Selbstvergeltung: Wuppertal-Krimi (Gerste und Meier Band 1)

Selbstvergeltung: Wuppertal-Krimi (Gerste und Meier Band 1)

Ebook
4.26

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
337
Price
3.99 €

Posts

5
All
5

„Selbstvergeltung“ so der Titel des ersten Buches um das Ermittlerduo Frank Gerste und Corinna Meyer. Ein Notruf berichtet über eine Leiche. Ein paar Tage später werden 2 weitere Leichen im Wald gefunden, die Herzen fehlen. Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf. Explosion, Gewalt und Waffen, als was in einen aufregenden Thriller gehören, verpackt Dirk geschickt in einen guten Krimi, in dem der Humor nicht zu kurz kommt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Die Story ist gut durchdacht und macht Lust auf mehr. Ich hatte tolle Lesestunden und gebe für das Debüt volle Punkte.

5

Mein erstes Buch 2025

Ich fand das Buch sehr gut und spannend und freue mich schon auf Band 2 und 3 :) ich kann es nur empfehlen 🥰

5

Das perfekte Verbrechen?

Ein Tatort ohne Leiche. Das perfekte Verbrechen? Ein Mann der ungewollt zum Zeugen eines Mordes wird und vor eine Reihe von moralischen Entscheidungen gestellt wird. Eine Herausforderung für Kommissar Gerste und sein Team, die viel Fingerspitzengefühl benötig. Dies ist der erste Krimi von Dirk Osygus.  Das Buch hat mich bereits von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Man ist sofort mittendrin. Der Autor vermag es, atmosphärische Bilder zu erschaffen und die Handlung mitreißend zu beschreiben. Die Dialoge sind lebendig und authentisch, was dazu beiträgt, dass man als Leser direkt in die Geschichte hineingezogen wird. Geschickt werden Kapitel mit Rückblenden eingebaut um die Spannung zu forcieren. Die manchmal sehr detailreichen Szenen basieren auf fundiertem Wissen. Der Fall spitzt sich immer weiter zu. Der letzte Abschnitt wird noch mal packend und nervenaufreibend. Die Geschichte regt zum Nachdenken über Gewalt, Gerechtigkeit und den Umgang mit Ungerechtigkeit an. Sie stellt die Leser vor die Herausforderung, ihre eigenen Ansichten über Gerechtigkeit, Gewalt und Rache zu hinterfragen. Dadurch wird "Selbstvergeltung" zu mehr als nur einer spannenden Unterhaltung, sondern zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. Sowie der Erkenntnis, wie leicht aus einem Opfer ein Täter werden kann oder auch andersherum. Ich freue mich demnächst hoffentlich mehr von Gerste und seinem Team zu lesen. Auch wenn das Buch als Wuppertal-Krimi angepriesen wird und ich als Nicht-Wuppertal-Kenner auf regionale Details gespannt war und leider nicht den erwünschten Flair verspürt habe, hat das Buch trotzdem seine 5 Sterne verdient.

3

Hin und wieder lese ich Krimis sehr gerne. "Selbstvergeltung" von Dirk Osygus klang in meinen Augen sehr vielversprechend.  Als Debüt hat es mich wirklich positiv überrascht.  Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend und mitreißend. Darüber hinaus lässt es sich durch die relativ kurzen Kapitel wirklich schnell lesen. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet. Der Autor versucht dabei sämtliche Facetten ihrer Persönlichkeit offenzulegen. Aus diesem Grund gibt es kein nur Gut oder nur Böse. Dadurch das hier auch Menschlichkeit mit einfließt, empfindet man automatisch etwas dabei. Wir erfahren dabei verschiedene Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehens steht. Dabei werden sowohl Opfer als auch Täter sehr gut beleuchtet, darüber hinaus ist der Übergang zwischen beidem ein verdammt schmaler Grat, was doch vor einige Herausforderungen stellt. Am intensivsten bekommt man es mit Friedenfurt und Gerste zu tun. Wodurch man schnell eine Verbindung zu Ihnen aufbaut, was mir ausnehmend gut gefallen hat. Der Einstieg fiel mir richtig leicht. Auch wenn dieser meiner Meinung nach durchaus nervenaufreibender vonstatten hätte gehen können.  Dennoch wurde die Handlung sofort interessant gestaltet. Besonders die Figur des Täters war mal ganz anders als erwartet und brachte eine gewisse Finesse zutage, die ich so nicht erwartet habe. Was zu einigen überraschenden Aktionen führte, diese bleiben jedoch nicht ohne Folgen. Besonders der Hintergrund war sehr interessant, wodurch sein Handeln sehr nachvollziehbar wurde. Darüber hinaus stellt der Autor damit sehr wichtige Fragen.  Wie weit darf ich gehen, um zu überleben? Wie sieht es moralisch damit aus und was macht es letztendlich mit mir und meinem Umfeld? Kann ich danach überhaupt noch derselbe sein?  Ebenso konnte man die Ermittlungen sehr gut begleiten. Bei vollen Koffeinrausch kommen die Ermittlungen in die Gänge. Mir haben die Ermittler sehr gut gefallen. Aber ich hätte mir da deutlich mehr Biss und Schärfe zwischen den Charakteren gewünscht. Es war mir buchstäblich zu nett, wie agiert wurde. Das war irgendwann nicht mehr glaubwürdig genug für mich. Dennoch gelang es dem Autor aufgrund dieser Basis einen recht interessanten Kriminalroman auszuarbeiten.  Überwiegend ist es ein relativ ruhiger und gemütlicher Roman, da die Handlung sehr detailliert dargeboten wird. Erst gegen Ende kommt Schwung rein und man erlebt ein paar nervenaufreibende und actionreiche Szenen. Insgesamt für ein Debüt absolut nicht schlecht. Zumal er hier wirklich auch sehr viel Wert auf die zwischenmenschlichen Aspekte legt. Und dadurch unterschwellig sehr viel Emotionen mitschwingen. Diese dürften beim nächsten Mal gern intensiver zutage treten. Ebenso bei der Charakterentwicklung, wo noch deutlich Luft nach oben ist. Fazit: "Selbstvergeltung" ist das Debüt von Dirk Osygus.  Ein sehr interessanter Kriminalroman, der den Fokus auf die zwischenmenschlichen Aspekte und die Ermittlungen legt. Als Debüt absolut nicht schlecht. Mehr Biss und Abgründigkeit hätte dem Ganzen jedoch nicht geschadet. Das hätte es in meinen Augen noch runder gemacht. 

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4

3 Leichen, kein Täter und wie passt das alles zusammen? Kommissar Gerste hat ordentlich was zu tun mit seinem Team, denn diese Leichen tauchen in recht kurzen Abständen auf und irgendwie scheinen sie alle eine Gemeinsamkeit zu haben. Oder zumindest zusammen zu gehören. Doch wie passt das alles zusammen? Und was hat ein Jäger damit zu tun?  Als ein anonymer Anruf bei der Polizei eingeht, fängt alles an. Ein Tatort, aber dort ist keine Leiche zu finden. Zu finden Blutspuren. Was hat das ganze zu bedeuten? Dann taucht eine Leiche in einem abgestelltem Wagen auf und kurze Zeit später noch 2 weiter Leichen. Und das an den unterschiedlichsten Stellen.  Dirk Osygus hat es geschafft, das ganze spannend und fesselnd zu schreiben. Ein regelrechter Pageturne, wie ich finde. Man ist mit drin, in der Arbeit. Auch wenn man nicht viel rätseln muss, weil man das Verbrechen quasi miterlebt, weil es aus den verschiedensten Perspektiven geschrieben wurde.  Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt und als alte Wuppertalerin erkennt man einige "Macken" aus dem Bergischen wieder. Das hat das ganze für mich nochmal einen hauch sympathischer werden lassen.  Ich hoffe, das war nicht der letzte Fall um das Team Gerste in Wuppertal.  Kurz gesagt: Gute Charaktere, Spannung, fesselnd und eine gute Story. Dazu ein Reise durch meine alte Heimatstadt. Von mir bekommt "Selbstvergeltung" 4 Schmetterlinge. 

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