Queer*Welten 07-2022 - Das queerfeministische Phantastikmagazin

Queer*Welten 07-2022 - Das queerfeministische Phantastikmagazin

Paperback
5.01
CyberpunkOrksFluchtKurzgeschichten

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Description

Queer*Weltenist ein vierteljährlich erscheinendes queerfeministisches Science-Fiction- und Fantasy-Zine, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kurzgeschichten, Gedichte, Illustrationen und Essaybeiträge zu veröffentlichen, die marginalisierte Erfahrungen und die Geschichten Marginalisierter in einem phantastischen Rahmen sichtbar machen. Außerdem beinhaltet es einen Queertalsbericht mit Rezensionen, Lesetipps, Veranstaltungshinweisen und mehr.

In dieser Ausgabe: Medusas Lachen von Iva Moor (Kurzgeschichte) Die gläserne Tochter von Lisa Jenny Krieg (Kurzgeschichte) MGM & Baby Ray von Aisha Ella Dismond (Kurzgeschichte) Euer Happy End ist mein Alptraum - Queere und transhumane Ich-Erzähler*innen in phantastischer Literatur von Liv Katny (Essay) Der Queertalsbericht 04/2021

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
60
Price
8.30 €

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1
All
5

Wann weißt du, dass du das richtige Magazin liest? Wenn sich die Rezensionsecke liest wie Teil deines Stapel ungelesener Büchers (gemischt mit ein paar Einträgen deiner Wunschliste). :D Diesmal war ich besonders beeindruckt von den Geschichten. Alle drei haben mich ziemlich mitgerissen und haben sich mir eingeprägt. Sei es "Medusas Lachen" von Iva Moor, das wirklich ein Augenöffner war was den Medusa-Mythos angeht (den ich zumindest in groben Teilen kenne, so dass ich hier gut vergleichen konnte) und Erzähltraditionen. Sei es "Die gläserne Tochter", das mir unglaublich unter die Haut ging und mit dem Worldbuilding mich gleichzeitig hoffen ließ, noch Romane von diesem Setting zu lesen und gleichzeitig lieber nicht allzu viel Zeit dort verbringen zu müssen, wo die Protagonistin von Lisa Jenny Krieg ist. Und auch "MGM & Baby Ray" hat mich wirklich gecatcht. Aisha Ella Dismond erzählt eine Cyberpunkgeschichte mit einer Arenakämpferin und ihrer Liebe in der kargen Welt der Zukunft. Eine Gang, Prothesen, Wasserrationen ... es wird so unglaublich viel in kurzer Zeit thematisiert und schafft ein großartig dichtes Bild einer Welt und einer Lovestory, die trotz der Kürze gut durchkommt. Absolut top! Das Essay war dagegen diesmal nicht ganz meins. Mir fehlte etwas die klare Strukturierung, bzw. die rhetorischen Fragen haben mich eher verwirrt statt zum Nachdenken angeregt. Gleichzeitig haben mich ein paar Punkte so an mein literaturwissenschaftliches Studium erinnert, dass ich beim Lesen richtige Antipathie verspürt habe, mich damit weiter auseinander zu setzen. Hmpf ... hatte ich mir was anderes von erwartet. i-tüpfelchen: die 7. Ausgabe hat ein wunderschönes Cover von Daniela Schreiter!

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