ich es von meiner mentalen TBR streichen kann. Diese wiegt nämlich noch schwerer als der physische SuB. If you know you know. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Der März unter dem Motto Jane Austen
Jane Austen ist nur 42 Jahre alt geworden. Ihre Bücher schrieb sie im Alter von 19 bis 22 Jahren. Erst etliche Jahre später wurden ihre Werke unter dem Pseudonym by a lady veröffentlicht. In "VERSTAND und GEFÜHL" stehen die Geschwister Elinor und Marianne im Mittelpunkt. Der Titel entspricht den Charakteren der Geschwister. Elinor = Verstand und Marianne = Gefühl In der damaligen Zeit war es für Frauen sehr wichtig möglichst gut verheiratet zu werden, damit sie eine respektable Stellung in der Gesellschaft erhalten. Elinor und Marianne sind absolute Gegensätze in der Geschichte. Durch ein Schicksalsschlag müssen beide zu sehen, schnell zu heiraten, um nicht abhängig von Verwandten zu sein. Austen gelingt eine Antwort auf eine Frage, die in der damaligen Zeit sehr wichtig war: was ist wichtiger, Verstand oder Gefühl? Ob Elinor und Marianne einen Mann bekommen, müsst ihr selbst lesen 😀
Hat Spaß gemacht Schon länger hatte ich mir diesen Klassiker vorgenommen und jetzt endlich mein Vorhaben auch mal umgesetzt. Es geht um die Schwestern Elinor und Marianne, die beide im heiratsfähigen Alter sind. Beide Damen haben Verehrer, die sie umwerben, doch turbulente Verwicklungen verhindern den Gang zum Traualtar, den Mrs Dashwood , ihre Mutter, gedanklich schon durchgespielt hatte. Das ist besonders tragisch, da die Mutter mit ihren Töchtern nach dem Tod des Mannes quasi mittellos wird. Jane Austen analysiert genau die Gefühle und Beweggründe ihrer Protagonisten und übt auch fleißig Gesellschaftskritik aus in ihrem ersten und persönlichsten Roman. Marianne ist die emotionalere Schwester, die sich ausschließlich von ihren Gefühlen leiten lässt, die laut und ausdauernd leidet, als ihr das Herz gebrochen wird. Elenor ist da viel rationaler. Auch sie leidet, aber sie tut dies leise im Inneren,und lässt Platz für Argumente und Gegenargumente. Marianne macht aber im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch zu einer weniger naiven Frau, die ihre Balance zwischen Gefühl und Verstand gefunden hat, die Voraussetzung, um das eigene Glück zu finden. Was soll ich sagen, das Buch war ein Genuss. Besonders die satirischen Passagen, in denen die Autorin die damalige Gesellschaft beschreibt, mochte ich sehr.
Als sie der gewundenen Straße mehr als eine Meile gefolgt waren, erreichten sie ihr eigenes Haus. Ein kleiner grüner Vorgarten war alles, was vorne zu dem Grundstück gehörte, und ein sauberes Gartentor ließ sie ein. Vom Praktischen her war Barton Cottage wenn auch klein, so doch bequem und zweckmäßig, aber als typisches englisches Cottage ließ es zu wünschen übrig, denn der Bau war regelmäßig, das Dach mit Ziegeln gedeckt, die Fensterläden waren nicht grün gestrichen und die Wände nicht mit Geissblatt bewachsen. - Zitat, Seite 37 Das Jubiläum zum 250. Geburtstag der englischen Schriftstellerin Jane Austen im Jahr 2025 ist eine schöne Gelegenheit, das Werk der Autorin wiederholt zu betrachten, oder neu zu entdecken. Und da heute, am 23. April auch noch Tag des Buches ist, bietet sich die ideale Gelegenheit für eine Rezension zu "Verstand und Gefühl" (Originaltitel: Sense and Sensibility), welches seit Ende März in einer neuen Taschenausgabe in einer Übersetzung von Ursula und Christian Grawe vorliegt und auch ein Nachwort von Christian Grawe enthält. Man könnte diese Geschichte als Schwestern- oder Gesellschaftsroman bezeichnen. Jane Austen, die der Gesellschaftsschicht der Gentry angehörte, beobachtete ihre Mitmenschen ganz genau und verstand es ausgezeichnet, Szenen und Figuren aus ihrer Lebenswelt mit spitzer Feder zu skizzieren. Durch die Verfilmungen ihrer Romane, die zum Teil einen starken Fokus auf die romantischen Aspekte der Bücher legen, könnte leicht ein falscher Eindruck oder gar Vorteile gegenüber ihrem Werk entstehen. Dabei kann man sich voller Vergnügen in diese Lektüre stürzen, die voller kluger Beobachtungen steckt und einige Gedanken zur menschlichen Natur enthält, die man in zwischenmenschlichen Beziehungen auch heute durchaus wiedererkennt, auch wenn sich die äußeren Umstände verändert haben. Doch worum geht es nun bei "Verstand und Gefühl"? Es geht vor allem um zwei Schwestern, die jeweils für die titelgebenden Eigenschaften stehen: Elinor, die ältere Schwester ist pragmatisch veranlagt und macht sich Sorgen um ihre jüngere Schwester Marianne, die nur aus Gefühl zu bestehen scheint. Die Familie wird durch den plötzlichen Tod des Familienvaters gezwungen, sich neu zu orientieren und ihren großzügigen Lebensstil aufzugeben. Vom Herrenhaus in Sussex siedeln sie um in ein Cottage in Devonshire. Auch die Gesellschaft wandelt sich, denn Sir John Middleton, ihr Vermieter und ferner Verwandter, ist zwar ein geselliger Mensch mit der Vorliebe, junge Menschen tanzen zu sehen, aber feinsinnige Gespräche werden in Barton Park eher selten geführt. Einzig der Freund der Middletons, Oberst Brandon, scheint für feingeistige Themen offen zu sein, aber mit Mitte dreißig steht er für die jungen Damen schon mit einem Bein im Grab. Zum Glück taucht schon bald ein faszinierender "Lebensretter" auf den nassen Wiesen am Horizont auf und wirbelt das Leben der Neuankömmlinge durcheinander ... Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Autorin sich eher mit der vernünftigen Elinor verbindet, aber wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass die gefühlvolle Marianne eine wesentlich spannendere Entwicklung durchläuft. Auch wird ihren Aussagen und Handlungen sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Ihr Charakter hätte sich wunderbar als tragische Heldin angeboten, aber die Autorin macht sich einen Spaß daraus, sämtliche Klischees diesbezüglich zu widerlegen, indem sie auf die robuste Natur und den Intellekt ihrer jungen Protagonistin verweist. Geheimnisse haben hier übrigens die Männer, die auch alle nicht ganz so lupenrein erscheinen, wie vom Typus des edlen Gentleman erwartet. Auch wenn es Jane Austen mit der sehr sorgfältigen und manchmal etwas zu moralisierenden Betrachtung der Schicksale ihrer Figuren am Ende etwas übertreibt, ist dieser Roman eine vergnügliche Lektüre, die ideal für den Einstieg in Austens Welt geeignet ist. HINWEIS ZUR Reclam Ausgabe 2025 Diese Taschenbuchausgabe enthält nicht, wie in der Originalausgabe, 51, sondern nur 50 Kapitel. Dies kommt daher, dass man aus irgendwelchen Gründen das ursprüngliche Kapitel 37 mit Kapitel 38 verbunden hat. FAZIT Die letzte Lektüre dieser Geschichte lag schon etwas zurück, daher war ich am Anfang doch erstaunt zunächst einen Exkurs in Erbbrecht und sehr viele Dialoge über Finanzielles zu lesen. Bald war ich aber wieder ganz bei der Sache und beim Abtauchen in die Romanwelt war auch der BuddyRead hilfreich, weil andere Blickwinkel auf vertraute Romanfiguren so spannend sind.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich hatte mit der ersten Hälfte des Buches deutliche Einstiegsprobleme. Die Geschichte konnte mich lange nicht richtig abholen, vor allem, weil ich mit den Charakteren nicht warm wurde. Vieles ging mir zu schnell. Zu schnelle Verliebtheit, zu viel Chaos und vor allem fand ich fast alle Männer furchtbar. Besonders Marianne war mir am Anfang sehr unsympathisch. Sie wirkte extrem naiv und vollständig von ihren Gefühlen gesteuert. Doch ihre Entwicklung und Realisierung am Ende macht deutlich, wie viel Egoismus in ihrem Verhalten steckte und wie sehr die Familie darunter gelitten hat. Somit wird sie dadurch zu einem Charakter, von dem man viel lernen kann. Man darf dabei nicht vergessen, dass sie noch sehr jung ist. Ein klarer Gegenteil ist für mich Elinor (Lieblingscharakter). Ihre Selbstbeherrschung, ihr Verantwortungsgefühl und vor allem die Art, wie sie ihre Familie und besonders Marianne schützt, zeigen, wie stark Schwesterliebe sein kann, auch wenn sie leise und zurückhaltend ist. Und wie meine Namensvetterin Lucy sich ihr gegenüber benommen hat, war so unangenehm. Hier wurde gezeigt, dass Heirat für Frauen viel zu wichtig war und dass man dafür über Leichen gehen konnte. Gute negative Darstellung der damaligen Gesellschaft. Willoughby ist für mich die Definition einer rückgratlosen Persönlichkeit. Ich fand ihn grauslich. Sein Verhalten ist egoistisch und manipulativ. Sein Erscheinen am Ende und seine angeblichen Erklärungen dafür, warum er Marianne so verletzt hat, wirkten auf mich überhaupt nicht ehrlich. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass er sein männliches Ego retten wollte. Toxic Masculinity gab es anscheinend auch schon früher. In meinen Augen wurde er durch diese Ausreden sogar noch unangenehmer, weil er um jeden Preis besser dastehen wollte. Natürlich merkt man auch hier wieder, wie zukunftsorientiert Jane Austen geschrieben hat. Für ihre Zeit war dieser Roman definitiv ein Vorläufer feministischer Gedanken. Ich habe aber auch nichts anderes von Jane erwartet. Trotzdem hat dieses Buch seine Schwächen und kann nicht zu meinen Highlights zählen. Es ist ein wichtiger Klassiker mit starken Themen, aber nicht mein liebster Austen Roman.

Einfach Jane Austen 🤷♀️
Ich las das Buch über längere Zeit, aber immer wenn ich es wieder zur Hand nahm gefiel es mir besser. Die Spannung baute sich ziemlich sicher aber steigend auf und ich habe stark mit Elenor und Marianne mitgefühlt. Der Stil von Jane Austen ist auch in diesem Buch originell und witzig. Ich finde es wirklich toll und schön um zu entspannen und seine eigenen Probleme und generell die der ganzen Welt zu vergessen. Am Anfang der Erzählung dachte ich immer das sie wohl ein bisschen langweilig wird aber ab ungefähr Seite 250 (das ist nur geschätzt) gewann die Geschichte mehr an Tiefe. Auch wenn es manchmal anstrengend zu lesen war wirklich ein gutes Buch und nur zu empfehlen!
Heute möchte ich euch den Roman 'Verstand und Gefühl', im Original Sense and Sensibility, von Jane Austen aus dem Jahr 1811 vorstellen. Die deutsche Übersetzung stammt von Erika Gröger. Der Roman erzählt von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern, die nach dem Verlust ihres Zuhauses lernen müssen, mit gesellschaftlichen Erwartungen, finanziellen Sorgen und ihren eigenen Gefühlen umzugehen. Im Zentrum stehen Liebe, Vernunft und die Frage, wie viel Herz und wie viel Verstand es für ein erfülltes Leben braucht. Das Buch zeigt einmal mehr, warum Jane Austen zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellerinnen gehört. Ihr Schreibstil ist elegant, fein ironisch und zugleich erstaunlich modern. Mit subtiler Gesellschaftskritik, pointierten Dialogen und klug gesetzten Kontrasten zwischen Vernunft und Emotion erschafft sie lebendige Figuren und eine Atmosphäre, die gleichermaßen berührt und amüsiert. Besonders beeindruckt haben mich die differenzierte Figurenzeichnung und die leisen Zwischentöne, die oft mehr ausdrücken als große dramatische Gesten. Viele Entwicklungen wirken sorgfältig aufgebaut und emotional nachvollziehbar. Lediglich das Ende kam mir persönlich etwas zu plötzlich vor, als würde nach all der geduldigen Vorbereitung vieles sehr rasch aufgelöst. Dennoch bleibt es für mich ein rundum überzeugendes und bewegendes Leseerlebnis. Auch die Verfilmung von 1995, Sense and Sensibility unter der Regie von Ang Lee, kann ich uneingeschränkt empfehlen, da sie den Geist der Vorlage wunderbar einfängt und die literarische Geschichte auf stimmige Weise ergänzt. Bewertung: 4,5 von 5 Sterne ✨️

Sense and Sensibility von Jane Austen erzählt die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, deren Leben sich nach dem Tod ihres Vaters drastisch verändert. Da das Familienvermögen nach damaligem Erbrecht an den Sohn aus erster Ehe fällt, müssen Mrs. Dashwood und ihre drei Töchter Norland Park verlassen und nach Barton Cottage ziehen, wo sie mit deutlich weniger Geld leben. Die beiden älteren Schwestern verkörpern unterschiedliche Lebenshaltungen: Elinor steht für Vernunft und Selbstbeherrschung, während Marianne ihre Gefühle offen und leidenschaftlich lebt. Während Elinor eine stille Zuneigung zu Edward Ferrars hegt, verliebt sich Marianne schnell in den charmanten John Willoughby. Doch beide Beziehungen geraten in Schwierigkeiten: Edward ist heimlich mit Lucy Steele verlobt, und Willoughby entscheidet sich aus finanziellen Gründen für eine wohlhabendere Frau. Marianne zerbricht beinahe an diesem Verrat, während Elinor ihre Gefühle lange zurückstellt. Schließlich lösen sich die Konflikte auf: Edward wird frei und heiratet Elinor, und Marianne reift emotional und erkennt den Wert der aufrichtigen Zuneigung von Colonel Brandon. Der Roman verbindet Romantik mit scharfer Gesellschaftskritik und zeigt, wie stark Frauen im England des 19. Jahrhunderts von Erbrecht, Status und finanzieller Sicherheit abhängig waren. Mit seinen komplexen Figuren und zeitlosen Themen bleibt das Werk bis heute aktuell
Hat sich hervorragend lesen lassen. Ich mag den Schreibstil von Jane Austen sehr. Sie hat ein gutes Gespür für Charaktere, besonders für sehr spezielle und nervige Charaktere. Ihren Stil merkt man durchweg in allen ihren Büchern. Sie baut interessante Wendung ein und bis zum Schluss weiß man nicht, wie die Geschichte endet. Ihre Werke sind zeitlos, humorvoll, feministisch und üben jede Menge Gesellschaftskritik. Die Geschichte von den ungleichen Schwestern Ellinor & Marianne ist nach Stolz und Vorurteil mein zweitliebster Roman von ihr!
Mein Jane Austen Lieblingsbuch!! ❤️
Ich hab’s im Original gelesen. Die Beschreibung der einzelnen Personen finde ich einfach herrlich. Besonders wenn sie Charaktere entwirft, die nun mal etwas ,over the top‘ sind: wie Mr Collins, Lady Cathrin oder Lydia. Die beste Liebeserklärung ist immer noch die, in der Mr Darcy Elizabeth seine Liebe gesteht, gegen seinen Willen, seinen Stand und seine Vernunft. Wer möchte nicht gesagt bekommen, dass er so hart mit sich gerungen hat, es aber alles nichts hilft.. Die Gefühle können nicht unterdrückt werden und deshalb muss er ihr sagen, dass er sie bewundert und liebt. Da fühlt Frau sich doch gesehen und wertgeschätzt. Ich vergebe 5 Sterne. Muss aber dazu sagen: ich bin Fan!
|Geld kann einen nur dort glücklich machen, wo nichts anderes möglich ist. Außer,dass man damit seinen Lebensunterhalt verdient, kann es, soweit es unser Innerstes betrifft, keine wirkliche Befriedigung finden. |
Ich liebe Stolz und Vorurteile (Buch sowie Film) und war durch die neue Staffel Bridgerton wieder in Stimmung nach Jane Austen zu greifen. Verstand und Gefühl hat mich auf viele Ebenen überrascht. Die ersten 100 Seiten, ich will da nicht lügen, sind zum Teil sehr verwirrende Figurenbeschreibungen. Ich hab mir von Chatti ein bisschen Hilfe geholt, wer jetzt mit wem verwandt ist und wer genau mit wem welche Konflikte hat. Die Verwirrung am Anfang liegt daran,dass Jane Austen die Figuren häufen nur mit dem Nachnamen erwähnt bzw. sehr viel wechselt zwischen Vor und Nachnamen. Es gab einen Moment bei dem ich dachte,dass ich eigentlich wenig Lust mehr habe weiterzulesen, aber vertraut mir, spätestens in der zweiten Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Im Prinzip geht es um zwei Schwestern Marianne, die sehr impulsiv handelt und sich stark von Gefühlen leiten lässt und Elinor, die sehr logisch denkt, ihre Gefühle weniger nach außen trägt. Ihre Familie verliert ihre Heimat und ein Großteil ihres Vermögens und muss in einer dörflichen Gegend neu anfangen. Sie lernen Männer kennen, zu denen sie sich mehr oder weniger hingezogen fühlen. Leider sind diese Männer nicht so wie sie vorgeben zu sein .... Thematisch geht es sehr viel um die Rolle der Frau und die Rolle des Mannes in der Gesellschaft, um Machtausübung, Manipulation, Umgang mit Schicksalsschlägen, Schwesterndynamik, Umgang mit Konflikten, Grenzüberschreitungen usw. .. Ich habe glaube ich sämtliche Gefühle beim Lesen durchlebt. Ich würde diesen Roman glaube ich aber trotzdem eher als zweite Lektüre von Jane Austen empfehlen,da man hier im Vergleich zu "Emma"und Stolz und Vorurteile" etwas braucht um reinzukommen.
Verworrene Charaktere und Liebe auf Umwegen
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Jane Austen ist beeindruckend. Die langen, in sich verworrenen Satzstrukturen, die trotzdem keine Spannung mindern oder inhaltlich verwirren, sind beeindruckend. Sie stellt in diesen Buch die Gesellschaft damaliger Zeit dar. Es werden viele Charaktere beschrieben. Am Anfang habe ich mich kurzzeitig schwer getan alle Personen und Verwandtschaftsverhältnisse zu überblicken. Sie kreiert Charaktere, die einem unsympathisch sind, dann wieder sympathisch oder umgekehrt. Sie zeigt auch die unterschiedliche Intelligenz und Etikette der Figuren auf. Das Buch ist spannend geblieben, da sich die einzelnen verworrenen Begebenheiten und Konflikte erst gegen Ende hin aufgelöst haben. Mit einigen Wendungen hatte ich beim Lesen nicht gerechnet. Durch die vielschichtigen Charaktere und deren Verhaltensweise, kommt die Intelligenz und Sensibilität der Hauptfigur Elinor noch mehr zur Geltung. Ihr Geist, ihre Treue und ihr Einfühlungsvermögen in jeder gesellschaftlichen und sozialen Interaktion sind nicht zu bestreiten.
Es geht um die Familie Dashwood vorallem um die Schwestern Marianne und Elinor die versuchen ihr Glück, trotz einer großen Anzahl verschiedener Ereignissen, zu finde
Jane Austen zählt zu meinen Lieblingsautoren und ich habe bereits Stolz und Vorurteil gelesen. Bei Verstand und Gefühl habe ich etwas länger gebraucht um mich in deren Welt und die Charakter einzufinden. Bei der Hälfte in etwa konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen
Englischer Klassiker
"Verstand und Gefühl" (im Original "Sense and Sensibility") von Jane Austen ist ein Meisterwerk der englischen Literatur, das erstmals 1811 veröffentlicht wurde. Der Roman erzählt die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die nach dem Tod ihres Vaters in finanzielle Schwierigkeiten geraten und gezwungen sind, ihr Leben und ihre Zukunft neu zu gestalten. Austen zeichnet die beiden Schwestern mit großer Sorgfalt und Tiefgang. Elinor, die ältere Schwester, verkörpert den Verstand, während Marianne das Gefühl repräsentiert. Diese Dualität ist das zentrale Thema des Romans und wird durch die verschiedenen romantischen und sozialen Herausforderungen, denen die Schwestern gegenüberstehen, geschickt illustriert. Jane Austens Schreibstil ist elegant und prägnant. Ihre feine Ironie und ihr scharfsinniger Gesellschaftskommentar machen "Verstand und Gefühl" zu einer sowohl unterhaltsamen als auch nachdenklich stimmenden Lektüre. Die Dialoge sind lebendig und authentisch, und die Charaktere sind detailliert und nuanciert dargestellt. Austens Werk beleuchtet die Einschränkungen und Erwartungen, denen Frauen im frühen 19. Jahrhundert ausgesetzt waren. Sie kritisiert die sozialen Normen und die Bedeutung von Heirat und finanzieller Sicherheit, wobei sie gleichzeitig die inneren Konflikte und moralischen Dilemmata ihrer Protagonistinnen erforscht. "Verstand und Gefühl" ist ein zeitloser Roman, der durch seine klugen Beobachtungen, seine tiefgründigen Charaktere und seinen feinen Humor besticht. Jane Austen schafft es, die Leser in die Welt der Dashwood-Schwestern zu entführen und sie sowohl zu berühren als auch zum Nachdenken anzuregen. Dieses Buch ist ein Muss für alle Liebhaber klassischer Literatur und bietet auch heute noch wertvolle Einsichten in die menschliche Natur und die Gesellschaft.
Ein typischer Jane Austen-Roman: Mit viel Humor und wundervollem Schreibstil werden wir ins England des 18. Jahrhunderts entführt und möchten am liebsten gar nicht mehr auftauchen aus dieser Welt voll glamouröser Abendgesellschaften und unterhaltsamen Klatsch.
Die Dashwoods sind eigentlich eine sehr ehrbare angesehene Familie, doch als der Vater stirbt und es keinen männlichen Erben gibt, müssen sie ihr zu Hause verlassen und nach Barton in ein kleines Cottage umziehen. Dort beginnen die Töchter Elinor und Marianne auf Gesellschaften nach möglichen Heiratskandidaten Ausschau zu halten. Und während Marianne sich sehr auf ihr Bauchgefühl verlässt, versucht Elinor möglichst vernünftig und gefasst in jeder Situation zu handeln. Doch am Ende zählt nur eines: Wem können sie vertrauen und wer will sie in Wahrheit nur ausnutzen und hintergehen?

Zweitliebster Jane-Austen-Roman!
Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder zu einem Jane Austen Buch gegriffen. Es geht um drei Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters umziehen müssen,und teilweise sich nach einer guten Partie Ausschau halten. Es war ein wirklich tolles Buch,allerdings finde ich Stolz und Vorurteil einfach besser. Wie immer in Jane Austens Romanen,gab es nervige Charaktere. Hier sind vorallem Fanny,Mrs. Ferrars und Lucy hervor. Insgesamt also eine Empfehlung!
Reread und immer noch toll!
Ein wunderbarer Roman, der beweist, dass Austen eine Meisterin darin war dichte, unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichten zu erzählen! Was mich immer wieder tief beeindruckt ist, wie Jane Austen es schafft, die komplexen Persönlichkeiten so subtil zu zeichnen. Man spürt die feinen Nuancen und Zwischentöne der viktorianischen Gesellschaft. Ihre Art zu schreiben ist einfach großartig! Man kann gar nicht anders, als ihre Beobachtungsgabe zu bewundern. Hach, das war mal wieder schön! Ein zeitloser Klassiker der immer wieder begeistert.
Sense and Sensibility by Jane Austen was such a lovely, character-driven read 🤍 I really liked the characters and getting to follow their individual stories, each one felt distinct and engaging in its own way. But what truly stood out to me was the relationship between the sisters. The bond between Elinor and Marianne was so heartfelt and emotional, and I loved how different they were while still caring so deeply for each other. There were also some interesting twists along the way that kept me invested and made the story feel more dynamic than I expected. Overall, I really enjoyed this one, it didn’t quite hit 5 stars for me, but it’s still a classic I’m really glad I read ✨📖
Wer Herzklopfen sucht, wartet vergeblich. Wer Menschen will, bekommt sie hier messerscharf beleuchtet!
Verstand und Gefühl serviert den heißesten Tea der High Society des 18./19. Jahrhunderts: Schwestern, Heiratsfragen, Geldsorgen, dazu Andeutungen und Gespräche vor vorgehaltener Hand. Jane Austen weiß genau, wie verführerisch diese Bühne ist. Doch während man noch glaubt, bloß Zeuge von ein bisschen Gossip zu sein, verschiebt Austen den Blick: Der Fingerzeig richtet sich weg von den Fehlern der Figuren und zielt direkt auf die Gesellschaft selbst. Mit Elinor und Marianne Dashwood stellt sie zwei Figuren ins Zentrum, die wie ein klarer Gegensatz erscheinen. Elinor verkörpert den Verstand, Marianne das Gefühl. Beim Lesen drängt sich ständig die Frage auf: Bin ich Team Elinor oder Team Marianne? Doch Austen zeigt, wie eng beides miteinander verwoben ist und wie wenig das Leben sich an saubere Prinzipien hält. Menschen werden von Umständen und Hoffnungen bewegt, bis ihre festesten Überzeugungen ins Rutschen geraten. Austen schrieb die Urfassung als Teenager, aber romantisch-naiv ist hier erstaunlich wenig. Sie entwickelt aus dem „Tea“ weder eine mitreißende Liebesgeschichte, noch ein echtes emotionales Knistern. Die Figuren sind hier weniger als Heldinnen angelegt, in die man sich als Leser unbedingt verlieben soll, sondern als zwei Arten, mit einer Welt umzugehen, die beiden wenig Spielraum lässt. Wer also auf große Romantik wartet, wartet vergeblich. Wer auf Menschen wartet, bekommt sie in erschreckend guter Beleuchtung.

Hachja. Der berühmte Streit..
..zwischen Kopf und Herz ! Es ist tatsächlich nicht unbedingt mein Lieblingsbuch von Jane Austen. Aber Besseres macht Gutes nicht schlecht. Das Buch löst definitiv Gefühle aus und animiert zum Nachdenken. Allerdings fand ich die Charaktere hier tatsächlich etwas zu oberflächlich gehalten. Zu sehr schwarz-weiß. Aber dennoch ist es nicht das schlechteste Regency-Buch. Es hat seinen Charme und ist für jeden Austen-Fan empfehlenswert.
Anzeige | Rezensionsexemplar Ich finde, man merkt „Verstand und Gefühl“ deutlich an, dass es eines ihrer ersten Werke ist.
Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Elinor und Marianne, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Elinor steht für Verstand und Zurückhaltung, während Marianne sehr emotional und impulsiv handelt. Nach einem Schicksalsschlag müssen die beiden ihren Platz im Leben finden – und auch in der Liebe ihren Weg gehen. Dabei spielt vor allem die damalige Gesellschaft eine große Rolle, in der eine gute Heirat für Frauen essenziell war. So interessant ich den Ansatz und die Gegensätze der beiden fand, fiel es mir leider schwer, richtig in die Geschichte hineinzukommen. Es dauert ziemlich lange, bis überhaupt eine wirkliche Handlung entsteht, und ich bin mit den Protagonistinnen nicht ganz warm geworden. Die Beziehung zwischen Elinor und Marianne ist jedoch sehr schön dargestellt. Ich glaube auch, dass man das Ganze noch intensiver fühlen kann, wenn man selbst mit einer Schwester aufgewachsen ist. Man merkt außerdem die Gesellschaftssatire und den Humor, für den die Autorin bekannt ist – aber leider konnte mich das nicht richtig abholen. Insgesamt eine schöne Geschichte mit interessanten Themen, die mich persönlich aber nicht ganz erreichen konnte.
Even though I think it has less wit and humor than Pride and Prejudice, a book that I really loved, I still enjoyed this book a lot. Sure, it can be dry at times, especially the first two chapters are difficult to enjoy, but what works really works well. The dynamic between the two sisters is interesting, even if on there own they probably would not have interested me in the same way. The twist and turns of the story were everything I expected of a regency era lovestory, but I can't help but be unsatisfied by the ending. Everything was sorted out nicely before, and than suddenly everything changes, and I don't even think for the better. The book was not perfect to me, but I thoroughly enjoyed the way characters described each other and the, sometimes funny, insights into the minds of our protagonists and the ideals of the era.
Überraschendes Erstlingswerk!
Ich wollte mir nach langer Zeit mal wieder Jane Austen vornehmen, diesmal in der Reihenfolge, in der ihre Romane geschrieben wurden. "Gefühl und Verstand" habe ich dabei noch nie vorher gelesen. Ich finde, dass man deutlich merkt, dass es der erste Roman ist - den Perspektivwechsel Kanne ich so noch nicht. Außerdem ändern sich manche Personen sehr plötzlich. Trotzdem lesenswert!
Dadurch, dass es mein erster Klassiker war, hab ich mir am Anfang, bis zirka zur Hälfte des Buches mit der Sprache sehr schwer getan und bin nur langsam voran gekommen. Nachdem ich mich dann aber daran gewöhnt habe, wurde es immer besser und ich konnte sowohl die Geschichte als auch die Sprache wirklich genießen. Gegen Ende und zwischendurch kam es mir vor, als würde ich einen New Adult Roman aus einem anderen Jahrhundert lesen! Ich fand es wirklich spannend zu lesen, wie sich die Leute der damaligen Zeit verhalten haben und wie die Umgangsformen sich sehr deutlich verändert haben, ganz wie man in der Serie Bridgerton gesehen hat, nur dass in diesem Buch die Ballsaison keine Rolle spielt. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich ab und zu die eine Person mit der anderen verwechselt habe, beziehungsweise vergessen, wer das jetzt eigentlich ist. Ich hatte aber auch meine Charaktere, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Dazu gehören Mrs. John Dashwood, Mrs. Ferrars und Lucy Steele. Mit ihnen konnte ich einfach nicht warm werden und vor allem Lucy fand ich einfach nur nervig. Das Setting gefällt mir auch unglaublich gut, da ich einfach ein sehr großer England-Fan bin und durch Bridgerton eine große Liebe für diese Zeit, in der das Buch spielt, entwickelt habe. Fazit: Dafür, dass es mein erster Klassiker war, war ich wirklich überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat und wie sehr ich mich an Jane Austen's Schreibstil gewöhnt habe. Für alle, die vor Klassikern nicht zurückschrecken, gibt es hier definitiv eine Leseempfehlung!
Worum geht´s? Nachdem Tod des Vater ziehen Elinor und Marianne Dashwood mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester aufs Land. Wie sollte es anders bei Jane Austen sein, ist das Hauptziel der Familie die beiden Töchter gut zu verheiraten. Meine Meinung: Ganz nach dem Motto, oh hey, lass uns heiraten - ach, ne, halt, doch nicht, ist auch dieses Buch ein typischer Jane Austen Roman. Ich mochte das Buch sehr, auch, wenn es bei weitem nicht an Stolz und Vorurteil heranreicht. Im Gegensatz zu meinem letzten Buch “Emma”, gefielen mir hier aber die Geschichte und insbesondere auch die Charaktere sehr gut. Jedoch muss man ehrlich sagen, wenn man einmal ein Buch von Jane Austen gelesen hat, wird man einfach nicht mehr überrascht. Dennoch ist auch in diesem Klassiker der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und ich musste oft schmunzeln, ob der Probleme, die eine junge Frau anfang des 19. Jahrhunderts eben hatte. Fazit: Ein typischer Jane Austen Roman, der zwar nicht mehr überraschen, aber definitiv überzeugen kann.
Da ich es als Bildungslücke betrachte, kein Buch von Jane Austen gelesen zu haben, bin ich froh, diese Lücke nun geschlossen zu haben. Das Buch entspricht schon wirklich den Vorstellungen und Erwartungen, die ich hatte. Das Ganze spielt zu Beginn des 19.Jahrhunderts in der gehobeneren Gesellschaft und alles, was man sich davon erwartet, war Teil des Buches. Ich konnte mich sehr gut in die Zeit und Szenerie hineinversetzen und auch der Sprach- beziehungsweise Schreibstil, der erst etwas schwierig war, aber an den ich mich mit der Zeit gewöhnt habe, hat gut zur allgemeinen Atmosphäre beigetragen. Schwierig war es für mich, all die Personen, die irgendwie miteinander bekannt/verwandt sind und leider teils auch ähnlich hießen, auseinander zu halten und ich habe bis zum Schluss nicht ganz durchgesehen, was das Verstehen des Buches für mich teils echt schwer gemacht hat. Mit einer Figurenliste wäre es für mich bestimmt leichter gewesen! ;) Nichtsdestotrotz war das Buch wirklich gut und diese Verwirrung hätte vielleicht bei mehr Konzentration beim Lesen nicht geherrscht.
Gefühlsbetonter Gesellschaftsroman mit ein paar Schwächen
Jane Austens erster Roman, 1811 erstmals unter ihrem Pseudonym "by a lady" erschienen, greift die Thematik von Gefühlen und Charaktereigenschaften in Zusammenhang damaliger gesellschaftlicher Gegebenheiten auf und stellt diese personifiziert in Form zweier gegensätzlicher Schwestern dar. Ursprünglich ist der Roman in drei Bänden erschienen, was man - meiner Ansicht nach - inhaltlich spürt. Während der Anfang interessant ist und das Ende Spannung aufbaut, dabei aber teilweise Entwicklungsphasen überspringt, ist der Mittelteil teilweise sehr schleppend, extrem detailliert und handlungsarm. Alles in allem aber ein lesenswerter Roman, die Reclam Ausgabe ist aufgrund der Anmerkungen und des aufschlussreichen Nachworts sehr zu empfehlen.























































