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"Unbegreiflich, dass diese wundervollen und ergreifenden Skulpturen nicht in allen großen Museen der Welt zu finden sind." Dietwald Spannaus († 2009) Kein Nachruf – ein Dank. 1941 in Frankfurt am Main geboren, die wichtigsten Kindheitsjahre also im deutschen Elend verbracht, darüber hinaus geschlagen mit dem Front-Tod des Vaters kurz vor Kriegsende, dem Tod der Mutter drei Jahre später, wuchs mein Schwiegervater als Waise in einem zerstörten Land zwischen ver- und zerstörten Menschen auf. Ich als Nachgeborener frage mich oft: Wie kann einer unter diesen Umständen zu einem liebenswerten Menschen werden? Mit 13 Jahren hatte er einen Beruf zu ergreifen, die kaufmännische Lehre bot sich an, es war 1954, die Wirtschaft boomte, schon 1955 kamen die ersten 'Gastarbeiter', er heiratete jung, Familie und Beruf wurden dem Kriegswaisen zum Wichtigsten überhaupt, wenig Zeit blieb, künstlerische Ambitionen auszuleben. Und die hatte er. Dietwald ist immer Künstler gewesen, nie aber Bohemien. Er war erfinderisch, kreativ – etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, war ihm stets eine Freude, schon in der Kindheit. Doch die Sehnsucht danach, Kunst zu machen, durfte nie die Familie gefährden. Immer zeichnete er, malte, arbeitete mit Ton, später mit Holz. Aber erst, als familiär alles erreicht, alles gesichert war, erlaubte er sich, größere Projekte zu verwirklichen, wie die in diesem Band abgebildeten Skulpturen. Ein bescheidener Mann. Ich liebe ihn. Christoph Meissner-Spannaus

Editions (2)

ISBN9783944643366
PublisherVerlag Rote Zahlen
Publication Date12/31/13
Pages164

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