Savannah – Aufbruch in eine neue Welt
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
In der neuen Welt kämpft sie ums Überleben und um ihre Liebe
Erster Band der Geschichte einer mutigen jungen Frau, die im 18. Jahrhundert nach Amerika auswandert und dort eine neue Heimat und ihr Glück findet.
Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstoßen und sah für sich in Preußen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will.
Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht …
Ein mitreißend geschriebener, hochemotionaler historischer Frauenroman
Die spannende Fortsetzung von Nellie Bernsteins abenteuerlichem Siedlerleben erscheint im Herbst 2024!
Book Information
Author Description
Malou Wilke, Jahrgang 1968, hat eine Leidenschaft für Sprachen und fremde Länder. Nach vielen Jahren in Osteuropa, Südostasien und den Südstaaten der USA ist sie jetzt wieder in ihre deutsche Heimat zurückgekehrt. Wenn sie nicht gerade spannende Geschichten sammelt, ist sie viel mit ihren drei Hunden in der Natur unterwegs.
Posts
⭐️⭐️⭐️⭐️ Neue unbekannte Welt - Das harte Siedlerleben im 18. Jahrhundert
Auswanderersagas sind in der Unterhaltungsliteratur schon immer beliebt gewesen, auch wenn sie in letzter Zeit von den Romanen aus dem späten 19./ beginnenden 20. Jahrhundert ein wenig verdrängt wurden. Jetzt hat sich mal wieder eine Autorin an dieses Thema gewagt und die Geschichte ihrer Wahlheimat Georgia aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht Eleonore, genannt Nellie, die gleich zu Beginn des Buches von ihrem Vater verstoßen wird. Ungewollt schwanger war das junge Mädchen für ihn nur ein Klotz am Bein - und so verlässt sie schweren Herzens ihre jüngeren Geschwister und zieht allein los. Außer einem Cousin hat sie keine Verwandtschaft und so versucht sie sich zu diesem durchzuschlagen - was auch gelingt. Dort wird sie zum Glück aufgenommen, lernt weitere Verwandte und Bekannte kennen und erfährt erstmals etwas wie Familienzusammenhalt - aber auch die Verheißung eines besseren Lebens in einer fernen Kolonie. In deutschen Gefilden hält die junge Schwangere nichts und so macht sie sich auf ins Abenteuer - mit dem Schiff nach Georgia... Die Autorin schildert in bester Familiensaga-Tradition die Geschichte einer jungen Auswanderin, die viele Abenteuer zu bestehen hat, bis sie sich in einem fernen Land ein neues Leben aufbauen kann. Im Mittelpunkt stehen ihr Kampfgeist und die immer wieder neuen Herausforderungen dieser neuen und vollkommen fremden Welt - mit anderen Pflanzen und Tieren, einem komplett anderem Klima und Krankheiten, die bisher niemand kannte. Auch das enge Zusammenleben der Siedler führt natürlich immer wieder zu Problemen und unvorhergesehenen Situationen, die - wie in Unterhaltungsromanen üblich - zu ein wenig Drama und Verwicklungen führen. Das Thema Unterhaltung steht eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte und auch wenn die Autorin die wirklich schwerwiegenden Themen der damaligen Zeit - beispielsweise die aufkommende Sklavenhaltung und das Zusammenleben der indigenen Völker mit den Siedlern - thematisiert, geschieht das nach meinem Dafürhalten doch sehr „weichgespült“. Hier hätte ich mir noch mehr Authentizität gewünscht (auch wenns wehtut und vielleicht dadurch für einige Handlungsstränge kein Happy End möglich ist…). Denn das wahre Leben war mit Sicherheit nicht so gnädig wie Nellie zu ihrem Sklavenpaar Grover und Destiny… Sie hatten mit der Protagonistin als ihrer „Herrin“ verdammt viel Glück - ich denke das spiegelt nicht die wahren Schicksale der allermeisten farbigen Personen dieser Zeit wieder (kleine Anmerkung: wer zu diesem Thema einen richtig tollen Roman lesen möchte - greift zu „Das Gemälde“ von Geraldine Brooks!). Und auch die Situation zwischen der indigenen Bevölkerung und den Siedlern wird doch sehr wohlwollend geschildert - ich bin mir nicht sicher ob das die damaligen Realitäten wiederspiegelt. „Savannah“ ist ein wenig „In einem fernen Land“, ein wenig „Vom Winde verweht“ (Sophie!), ein wenig „Fackeln im Sturm“ und ein wenig „Der mit dem Wolf tanzt“… aber alles verpackt in einen Unterhaltungsroman der genau auf die Vorlieben deutscher Leser*innen und den deutschen Buchmarkt zugeschnitten ist. Eine schöne Lektüre für den Urlaub - um sich mit dem Thema aber kritisch auseinanderzusetzen, müsst ihr andere Bücher zu diesen Themen lesen.

Spannender erster Band über eine mutige Frau und ihren Weg nach Amerika .
Das Buch Savannah von Malou Wilke hat sofort mein Interesse geweckt – schon lange habe ich kein Buch gelesen, das das Thema Auswanderung nach Amerika behandelt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und das Buchcover ist schön, auffällig und ausdrucksstark. In der Geschichte begleiten wir eine junge Frau, die durch Schicksalsschläge nach Amerika kommt. Dabei erfahren wir, wie das Dorf Savannah im Bundesstaat Georgia aufgebaut wird und welche Gefahren von der Wildnis drohen. Die Protagonistin muss sich vielen Gefahren und Schicksalsschlägen stellen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz im Buch vor. Malou Wilke zeichnet ein lebendiges Bild der damaligen Zeit und lässt uns tief in die Geschichte eintauchen. Wir lernen viele interessante Charaktere kennen – ihre Familie, Freunde und wichtige Wegbegleiter. Jede Figur ist gut ausgearbeitet und trägt zur Tiefe der Erzählung bei. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und darauf, wie es mit Nelli und den anderen Charakteren weitergeht. Savannah ist eine eindrucksvolle Erzählung über Mut, Durchhaltevermögen und den Kampf um ein besseres Leben. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich für historische Romane und Auswanderergeschichten interessieren.
Vielen Dank an @c.h.beckliteratur und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstoßen und sah für sich in Preußen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will. Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht … Meinung Dies ist der erste Band der Auswanderungssaga. Die sicher früher großer Beliebtheit erfreute. Umso mehr freute ich mich schon auf Nellies Geschichte. Eine mutige und starke junge Frau, die fern von ihrer Heimat einen Neuanfang wagt. In einer fremden neuen Welt, in der nicht nur Liebe und Glück, sondern auch viel Leid auf sie warten. Denn der Kampf gegen die schier übermächtige Natur, gegen Krankheit, wilde Tiere und Wetterunbilden, verlangen den Siedlern von Savannah alles ab. Immer wieder sind Rückschläge und Verluste zu überwinden, doch Nellie gibt nicht auf. Ich habe fleißig mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Gemeinsam mit Sam, der schnell ihr Herz erobert hat, baut sie sich mit viel Mut, Hoffnung und Tatendrang ein neues Zuhause auf. Doch da ist auch noch Nate, der stille Geigenbauer, zu dem sich Nellie ebenfalls stark hingezogen fühlt… Große Lese Empfehlung
Die Geschichte der Salzburger Nellie ist die älteste aller Geschwister und wird vom Vater verstoßen. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und macht sich auf in die neue Welt. In Savannah findet Nellie mit Sam die große Liebe und gemeinsam bauen sie sich mit der Dorfgemeinschaft ein neues Leben in Georgia auf. Geprägt durch die Führung von James Oglethorpe müssen sich die Siedler vielen Strapazen und Problemen stellen, doch Nellie und Sam geben nicht auf! „Savannah - Aufbruch in eine neue Welt“ von Malou Wilke ist Band 1 der Dilogie um die „Siedler-Saga“. Da ich eine persönliche Verbindung nach Savannah habe und auch mit der Geschichte der Salzburger sehr vertraut bin, war dieses Buch für mich ein absolutes Muss, zumal ich sowohl die Stadt Savannah als auch Ebenezer (heutiges Museumsdorf) durch einen Besuch im letzten Jahr kenne. Eleonore, genannt Nellie, ist eine sehr sympathische, junge Frau, die sich durchs Leben kämpft, aber auch nicht von dessen negativen Seiten verschont bleibt. Sie ist indirekt als Anführerin in Savannah zu sehen. Gleichzeitig ist sie absolut empathisch, was ihre Sorge um die Kinder und Waisen als auch um die Einwohner Savannahs zeigt. Dabei entwickelt sie sich stets weiter und stellt sich immer neuen Herausforderungen. Richtig gut gefallen hat mir der Zusammenhalt der Siedler. So hat Nellie sich quasi ihre eigene, neue Familie geschaffen und gerade Justus, Resi, Agnes, Pauline und Sam prägen sie sehr. Auch der kleine Theo und Naomi geben ihr dabei eine stete Kraft. Die natürlichen Bedingungen in Savannah sind sehr realistisch dargestellt und spiegeln die Lage in Savannah zu der Zeit absolut wider!! Auch die Beschreibung der Bekleidung stimmt mit den historischen Begebenheiten 1:1 überein. Die Seereise und die Beschreibung der immer wieder neuankommenden Siedler ist absolut strapaziös, aber damit nicht romantisiert dargestellt. Überhaupt gilt für diesen Roman, dass er sehr fesselnd geschrieben ist, dabei aber immer real bleibt und nichts romantisiert. Sei es der Umgang der Siedler mit Alkohol, als auch die Faktoren, die dazu führen, dass manche Charaktere nicht miteinander klarkommen etc. prägen das Buch. Für mich eine absolute Empfehlung für alle Fans historischer Romane und für all jene, die Savannah und seine Umgebung genauso gern mögen!
Ungewollt schwanger wird Nellie Bernstein vom eigenen Vater verstoßen und sucht Unterschlupf bei ihren Verwandten. Doch auch hier findet sie keine dauerhafte Bleibe und gemeinsam mit ihrem neuen Ziehvater schließt sie sich dem Sozialreformer James Oglethorpe bei seiner Schiffsreise nach Amerika an, der eine neue Kolonie in Savannah gründen will. In 4 Teilen und dem Zeitraum von 1732-1739 erlebt man nach und nach die ersten Eindrücke um die Geschehnisse von Nellie in Preußen, ihre mühsame Flucht zu ihren Verwandten, die entbehrungsreiche Schiffsreise in ein Land, das allen Reisenden völlig fremd ist und eine große Herausforderung darstellt. Von der ersten bis zur letzten Seite verschlingt man diesen wundervollen Roman, in dem viele historische Details einfließen und faszinierend von der neuen Besiedelung Georgias durch Vertriebene Auswanderer erzählt. All die neuen Eindrücke in der neuen Heimat, die beeindruckende wilde Landschaft, die Macht und Vielfalt der Natur, in der sie versuchen müssen in Harmonie und Einklang zu leben ebenso wie mit dem dort bereits lebenden Indianerstamm der Yamacraw, von denen sie eine Menge lernen haben mich total fasziniert und trotz des Umfangs des Buches gab es keine Längen. Die Autorin schafft es, sämtliche Bilder im Kopf entstehen zu lassen, in die Geschichte einzutauchen und das Gefühl zu haben, selbst ein Teil davon zu sein. Es gibt viele Schicksalsschläge, emotionale Momente, es zerreißt einem stellenweise das Herz. Gleichzeitig kann man aber auch eine Menge lachen, besondere Freundschaften erleben, der Spannungsbogen hält durchgehend an, es gibt immer neue Ereignisse und Wendungen aber auch tolle romantische Augenblicke und sogar ganz leichte christliche Aspekte, die aber nicht aufdringlich sind, sondern wie ein Hoffnungsschimmer und Anker wirken. Gegenseitige Hilfe, aber auch erste Streitigkeiten und die Versuche, das Verbot von Sklaverei und Alkohol zu umgehen sorgen für zusätzlichen Spannungsfaktor, ebenso wie Standesunterschiede, die bei einigen Personen so stark ausgeprägt sind, dass es hier immer wieder zu Reibereien kommt. Mit Nellie zeichnet die Autorin eine junge, mutige Frau, der das Schicksal schlimm mitgespielt hat und die dennoch in sich ruhend immer positiv bleibt, selbst wenn die Rückschläge und Verluste noch so heftig sind. Dadurch ist sie in der neuen Kolonie eine Stütze für all die Menschen, die vor lauter Verzweiflung aufgeben wollen, aber auch für ihre Freunde, für die sie wie ein Fels in der Brandung ist. Es ist wirklich ein Lesegenuss, für mich auch ein Lesehighlight, weil es einfach so authentisch, mitreißend und bewegend geschrieben ist und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, die wir im Herbst erwarten dürfen.

Abtauchen in die Sümpfe von Georgie 1733 Klappentext: Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstossen und sah für sich in Preussen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will. Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht … Der Einstieg in das Buch gelingt mir mühelos. Nellie war mir sofort sympathisch. Auch gelang es der Autorin Malou Wilke mit ihrer bildlichen Beschreibung, dass ich sofort im Geschehen drin war. Die Schiffreise ist sehr emotional geschildert, sowie der Start in Georgia war eine riesige Herausforderung für die Menschen. Viele Gefahren durch das Wetter wie auch Tiere kannten die Zugewanderten nicht. Die Autorin beschreibt den Neuanfang sehr detailliert und ich konnte die Schwierigkeiten, die die Siedler bewältigen müssen, richtig mitempfinden. Nellie ist eine junge, starke Frau, der die Waisenkinder sehr am Herzen liegen. Sie legt ihre ganze Energie und Liebe in die Betreuung dieser Kinder. Die Protagonisten sind individuell und glaubhaft ausgearbeitet. Der Text liest sich flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Immer wieder animierte die Geschichte mich zum selbst recherchieren. Milou Wilke hat grossartig recherchiert und ein tolles Buch geschrieben. In dem sie viele schwierige Themen dieser Zeit einbezieht. Dies ist der erste Teil der Reihe und ich freue mich auf den zweiten Teil
Was für eine wunderschöne Geschichte… …sie erzählt von Nellie, eine junge Frau, vergewaltigt vom Freund ihres Vaters und von diesem dafür auch noch vor die Tür gesetzt. Ungewollt schwanger beginnt für sie eine körperlich und seelisch aufreibende Zeit, in der sie vielen neuen Menschen begegnet, Vertrauen und Liebe kennenlernt. Durch den Verlust ihrer Geschwister ist sie innerlich zerrissen, zudem auch eine alleinstehende schwangere Frau ein No-Go in der damaligen Zeit war und damit auch eine Ächtung einhergeht. Deshalb entschließt sie sich die Reise nach Amerika anzutreten. In Georgia angekommen, wird das Leben geprägt von der schwül-warmen Hitze, den Entbehrungen, Krankheiten, wilden Tieren und einem beschwerlichen Aufbau einer Siedlung unter denkbar ungünstigen Bedingungen. Malou Wilke hat mit diesem Buch einen wundervollen Auftakt eines Zweiteilers hingelegt, wow, ich habe mich förmlich in dieses Lesevergnügen gestürzt. Sie beschreibt die Gefühle von Nellie so, dass ich jedes Detail mitgespürt habe. Nellie ist eine mutige und sympathische Hauptprotagonistin. Aber auch die weiter hinzukommenden Protagonisten sind alle ebenso liebevoll ausgestaltet. Das Buch ist atmosphärisch, voller wundervoller detaillierter Beschreibungen, beispw. der Überfahrt nach Amerika und auch des Aufbaus der Siedlung, der Landschaft. Auf der Überfahrt konnte ich geradezu die Seeluft riechen, ich stand auf dem Schiff mit Nellie, sah die Delphine vor mir und litt mit ihr ihren besonderen Schmerz. In Georgia spürte ich die schwül-warme Hitze, sah die Prärie und die Flussläufe, die alten Magnolien, roch förmlich den Duft der Blüten und kraulte Hauser, den rudellosen Kojoten, den Nellie adoptiert hat hinter den Ohren. Die Liebesgeschichten im Buch sind so schön erzählt, nicht kitschig, vielmehr sprachlich sehr ergreifend. Ich habe einfach auf meinem Sofa gesessen und mitgefiebert. Auch die Beziehungen der Menschen untereinander sind sehr gut und detailliert ausgearbeitet. Für mich ist Malou Wilke meine Entdeckung des bisherigen Jahres 2024 und ich kann kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Ein Appetithäppchen in Form einer Leseprobe ist dem Buch schon angefügt, was ich richtig toll finde. Da ist die Zeit zu Teil 2 bereits etwas abgekürzt. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für dieses super schöne Buch (habe ich auch in meinem Freundeskreis bereits wärmstens empfohlen).
Description
In der neuen Welt kämpft sie ums Überleben und um ihre Liebe
Erster Band der Geschichte einer mutigen jungen Frau, die im 18. Jahrhundert nach Amerika auswandert und dort eine neue Heimat und ihr Glück findet.
Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstoßen und sah für sich in Preußen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will.
Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht …
Ein mitreißend geschriebener, hochemotionaler historischer Frauenroman
Die spannende Fortsetzung von Nellie Bernsteins abenteuerlichem Siedlerleben erscheint im Herbst 2024!
Book Information
Author Description
Malou Wilke, Jahrgang 1968, hat eine Leidenschaft für Sprachen und fremde Länder. Nach vielen Jahren in Osteuropa, Südostasien und den Südstaaten der USA ist sie jetzt wieder in ihre deutsche Heimat zurückgekehrt. Wenn sie nicht gerade spannende Geschichten sammelt, ist sie viel mit ihren drei Hunden in der Natur unterwegs.
Posts
⭐️⭐️⭐️⭐️ Neue unbekannte Welt - Das harte Siedlerleben im 18. Jahrhundert
Auswanderersagas sind in der Unterhaltungsliteratur schon immer beliebt gewesen, auch wenn sie in letzter Zeit von den Romanen aus dem späten 19./ beginnenden 20. Jahrhundert ein wenig verdrängt wurden. Jetzt hat sich mal wieder eine Autorin an dieses Thema gewagt und die Geschichte ihrer Wahlheimat Georgia aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht Eleonore, genannt Nellie, die gleich zu Beginn des Buches von ihrem Vater verstoßen wird. Ungewollt schwanger war das junge Mädchen für ihn nur ein Klotz am Bein - und so verlässt sie schweren Herzens ihre jüngeren Geschwister und zieht allein los. Außer einem Cousin hat sie keine Verwandtschaft und so versucht sie sich zu diesem durchzuschlagen - was auch gelingt. Dort wird sie zum Glück aufgenommen, lernt weitere Verwandte und Bekannte kennen und erfährt erstmals etwas wie Familienzusammenhalt - aber auch die Verheißung eines besseren Lebens in einer fernen Kolonie. In deutschen Gefilden hält die junge Schwangere nichts und so macht sie sich auf ins Abenteuer - mit dem Schiff nach Georgia... Die Autorin schildert in bester Familiensaga-Tradition die Geschichte einer jungen Auswanderin, die viele Abenteuer zu bestehen hat, bis sie sich in einem fernen Land ein neues Leben aufbauen kann. Im Mittelpunkt stehen ihr Kampfgeist und die immer wieder neuen Herausforderungen dieser neuen und vollkommen fremden Welt - mit anderen Pflanzen und Tieren, einem komplett anderem Klima und Krankheiten, die bisher niemand kannte. Auch das enge Zusammenleben der Siedler führt natürlich immer wieder zu Problemen und unvorhergesehenen Situationen, die - wie in Unterhaltungsromanen üblich - zu ein wenig Drama und Verwicklungen führen. Das Thema Unterhaltung steht eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte und auch wenn die Autorin die wirklich schwerwiegenden Themen der damaligen Zeit - beispielsweise die aufkommende Sklavenhaltung und das Zusammenleben der indigenen Völker mit den Siedlern - thematisiert, geschieht das nach meinem Dafürhalten doch sehr „weichgespült“. Hier hätte ich mir noch mehr Authentizität gewünscht (auch wenns wehtut und vielleicht dadurch für einige Handlungsstränge kein Happy End möglich ist…). Denn das wahre Leben war mit Sicherheit nicht so gnädig wie Nellie zu ihrem Sklavenpaar Grover und Destiny… Sie hatten mit der Protagonistin als ihrer „Herrin“ verdammt viel Glück - ich denke das spiegelt nicht die wahren Schicksale der allermeisten farbigen Personen dieser Zeit wieder (kleine Anmerkung: wer zu diesem Thema einen richtig tollen Roman lesen möchte - greift zu „Das Gemälde“ von Geraldine Brooks!). Und auch die Situation zwischen der indigenen Bevölkerung und den Siedlern wird doch sehr wohlwollend geschildert - ich bin mir nicht sicher ob das die damaligen Realitäten wiederspiegelt. „Savannah“ ist ein wenig „In einem fernen Land“, ein wenig „Vom Winde verweht“ (Sophie!), ein wenig „Fackeln im Sturm“ und ein wenig „Der mit dem Wolf tanzt“… aber alles verpackt in einen Unterhaltungsroman der genau auf die Vorlieben deutscher Leser*innen und den deutschen Buchmarkt zugeschnitten ist. Eine schöne Lektüre für den Urlaub - um sich mit dem Thema aber kritisch auseinanderzusetzen, müsst ihr andere Bücher zu diesen Themen lesen.

Spannender erster Band über eine mutige Frau und ihren Weg nach Amerika .
Das Buch Savannah von Malou Wilke hat sofort mein Interesse geweckt – schon lange habe ich kein Buch gelesen, das das Thema Auswanderung nach Amerika behandelt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und das Buchcover ist schön, auffällig und ausdrucksstark. In der Geschichte begleiten wir eine junge Frau, die durch Schicksalsschläge nach Amerika kommt. Dabei erfahren wir, wie das Dorf Savannah im Bundesstaat Georgia aufgebaut wird und welche Gefahren von der Wildnis drohen. Die Protagonistin muss sich vielen Gefahren und Schicksalsschlägen stellen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz im Buch vor. Malou Wilke zeichnet ein lebendiges Bild der damaligen Zeit und lässt uns tief in die Geschichte eintauchen. Wir lernen viele interessante Charaktere kennen – ihre Familie, Freunde und wichtige Wegbegleiter. Jede Figur ist gut ausgearbeitet und trägt zur Tiefe der Erzählung bei. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und darauf, wie es mit Nelli und den anderen Charakteren weitergeht. Savannah ist eine eindrucksvolle Erzählung über Mut, Durchhaltevermögen und den Kampf um ein besseres Leben. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich für historische Romane und Auswanderergeschichten interessieren.
Vielen Dank an @c.h.beckliteratur und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstoßen und sah für sich in Preußen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will. Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht … Meinung Dies ist der erste Band der Auswanderungssaga. Die sicher früher großer Beliebtheit erfreute. Umso mehr freute ich mich schon auf Nellies Geschichte. Eine mutige und starke junge Frau, die fern von ihrer Heimat einen Neuanfang wagt. In einer fremden neuen Welt, in der nicht nur Liebe und Glück, sondern auch viel Leid auf sie warten. Denn der Kampf gegen die schier übermächtige Natur, gegen Krankheit, wilde Tiere und Wetterunbilden, verlangen den Siedlern von Savannah alles ab. Immer wieder sind Rückschläge und Verluste zu überwinden, doch Nellie gibt nicht auf. Ich habe fleißig mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Gemeinsam mit Sam, der schnell ihr Herz erobert hat, baut sie sich mit viel Mut, Hoffnung und Tatendrang ein neues Zuhause auf. Doch da ist auch noch Nate, der stille Geigenbauer, zu dem sich Nellie ebenfalls stark hingezogen fühlt… Große Lese Empfehlung
Die Geschichte der Salzburger Nellie ist die älteste aller Geschwister und wird vom Vater verstoßen. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und macht sich auf in die neue Welt. In Savannah findet Nellie mit Sam die große Liebe und gemeinsam bauen sie sich mit der Dorfgemeinschaft ein neues Leben in Georgia auf. Geprägt durch die Führung von James Oglethorpe müssen sich die Siedler vielen Strapazen und Problemen stellen, doch Nellie und Sam geben nicht auf! „Savannah - Aufbruch in eine neue Welt“ von Malou Wilke ist Band 1 der Dilogie um die „Siedler-Saga“. Da ich eine persönliche Verbindung nach Savannah habe und auch mit der Geschichte der Salzburger sehr vertraut bin, war dieses Buch für mich ein absolutes Muss, zumal ich sowohl die Stadt Savannah als auch Ebenezer (heutiges Museumsdorf) durch einen Besuch im letzten Jahr kenne. Eleonore, genannt Nellie, ist eine sehr sympathische, junge Frau, die sich durchs Leben kämpft, aber auch nicht von dessen negativen Seiten verschont bleibt. Sie ist indirekt als Anführerin in Savannah zu sehen. Gleichzeitig ist sie absolut empathisch, was ihre Sorge um die Kinder und Waisen als auch um die Einwohner Savannahs zeigt. Dabei entwickelt sie sich stets weiter und stellt sich immer neuen Herausforderungen. Richtig gut gefallen hat mir der Zusammenhalt der Siedler. So hat Nellie sich quasi ihre eigene, neue Familie geschaffen und gerade Justus, Resi, Agnes, Pauline und Sam prägen sie sehr. Auch der kleine Theo und Naomi geben ihr dabei eine stete Kraft. Die natürlichen Bedingungen in Savannah sind sehr realistisch dargestellt und spiegeln die Lage in Savannah zu der Zeit absolut wider!! Auch die Beschreibung der Bekleidung stimmt mit den historischen Begebenheiten 1:1 überein. Die Seereise und die Beschreibung der immer wieder neuankommenden Siedler ist absolut strapaziös, aber damit nicht romantisiert dargestellt. Überhaupt gilt für diesen Roman, dass er sehr fesselnd geschrieben ist, dabei aber immer real bleibt und nichts romantisiert. Sei es der Umgang der Siedler mit Alkohol, als auch die Faktoren, die dazu führen, dass manche Charaktere nicht miteinander klarkommen etc. prägen das Buch. Für mich eine absolute Empfehlung für alle Fans historischer Romane und für all jene, die Savannah und seine Umgebung genauso gern mögen!
Ungewollt schwanger wird Nellie Bernstein vom eigenen Vater verstoßen und sucht Unterschlupf bei ihren Verwandten. Doch auch hier findet sie keine dauerhafte Bleibe und gemeinsam mit ihrem neuen Ziehvater schließt sie sich dem Sozialreformer James Oglethorpe bei seiner Schiffsreise nach Amerika an, der eine neue Kolonie in Savannah gründen will. In 4 Teilen und dem Zeitraum von 1732-1739 erlebt man nach und nach die ersten Eindrücke um die Geschehnisse von Nellie in Preußen, ihre mühsame Flucht zu ihren Verwandten, die entbehrungsreiche Schiffsreise in ein Land, das allen Reisenden völlig fremd ist und eine große Herausforderung darstellt. Von der ersten bis zur letzten Seite verschlingt man diesen wundervollen Roman, in dem viele historische Details einfließen und faszinierend von der neuen Besiedelung Georgias durch Vertriebene Auswanderer erzählt. All die neuen Eindrücke in der neuen Heimat, die beeindruckende wilde Landschaft, die Macht und Vielfalt der Natur, in der sie versuchen müssen in Harmonie und Einklang zu leben ebenso wie mit dem dort bereits lebenden Indianerstamm der Yamacraw, von denen sie eine Menge lernen haben mich total fasziniert und trotz des Umfangs des Buches gab es keine Längen. Die Autorin schafft es, sämtliche Bilder im Kopf entstehen zu lassen, in die Geschichte einzutauchen und das Gefühl zu haben, selbst ein Teil davon zu sein. Es gibt viele Schicksalsschläge, emotionale Momente, es zerreißt einem stellenweise das Herz. Gleichzeitig kann man aber auch eine Menge lachen, besondere Freundschaften erleben, der Spannungsbogen hält durchgehend an, es gibt immer neue Ereignisse und Wendungen aber auch tolle romantische Augenblicke und sogar ganz leichte christliche Aspekte, die aber nicht aufdringlich sind, sondern wie ein Hoffnungsschimmer und Anker wirken. Gegenseitige Hilfe, aber auch erste Streitigkeiten und die Versuche, das Verbot von Sklaverei und Alkohol zu umgehen sorgen für zusätzlichen Spannungsfaktor, ebenso wie Standesunterschiede, die bei einigen Personen so stark ausgeprägt sind, dass es hier immer wieder zu Reibereien kommt. Mit Nellie zeichnet die Autorin eine junge, mutige Frau, der das Schicksal schlimm mitgespielt hat und die dennoch in sich ruhend immer positiv bleibt, selbst wenn die Rückschläge und Verluste noch so heftig sind. Dadurch ist sie in der neuen Kolonie eine Stütze für all die Menschen, die vor lauter Verzweiflung aufgeben wollen, aber auch für ihre Freunde, für die sie wie ein Fels in der Brandung ist. Es ist wirklich ein Lesegenuss, für mich auch ein Lesehighlight, weil es einfach so authentisch, mitreißend und bewegend geschrieben ist und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, die wir im Herbst erwarten dürfen.

Abtauchen in die Sümpfe von Georgie 1733 Klappentext: Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstossen und sah für sich in Preussen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will. Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht … Der Einstieg in das Buch gelingt mir mühelos. Nellie war mir sofort sympathisch. Auch gelang es der Autorin Malou Wilke mit ihrer bildlichen Beschreibung, dass ich sofort im Geschehen drin war. Die Schiffreise ist sehr emotional geschildert, sowie der Start in Georgia war eine riesige Herausforderung für die Menschen. Viele Gefahren durch das Wetter wie auch Tiere kannten die Zugewanderten nicht. Die Autorin beschreibt den Neuanfang sehr detailliert und ich konnte die Schwierigkeiten, die die Siedler bewältigen müssen, richtig mitempfinden. Nellie ist eine junge, starke Frau, der die Waisenkinder sehr am Herzen liegen. Sie legt ihre ganze Energie und Liebe in die Betreuung dieser Kinder. Die Protagonisten sind individuell und glaubhaft ausgearbeitet. Der Text liest sich flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Immer wieder animierte die Geschichte mich zum selbst recherchieren. Milou Wilke hat grossartig recherchiert und ein tolles Buch geschrieben. In dem sie viele schwierige Themen dieser Zeit einbezieht. Dies ist der erste Teil der Reihe und ich freue mich auf den zweiten Teil
Was für eine wunderschöne Geschichte… …sie erzählt von Nellie, eine junge Frau, vergewaltigt vom Freund ihres Vaters und von diesem dafür auch noch vor die Tür gesetzt. Ungewollt schwanger beginnt für sie eine körperlich und seelisch aufreibende Zeit, in der sie vielen neuen Menschen begegnet, Vertrauen und Liebe kennenlernt. Durch den Verlust ihrer Geschwister ist sie innerlich zerrissen, zudem auch eine alleinstehende schwangere Frau ein No-Go in der damaligen Zeit war und damit auch eine Ächtung einhergeht. Deshalb entschließt sie sich die Reise nach Amerika anzutreten. In Georgia angekommen, wird das Leben geprägt von der schwül-warmen Hitze, den Entbehrungen, Krankheiten, wilden Tieren und einem beschwerlichen Aufbau einer Siedlung unter denkbar ungünstigen Bedingungen. Malou Wilke hat mit diesem Buch einen wundervollen Auftakt eines Zweiteilers hingelegt, wow, ich habe mich förmlich in dieses Lesevergnügen gestürzt. Sie beschreibt die Gefühle von Nellie so, dass ich jedes Detail mitgespürt habe. Nellie ist eine mutige und sympathische Hauptprotagonistin. Aber auch die weiter hinzukommenden Protagonisten sind alle ebenso liebevoll ausgestaltet. Das Buch ist atmosphärisch, voller wundervoller detaillierter Beschreibungen, beispw. der Überfahrt nach Amerika und auch des Aufbaus der Siedlung, der Landschaft. Auf der Überfahrt konnte ich geradezu die Seeluft riechen, ich stand auf dem Schiff mit Nellie, sah die Delphine vor mir und litt mit ihr ihren besonderen Schmerz. In Georgia spürte ich die schwül-warme Hitze, sah die Prärie und die Flussläufe, die alten Magnolien, roch förmlich den Duft der Blüten und kraulte Hauser, den rudellosen Kojoten, den Nellie adoptiert hat hinter den Ohren. Die Liebesgeschichten im Buch sind so schön erzählt, nicht kitschig, vielmehr sprachlich sehr ergreifend. Ich habe einfach auf meinem Sofa gesessen und mitgefiebert. Auch die Beziehungen der Menschen untereinander sind sehr gut und detailliert ausgearbeitet. Für mich ist Malou Wilke meine Entdeckung des bisherigen Jahres 2024 und ich kann kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Ein Appetithäppchen in Form einer Leseprobe ist dem Buch schon angefügt, was ich richtig toll finde. Da ist die Zeit zu Teil 2 bereits etwas abgekürzt. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für dieses super schöne Buch (habe ich auch in meinem Freundeskreis bereits wärmstens empfohlen).











