Schizophrenie ist scheiße, Mama!
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Description
Diesen Satz hört Janine Berg-Peer vor 16 Jahren das erste Mal. Von einem Tag auf den nächsten ist nichts in ihrem Leben so wie vorher. Der Kampf einer mutigen und starken Frau um das Wohl ihres Kindes beginnt.
Selbstkritisch und mit großer Offenheit beschreibt sie, wie sie gemeinsam mit ihrer Tochter, manchmal auch gegen sie, lernt, mit deren Krankheit umzugehen.
»Der Boden hat sich unter mir aufgetan. Schizophrenie? Meine Tochter? Das muss das Ende von unserem Leben sein. Die Unsicherheit über die Entwicklung der Krankheit erfasst alles, was ich tue, was ich denke und wie ich mit anderen Menschen kommuniziere. Es gibt keine Verhaltensanleitung für eine Angehörige. Es gibt kein Vorbild. Was darf ich, was mache ich richtig, was falsch? Darf ich überhaupt ein normales Leben weiterleben? Kann ich mich am Leben freuen?«
Book Information
Author Description
Mit 17 wird bei Janine Berg-Peers Tochter Schizophrenie diagnostiziert. Für die Autorin ist es ein Riesenschock, und ein langer Kampf um das Wohl ihrer Tochter beginnt.Heute engagiert sich Janine Berg-Peer aktiv im Verband der Angehörigen psychisch Kranker e.V., ist Mitglied von Bipolaris – Manie und Depression e.V. und deutsche Repräsentantin bei EUFAMI, dem europäischen Dachverband der Familien mit psychisch kranken Angehörigen. Sie hält Vorträge, moderiert Workshops zum Thema und berät Angehörige direkt.
Posts
„Eine psychische Erkrankung bricht wie eine Naturgewalt in eine Familie ein.“ Seite 47
Die Autorin gibt in diesem Buch Einblicke in ihr Leben als Angehörige. Genauer gesagt als Mutter einer Tochter, die psychisch erkrankt ist. Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe mit den Kapiteln klarzukommen, denn es gibt nicht so ganz Übergänge zwischen den einzelnen Kapiteln. Dadurch fand ich das reinkommen zu Beginn sehr schwierig. Nichtsdestotrotz klärt dieses Buch super auf. Man sieht nicht die Seite des Betroffenen und der Erkrankung. Man sieht die Seite der Angehörigen, die unter solch einer Erkrankung auch enorm leiden können. Durch die Geschichte der Autorin kann man mögliche Auswirkungen der Krankheit kennenlernen und sieht auch wie machtlos man als Angehöriger oft ist.
Das Buch ließ sich leicht lesen. Es ist ein Erfahrungsbericht einer Mutter, die mit ihrer Tochter eine Leidensgeschichte über Jahre erlebt und immer wieder an ihre eigenen, aber auch an Grenzen im Gesundheitssystem stößt. Theoretisch gibt es Hilfen für psychisch kranke Menschen. Aber praktisch lässt sich das alles nur schwer realisieren, sodass Betroffene und deren Angehörige oftmals allein gelassen werden. Ich finde es wichtig, dass es solche Erfahrungsberichte aus erster Hand gibt, die zeigen, wie wichtig es ist, dass sich das Gesundheitssystem im Bezug auf psychische Erkrankungen noch sehr stark weiterentwickeln muss.
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Diesen Satz hört Janine Berg-Peer vor 16 Jahren das erste Mal. Von einem Tag auf den nächsten ist nichts in ihrem Leben so wie vorher. Der Kampf einer mutigen und starken Frau um das Wohl ihres Kindes beginnt.
Selbstkritisch und mit großer Offenheit beschreibt sie, wie sie gemeinsam mit ihrer Tochter, manchmal auch gegen sie, lernt, mit deren Krankheit umzugehen.
»Der Boden hat sich unter mir aufgetan. Schizophrenie? Meine Tochter? Das muss das Ende von unserem Leben sein. Die Unsicherheit über die Entwicklung der Krankheit erfasst alles, was ich tue, was ich denke und wie ich mit anderen Menschen kommuniziere. Es gibt keine Verhaltensanleitung für eine Angehörige. Es gibt kein Vorbild. Was darf ich, was mache ich richtig, was falsch? Darf ich überhaupt ein normales Leben weiterleben? Kann ich mich am Leben freuen?«
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Mit 17 wird bei Janine Berg-Peers Tochter Schizophrenie diagnostiziert. Für die Autorin ist es ein Riesenschock, und ein langer Kampf um das Wohl ihrer Tochter beginnt.Heute engagiert sich Janine Berg-Peer aktiv im Verband der Angehörigen psychisch Kranker e.V., ist Mitglied von Bipolaris – Manie und Depression e.V. und deutsche Repräsentantin bei EUFAMI, dem europäischen Dachverband der Familien mit psychisch kranken Angehörigen. Sie hält Vorträge, moderiert Workshops zum Thema und berät Angehörige direkt.
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„Eine psychische Erkrankung bricht wie eine Naturgewalt in eine Familie ein.“ Seite 47
Die Autorin gibt in diesem Buch Einblicke in ihr Leben als Angehörige. Genauer gesagt als Mutter einer Tochter, die psychisch erkrankt ist. Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe mit den Kapiteln klarzukommen, denn es gibt nicht so ganz Übergänge zwischen den einzelnen Kapiteln. Dadurch fand ich das reinkommen zu Beginn sehr schwierig. Nichtsdestotrotz klärt dieses Buch super auf. Man sieht nicht die Seite des Betroffenen und der Erkrankung. Man sieht die Seite der Angehörigen, die unter solch einer Erkrankung auch enorm leiden können. Durch die Geschichte der Autorin kann man mögliche Auswirkungen der Krankheit kennenlernen und sieht auch wie machtlos man als Angehöriger oft ist.







