Romeo und Julia auf dem Dorfe

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Softcover
2.8137
KlassikerJugendTragische LiebesgeschichteGemeinsamer Selbstmord

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Description

Das Thema von Romeo und Julia, das bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht und durch Shakespeare seine bedeutendste Gestaltung fand (Hamburger Leseheft Nr. 128), verlegt Keller ins dörfliche Milieu. Wiederholt wurde die Liebesgeschichte als die "schönste deutsche Dorfgeschichte" bezeichnet.
Die feindlichen Väter von Sali und Vrenchen widersetzen sich den Gefühlen der beiden Liebenden zueinander. Als sie für ihre Liebe keine Zukunft sehen können, scheiden die beiden leichten Herzens gemeinsam aus dem Leben.

Das Hamburger Leseheft enthält neben dem ungekürzten Text (mit seitenweiser Zeilenzählung) alphabetisch sortierte Worterläuterungen sowie ein ausführliches Nachwort, das sich mit dem Leben des Dichters und dem vorliegenden Werk befasst und zusätzlich den ursprünglichen, längeren Schluss der Erzählung enthält.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Educational material
Format
Softcover
Pages
72
Price
2.40 €

Posts

6
All
4

Romeo und Julia gibt es überall…

Es war ein bisschen „schwer“ zu lesen, ich hatte das Gefühl dass es nie ein Ende geben würde. Jedoch ist die Geschichte sehr schön und tragisch. Rome und Julia gibt es überall, egal zu welcher Zeit und an welchem Ort. Vielleicht sollten wir alle etwas daraus lernen, denn Liebe sollte wichtiger sein als Hass.

3.5

Heute möchte ich euch die Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller vorstellen, das in den Jahren 1855/1856 erschienen ist. Es zählt zu den bekanntesten Erzählungen aus dem Zyklus „Die Leute von Seldwyla“ und gilt als Meisterwerk des Poetischen Realismus. Die Novelle erzählt die tragische Liebesgeschichte zweier Jugendfreunde, Sali und Vrenchen, deren Familien durch einen erbitterten Streit um ein Stück Land zu Feinden werden. Trotz der Feindschaft und aller gesellschaftlichen Widerstände halten die beiden an ihrer Liebe fest – bis ihnen am Ende nur noch der gemeinsame Freitod bleibt. Kellers Schreibstil ist realistisch, zugleich aber auch poetisch und atmosphärisch dicht. Er schildert das dörfliche Leben mit nüchterner Beobachtungsgabe, ohne auf emotionale Tiefe und sprachliche Schönheit zu verzichten. Besonders eindrucksvoll ist seine Bildsprache, die durch Metaphern, Naturbeschreibungen und symbolische Motive – wie etwa das Unkrautfeld als Sinnbild für Schuld und Verhängnis – geprägt ist. Die Natur erscheint oft fast lebendig und spiegelt die seelische Verfassung der Figuren wider. Typisch für den Poetischen Realismus verbindet Keller gesellschaftliche Kritik mit einer tragischen, aber feinfühligen Erzählweise. Gerade als jemand, der selbst vom Land stammt, hat mich die Darstellung der Enge und sozialen Ungerechtigkeit im ländlichen Raum besonders bewegt. Die Erzählung zeigt eindringlich, wie Besitzgier, Engstirnigkeit und starre gesellschaftliche Normen menschliches Glück zerstören können. Was mir jedoch gefehlt hat, war die Nähe zu den Figuren – durch die eher beschreibende als dialogische Erzählweise wirkten sie auf mich etwas distanziert. Insgesamt ist „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ eine tiefgründige, melancholische Geschichte mit zeitloser Botschaft und gesellschaftlicher Relevanz. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. ✨️

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4

Gesellschaftskritische und tragische Liebesgeschichte a la Romeo und Julia (verrät ja der Titel schon). Verfeindete Familien und ein Liebespaar, das nicht zusammen sein kann und deshalb lieber stirbt als sich zu trennen.

3

Naja

Der Realitätsbezug und die Message ist ganz nett. Außerdem ist die Geschcihte mit den Vätern ganz interressant, aber die Liebesgeschichte ist unrealistisch und für so eine innige Liebe ließt es sich viel zu schnell. Die Charaktere sind ziehmlich einfach gehalten und viele emotionen baut man zu ihnen auch nicht auf.

3.5

Ganz oke

Fand das Buch nicht sehr schlecht musste es als schullektüre lesen Fand es nicht sehr schlecht aber auch nicht der hammer Fand es ganz oke gut

2

Trotz der gerade mal knapp 90 Seiten, schafft es der Autor dennoch, sich in Details zu verlieren. Ich fand die Geschichte öde.

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