Play with Fire | Ein romantischer lesbischer Liebesroman
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Queere Slow Burn Romance ohne Spice und mit viel Feuerwehr-Content
Ich liebe Feuerwehr. Ich liebe queere Geschichten. Und dann noch ein Mix aus beiden? Einfach nur ein „muss ich lesen“. So haben mich Amy und Jade auch direkt in ihren Bahn gezogen. Amy, die taffe Feuerwehrfrau, die sich gerade aus einer toxischen Beziehung lösen konnte, möchte keine neue Beziehung eingehen. Jedoch merkt sie, dass zwischen Jade und ihr mehr als Freundschaft ist. Jade hingegen ist eher ruhig, lebt mit ihren zwei Katzen zusammen und steht für ihr Leben gerne in der Küche. Nach einem Vorfall mit Amy‘ Ex bietet Jade ihr an, bei ihr zu Übernachten. Aus einer Nacht werden viele und die Freundschaft wird immer schwerer… Ich fand die Charakterzeichnung wirklich gelungen. Jedoch habe ich mich mit den fünf Frauennamen recht schwer getan und bin insbesondere immer wieder mit Jade und Amy durcheinander geraten (das kann aber auch an meiner Erkältung und Fieber gelegen haben). Die Geschichte hat sich für mich gut entwickelt und man hat eine schöne Charakterentwicklung erlebt. Auch die Beschreibung der Konflikte fand ich sehr gelungen. Das einzige Manko waren für mich die viele Rechtschreib- und Grammatikfehler. Ebenso die nicht passenden Worte teilweise.
„Play with Fire“ von Annie M. Rose ist ein emotionaler, romantischer lesbischer Liebesroman, der mit viel Gefühl und Leidenschaft erzählt wird. 🧑🚒❤️🔥🏳️🌈
Amy und Jade lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen – Amy als engagierte Feuerwehrfrau, Jade nach einem kleinen Unfall. Aus diesem Treffen entsteht eine ruhige, gefühlvolle Liebesgeschichte mit emotionaler Tiefe und sanfter Heilung. Der Schreibstil ist leicht und angenehm, die Handlung eher ruhig als spannend – ideal für zwischendurch. Besonders schön sind die warmen Freundschaften, die verletzlichen Momente und eine unerwartete Wendung am Ende. Ein stilles, herzerwärmendes Buch über Vertrauen, Mut und die Kraft, trotz Narben wieder zu lieben. 🫶🏻
Zwischen Flashbacks, Verletzlichkeit und ganz viel Feingefühl.
Amy und Jade begegnen sich unter unschönen Umständen, die trotzdem gut ausgehen. Denn Amy ist mit Leidenschaft Feuerwehrfrau und Jade hatte einen leichten Autounfall, indem sie von ihr Hilfe bekommt. Aus diesem Treffen werden mehrere und beide begegnen auch ihrer Vergangenheit. Gedanken: Das Buch ist leicht geschrieben und bietet wenig Spannung. Man geht hier eher in die Tiefe der Vergangenheit und einer unspektakulären Beziehung. Es ist nicht negativ, aber daher auch ein Buch für zwischendurch und/oder als Zweitbuch. Man kommt sofort wieder rein, da es halt recht unspektakulär ist. Eine schöne langsame Beziehung, mit Narben aus der Vergangenheit, Verständnis, tolle Freundschaften, Kollegen und Wohlfühloase. Allerdings hat es auch eine Wandlung, die so gar nicht vorhersehbar war, was es gegen Ende nochmal aufgewertet hat. Fazit: Zwischen Flashbacks, Verletzlichkeit und ganz viel Feingefühl, bekommt man hier eine Liebesgeschichte, die nicht nur warm wie ein Kaminfeuer ist, sondern auch mitten in das Seelenleben geht. Ein Roman über Vertrauen, Mut und die Kraft, trotz seelischer Wunden wieder zu lieben.
Zwischen all der Fantasy der letzten Monate brauchte ich mal wieder einfache, klassische Romance – da kam Play with Fire gerade recht. Ich hatte keine großen Erwartungen an diese lesbische Liebesgeschichte und mir war gar nicht nach einer einzigartigen besonderen Story, es sollte einfach nur eine entspannte, leichte Feierabendlektüre werden. Und genau das ist dieses Buch auch. Es dauerte nicht lange, da fühlte sich Play with Fire an, als würde ich ein paar Folgen der Serie Chicago Fire schauen. Wer die Serie nicht kennt: Sie dreht sich um eine Feuerwehrwache in Chicago und eine ihrer Mannschaften, wobei die Einsätze gezeigt werden, aber eben auch das persönliche Leben des Teams eine wichtige Rolle spielt. Gemeindeveranstaltungen, der private Einsatz gegen Ungerechtigkeiten und auch das Beginnen und Enden von Beziehungen stehen im Fokus, sodass die Feuerwehr eher zur Kulisse wird, in der die Menschen zueinander finden. Dasselbe passiert in Play with Fire. Amy ist durch verschiedene Verletzungen so viel krankgeschrieben, dass sie kaum arbeitet und die Feuerwehr eher am Rande erwähnt wird. Insgesamt ist sie nur bei zwei bis drei Einsätzen dabei. Stattdessen fokussiert sich die Handlung auf die frischen Gefühle zwischen den beiden Frauen. Dazu kommen Themen wie PTSD, Stalking, Krach zwischen Freundinnen und – Überraschung! – risikoreiche Berufe und ihre Auswirkungen auf Beziehungen. Das gefällt mir einerseits gut, denn durch solche Details werden aus eindimensionalen Figuren komplexe Charaktere, über die ich gern lese. Andererseits fand ich das in Play with Fire zu oberflächlich umgesetzt. Nehmen wir als Beispiel mal Amy, die taffe Feuerwehrfrau. Über Amy erfahren wir nur, dass sie einen gewalttätigen Exfreund hat, ihren Job liebt und neben ihrer besten Freundin und ihrer Cousine eine tolle Beziehung zu ihrem Bruder hat, der aber weit weg lebt, während ihre Mutter zwar vor Ort ist, zu ihr aber eine gewisse Distanz besteht. Sie hat wiederkehrende Albträume, deren Herkunft später aufgeklärt wird, und wird durch ihre Beziehungen zu anderen Menschen charakterisiert. Was sie in ihrer Freizeit macht, ihre Hobbys, ihre Charakterzüge – das meiste davon bleibt bis zum Ende unbekannt. Kurz gesagt: Ich weiß, wer Amy ist, wenn andere Menschen da sind. Aber wer ist sie, wenn sie allein ist? Sie bleibt mir fremd, obwohl ich sie doch fast 300 Seiten lang durch emotionale Achterbahnfahrten begleitet habe. Die Beziehung zwischen Jade und Amy war ging mir an ein paar Stellen zu schnell, in anderen Momenten war es genau richtig. Sehr gut gefallen hat mir, wie oft eine potenziell unnötig dramatische Szene durch klare Kommunikation gerettet wurde. Anstatt sich anzuschweigen oder ein Problem in sich hineinzufressen, neigen beide Frauen dazu – manchmal angestoßen von ihrer jeweils besten Freundin – einfach miteinander zu reden und die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu benennen. Das zu lesen war eine richtig angenehme Abwechslung zu beispielsweise den K-Dramen, die ich momentan sehr gern schaue, die aber oft extreme Missverständnisse und schlechte Kommunikation beinhalten. Was mich leider immer wieder aus dem sonst sehr flüssigen Lesen herausgerissen hat, waren Komma- und Rechtschreibfehler. Öfter als mir lieb ist gab es auch Doppelungen wie diese aus Kapitel 17 (33 %): „Da ich genug Zeit habe, fahre ich einfach etwas eher los und bringe sie ihr vorbei. Ein Blick auf die Uhr, sagt mir, dass ich etwas eher losfahren sollte.“ Mir ist bestimmt auch nicht alles aufgefallen, ich habe ja nicht bewusst versucht, Fehler zu finden. Aber es waren genug Stellen, um mich etwas zu nerven und mich an Schreibweisen aus mittelmäßiger Fanfiction zu erinnern. Nicht, dass Fanfiction automatisch schlecht wäre oder das Durchrutschen solcher Fehler eine Geschichte inhaltlich schlecht machen würden! Ich erwarte einfach ein anderes sprachliches Niveau von einem Buch, das ein Lektorat durchlaufen hat und in einem Verlag erschienen ist. Fazit Während Play with Fire mich inhaltlich also durchaus abholen konnte und ich gedanklich immer wieder Parallelen zur Serie Chicago Fire gezogen habe – nicht, weil dort dasselbe passiert wäre, sondern weil beide Geschichten dasselbe Gefühl auslösen -, bin ich auf sprachlicher Ebene immer wieder gestolpert. Insgesamt ist Play with Fire deshalb eine nette Feierabendunterhaltung für mich. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
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Queere Slow Burn Romance ohne Spice und mit viel Feuerwehr-Content
Ich liebe Feuerwehr. Ich liebe queere Geschichten. Und dann noch ein Mix aus beiden? Einfach nur ein „muss ich lesen“. So haben mich Amy und Jade auch direkt in ihren Bahn gezogen. Amy, die taffe Feuerwehrfrau, die sich gerade aus einer toxischen Beziehung lösen konnte, möchte keine neue Beziehung eingehen. Jedoch merkt sie, dass zwischen Jade und ihr mehr als Freundschaft ist. Jade hingegen ist eher ruhig, lebt mit ihren zwei Katzen zusammen und steht für ihr Leben gerne in der Küche. Nach einem Vorfall mit Amy‘ Ex bietet Jade ihr an, bei ihr zu Übernachten. Aus einer Nacht werden viele und die Freundschaft wird immer schwerer… Ich fand die Charakterzeichnung wirklich gelungen. Jedoch habe ich mich mit den fünf Frauennamen recht schwer getan und bin insbesondere immer wieder mit Jade und Amy durcheinander geraten (das kann aber auch an meiner Erkältung und Fieber gelegen haben). Die Geschichte hat sich für mich gut entwickelt und man hat eine schöne Charakterentwicklung erlebt. Auch die Beschreibung der Konflikte fand ich sehr gelungen. Das einzige Manko waren für mich die viele Rechtschreib- und Grammatikfehler. Ebenso die nicht passenden Worte teilweise.
„Play with Fire“ von Annie M. Rose ist ein emotionaler, romantischer lesbischer Liebesroman, der mit viel Gefühl und Leidenschaft erzählt wird. 🧑🚒❤️🔥🏳️🌈
Amy und Jade lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen – Amy als engagierte Feuerwehrfrau, Jade nach einem kleinen Unfall. Aus diesem Treffen entsteht eine ruhige, gefühlvolle Liebesgeschichte mit emotionaler Tiefe und sanfter Heilung. Der Schreibstil ist leicht und angenehm, die Handlung eher ruhig als spannend – ideal für zwischendurch. Besonders schön sind die warmen Freundschaften, die verletzlichen Momente und eine unerwartete Wendung am Ende. Ein stilles, herzerwärmendes Buch über Vertrauen, Mut und die Kraft, trotz Narben wieder zu lieben. 🫶🏻
Zwischen Flashbacks, Verletzlichkeit und ganz viel Feingefühl.
Amy und Jade begegnen sich unter unschönen Umständen, die trotzdem gut ausgehen. Denn Amy ist mit Leidenschaft Feuerwehrfrau und Jade hatte einen leichten Autounfall, indem sie von ihr Hilfe bekommt. Aus diesem Treffen werden mehrere und beide begegnen auch ihrer Vergangenheit. Gedanken: Das Buch ist leicht geschrieben und bietet wenig Spannung. Man geht hier eher in die Tiefe der Vergangenheit und einer unspektakulären Beziehung. Es ist nicht negativ, aber daher auch ein Buch für zwischendurch und/oder als Zweitbuch. Man kommt sofort wieder rein, da es halt recht unspektakulär ist. Eine schöne langsame Beziehung, mit Narben aus der Vergangenheit, Verständnis, tolle Freundschaften, Kollegen und Wohlfühloase. Allerdings hat es auch eine Wandlung, die so gar nicht vorhersehbar war, was es gegen Ende nochmal aufgewertet hat. Fazit: Zwischen Flashbacks, Verletzlichkeit und ganz viel Feingefühl, bekommt man hier eine Liebesgeschichte, die nicht nur warm wie ein Kaminfeuer ist, sondern auch mitten in das Seelenleben geht. Ein Roman über Vertrauen, Mut und die Kraft, trotz seelischer Wunden wieder zu lieben.
Zwischen all der Fantasy der letzten Monate brauchte ich mal wieder einfache, klassische Romance – da kam Play with Fire gerade recht. Ich hatte keine großen Erwartungen an diese lesbische Liebesgeschichte und mir war gar nicht nach einer einzigartigen besonderen Story, es sollte einfach nur eine entspannte, leichte Feierabendlektüre werden. Und genau das ist dieses Buch auch. Es dauerte nicht lange, da fühlte sich Play with Fire an, als würde ich ein paar Folgen der Serie Chicago Fire schauen. Wer die Serie nicht kennt: Sie dreht sich um eine Feuerwehrwache in Chicago und eine ihrer Mannschaften, wobei die Einsätze gezeigt werden, aber eben auch das persönliche Leben des Teams eine wichtige Rolle spielt. Gemeindeveranstaltungen, der private Einsatz gegen Ungerechtigkeiten und auch das Beginnen und Enden von Beziehungen stehen im Fokus, sodass die Feuerwehr eher zur Kulisse wird, in der die Menschen zueinander finden. Dasselbe passiert in Play with Fire. Amy ist durch verschiedene Verletzungen so viel krankgeschrieben, dass sie kaum arbeitet und die Feuerwehr eher am Rande erwähnt wird. Insgesamt ist sie nur bei zwei bis drei Einsätzen dabei. Stattdessen fokussiert sich die Handlung auf die frischen Gefühle zwischen den beiden Frauen. Dazu kommen Themen wie PTSD, Stalking, Krach zwischen Freundinnen und – Überraschung! – risikoreiche Berufe und ihre Auswirkungen auf Beziehungen. Das gefällt mir einerseits gut, denn durch solche Details werden aus eindimensionalen Figuren komplexe Charaktere, über die ich gern lese. Andererseits fand ich das in Play with Fire zu oberflächlich umgesetzt. Nehmen wir als Beispiel mal Amy, die taffe Feuerwehrfrau. Über Amy erfahren wir nur, dass sie einen gewalttätigen Exfreund hat, ihren Job liebt und neben ihrer besten Freundin und ihrer Cousine eine tolle Beziehung zu ihrem Bruder hat, der aber weit weg lebt, während ihre Mutter zwar vor Ort ist, zu ihr aber eine gewisse Distanz besteht. Sie hat wiederkehrende Albträume, deren Herkunft später aufgeklärt wird, und wird durch ihre Beziehungen zu anderen Menschen charakterisiert. Was sie in ihrer Freizeit macht, ihre Hobbys, ihre Charakterzüge – das meiste davon bleibt bis zum Ende unbekannt. Kurz gesagt: Ich weiß, wer Amy ist, wenn andere Menschen da sind. Aber wer ist sie, wenn sie allein ist? Sie bleibt mir fremd, obwohl ich sie doch fast 300 Seiten lang durch emotionale Achterbahnfahrten begleitet habe. Die Beziehung zwischen Jade und Amy war ging mir an ein paar Stellen zu schnell, in anderen Momenten war es genau richtig. Sehr gut gefallen hat mir, wie oft eine potenziell unnötig dramatische Szene durch klare Kommunikation gerettet wurde. Anstatt sich anzuschweigen oder ein Problem in sich hineinzufressen, neigen beide Frauen dazu – manchmal angestoßen von ihrer jeweils besten Freundin – einfach miteinander zu reden und die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu benennen. Das zu lesen war eine richtig angenehme Abwechslung zu beispielsweise den K-Dramen, die ich momentan sehr gern schaue, die aber oft extreme Missverständnisse und schlechte Kommunikation beinhalten. Was mich leider immer wieder aus dem sonst sehr flüssigen Lesen herausgerissen hat, waren Komma- und Rechtschreibfehler. Öfter als mir lieb ist gab es auch Doppelungen wie diese aus Kapitel 17 (33 %): „Da ich genug Zeit habe, fahre ich einfach etwas eher los und bringe sie ihr vorbei. Ein Blick auf die Uhr, sagt mir, dass ich etwas eher losfahren sollte.“ Mir ist bestimmt auch nicht alles aufgefallen, ich habe ja nicht bewusst versucht, Fehler zu finden. Aber es waren genug Stellen, um mich etwas zu nerven und mich an Schreibweisen aus mittelmäßiger Fanfiction zu erinnern. Nicht, dass Fanfiction automatisch schlecht wäre oder das Durchrutschen solcher Fehler eine Geschichte inhaltlich schlecht machen würden! Ich erwarte einfach ein anderes sprachliches Niveau von einem Buch, das ein Lektorat durchlaufen hat und in einem Verlag erschienen ist. Fazit Während Play with Fire mich inhaltlich also durchaus abholen konnte und ich gedanklich immer wieder Parallelen zur Serie Chicago Fire gezogen habe – nicht, weil dort dasselbe passiert wäre, sondern weil beide Geschichten dasselbe Gefühl auslösen -, bin ich auf sprachlicher Ebene immer wieder gestolpert. Insgesamt ist Play with Fire deshalb eine nette Feierabendunterhaltung für mich. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.







