Poza możliwe Jeden żołnierz czternaście szczytów moje życie w strefie śmierci
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Posts
Wenn man (als Nicht-Bergsteigerin) auf Netflix über die Dokumentation "14 Gipfel" gestolpert ist, dann weiß man spätestens jetzt, wer Nimsdai Purja ist - ein Verrückter, ein Wahnsinniger. ;) Einer, der in 6 Monaten und 6 Tagen alle 14 Gipfel der 8000er im Himalaya/Karakorum bestiegen hat mit einer Gruppe von Sherpas. Ich denke, es reicht vollkommen aus, die Dokumentation zu schauen. Für mich ist Nims' Buch einfach eine großartige Ergänzung gewesen und ich habe seine Stationen noch einmal ohne Bewegtbild dazu nachverfolgt. Für meine aktuelle Berg-Begeisterung in Buch- und Filmform hat das jedenfalls sehr viel getan. Finde es ausgesprochen spannend, WARUM Menschen sich solchen Risiken aussetzen und warum sie ihre Grenzen austesten wollen. Und Nims ist definitiv ein Mensch, der über jede Menge Grenzen hinweg agiert hat und sein Ziel erreicht hat. Seine eigene Geschichte wird noch einmal etwas genauer beleuchtet (armer Junge aus Nepal, der dann zur Eliteeinheit der Gurkhas gehört und später zum Special Boat Services) und wir sehen, wie spät er eigentlich erst mit dem (Extrem-)Bergsteigen beginnt. Irgendwie blüht er mitten in der Todeszone (ab 8000m) auf. Weiß keine:r warum. Vermutlich nicht einmal er selbst. Mittlerweile hat er noch einige andere 8000er-Vorhaben umgesetzt (erfolgreiche Winterbesteigung des K2), die immer für unmöglich gehalten wurden. Dafür einen riesigen Respekt. Ich freue mich, dass er Nepal und die Arbeit der Sherpas so in den Vordergrund rückt und selbst als optimistischer, nicht kaputtzubekommender Anführer mit allen gemeinsam auf diese Expeditionen ging. Natürlich steht er als Initiator dieser "14/7"-Challenge im Zentrum, aber er betont immer wieder, dass ohne sein Team absolut nichts funktioniert hätte. Ich denke sprachlich hätte man aus dem Buch noch mehr rausholen können, aber andererseits mochte ich seine schnoddrige, gutgelaunte Art in der Doku sehr gerne und habe aus den meisten Seiten einfach Nims herauslesen können. Man muss ihn nicht sympathisch finden, man kann durchaus kritisieren, dass er etwas fahrlässig mit seiner eigenen Gefühlswelt umgeht bzw. zu Phänomenen wie "Angst" und "Verletztlichkeit" wenig Verbindung hat, aber das mag vor allem durch seine lange Zeit beim Militär erklärbar sein. Es liest sich einfach wie ein gemütlicher Nachtrag dieses wahnwitzigen Vorhabens, ein Resümee von einem, der eigentlich sogar NOCH mehr schaffen möchte. Wünsche ihm da bei allem einfach genug Energie und Freude. :)
Book Information
Posts
Wenn man (als Nicht-Bergsteigerin) auf Netflix über die Dokumentation "14 Gipfel" gestolpert ist, dann weiß man spätestens jetzt, wer Nimsdai Purja ist - ein Verrückter, ein Wahnsinniger. ;) Einer, der in 6 Monaten und 6 Tagen alle 14 Gipfel der 8000er im Himalaya/Karakorum bestiegen hat mit einer Gruppe von Sherpas. Ich denke, es reicht vollkommen aus, die Dokumentation zu schauen. Für mich ist Nims' Buch einfach eine großartige Ergänzung gewesen und ich habe seine Stationen noch einmal ohne Bewegtbild dazu nachverfolgt. Für meine aktuelle Berg-Begeisterung in Buch- und Filmform hat das jedenfalls sehr viel getan. Finde es ausgesprochen spannend, WARUM Menschen sich solchen Risiken aussetzen und warum sie ihre Grenzen austesten wollen. Und Nims ist definitiv ein Mensch, der über jede Menge Grenzen hinweg agiert hat und sein Ziel erreicht hat. Seine eigene Geschichte wird noch einmal etwas genauer beleuchtet (armer Junge aus Nepal, der dann zur Eliteeinheit der Gurkhas gehört und später zum Special Boat Services) und wir sehen, wie spät er eigentlich erst mit dem (Extrem-)Bergsteigen beginnt. Irgendwie blüht er mitten in der Todeszone (ab 8000m) auf. Weiß keine:r warum. Vermutlich nicht einmal er selbst. Mittlerweile hat er noch einige andere 8000er-Vorhaben umgesetzt (erfolgreiche Winterbesteigung des K2), die immer für unmöglich gehalten wurden. Dafür einen riesigen Respekt. Ich freue mich, dass er Nepal und die Arbeit der Sherpas so in den Vordergrund rückt und selbst als optimistischer, nicht kaputtzubekommender Anführer mit allen gemeinsam auf diese Expeditionen ging. Natürlich steht er als Initiator dieser "14/7"-Challenge im Zentrum, aber er betont immer wieder, dass ohne sein Team absolut nichts funktioniert hätte. Ich denke sprachlich hätte man aus dem Buch noch mehr rausholen können, aber andererseits mochte ich seine schnoddrige, gutgelaunte Art in der Doku sehr gerne und habe aus den meisten Seiten einfach Nims herauslesen können. Man muss ihn nicht sympathisch finden, man kann durchaus kritisieren, dass er etwas fahrlässig mit seiner eigenen Gefühlswelt umgeht bzw. zu Phänomenen wie "Angst" und "Verletztlichkeit" wenig Verbindung hat, aber das mag vor allem durch seine lange Zeit beim Militär erklärbar sein. Es liest sich einfach wie ein gemütlicher Nachtrag dieses wahnwitzigen Vorhabens, ein Resümee von einem, der eigentlich sogar NOCH mehr schaffen möchte. Wünsche ihm da bei allem einfach genug Energie und Freude. :)




