Roots & Raindrops
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Book Information
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Ein literarischer Unfall
Ich möchte eigentlich unbekannte Indie-Autoren mehr unterstützen. Deswegen versuche ich es immer wieder mit kleinen, unbekannten Werken. Leider hat es manchmal seine Gründe, warum kleine Werke auch nicht bekannter sind. Bei diesem Buch hat man so ziemlich sämtliche Anfänger-Fehler gemacht, die man als Schriftsteller machen kann. Die Dialoge sind hölzern und unnatürlich, teilweise auch komplett irrelevant für die Handlung. Die Verhaltensweisen mancher Charaktere sind auch sehr unglaubwürdig. Und obwohl im Buch ständig etwas passiert, entsteht nie so richtig ein Spannungsbogen. Die Handlung plätschert eher nur die ganze Zeit vor sich hin. Das Problem ist der Schreibstil und die Art, wie die Handlung aufgebaut und erzählt wird. Informationen über die Charaktere, die eigentlich interessant sein könnten, werden entweder lieblos in einem Nebensatz eingeworfen und als kurzer Info-Dump abgefertigt. Oder man erfährt diese Infos gleich zu Beginn, sodass es später kaum Geheimnisse und Rätsel gibt, die man als Leser noch nicht mitbekommen hat. Es gibt quasi ab dem ersten Drittel nichts mehr, was es rauszufinden gilt, weil alles wichtige schon gesagt wurde. Dagegen werden Begegnungen mit unwichtigen Charakteren und irrelevante Details endlos breit getreten und in die Länge gezogen. Hier hat ganz klar der Fokus gefehlt, welche Information wichtig ist und welche nicht. Und wann diese Informationen am besten eingestreut werden sollten. Der Fokus hat leider nicht nur beim Erzähltempo und Erzählstil gefehlt, sondern auch bei der Handlung selbst. Es kommen Vampir-Arten vor, Gestaltwandler, Prinzen, deren Identität unbekannt ist, Brieffreunde, magische Bestien, königliche Berater und Bedienstete, die es auf den Thron abgesehen haben, Hobby-Floristen... Ja, das Buch ist genauso random, wie es klingt. Solche vielschichtigen Charaktere und Handlungsstränge könnten grundsätzlich funktionieren, aber ganz sicher nicht bei einem Buch von nur 200 Seiten. Und vor allem auch dann nicht, wenn die Charaktere im Grunde gar kein gemeinsames Ziel haben. Ja, es wurde im Buch immer gesagt, dass die vier Hauptfiguren dasselbe Ziel haben. Aber dem war nicht wirklich so. Das Ziel der Hauptfiguren hat sich während der Geschichte mehrmals geändert. Und im Grunde haben sich einige der Hauptfiguren nur deswegen mit dem Rest der Gruppe zusammengeschlossen, weil sie keinen besseren Anhaltspunkt für ihre eigene Agenda hatten. Die ganze Freundschaft und die Zusammengehörigkeit wirkten so extrem konstruiert, weil das gemeinsame Ziel nur fadenscheinig und nicht wirklich zusammenhängend war. Ich hab mich während des Lesens ständig gefragt, worum es in dem Buch überhaupt geht. Unterm Strich ist das ganze Buch einfach nur zusammenhangloses Chaos. Wirklich schade, dass ich hierfür keine Empfehlung aussprechen kann. Ich hätte das Buch gerne mögen wollen. Aber dieses Buch hat mich in eine ziemliche Leseflaute gejagt.
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Ein literarischer Unfall
Ich möchte eigentlich unbekannte Indie-Autoren mehr unterstützen. Deswegen versuche ich es immer wieder mit kleinen, unbekannten Werken. Leider hat es manchmal seine Gründe, warum kleine Werke auch nicht bekannter sind. Bei diesem Buch hat man so ziemlich sämtliche Anfänger-Fehler gemacht, die man als Schriftsteller machen kann. Die Dialoge sind hölzern und unnatürlich, teilweise auch komplett irrelevant für die Handlung. Die Verhaltensweisen mancher Charaktere sind auch sehr unglaubwürdig. Und obwohl im Buch ständig etwas passiert, entsteht nie so richtig ein Spannungsbogen. Die Handlung plätschert eher nur die ganze Zeit vor sich hin. Das Problem ist der Schreibstil und die Art, wie die Handlung aufgebaut und erzählt wird. Informationen über die Charaktere, die eigentlich interessant sein könnten, werden entweder lieblos in einem Nebensatz eingeworfen und als kurzer Info-Dump abgefertigt. Oder man erfährt diese Infos gleich zu Beginn, sodass es später kaum Geheimnisse und Rätsel gibt, die man als Leser noch nicht mitbekommen hat. Es gibt quasi ab dem ersten Drittel nichts mehr, was es rauszufinden gilt, weil alles wichtige schon gesagt wurde. Dagegen werden Begegnungen mit unwichtigen Charakteren und irrelevante Details endlos breit getreten und in die Länge gezogen. Hier hat ganz klar der Fokus gefehlt, welche Information wichtig ist und welche nicht. Und wann diese Informationen am besten eingestreut werden sollten. Der Fokus hat leider nicht nur beim Erzähltempo und Erzählstil gefehlt, sondern auch bei der Handlung selbst. Es kommen Vampir-Arten vor, Gestaltwandler, Prinzen, deren Identität unbekannt ist, Brieffreunde, magische Bestien, königliche Berater und Bedienstete, die es auf den Thron abgesehen haben, Hobby-Floristen... Ja, das Buch ist genauso random, wie es klingt. Solche vielschichtigen Charaktere und Handlungsstränge könnten grundsätzlich funktionieren, aber ganz sicher nicht bei einem Buch von nur 200 Seiten. Und vor allem auch dann nicht, wenn die Charaktere im Grunde gar kein gemeinsames Ziel haben. Ja, es wurde im Buch immer gesagt, dass die vier Hauptfiguren dasselbe Ziel haben. Aber dem war nicht wirklich so. Das Ziel der Hauptfiguren hat sich während der Geschichte mehrmals geändert. Und im Grunde haben sich einige der Hauptfiguren nur deswegen mit dem Rest der Gruppe zusammengeschlossen, weil sie keinen besseren Anhaltspunkt für ihre eigene Agenda hatten. Die ganze Freundschaft und die Zusammengehörigkeit wirkten so extrem konstruiert, weil das gemeinsame Ziel nur fadenscheinig und nicht wirklich zusammenhängend war. Ich hab mich während des Lesens ständig gefragt, worum es in dem Buch überhaupt geht. Unterm Strich ist das ganze Buch einfach nur zusammenhangloses Chaos. Wirklich schade, dass ich hierfür keine Empfehlung aussprechen kann. Ich hätte das Buch gerne mögen wollen. Aber dieses Buch hat mich in eine ziemliche Leseflaute gejagt.




