Sakura
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Description
Book Information
Posts
geilste
Eine ganz gute Geschichte mit einer sehr schönen Botschaft, die im Kopf nachhallt.
Ohne große Erwartungen bin ich an das Buch ran. Selber gekauft hatte ich es mir nicht, sonder von einer Bekannten, die es bei ihrem Umzug 📦 aussortiert hat. Anfangs hat mich das Cover etwas stutzig gemacht; ein eher europäisches Gesicht mit blonden Haaren und dazu der japanische Name der Kirschblüte 🌸, wie passt das bitte zusammen? Aber okay, mal abwarten 🤨. Im laufe der Geschichte steigt man dahinter; Juri, die Protagonistin, gehört zu den “Nachfahren Susanoo". Dazu zählen alle nicht japanischer Abstammung. Jene sind die "Kinder von Amaterasu". Man wird am Anfang mitten hineingeworfen in ein dystopisches Elend. Dazu passt der stellenweise richtig harte, brutale Schreibstil, der gelegentlich kein Blatt vor den Mund nimmt. Man will mit Juri einfach aus dieser Hölle der Armut entfliehen. Nach und nach lernt man sie besser kennen und versteht auch warum sie zu Beginn der Typ »einsamer Wolf« ist. Mit der Zeit lernt sie aber doch, sich Anderen zu öffnen. Eine tolle Charakterentwicklung lässt sich da mitverfolgen. Mir hat sehr gefallen, wie die Einflüsse japanischer Kultur und der Mythos um Amaterasu ☀️ und Susanoo 🌪️ in so eine Geschichte einer dystopischen Welt eingewoben wurden. Auch ein sehr tolles Detail war die Farbe der Zwischenseiten, also jene, auf denen die Ebenennummer und der Name der Abteilung steht. Deren Grautöne unterscheiden sich; je weiter oben die Ebene, um so heller das Grau. Ein kleiner Fehler bei der letzten Prüfung hat mich etwas aus der Erzählung geriss. 🤔 Es war immer die Rede davon, dass sie bei den Proben durch ihre Leistungen Blüten 🌸 sammeln . Doch dort wird plötzlich von Sternen ⭐ geschrieben. Später ist wieder von Blüten 🌸 die Rede 🫤. Leider konnte mich die Geschichte auch nicht komplett durchgehend packen und das Ende war ein etwas chaotisches Hin und Her in meinen Augen. Zum Schluss sei noch gesagt, die Geschichte sendet eine wichtige Botschaft: »Kein Mensch ist vollkommen und makellos, jeder ist gleichviel Wert!«

Bei einer Einzelband-Dystopie war ich erst etwas skeptisch, dann aber sehr positiv überrascht. Das Buch bietet viel Spannung und ein sehr interessantes Gesellschaftssystem. Für mich hatte es alles was eine gute Dystopie braucht, ganz ohne Dreiteilig zu sein! Das japanische Flair war mal etwas anderes.
Tolle Idee
Kim Kestner hat mit "Sakura" eine interessante und spannende Zukunfts-Idee ins Leben gerufen. Was mir besonders gut daran gefallen hat, war die Andersartigkeit. Es geht um eine Zukunft, die eher einem Leben vor einigen Jahrhunderten gleicht. Keine ausgefallenen Technologien, keine Roboter, keine künstliche Intelligenz. Nur der Wille ums nackte Überleben. Allerdings hat das Buch, aus meiner Sicht, ein paar Mankos, die mich in meiner Meinung hin und her schweifen lassen. Zum einen sind da immer wieder diese Seiten, die sich wie Kaugummi ziehen. Dann jedoch geht alles wieder ein wenig zu schnell. Es gibt Zeilen, die die Emotionen wundervoll transportieren, aber auch Zeilen, in denen es mir an Emotionen gefehlt hat. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz ausgereift ist. Insgesamt lässt sich sagen, dass hinter "Sakura" eine grandiose Idee steckt, die allerdings ein paar kleine Schönheitsfehler mit sich zieht.
5 Sterne Wow, wow, wow. Ich bin total in die Geschichte rund um Juri versunken. Diese Dystopie ist alles andere als harmlos und meiner Meinung nach nichts für Zartbesaitete, auch wenn das Ende mir ein bisschen zu schnell ging und meinetwegen ein paar Seiten mehr vertragen hätte. Absolute Leseempfehlung!
3,5⭐️ Kurzweilige Jugendbuch-Dystopie- gerade zu Beginn großartige harte, dreckige Beschreibung der Welt. Dafür gibt’s definitiv nen Bonusstern. Jedes kleinste Detail genau vor Augen gehabt. Hatte immer wieder Highlightmomente- Story driftet dann doch häufiger in zu banales Teenie Geplänkel ab. Das Ende wartet melodramatisch mit Zuckerblüten voller Pathos auf.
Lieblingsbücher muss man einfach in Regal stehen haben. Und dieses Buch zählt für mich definitiv dazu. 🤍
Wow! Das Buch war ja einfach mal der Hammer, wirklich wahr ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen das so gut war. Es erinnert schon sehr an "Die Tribute von Panem" ist aber irgendwie doch ganz anders gemacht. Ich mag ja sowieso Geschichten in denen sich Mädchen als Jungs ausgeben und andersrum. Gut gefallen hat mir auch das sich kleine Liebesgeschichten entwickeln aber keine so große das es mich genervt hat. Ich kann das wirklich nur jedem empfehlen dem Panem oder die Bestimmung gefallen haben oder an sich Bücher aus den Dystopia Genre.

Ich war wirklich positiv überrascht. Erst wollte ich es gar nicht wirklich lesen und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Eine Dystopie mit vielen spannenden Prüfungen und nicht so viel Liebesgedöns im Hauptteil. Das war mal sehr erfrischend
Spannend und mitreißend ❤️
Juri lebt auf Ebene 1. Hier herrschen schlimme Bedingungen, aber sie hat sich einigermaßen vernünftiges Leben aufgebaut. Dann tauchen eines Tages Wächter des Kaisers auf und suchen nach Mädchen und Jungs, die an einem Auswahlverfahren teilnehmen sollen. Als Gewinn erwartet sie ein Platz an der Oberfläche. Juri will unbedingt an dieser Auswahl teilnehmen, sieht aber bei den Mädchen wenig Chancen für sich . Also verkleidet sie sich als Junge und schafft es wirklich, dass man sie auswählt. Jetzt muss sie gemeinsam mit den anderen verschiedene Prüfungen durchlaufen. Als der Prinz auf sie aufmerksam wird, weiß sie nicht wie sie damit umgehen soll. Weiß er vielleicht wer sie wirklich ist? Dies ist eins dieser Bücher, das mich von der ersten Seite an nicht mehr los gelassen hat. Das liegt vor allem daran, dass am Anfang nicht so viel erklärt wird und man als Leser sehr neugierig gemacht wird. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, ist sehr brutal. Die Bedingungen, unter denen Juri leben sind muss, sind wirklich sehr schlimm. Aber nicht nur Juri, auch alle anderen Bewohner der Ebene 1 müssen unter diesen Bedingungen leben. Juri lebt unter der Erde, ihre Welt ist in verschiedene Eben eingeteilt, sie hat ihre bisher aber nicht verlassen. Das ändert sich, als sie an dem Auswahlverfahren teilnimmt, denn der Sieger darf an die Oberfläche. Das Auswahlverfahren bringt Juri an ihre Grenzen, sie setzt aber alles daran, zu gewinnen, was keine einfach Aufgabe ist. Juri ist ein sehr starker Charakter und eine richtige Kämpferin. Sie war mir von Anfang an sympatisch und ich habe mir ihr mitgefiebert. Obwohl sie lieber als Einzelgängerin unterwegs ist, freundet sie sich mit anderen Probanden an und es entstehen echte Freundschaften zwischen ihnen. Die Sache mit ihre und dem Prinzen ist sehr verzwickt und ich will hier auch nicht zu viel verraten. Romantik spielt insgesamt auch eher eine Nebenrolle. Das Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet. Die Handlung ist übrigens in sich abgeschlossen, was ich ebenfalls sehr gut fand. Für mich ist Sakura mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl.
Beim ausleihen des Buches habe ich einen Fantasy Roman erwartet aber ich wurde positiv überrascht als ich erfahren habe, dass es sich um eine total gut geschriebende Dystopie handelt. Das Ende hat mich leider doch etwas enttäuscht da ich es mir anders vorgestellt habe und es meiner Meinung nach zu weich und auch irgendwie hektisch wurde. Trotzdem bin ich echt positiv überrascht und es hat echt Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und in die Welt eintauchen zu dürfen. Am meisten gefallen hat mir der Plottwist mit Chiens Tatoo, dass es doch 12 Ebenen gibt und "keinen Ausgang". Das Buch hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient und ich könnte mir dieses Buch sehr gut als Film vorstellen. PS rip Eddie
Inhalt: Juri lebt in einer Welt, die in Ebenen unterteilt ist. Sie lebt auf der untersten, die von Leid und Hunger geprägt ist, angeblich als Strafe der Göttin Amaterasu, von der der Kaiser direkt abstammt, während die Menschen der unteren Ebenen von dem Widersacher ebenjener Göttin, Susanoo, abstammen. Die Lebenserwartung ist gering und viele sterben an der sogenannten Knochenfresser-Krankheit. Dann werden auf einmal Menschen von den Gardisten des Kaisers ausgewählt und erhalten mit einer Karte die Möglichkeit, aus dem Elend rauszukommen. Widerrechtlich kommt Juri in den Besitz einer solchen Karte. Doch erst als sie selbst erste Symptome der Krankheit zeigt, ergreift sie verkleidet als Junge die Chance - und landet unter lauter Probanden, die drei Prüfungen durchlaufen müssen, bis sie an die ersehnte Oberfläche gelangen ... und dann erfährt Juri, dass der Kirschblütenprinz alles andere als eine Legende ist ... Meine Meinung: Obwohl die Autorin, wie sie in ihrem Nachwort erklärt, die japanische Kultur abwandelt, basiert doch diese Geschichte darauf, was ich ziemlich cool und faszinierend fand. Im Gegensatz zu den Menschen der unteren Ebenen ist es vor allem die Kaiserfamilie, die über asiatisches Aussehen verfügt und sich von den verachteten Nachkommen Susanoos abgrenzt. Auch diese Anspielung auf die alte japanische Legende gefiel mir. Tatsächlich - so viel sei gesagt - handelt es sich um eine Dystopie. Mit einem absolut düsteren Setting, das die dunklen Seiten der Menschheit absolut nicht verschweigt. Juri arbeitet in einer Leichenverbrennungsanlage, die Menschen um sie herum würden für Essen töten und ihre Welt ist grausam, da jeder ums Überleben kämpft, zwischen Dreck und Ratten, fern des Wohlstands des Kaisers. Aber auch sonst thematisiert das Buch Bereiche wie Diversität, Rassismus, Ehre und Menschlichkeit. Auf den ersten Blick erinnerte mich das Buch an diese typische Story, bei der eine Rebellin versteckt in die Nähe des Prinzen gelangt beziehungsweise sich in die Brautwahl einschleust. Das ist hier nicht der Fall. Zum Einen, da es sich hier nicht um eine Brautwahl für den Prinzen handelt, zum Anderen da Juri eigentlich eher aus Verzweiflung dort landet. Nichtsdestotrotz blieben großartig überraschende Wendungen in der Handlung für mich aus, auch wenn die Hintergründe ganz interessant waren. Aber gerade das Ende ging für mich viel zu schnell und teilweise auch zu einfach. Juri ist relativ impulsiv, vor allem aber eine Einzelgängerin. Sie ist vorlaut, sagt, was sie denkt, lässt sich nicht unterkriegen, gebiert so aber auch mal öffentlich vor Anhängern des Kaisers auf, womit sie sich nicht nur Freunde macht. Sie ist rebellisch und nimmt die Dinge nicht einfach hin. Aufgrund ihres ärmlichen, abgeschotteten Lebens ist sie natürlich auch in gewisser Weise naiv und unwissend gegenüber all den Dingen, die sie nicht kennt (das fängt schon bei Tier- und Obstsorten an), allerdings wurde das nie nervig, zumal sie schnell lernt. Ihr Leben war bisher alles andere als leicht, infolgedessen hat sie sich Regeln aufgestellt, von denen eine lautet, keine Bindungen einzugehen. Doch gerade diese wird bei den Prüfungen auf die Probe gestellt ... Der Schreibstil ist dabei, auch dank der Ich-Perspektive und der Tempusform Präsens, nah am Geschehen, teilweise wirkten Juris Gedanken wie ein Bewusstseinsstrom auf mich. Was mich an dem Buch vielleicht am meisten gestört hat, war die Liebesgeschichte. Die verlief für mich einfach absolut vorhersehbar, jedoch leider nicht nachvollziehbar. Kein Knistern, kein Prickeln, keine Emotionen - nichts kam bei mir an. Auch die Entwicklung war für mich nicht wirklich da, und gerade bei der Bedeutung, die sie irgendwann erhält, fand ich sie nicht zufriedenstellend. Allgemein gilt für die meisten Charaktere, dass sie unglaublich viel Potenzial besitzen, diese Tiefe jedoch meist kaum ausgearbeitet ist, was ich schade fand. Über viele hätte ich gerne mehr erfahren. Dom, einer der anderen Probanden, ist dabei der Charakter, den ich am meisten mochte, vielleicht auch, weil er am ausgearbeitetesten ist. Er verfügt über Stärken wie seine Intelligenz und seine Fähigkeit, seine Gefühle zu verstecken, aber auch über Schwächen wie Ängste. Weniger überzeugt hat mich zum Beispiel der Charakter des Prinzen, der für mich bis zum Schluss trotz des offensichtlichen Potenzials viel zu blass blieb. Fazit: Faszinierende Idee mit Anspielungen auf die japanische Kultur, leider aber auch einer nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte und Charakteren, deren Potenzial nicht ausgearbeitet wurde
Neugierig wie mir das Buch gefallen hat? Hier die Rezension mit Gewinnspiel: https://youtu.be/u_GjzJNtFW4
2-3 Sterne, konnte mich nicht so überzeugen. Ende war sehr abrupt.
Description
Book Information
Posts
geilste
Eine ganz gute Geschichte mit einer sehr schönen Botschaft, die im Kopf nachhallt.
Ohne große Erwartungen bin ich an das Buch ran. Selber gekauft hatte ich es mir nicht, sonder von einer Bekannten, die es bei ihrem Umzug 📦 aussortiert hat. Anfangs hat mich das Cover etwas stutzig gemacht; ein eher europäisches Gesicht mit blonden Haaren und dazu der japanische Name der Kirschblüte 🌸, wie passt das bitte zusammen? Aber okay, mal abwarten 🤨. Im laufe der Geschichte steigt man dahinter; Juri, die Protagonistin, gehört zu den “Nachfahren Susanoo". Dazu zählen alle nicht japanischer Abstammung. Jene sind die "Kinder von Amaterasu". Man wird am Anfang mitten hineingeworfen in ein dystopisches Elend. Dazu passt der stellenweise richtig harte, brutale Schreibstil, der gelegentlich kein Blatt vor den Mund nimmt. Man will mit Juri einfach aus dieser Hölle der Armut entfliehen. Nach und nach lernt man sie besser kennen und versteht auch warum sie zu Beginn der Typ »einsamer Wolf« ist. Mit der Zeit lernt sie aber doch, sich Anderen zu öffnen. Eine tolle Charakterentwicklung lässt sich da mitverfolgen. Mir hat sehr gefallen, wie die Einflüsse japanischer Kultur und der Mythos um Amaterasu ☀️ und Susanoo 🌪️ in so eine Geschichte einer dystopischen Welt eingewoben wurden. Auch ein sehr tolles Detail war die Farbe der Zwischenseiten, also jene, auf denen die Ebenennummer und der Name der Abteilung steht. Deren Grautöne unterscheiden sich; je weiter oben die Ebene, um so heller das Grau. Ein kleiner Fehler bei der letzten Prüfung hat mich etwas aus der Erzählung geriss. 🤔 Es war immer die Rede davon, dass sie bei den Proben durch ihre Leistungen Blüten 🌸 sammeln . Doch dort wird plötzlich von Sternen ⭐ geschrieben. Später ist wieder von Blüten 🌸 die Rede 🫤. Leider konnte mich die Geschichte auch nicht komplett durchgehend packen und das Ende war ein etwas chaotisches Hin und Her in meinen Augen. Zum Schluss sei noch gesagt, die Geschichte sendet eine wichtige Botschaft: »Kein Mensch ist vollkommen und makellos, jeder ist gleichviel Wert!«

Bei einer Einzelband-Dystopie war ich erst etwas skeptisch, dann aber sehr positiv überrascht. Das Buch bietet viel Spannung und ein sehr interessantes Gesellschaftssystem. Für mich hatte es alles was eine gute Dystopie braucht, ganz ohne Dreiteilig zu sein! Das japanische Flair war mal etwas anderes.
Tolle Idee
Kim Kestner hat mit "Sakura" eine interessante und spannende Zukunfts-Idee ins Leben gerufen. Was mir besonders gut daran gefallen hat, war die Andersartigkeit. Es geht um eine Zukunft, die eher einem Leben vor einigen Jahrhunderten gleicht. Keine ausgefallenen Technologien, keine Roboter, keine künstliche Intelligenz. Nur der Wille ums nackte Überleben. Allerdings hat das Buch, aus meiner Sicht, ein paar Mankos, die mich in meiner Meinung hin und her schweifen lassen. Zum einen sind da immer wieder diese Seiten, die sich wie Kaugummi ziehen. Dann jedoch geht alles wieder ein wenig zu schnell. Es gibt Zeilen, die die Emotionen wundervoll transportieren, aber auch Zeilen, in denen es mir an Emotionen gefehlt hat. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz ausgereift ist. Insgesamt lässt sich sagen, dass hinter "Sakura" eine grandiose Idee steckt, die allerdings ein paar kleine Schönheitsfehler mit sich zieht.
5 Sterne Wow, wow, wow. Ich bin total in die Geschichte rund um Juri versunken. Diese Dystopie ist alles andere als harmlos und meiner Meinung nach nichts für Zartbesaitete, auch wenn das Ende mir ein bisschen zu schnell ging und meinetwegen ein paar Seiten mehr vertragen hätte. Absolute Leseempfehlung!
3,5⭐️ Kurzweilige Jugendbuch-Dystopie- gerade zu Beginn großartige harte, dreckige Beschreibung der Welt. Dafür gibt’s definitiv nen Bonusstern. Jedes kleinste Detail genau vor Augen gehabt. Hatte immer wieder Highlightmomente- Story driftet dann doch häufiger in zu banales Teenie Geplänkel ab. Das Ende wartet melodramatisch mit Zuckerblüten voller Pathos auf.
Lieblingsbücher muss man einfach in Regal stehen haben. Und dieses Buch zählt für mich definitiv dazu. 🤍
Wow! Das Buch war ja einfach mal der Hammer, wirklich wahr ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen das so gut war. Es erinnert schon sehr an "Die Tribute von Panem" ist aber irgendwie doch ganz anders gemacht. Ich mag ja sowieso Geschichten in denen sich Mädchen als Jungs ausgeben und andersrum. Gut gefallen hat mir auch das sich kleine Liebesgeschichten entwickeln aber keine so große das es mich genervt hat. Ich kann das wirklich nur jedem empfehlen dem Panem oder die Bestimmung gefallen haben oder an sich Bücher aus den Dystopia Genre.

Ich war wirklich positiv überrascht. Erst wollte ich es gar nicht wirklich lesen und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Eine Dystopie mit vielen spannenden Prüfungen und nicht so viel Liebesgedöns im Hauptteil. Das war mal sehr erfrischend
Spannend und mitreißend ❤️
Juri lebt auf Ebene 1. Hier herrschen schlimme Bedingungen, aber sie hat sich einigermaßen vernünftiges Leben aufgebaut. Dann tauchen eines Tages Wächter des Kaisers auf und suchen nach Mädchen und Jungs, die an einem Auswahlverfahren teilnehmen sollen. Als Gewinn erwartet sie ein Platz an der Oberfläche. Juri will unbedingt an dieser Auswahl teilnehmen, sieht aber bei den Mädchen wenig Chancen für sich . Also verkleidet sie sich als Junge und schafft es wirklich, dass man sie auswählt. Jetzt muss sie gemeinsam mit den anderen verschiedene Prüfungen durchlaufen. Als der Prinz auf sie aufmerksam wird, weiß sie nicht wie sie damit umgehen soll. Weiß er vielleicht wer sie wirklich ist? Dies ist eins dieser Bücher, das mich von der ersten Seite an nicht mehr los gelassen hat. Das liegt vor allem daran, dass am Anfang nicht so viel erklärt wird und man als Leser sehr neugierig gemacht wird. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, ist sehr brutal. Die Bedingungen, unter denen Juri leben sind muss, sind wirklich sehr schlimm. Aber nicht nur Juri, auch alle anderen Bewohner der Ebene 1 müssen unter diesen Bedingungen leben. Juri lebt unter der Erde, ihre Welt ist in verschiedene Eben eingeteilt, sie hat ihre bisher aber nicht verlassen. Das ändert sich, als sie an dem Auswahlverfahren teilnimmt, denn der Sieger darf an die Oberfläche. Das Auswahlverfahren bringt Juri an ihre Grenzen, sie setzt aber alles daran, zu gewinnen, was keine einfach Aufgabe ist. Juri ist ein sehr starker Charakter und eine richtige Kämpferin. Sie war mir von Anfang an sympatisch und ich habe mir ihr mitgefiebert. Obwohl sie lieber als Einzelgängerin unterwegs ist, freundet sie sich mit anderen Probanden an und es entstehen echte Freundschaften zwischen ihnen. Die Sache mit ihre und dem Prinzen ist sehr verzwickt und ich will hier auch nicht zu viel verraten. Romantik spielt insgesamt auch eher eine Nebenrolle. Das Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet. Die Handlung ist übrigens in sich abgeschlossen, was ich ebenfalls sehr gut fand. Für mich ist Sakura mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl.
Beim ausleihen des Buches habe ich einen Fantasy Roman erwartet aber ich wurde positiv überrascht als ich erfahren habe, dass es sich um eine total gut geschriebende Dystopie handelt. Das Ende hat mich leider doch etwas enttäuscht da ich es mir anders vorgestellt habe und es meiner Meinung nach zu weich und auch irgendwie hektisch wurde. Trotzdem bin ich echt positiv überrascht und es hat echt Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und in die Welt eintauchen zu dürfen. Am meisten gefallen hat mir der Plottwist mit Chiens Tatoo, dass es doch 12 Ebenen gibt und "keinen Ausgang". Das Buch hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient und ich könnte mir dieses Buch sehr gut als Film vorstellen. PS rip Eddie
Inhalt: Juri lebt in einer Welt, die in Ebenen unterteilt ist. Sie lebt auf der untersten, die von Leid und Hunger geprägt ist, angeblich als Strafe der Göttin Amaterasu, von der der Kaiser direkt abstammt, während die Menschen der unteren Ebenen von dem Widersacher ebenjener Göttin, Susanoo, abstammen. Die Lebenserwartung ist gering und viele sterben an der sogenannten Knochenfresser-Krankheit. Dann werden auf einmal Menschen von den Gardisten des Kaisers ausgewählt und erhalten mit einer Karte die Möglichkeit, aus dem Elend rauszukommen. Widerrechtlich kommt Juri in den Besitz einer solchen Karte. Doch erst als sie selbst erste Symptome der Krankheit zeigt, ergreift sie verkleidet als Junge die Chance - und landet unter lauter Probanden, die drei Prüfungen durchlaufen müssen, bis sie an die ersehnte Oberfläche gelangen ... und dann erfährt Juri, dass der Kirschblütenprinz alles andere als eine Legende ist ... Meine Meinung: Obwohl die Autorin, wie sie in ihrem Nachwort erklärt, die japanische Kultur abwandelt, basiert doch diese Geschichte darauf, was ich ziemlich cool und faszinierend fand. Im Gegensatz zu den Menschen der unteren Ebenen ist es vor allem die Kaiserfamilie, die über asiatisches Aussehen verfügt und sich von den verachteten Nachkommen Susanoos abgrenzt. Auch diese Anspielung auf die alte japanische Legende gefiel mir. Tatsächlich - so viel sei gesagt - handelt es sich um eine Dystopie. Mit einem absolut düsteren Setting, das die dunklen Seiten der Menschheit absolut nicht verschweigt. Juri arbeitet in einer Leichenverbrennungsanlage, die Menschen um sie herum würden für Essen töten und ihre Welt ist grausam, da jeder ums Überleben kämpft, zwischen Dreck und Ratten, fern des Wohlstands des Kaisers. Aber auch sonst thematisiert das Buch Bereiche wie Diversität, Rassismus, Ehre und Menschlichkeit. Auf den ersten Blick erinnerte mich das Buch an diese typische Story, bei der eine Rebellin versteckt in die Nähe des Prinzen gelangt beziehungsweise sich in die Brautwahl einschleust. Das ist hier nicht der Fall. Zum Einen, da es sich hier nicht um eine Brautwahl für den Prinzen handelt, zum Anderen da Juri eigentlich eher aus Verzweiflung dort landet. Nichtsdestotrotz blieben großartig überraschende Wendungen in der Handlung für mich aus, auch wenn die Hintergründe ganz interessant waren. Aber gerade das Ende ging für mich viel zu schnell und teilweise auch zu einfach. Juri ist relativ impulsiv, vor allem aber eine Einzelgängerin. Sie ist vorlaut, sagt, was sie denkt, lässt sich nicht unterkriegen, gebiert so aber auch mal öffentlich vor Anhängern des Kaisers auf, womit sie sich nicht nur Freunde macht. Sie ist rebellisch und nimmt die Dinge nicht einfach hin. Aufgrund ihres ärmlichen, abgeschotteten Lebens ist sie natürlich auch in gewisser Weise naiv und unwissend gegenüber all den Dingen, die sie nicht kennt (das fängt schon bei Tier- und Obstsorten an), allerdings wurde das nie nervig, zumal sie schnell lernt. Ihr Leben war bisher alles andere als leicht, infolgedessen hat sie sich Regeln aufgestellt, von denen eine lautet, keine Bindungen einzugehen. Doch gerade diese wird bei den Prüfungen auf die Probe gestellt ... Der Schreibstil ist dabei, auch dank der Ich-Perspektive und der Tempusform Präsens, nah am Geschehen, teilweise wirkten Juris Gedanken wie ein Bewusstseinsstrom auf mich. Was mich an dem Buch vielleicht am meisten gestört hat, war die Liebesgeschichte. Die verlief für mich einfach absolut vorhersehbar, jedoch leider nicht nachvollziehbar. Kein Knistern, kein Prickeln, keine Emotionen - nichts kam bei mir an. Auch die Entwicklung war für mich nicht wirklich da, und gerade bei der Bedeutung, die sie irgendwann erhält, fand ich sie nicht zufriedenstellend. Allgemein gilt für die meisten Charaktere, dass sie unglaublich viel Potenzial besitzen, diese Tiefe jedoch meist kaum ausgearbeitet ist, was ich schade fand. Über viele hätte ich gerne mehr erfahren. Dom, einer der anderen Probanden, ist dabei der Charakter, den ich am meisten mochte, vielleicht auch, weil er am ausgearbeitetesten ist. Er verfügt über Stärken wie seine Intelligenz und seine Fähigkeit, seine Gefühle zu verstecken, aber auch über Schwächen wie Ängste. Weniger überzeugt hat mich zum Beispiel der Charakter des Prinzen, der für mich bis zum Schluss trotz des offensichtlichen Potenzials viel zu blass blieb. Fazit: Faszinierende Idee mit Anspielungen auf die japanische Kultur, leider aber auch einer nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte und Charakteren, deren Potenzial nicht ausgearbeitet wurde
Neugierig wie mir das Buch gefallen hat? Hier die Rezension mit Gewinnspiel: https://youtu.be/u_GjzJNtFW4
2-3 Sterne, konnte mich nicht so überzeugen. Ende war sehr abrupt.

















