Platinum End 10
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Description
Book Information
Posts
Wenn die Erde untergeht, denkt der Mensch über sein letztes Abendmahl nach.
Dieser Band dreht sich primär um die Frage wie S3lbstm0rd zu bewerten ist. Ist es etwas gutes und jede*r sollte das tatsächlich selbst entscheiden dürfen oder ist es etwas schlechtes und man fällt seinem Umfeld damit zur Last? Sollte die Beihilfe oder der Akt an sich wirklich strafbar sein? Ich finde solche Diskussionen wirklich immer wieder spannend, auch aus anderen Werken. Eine richtige Antwort gibt es darauf aber einfach nicht... Ganz schön schwierig. Sollte sich dann der neue Gott vielleicht damit beschäftigen? Nun haben sich bereits fünf der verbliebenen Gottesanwärter zusammen geschlossen. Jetzt muss nur noch der sechste im Bunde aufgespürt werden und sich dazu äußern. Doch das wird bestimmt nicht so leicht, da der Engel der Zerstörung, Muni, seine Finger mit im Spiel hat.

Ich finde Band 10 inhaltlich spannender als den Vorgänger, auch wenn er weiterhin sehr dialoglastig bleibt. Die unterschiedlichen Figuren bringen mehr Dynamik, ohne alle Schwächen auszugleichen.
📌 Inhalt & Handlung: In Band 10 verlagert sich der Fokus stärker auf das Zusammenspiel und die Gegensätze der verschiedenen Gotteskandidaten. Die Handlung kommt etwas mehr voran, bleibt aber stark von Gesprächen und ideologischen Konflikten geprägt. Für mich fühlt sich der Band weniger wie Stillstand an als Band 9, dennoch dominiert weiterhin das Erklären gegenüber dem tatsächlichen Geschehen. 👥 Figuren & Charakterentwicklung: Mirai bleibt auch hier eine zurückhaltende Hauptfigur, deren moralische Klarheit zwar konsequent, aber weiterhin wenig spannend inszeniert ist. Deutlich interessanter finde ich andere Charaktere: Saki wirkt in diesem Band präsenter und eigenständiger, auch wenn sie meist unterstützend agiert. Yoneda hebt sich klar ab – seine rationale, fast schon kalte Sicht auf die Welt bringt eine neue Ebene in die Geschichte und stellt Mirais Idealismus offen infrage. Auch Metropoliman wirkt in Rückblicken und Nachwirkungen seiner Taten weiterhin präsent und verleiht dem Konflikt zusätzliche Schwere. Die Engel, insbesondere Nasse, dienen erneut als emotionale Gegengewichte, bleiben für mich aber eher funktional als tiefgehend. 💭 Themen & Aussage: Der Band vertieft die Auseinandersetzung mit Verantwortung, Macht und der Frage, wer überhaupt würdig wäre, Gott zu werden. Ich finde spannend, wie unterschiedliche Weltbilder frontal aufeinandertreffen, allerdings bleibt mir die Umsetzung zu direkt. Statt zwischen den Zeilen zu arbeiten, werden Gedanken und Positionen sehr offen ausgesprochen, was die Wirkung etwas abschwächt. 🎨 Zeichenstil & Inszenierung: Visuell bleibt Platinum End auf konstant hohem Niveau. Takeshi Obatas klarer, detailreicher Stil verleiht auch ruhigen Szenen Gewicht. Besonders die Charakterdarstellungen profitieren von feiner Mimik und sauberer Panelstruktur. Die Inszenierung kann die inhaltliche Schwere gut transportieren, ersetzt für mich aber keine echte narrative Dynamik. ⚖️ Stärken & Schwächen: Stärken: stärkere Nebenfiguren, klare ideologische Konflikte, hochwertiges Artwork. Schwächen: weiterhin hohes Dialoggewicht, wenig Handlung, emotionale Distanz zur Hauptfigur. 🧩 Einordnung & Fazit: Für mich ist Band 10 ein leichter Schritt nach vorn, der vor allem durch seine Nebencharaktere gewinnt. Er baut zentrale Konflikte weiter aus, bleibt aber erzählerisch sperrig. Leser, die sich auf lange Diskussionen und moralische Fragestellungen einlassen können, bekommen hier solide Weiterentwicklung – alle anderen könnten weiterhin Geduld brauchen. ⭐ Bewertung 3,5 von 5
Fünf der sechs verbleibenden Gottesanwärter haben sich zusammengeschlossen, um den Kampf um den neuen Gott in eine friedliche Wahl zu verwandeln. Darunter auch Mirai und Saki. Unterdessen schreitet die Geschichte weitestgehend ruhig voran, der zehnte Band setzt sich so voranging aus zahlreichen Dialogen zusammen und ist damit sehr textlastig. Dennoch stellt sich insgesamt ein angenehmer Lesefluss ein. Die erhoffte Spannung nach Ende des neunten Bandes bleibt bislang leider aus. Dafür gibt es einige neue Regeln bezüglich der Auswahl des neuen Gottes sowie dessen zukünftiges Dasein. Im Zuge dessen hat Gruppe rund um Mirai auch einen Schlachtplant ausgeklügelt. Es bleibt also abzuwarten, ob die folgenden Bände friedlich von Statten gehen.. oder ob auf den letzten Metern noch einmal ein hitziger Kampf ausbricht.
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Wenn die Erde untergeht, denkt der Mensch über sein letztes Abendmahl nach.
Dieser Band dreht sich primär um die Frage wie S3lbstm0rd zu bewerten ist. Ist es etwas gutes und jede*r sollte das tatsächlich selbst entscheiden dürfen oder ist es etwas schlechtes und man fällt seinem Umfeld damit zur Last? Sollte die Beihilfe oder der Akt an sich wirklich strafbar sein? Ich finde solche Diskussionen wirklich immer wieder spannend, auch aus anderen Werken. Eine richtige Antwort gibt es darauf aber einfach nicht... Ganz schön schwierig. Sollte sich dann der neue Gott vielleicht damit beschäftigen? Nun haben sich bereits fünf der verbliebenen Gottesanwärter zusammen geschlossen. Jetzt muss nur noch der sechste im Bunde aufgespürt werden und sich dazu äußern. Doch das wird bestimmt nicht so leicht, da der Engel der Zerstörung, Muni, seine Finger mit im Spiel hat.

Ich finde Band 10 inhaltlich spannender als den Vorgänger, auch wenn er weiterhin sehr dialoglastig bleibt. Die unterschiedlichen Figuren bringen mehr Dynamik, ohne alle Schwächen auszugleichen.
📌 Inhalt & Handlung: In Band 10 verlagert sich der Fokus stärker auf das Zusammenspiel und die Gegensätze der verschiedenen Gotteskandidaten. Die Handlung kommt etwas mehr voran, bleibt aber stark von Gesprächen und ideologischen Konflikten geprägt. Für mich fühlt sich der Band weniger wie Stillstand an als Band 9, dennoch dominiert weiterhin das Erklären gegenüber dem tatsächlichen Geschehen. 👥 Figuren & Charakterentwicklung: Mirai bleibt auch hier eine zurückhaltende Hauptfigur, deren moralische Klarheit zwar konsequent, aber weiterhin wenig spannend inszeniert ist. Deutlich interessanter finde ich andere Charaktere: Saki wirkt in diesem Band präsenter und eigenständiger, auch wenn sie meist unterstützend agiert. Yoneda hebt sich klar ab – seine rationale, fast schon kalte Sicht auf die Welt bringt eine neue Ebene in die Geschichte und stellt Mirais Idealismus offen infrage. Auch Metropoliman wirkt in Rückblicken und Nachwirkungen seiner Taten weiterhin präsent und verleiht dem Konflikt zusätzliche Schwere. Die Engel, insbesondere Nasse, dienen erneut als emotionale Gegengewichte, bleiben für mich aber eher funktional als tiefgehend. 💭 Themen & Aussage: Der Band vertieft die Auseinandersetzung mit Verantwortung, Macht und der Frage, wer überhaupt würdig wäre, Gott zu werden. Ich finde spannend, wie unterschiedliche Weltbilder frontal aufeinandertreffen, allerdings bleibt mir die Umsetzung zu direkt. Statt zwischen den Zeilen zu arbeiten, werden Gedanken und Positionen sehr offen ausgesprochen, was die Wirkung etwas abschwächt. 🎨 Zeichenstil & Inszenierung: Visuell bleibt Platinum End auf konstant hohem Niveau. Takeshi Obatas klarer, detailreicher Stil verleiht auch ruhigen Szenen Gewicht. Besonders die Charakterdarstellungen profitieren von feiner Mimik und sauberer Panelstruktur. Die Inszenierung kann die inhaltliche Schwere gut transportieren, ersetzt für mich aber keine echte narrative Dynamik. ⚖️ Stärken & Schwächen: Stärken: stärkere Nebenfiguren, klare ideologische Konflikte, hochwertiges Artwork. Schwächen: weiterhin hohes Dialoggewicht, wenig Handlung, emotionale Distanz zur Hauptfigur. 🧩 Einordnung & Fazit: Für mich ist Band 10 ein leichter Schritt nach vorn, der vor allem durch seine Nebencharaktere gewinnt. Er baut zentrale Konflikte weiter aus, bleibt aber erzählerisch sperrig. Leser, die sich auf lange Diskussionen und moralische Fragestellungen einlassen können, bekommen hier solide Weiterentwicklung – alle anderen könnten weiterhin Geduld brauchen. ⭐ Bewertung 3,5 von 5
Fünf der sechs verbleibenden Gottesanwärter haben sich zusammengeschlossen, um den Kampf um den neuen Gott in eine friedliche Wahl zu verwandeln. Darunter auch Mirai und Saki. Unterdessen schreitet die Geschichte weitestgehend ruhig voran, der zehnte Band setzt sich so voranging aus zahlreichen Dialogen zusammen und ist damit sehr textlastig. Dennoch stellt sich insgesamt ein angenehmer Lesefluss ein. Die erhoffte Spannung nach Ende des neunten Bandes bleibt bislang leider aus. Dafür gibt es einige neue Regeln bezüglich der Auswahl des neuen Gottes sowie dessen zukünftiges Dasein. Im Zuge dessen hat Gruppe rund um Mirai auch einen Schlachtplant ausgeklügelt. Es bleibt also abzuwarten, ob die folgenden Bände friedlich von Statten gehen.. oder ob auf den letzten Metern noch einmal ein hitziger Kampf ausbricht.






