Sarahs Traum

Sarahs Traum

Softcover
2.52
FrauenromanAborigineOrange Fiction PrizeVerbotene Liebe

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Description

Eine dramatische Liebe in Australien.Australien, Mitte des 19. Jahrhunderts: Sarah, jüngster Spross einer großen Siedlerfamilie, ist ein junges Mädchen voller Neugier und Abenteuerlust. Als sie sich in Jack verliebt, schmieden beide begeistert Zukunftspläne. Doch für Sarahs Stiefmutter Meg kommt Jack niemals als Schwiegersohn in Frage. Denn er ist ein Aborigine-Nachkomme und würde den gesellschaftlichen Aufstieg der Familie gefährden. Und so setzt Meg alles in Bewegung, um Sarah und Jack von einer Heirat abzubringen …

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
336
Price
9.36 €

Author Description

Kate Grenville gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Autorinnen Australiens. In Deutschland wurde sie mit dem vielfach ausgezeichneten Roman "Der verborgene Fluss" einem breiten Publikum bekannt. Für »Eine Ahnung von Vollkommenheit« wurde sie mit dem renommierten »Orange Prize for Fiction« ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr "Der Sternenleser". "Sarahs Traum" ist der letzte Teil ihrer mitreißenden Australien-Trilogie.

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This sequel to "Secret River" is okayish, but less convincing in representing settlers' life in 19th century Australia and the atrocities commited against the Aborigines. New South Wales, Australien, im 19. Jahrhundert. Sarah ist die jüngste Tochter des ehemaligen Sträflings William Thornfield und Protagonisten aus „Secret River“. Die Familie lebt in einem bescheidenen Wohlstand, doch Sarah ahnt nicht, was ihr Vater getan hat, um diesen Wohlstand zu erreichen. Als Jugendliche verliebt sich Sarah in den Halb-Aborigine Jack, doch die junge Liebe steht unter schlechten Zeichen. Ich hatte sehr befürchtet, dass diese Fortsetzung von „Secret River“, das mir gut gefallen hat, sich als kitschiger und überdramatisierter Liebesroman entpuppen würde. Doch glücklicherweise ist sie das nicht. Ja, es geht zunächst viel um die Liebe, doch der Schwerpunkt des Romans verlagert sich in seinem Verlauf. Mir gefiel nicht so sehr, dass dieser Roman sich sehr auf seine Protagonistin konzentriert, doch auch diesbezüglich ändert sich das Buch etwa ab der Hälfte – nun wird wie in „Secret River“ das Unrecht thematisiert, das den Aborigines angetan wurde. Kate Grenville gelingt dies allerdings weniger überzeugend als im ersten Roman, auch die Auflösung am Ende ließ mich eher kalt. Sarahs Jammereien um ihre frühere Liebe sind etwas nervig. Am meisten interessiert haben mich an dem Buch die Beschreibungen von Australien im 19. Jahrhundert, die allerdings nicht so viel Platz einnehmen wie in Buch 1. Das Buch liest sich sehr gut und schnell, die Sprache ist einfach. Sarah fungiert als Ich-Erzählerin, sie kann weder lesen noch schreiben und drückt sich auch sehr einfach aus. Dies ist ein weiterer Kritikpunkt, den ich habe, eine Erzählweise in der dritten Person mit einer etwas ausgefeilteren Sprache hätte dem Buch sicher gut getan. Den Dialekt bzw. die einfache Sprechweise hätte man immer noch in den Dialogen darstellen können. Eine Fortsetzung, die sich gut liest, aber nicht an ihren Vorgänger heranreicht. Ganz nett, aber nicht mehr.

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