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An sich eine süße Geschichte zwischen den beiden. Nur der Umgang mit einem Thema im Buch hat mich sehr gestört: Achtung spoiler!! Zunächst finde ist es super wichtig und richtig, dass Geschichten diverser werden und einfach mit einfließen ohne, dass dies explizit erwähnt werden muss. Nur hier wurde meiner Ansicht nach das Thema Behinderung unvollständig bzw. nicht realistisch dargestellt. Kurz zur Erklärung: Ein Familienmitglied im Buch hat eine Paraplegie (vollständige Lähmung beider Beine) und wird sehr hilfsbedürftig und bettlägerig dargestellt. Zum Beispiel: erhält online Unterricht, nimmt ausschließlich vom Bett aus am Leben teil. Ich habe mich gewundert, warum sie so dargestellt wird, weil Behinderung so viel mehr ist, als nur die Diagnose und die Notwendigkeit durchgehender Aufsicht durch dritte. Als dann im Buch der Satz fiel: "..., die wir zur Feier des Tages in ihren Hightech- Rollstuhl gesetzt haben" wars vorbei. Like wtf mir war nicht bewusst, dass Menschen nur ein Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmung haben, wenn es einen Anlass gibt. Ich will damit absolut nicht haten und es fällt mir schwer so eine Rezension zu schreiben, aber ich finde es wichtig das empathischer mit solchen Themen umgegangen wird und eine richtige Aufklärung stattfindet, wenn Diversität von Autor:innen aufgegriffen wird. Es wirkt einfach so , dass sich die Autorin nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt hat und wenn dann Leser:innen, die noch nie Berührungspunkte mit dem Thema Behinderung hatten solche Szenen lesen, wird ein völlig falsches Bild vermittelt.
Mar 9, 2026
An sich eine süße Geschichte zwischen den beiden. Nur der Umgang mit einem Thema im Buch hat mich sehr gestört: Achtung spoiler!! Zunächst finde ist es super wichtig und richtig, dass Geschichten diverser werden und einfach mit einfließen ohne, dass dies explizit erwähnt werden muss. Nur hier wurde meiner Ansicht nach das Thema Behinderung unvollständig bzw. nicht realistisch dargestellt. Kurz zur Erklärung: Ein Familienmitglied im Buch hat eine Paraplegie (vollständige Lähmung beider Beine) und wird sehr hilfsbedürftig und bettlägerig dargestellt. Zum Beispiel: erhält online Unterricht, nimmt ausschließlich vom Bett aus am Leben teil. Ich habe mich gewundert, warum sie so dargestellt wird, weil Behinderung so viel mehr ist, als nur die Diagnose und die Notwendigkeit durchgehender Aufsicht durch dritte. Als dann im Buch der Satz fiel: "..., die wir zur Feier des Tages in ihren Hightech- Rollstuhl gesetzt haben" wars vorbei. Like wtf mir war nicht bewusst, dass Menschen nur ein Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmung haben, wenn es einen Anlass gibt. Ich will damit absolut nicht haten und es fällt mir schwer so eine Rezension zu schreiben, aber ich finde es wichtig das empathischer mit solchen Themen umgegangen wird und eine richtige Aufklärung stattfindet, wenn Diversität von Autor:innen aufgegriffen wird. Es wirkt einfach so , dass sich die Autorin nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt hat und wenn dann Leser:innen, die noch nie Berührungspunkte mit dem Thema Behinderung hatten solche Szenen lesen, wird ein völlig falsches Bild vermittelt.
Mar 9, 2026





