Pyongyang: A Journey in North Korea
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Description
Book Information
Posts
Der Zeichenstil ist einfach aber trotzdem ausdrucksstark. Mit viel Ironie und der unfreiwilligen Komik einiger für uns absurden Situationen ist die Geschichte trotz ihrer Kulisse nicht zu düster geraten. Die auf Schritt und Tritt von Dolmetschern und Führern verfolgten Ausländischen Besucher durchschauen zwar die lächerlichen staatlichen Inszenierungen von Restaurants, Museen und einigen westlichen Vergnügungen, können aber nichts dagegen sagen oder tun. Nichts, was ein schlechtes Licht auf Nordkorea werfen oder auch nur andeuten könnte, das Land laufe nicht perfekt rund, wird tunlichst und mit viel Aufwand vermieden. Witzigerweise wird Kim Jong Un in diesem Buch nur einmal erwähnt, weil er in der Schweiz ist. Denn das Buch ist ca 20 Jahre alt. Eine schöne Ergänzung, wenn man sich für Nordkorea interessiert.
Guy Delisle ist Trickfilmzeichner aus Kanada. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird er für einige Monate nach Pjöngjang geschickt um dort eine Trickfilmproduktion zu betreuen. An seinen Erlebnissen in Nordkorea lässt er uns in Text und Bild teilhaben und gibt uns einen hochinteressanten Einblick in Land/ Leute/ Gesellschaft von Norkorea. Und ist dabei noch originell und sehr klug. Wer noch nie eine Grafiknovelle gelesen hat: probiert es aus und dieses Buch hier ist ein guter Einstieg, ich bin begeistert.
Eine Graphic Novel über eine der verschlossensten Orte der Welt - da muss ich doch mal reinschauen. Delisle erzählt von seinen Erlebnissen in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang und was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist Delisles Offenheit und Neugierde. Er verurteilt die Nordkoreaner nicht, obwohl er sich oft wundert. So erzählt der Autor mit viel Witz von den Seltsamkeiten dieses Landes und auch von seinen guten Flecken. Auch der Leser kommt dabei oft zum Schmunzeln, was auch am Erzählstil Delisles liegt. Es ist ein munteres, heiteres Werk, das uns Nordkorea zusammen mit dem Autoren entdecken lässt. Der Zeichnungsstil ist schlicht, aber sehr liebevoll und ich hab mich in dieser Linienführung sofort heimisch und wohl gefühlt. So passen die Zeichnungen auch zum Ton der Geschichte und Delisles Erlebnissen. Dies führt dazu, dass man die Graphic Novel innert kürzester Zeit durch hat. Zum Glück hat derselbe Autor auch noch über andere Städte berichtet, sodass man auf dieser Weltreise gleich den nächsten Schritt wagen kann. Was mir ausserdem wirklich gut gefiel, war der kleine Einblick in die Welt eines Trickfilmanimatoren. Da Delisle sehr autobiographisch erzählt, erleben wir auch seinen Arbeitsalltag in Nordkorea mit und welche Probleme ihm dort begegnen. Für alle, die ein wenig neugierig sind, was in Nordkorea so vor sich geht, ohne dabei auf Drama oder Vorurteile zu stossen, denen sein "Pjöngjang" von Guy Delisle herzlichst empfohlen!
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Der Zeichenstil ist einfach aber trotzdem ausdrucksstark. Mit viel Ironie und der unfreiwilligen Komik einiger für uns absurden Situationen ist die Geschichte trotz ihrer Kulisse nicht zu düster geraten. Die auf Schritt und Tritt von Dolmetschern und Führern verfolgten Ausländischen Besucher durchschauen zwar die lächerlichen staatlichen Inszenierungen von Restaurants, Museen und einigen westlichen Vergnügungen, können aber nichts dagegen sagen oder tun. Nichts, was ein schlechtes Licht auf Nordkorea werfen oder auch nur andeuten könnte, das Land laufe nicht perfekt rund, wird tunlichst und mit viel Aufwand vermieden. Witzigerweise wird Kim Jong Un in diesem Buch nur einmal erwähnt, weil er in der Schweiz ist. Denn das Buch ist ca 20 Jahre alt. Eine schöne Ergänzung, wenn man sich für Nordkorea interessiert.
Guy Delisle ist Trickfilmzeichner aus Kanada. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird er für einige Monate nach Pjöngjang geschickt um dort eine Trickfilmproduktion zu betreuen. An seinen Erlebnissen in Nordkorea lässt er uns in Text und Bild teilhaben und gibt uns einen hochinteressanten Einblick in Land/ Leute/ Gesellschaft von Norkorea. Und ist dabei noch originell und sehr klug. Wer noch nie eine Grafiknovelle gelesen hat: probiert es aus und dieses Buch hier ist ein guter Einstieg, ich bin begeistert.
Eine Graphic Novel über eine der verschlossensten Orte der Welt - da muss ich doch mal reinschauen. Delisle erzählt von seinen Erlebnissen in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang und was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist Delisles Offenheit und Neugierde. Er verurteilt die Nordkoreaner nicht, obwohl er sich oft wundert. So erzählt der Autor mit viel Witz von den Seltsamkeiten dieses Landes und auch von seinen guten Flecken. Auch der Leser kommt dabei oft zum Schmunzeln, was auch am Erzählstil Delisles liegt. Es ist ein munteres, heiteres Werk, das uns Nordkorea zusammen mit dem Autoren entdecken lässt. Der Zeichnungsstil ist schlicht, aber sehr liebevoll und ich hab mich in dieser Linienführung sofort heimisch und wohl gefühlt. So passen die Zeichnungen auch zum Ton der Geschichte und Delisles Erlebnissen. Dies führt dazu, dass man die Graphic Novel innert kürzester Zeit durch hat. Zum Glück hat derselbe Autor auch noch über andere Städte berichtet, sodass man auf dieser Weltreise gleich den nächsten Schritt wagen kann. Was mir ausserdem wirklich gut gefiel, war der kleine Einblick in die Welt eines Trickfilmanimatoren. Da Delisle sehr autobiographisch erzählt, erleben wir auch seinen Arbeitsalltag in Nordkorea mit und welche Probleme ihm dort begegnen. Für alle, die ein wenig neugierig sind, was in Nordkorea so vor sich geht, ohne dabei auf Drama oder Vorurteile zu stossen, denen sein "Pjöngjang" von Guy Delisle herzlichst empfohlen!






