Rogue Moon

Rogue Moon

Softcover
2.34

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Description

Shortlisted for the 1961 Hugo Award, Rogue Moon is the disquieting and story of what happens when monstrous scientific ambition is matched by human obsession.

The moon had finally been reached, and on it was found the most terrifying structure, that killed men over and over again, in torturous, unfathomable ways. Clearly, only a mad man or a suicidal maniac could explore its horrible secrets.

All his life, Al Barker has toyed with death. So when the US lunar programme needs a volunteer to penetrate a murderous labyrinth, alien to all human comprehension, Barker's the man to do it. But what is required of Barker is that he withstand the trauma of dying, not just once, but time and time and time again ...

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
192
Price
14.00 €

Posts

3
All
1

Zusammenfassend Wir bewegen uns im Jahr 1959, noch kein Mensch hat es bis dahin zum Mond geschafft. Doch Dr. Edward Hawks macht das möglich, der Physiker schickt immer wieder Menschen auf den Mond. Doch nicht etwa per Rakete, nein er hat ein hochentwickeltes Gerät erfunden, das den Menschen „kopiert“ und nur die Kopie auf den Mond teleportiert. So kann er das Labyrinth ähnliche Objekt auf dem Mond erforschen, doch die Erforschung dieses hat einen hohen Preis. Das Experiment hat nämlich einen Haken, die ersten Menschen starben bereits beim Versuch zurück zu kommen und weitere kamen zwar zurück wurden aber verrückt. Dr. Hawks muss sich auf die Suche machen, nach einem Mann, der keine Angst vor dem Tod hat und sich diesem Risiko stellen möchte. Sein Personalchef hat auf Anhieb auch den richtigen auf Lager; Al Barker. Doch dieser scheint ein eigenwilliger Charakter zu sein. Gemeinsam mit seiner Frau Claire lebt er in einer Villa hoch über der Stadt. Claire, die sich jedem Mann um den Hals wirft. Aus deren Charaktere man nicht schlau wird und die einem sowohl unnahbar als auch absolut reizend erscheinen kann. „Sam, wie kompliziert und schrecklich ist doch der menschliche Geist.“ S. 89 Plötzlich entwickelt sich die Geschichte in eine vollkommen andere Richtung. Anstatt um die Erforschung des Mondes geht es um das Liebesdrama zwischen Clarie und ihren Männern. Es kommen weitere Charakteren hinzu, die den Lauf der Geschichte aber nicht vorwärts bringen. Und plötzlich findet man sich in einem Theaterstück mit endlosen Dialogen wieder. Man erfährt zwar viel über das Seelenleben der einzelnen Protagonisten, doch trotzdem kann man keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Offen bleiben Fragen wie; Was hat es mit dem Labyrinth auf sich? Was ist mit Al passiert? Und ist Dr. Hawks wirklich so blitzgescheit wie er vorgibt zu sein? „Gehen Sie zum Mond, Barker. Sterben Sie dort. Und wenn Sie dann feststellen, dass Sie den Tod wirklich so lieben, wie Sie bisher geglaubt haben, sind Sie vielleicht der Erste, der normal genug zurückkehrt, um sich an mir rächen zu können!“ S.148 Gefiel mir sehr Als ich mir den Rückentext durch las, war ich sehr gespannt auf mein erstes Science Fiction Buch, doch wirklich viel hatte es mit diesem Genre nicht zu tun. Doch dazu unten mehr. Schwer zu sagen was mir wirklich gut gefiel. Der Schluss war meiner Meinung nach ganz in Ordnung und hatte doch endlich etwas mit der Haupthandlung zu tun. Doch von einem Buch erwarte ich mehr als nur ein akzeptables Ende. „Es ist… ein bisschen wie ein Traum, wissen Sie? Kein Albtraum, nein – dort gibt es weder Schreckensgespenster noch Angstschreie noch etwas Ähnliches – aber… einfach Regeln und diese verrückte Logik. Alice im Wunderland mit Reisszähnen.“ S. 153 Gefiel mir nicht Wo fange ich bloss an? Das Hauptthema; nämlich die Besichtigung des Labyrinths kam beinahe gar nicht vor. Jedes Mal, wenn es darum ging, wurde dieses nur leicht gestreift und teilweise sogar schlecht geredet. Viel mehr ging es um die Liebesbeziehung von Claire und Al beziehungsweise um die vielen Liebschaften die Claire wohl pflegt. Ausserdem wurde Elizabeth eingebaut, die ein paar Kapitel einnimmt und meiner Meinung nach überhaupt nichts mit der Handlung zu tun hat? Was ist sie für Hawks? Wieso besucht er sie immer wieder und „plötzlich“ liebt er sie? Dabei führen sie Gespräche an denen sie komplett aneinander vorbei reden. Seitenlange Dialoge schreckten mich ab und am Ende fast jeden Kapitels, hatte ich das Gefühl nicht weiter in der Geschichte gekommen zu sein. Ausserdem wurde ich mit den Charakteren gar nicht warm. Ich fand keinen sympathisch und konnte mich auch schlecht in die Handlung hinein versetzen. Was ich auch ganz furchtbar fand, war eine Stelle im Buch, in der Frauen als minderwertig bezeichnet wurden. Was ganz klar die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, widerspiegelt. „Ich konnte nicht begreifen, welchen Zweck diese vernunftbegabten Wesen erfüllten, die neben den Männern nur existierten.“ S. 196 Für mich als Leser sind diese Punkte für das Buch vernichtend. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war trotz Neuauflage meiner Meinung nach doch veraltet. Beziehungsweise nicht der Stil an sich, sondern die Art zu denken. Ausserdem waren die Dialoge einfach viel zu lang und man verlor schnell den Zusammenhang. Das Cover an sich gefällt mir richtig gut, ich finde es weckt auf jeden Fall meine Neugier. Durch den kleinen Mann vor dem Labyrinth fragt man sich sofort; Wo befindet er sich? Und wird er den Ausweg finden? Was verbirgt sich hinter den Mauern? Fazit Leider konnte das Buch meine Erwartungen gar nicht erfüllen und war ein totaler Leseflopp. Falls ihr euch aber selbst davon überzeugen wollt, könnt ihr dies natürlich gerne tun. Dies ist nur meine persönliche Meinung und es kann sein, dass ich das Buch komplett falsch interpretiere und ein anderer sehr viel Freude damit hat. Und das ist eben auch das tolle an Bücher; keiner liest das gleiche Buch! Bewertung Buchlänge ♥♥ (2/5) Schreibstil ♥♥ (2/5) Botschaft ♥ (1/5) Lesevergnügen ♥ (1/5) Vielen Dank an Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar! Hier geht es zur Leseprobe. Hier könnt ihr das Buch kaufen.

4

It's easy going into this book with wrong expectations. It's not an adventure about a man's expedition into a maze on the moon, it's a drama about a scientist who's conducting a dangerous experiment, about two very different men having to work together and how that affects them and their social circles. The book is slow paced and deals a lot with concepts and interpersonal stuff, which is something I love but might not be what one expects from the premise of the novel. I liked how the author took the stereotypes of the action hero and the scientist and presented what they would be like as real people and what problems they would face or try to avoid. It's full of food for thoughts, even though some concepts are explained in too much detail and take too long, but that's intentional and maybe was needed for readers back then. If you want to see the theme of new discovery done in a different, more personal way, that addresses the sacrifices that are made for possible progress and knowledge, check out this book, if you want to read about a man venturing through a dangerous maze, there's probably another book that actually does that.

3

Ich musste mir für diese Rezension etwas länger Zeit lassen, um meine geteilten Ansichten in Einklang zu bringen. Schaut man auf Amazon, erschrickt man erstmal wegen der traurigen zwei Rezensionen, die dem Untertitel 'Meisterwerke der ScienceFiction' widersprechen zu scheinen. Das hat vor allem den Grund, dass dieses Werk von Budrys bereits 1960 erschien und der Schreibstil vermutlich so nicht mehr zeitgemäß ist. Als Einleitung erst einmal soviel: Das Luna Projekt ist tatsächlich ein Klassiker, der seines Gleichen sucht. Es stellte in den 60ern ein neues Konzept dar, nicht über Aliens zu schreiben und es trotzdem als Sci-Fi zu betiteln. Der Hauptplot dreht sich tatsächlich auch um die Erkundung des seltsamen Objektes auf dem Mond und den damit verbundenen Risiken. Dominiert wird die Handlung jedoch von den exzentrischen Charakteren und deren Dialogen. Es ist weniger ein typisch futuristisches Science-Spektakel, sondern mehr ein Essay darüber, was es heißt, man selbst zu sein. Es beschäftigt sich weniger mit dem Outer, als dem Inner Space. Die Charaktere sind in einem konstanten Kampf mit ihrer Identität: Hawks überwacht mit strenger Hand sein Projekt und hat kein Problem mit menschlichen Verlusten, solang nur seine Neugier gestillt wird. Barker ist laut, halsstarrig und ohne Hemmungen zu beweisen, dass er ein richtiger Mann ist. Connington dagegen erreicht mit Manipulation und hintertriebenen Machenschaften sein Ziel, die verführerische Claire für sich zu gewinnen, die mit Männern spielt, als seien es nur Marionetten. Gern würde ich an dieser Stelle etwas bezüglich Sexismus sagen, dem unpassenden Frauenbild und den überholten Geschlechterrollen. Jedoch ist dieses Buch nun mal aus den 60ern und teilweise wusste ich auch nicht, ob Budrys mit Absicht diese klischeebehafteten Figuren geschaffen hat, da er offensichtlich auf die überspitzten Charakterzüge aufbaute. Alle Figuren in diesem Buch sind seelisch gebrochen, oftmals gefährlich und man kann sie nicht leiden. Ich zumindest konnte mich weder mit einer Figur identifizieren, noch wurde mir eine sympathisch. Das Buch ist voller Symbolismus, Metaphern und philosophischen Elementen über die Frage, was es heißt, Mensch zu sein und als Mensch zu sterben. Wer also einmal ganz tief in die menschliche Psyche eindringen möchte, dem kann ich das Luna-Projekt wärmstens empfehlen. Wer allerdings auf ein intressantes Sci-Fi - Abenteuer hofft, in dem das geheimnisvolle, außerirdische Gebilde die zentrale Rolle spielt, dass so prominent auf dem Cover prangt, dem sei von diesem Buch abgeraten. Es fängt zwar vielversprechend an, stagniert dann jedoch in eine ewige Ansammlung von Dialogen. Lediglich das Ende nimmt noch einmal etwas Fahrt auf, ließ mich jedoch mit meinen Fragen zur Aufklärung des Mysteriums um das Mondgebilde nur unbefriedigt zurück. Ich hatte von diesem Buch etwas völlig anderes erwartet, und bekam ein interessantes philosophisches Gedankenexperiment. Da mich die nicht enden wollenden Dialoge an gewissen Punkten jedoch ziemlich ermüdeten und das Ende nur wenig Aufschluss über das Gebilde gibt, mache ich Abzüge.

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