Scepter of Blood: Die royale Fantasy-Trilogie in einer E-Box (Scepter of Blood): Royale Dämonen-Fantasy über eine Schicksalsträgerin mit dunklen Kräften

Scepter of Blood: Die royale Fantasy-Trilogie in einer E-Box (Scepter of Blood): Royale Dämonen-Fantasy über eine Schicksalsträgerin mit dunklen Kräften

Ebook
4.025

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
1259
Price
9.99 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
35%
30%
20%
45%
80%
40%
80%
9%
9%
55%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
95%
85%
91%
87%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%

Posts

2
All
3.5

Naja, es war ok, aber ich glaub die weiteren teile interessieren mich nicht

3

Ein solider Zeitvertreib

Ich habe das Bundle mit allen 3 Büchern im Urlaub gelesen,weshalb ich es recht zügig und am Stück durchlesen konnte. Achtung, meine Einschätzung enthält SPOILER❗️ Ich möchte gar nicht auf das worldbuildung eingehen, da hat schließlich jeder seine eigenen Stärken oder Schwächen in der Vorstellungskraft. Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Ich hatte ebenfalls etwas Probleme mit den dämonischen Worten, aber irgendwann hab ich sie halt überlesen. Es ist eine typische enemies-to-lover-Geschichte (was ich ja gut finde). Die typischen Klischees sind dabei: Junge hübsche Frau wird von uraltem Dämon gerettet, der natürlich seine eigenen, egoistischen Ziele verfolgt. Alle sehen verdammt gut aus. Sie wird von der Jungfrau zur Sexgöttin in 4 Wochen. Das Schicksal der Welt lastet auf Schultern einer jungen Frau, die nie danach gefragt wurde, wie sie das findet. Aber mal ehrlich, darum lesen wir doch Romantasy. Es hat etwas von einem Road-Movie, was der Tatsache geschuldet ist, dass man ständig fliehen muss. Die Entwicklung der Protagonisten gestaltet sich positiv (von ängstlich, über zweifelnd an sich selbst, zu stark und selbstbewusst). Wobei sie manchmal etwas kindisch wirkte, aber sie ist auch gerade mal 18. Plötzlich erfährt sie Dinge über ihrer wahre Herkunft, mit denen sie niemals gerechnet hat, muss Verluste hinnehmen und lernt Gefühle kennen, die sie verwirren. Sie ist allerdings sehr ehrlich und offen und hat einen guten Kern. Auch der männliche Gegenpart war mir anfangs zu überheblich und arrogant, was aber sein Wesen ist. Auch er hat eine emotionale Entwicklung über sich ergehen lassen müssen. Überhaupt mochte ich die meisten Figuren, es war ein Potpourri an Charakteren. Erfrischend fand ich, das viele Kapitel aus Sicht der anderen geschrieben ist. Das bringt eine abwechslungsreiche Erzählweise. Zumal der ein oder andere auch recht witzig ist, während andere ernster wirken. Hin und wieder gab es auch mal Plot Twists, wo ich dachte, oh aha, krass. Nicht jeder ist, wer oder was er scheint. Aber!⚠️ Und jetzt kommt der große SPOILER (hier solltet ihr aufhören zu lesen,wenn ihr euch nicht selbst enttäuschen wollt)⚠️ Und das hat für mich leider alles zerstört...Es läuft auf das epische Finale hinaus, man hält es wirklich kaum aus vor Spannung. Man hofft und bangt um jede Figur, leidet mit ihnen. Es sieht aus, als würde die Heldin es nicht schaffen und die Welt scheint verloren. Genauso kam es auch, sie hat versagt. Doch plötzlich wird das Hauptproblem auf eine völlig unzusammenhängende Art und Weise gelöst. Es erscheinen Retter auf der Bildfläche, von denen vorher überhaupt keine Rede war. Wo kommen die her? Was machen die hier? Wenn sie schon da sind, warum erst jetzt? Es waren auch nur 2-3 Sätze, dann waren sie wieder weg. Keine konkrete Beschreibung deren Vorgehensweise. Sie kamen, sahen, siegten, ritten nach Hause. Wie Mutti, die den heulenden Kindern einfach im Vorbeigehen das Spielzeug weg nimmt, um das sie sich streiten. Fertig. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die Autorin sich so dermaßen in ihr Finale verrannt hat, dass sie nicht mehr wusste, wie sie aus der Nummer raus kommen soll. Naja, alles wäre besser gewesen, nur das nicht. Die letzten 10% des Buches waren quasi Harmonie, Liebe, Sonnenschein, ein klein wenig Herzschmerz und die offene Frage, ob die Freundin (Layla) auch endlich ihr happy end bekommt, oder die bestehende Option nicht doch zu ihrem Tod führt. Zusammenfassend war es für mich eine spannende Geschichte in einem angenehmen Schreibstil, etwas Witz, wohl dosiertem Spice, viel Blut, vielen unterschiedlichen Gefühlen und einem enttäuschenden Ende. Da hat Lexy schon besseres geleistet.

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