Unsere Körper sind euer Schlachtfeld
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Description
Das erschütternde Schicksal von Frauen in Kriegsgebieten wird gern übersehen, die Aufmerksamkeit gilt meist den Kämpfern an der Front. Dabei wird immer häufiger sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Christina Lamb von der »Sunday Times« ist eine von ganz wenigen Kriegskorrespondentinnen. Seit Jahren bereist sie Krisengebiete wie Irak, Syrien, Nigeria und Myanmar und spricht mit den Frauen, Überlebenden, Geflüchteten über ihre Erfahrungen in Kriegszeiten: von Jesidinnen, die von IS-Kämpfern versklavt wurden, bis zur Ärztin im Kongo, die täglich Vergewaltigungsopfer versorgt. Ihnen will sie endlich eine Stimme geben und damit zugleich auf einen Missstand aufmerksam machen: Vergewaltigungen, die zur Massenvernichtungswaffe geworden sind, gehören endlich international geahndet!
Book Information
Author Description
Christina Lamb, geboren 1965, britische Journalistin und Autorin, ist als Auslandskorrespondentin seit vielen Jahren in der Kriegsberichterstattung tätig. Lamb gewann viermal den Titel „Foreign Correspondent of the Year“. Sie ist die Co-Autorin von „Ich bin Malala“.
Posts
Lange habe ich mit dem Schreiben dieser Rezension gewartet. Ich musste das gelesene erst einmal für mich selber verarbeiten und darüber nachdenken, welche Dinge ich erfahren habe. Dieses Buch ist ein so wichtiger Beitrag und ich hoffe, dass es sehr viele Menschen erreichen wird. Bevor ich es gelesen habe, war mir zwar klar das es in Kriegen Gewalt gibt, aber das diese Gewalt ein solches Ausmaß hat, dies war mir nicht bewusst. Für das Buch muss man sich Zeit nehmen und ich habe maximal 1-2 Kapitel am Tag geschafft, weil mich die Geschichten sehr mitgenommen haben. Trotzdem spreche ich eine absolute Empfehlung aus und danke der Autorin dafür, dass sie so vielen betroffenen Frauen eine Stimme gegeben hat!
>>Wir haben das Wertvollste gegeben, das wir haben, und sind innerlich viele Male gestorben, doch unsere Namen wurden in kein Mahnmal und kein Kriegerdenkmal eingraviert<< „Unsere Körper sind euer Schlachtfeld“ von Christina Lamb hat mich zutiefst erschüttert, mir gnadenlos die Augen aufgerissen, mein Herz vollends zerstört und mich wütend, traurig und hilflos zugleich zurück gelassen... Es ist ein Buch mit vielen wahren Geschichten, es ist ein Buch voller Schicksale, die gehört werden müssen! Was ist eine Frau wert? … Scheinbar auch in der heutigen zeit nicht genug um sie nicht bis aufs Blut demütigen und versklaven zu können... Darf das sein? Was ist das für eine Welt? … Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, denn auch wenn man sicher vieles bereits erfahren hat aus den Medien etc. so ist es dennoch ein brutales Aufwachen, wenn man dieses Buch liest. Zumindest war es das für mich. Die Journalistin und Autorin Christina Lamb hat in diesem Buch viele Schicksale von Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben zusammengetragen, und ich finde, das hat sie sehr einfühlsam und doch schonungslos getan. Sie lässt auf diese Weise zu, dass all diese Frauen auch stellvertretend für noch so viele andere die Stimme erheben können und auch wenn ich wirklich bitterlich geweint habe während ich dieses Buch gelesen habe, möchte ich es jedem ans Herz legen. Verschließt nicht die Augen vor der Wirklichkeit! So grausam sie auch sein mag …
Ein unglaublich wichtiges und erschütterndes Buch. Dass Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt weltweit ein Problem sind war mir bewusst, auch dass sie in Kriegen häufiger vorkamen und zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg die Sieger und Befreier nicht die reinen Helden waren, sondern von der Bevölkerung gefürchtet wurden, war mir bekannt. Welche Ausmaße das ganze jedoch hatte und wie, bis heute, Vergewaltigung systematisch als Waffe in Kriegen eingesetzt werden, hat mich sehr schockiert. Die Erfahrungsberichte der Frauen waren teilweise schwierig zu lesen. Vor allem die Berichte über den Kongo haben mich ergriffen. Es ist einfach furchtbar, dass bis heute Frauen / Opfer als Schande abgestempelt werden und für Gerechtigkeit kämpfen müssen - oftmals erfolglos. Die Autorin ist eine erfahrene Journalistin und reist für die Recherche in bekannte Kriegsgebiete. Dort spricht sie mit den Frauen über ihre Erlebnisse. Sie lässt sie erzählen und fügt allgemeine Fakten über die Situationen dazu, ohne zu werten. Sie will Hoffnung geben und zeitgleich auf die Situation vieler Frauen hinweisen und ihren verzweifelten Kampf für ein normales Leben und Bestrafung ihrer Peiniger, in der Hoffnung, dass sich die Welt endlich um dieses Thema kümmert und für eine sichere Zukunft für Frauen sorgt. Das Buch ist unglaublich wichtig und ich würde jedem empfehlen es zu lesen. Jedoch sind die Schilderungen nichts für zartbesaitete.
Wie ist das wohl Trostfrau für die Japaner im zweiten Weltkrieg gewesen zu sein? Geschichten von Jesidinnen die als Sex-Sklavinnen der IS-Kämpfer verkauft wurden wie Vieh. Diese Frauen berichten Journalistin Christina Lamb über die schlimmsten Dinge die Menschen einander antuen können. Ich möchte gleich zu Beginn der Rezension sagen dass ich dieses Buch eigentlich nicht bewerten kann, zumindest nicht so wie andere Bücher. Dafür sind diese Zeilen viel zu wichtig. Ehrlich ich weiß nicht wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen hab dass mich emotional wirklich so mitgenommen hat. Es ist nicht allzu lange her das ich das Buch über den 11. September gelesen habe, und schon das war sehr auffüllen. Doch dieses Buch hier das trifft einen ganz anderen Nerv. Noch tiefer, noch grausamer. Man muss weder Mutter noch Frau sein um mit zu fühlen, doch wenn man beides ist ist es gleich noch mal eine andere Erfahrung. Das Buch ist im Penguin Verlag vor kurzem erschienen. Es ist definitiv keine leichte oder angenehme Lektüre. Doch umso wichtiger macht genau diese Unbequemheit das Buch. Die Geschichten dieser Frauen gerade in Vergessenheit, weil sie nicht wichtig genug für die Geschichtsbücher sind. Mit dem Buch können wir einen Teil dazu beitragen dass sie Gehör finden.. *** Mir fehlen die Worte. Eigentlich bin ich Optimist. Ich sehe gerne das Schöne in der Welt. Aber ehrlich bei den Zeilen komme sogar ich ins Schwanken. Diese grausamen Geschichten sind wahr. Sie passieren echten Personen. Frauen wir dir und mir. So viele Geschichten davon lassen mir das Herz bluten. Genau das ist der Grund warum ich dieses Buch so aufmerksam lese. Ich habe das Gefühl diesen Frauen zuzuhören ist ein großer Teil dessen was wir als einfache Menschen tun können. Sicherlich gibt es viele mehr was machen tun kann. Alleine die eigene Einstellung gegenüber Flüchtlingen aus diesen Regionen. Petitionen können unterschrieben werden. Aber nichts ist so wichtig wie zuzuhören. Egal wie grausam diese Erlebnisse sind. Je mehr sie gehört bzw. gelesen werden desto mehr schaffen wir das Bewusstsein darüber was in anderen Ecken der Welt passiert. Lasst uns nicht wegschauen und weghören, nur weil wir hier keine hübsch verpackte Geschichte mit Happy End bekommen. Wie der Klappentext sagt: Damit wir endlich hinsehen! *** Jahreshighlight. Das Buch sollte jeder lesen. Ein hartes Thema aber umso wichtiger ist es diesem Buch und seinen 'Protagonisten' Gehör zu schenken!
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Das erschütternde Schicksal von Frauen in Kriegsgebieten wird gern übersehen, die Aufmerksamkeit gilt meist den Kämpfern an der Front. Dabei wird immer häufiger sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Christina Lamb von der »Sunday Times« ist eine von ganz wenigen Kriegskorrespondentinnen. Seit Jahren bereist sie Krisengebiete wie Irak, Syrien, Nigeria und Myanmar und spricht mit den Frauen, Überlebenden, Geflüchteten über ihre Erfahrungen in Kriegszeiten: von Jesidinnen, die von IS-Kämpfern versklavt wurden, bis zur Ärztin im Kongo, die täglich Vergewaltigungsopfer versorgt. Ihnen will sie endlich eine Stimme geben und damit zugleich auf einen Missstand aufmerksam machen: Vergewaltigungen, die zur Massenvernichtungswaffe geworden sind, gehören endlich international geahndet!
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Author Description
Christina Lamb, geboren 1965, britische Journalistin und Autorin, ist als Auslandskorrespondentin seit vielen Jahren in der Kriegsberichterstattung tätig. Lamb gewann viermal den Titel „Foreign Correspondent of the Year“. Sie ist die Co-Autorin von „Ich bin Malala“.
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Lange habe ich mit dem Schreiben dieser Rezension gewartet. Ich musste das gelesene erst einmal für mich selber verarbeiten und darüber nachdenken, welche Dinge ich erfahren habe. Dieses Buch ist ein so wichtiger Beitrag und ich hoffe, dass es sehr viele Menschen erreichen wird. Bevor ich es gelesen habe, war mir zwar klar das es in Kriegen Gewalt gibt, aber das diese Gewalt ein solches Ausmaß hat, dies war mir nicht bewusst. Für das Buch muss man sich Zeit nehmen und ich habe maximal 1-2 Kapitel am Tag geschafft, weil mich die Geschichten sehr mitgenommen haben. Trotzdem spreche ich eine absolute Empfehlung aus und danke der Autorin dafür, dass sie so vielen betroffenen Frauen eine Stimme gegeben hat!
>>Wir haben das Wertvollste gegeben, das wir haben, und sind innerlich viele Male gestorben, doch unsere Namen wurden in kein Mahnmal und kein Kriegerdenkmal eingraviert<< „Unsere Körper sind euer Schlachtfeld“ von Christina Lamb hat mich zutiefst erschüttert, mir gnadenlos die Augen aufgerissen, mein Herz vollends zerstört und mich wütend, traurig und hilflos zugleich zurück gelassen... Es ist ein Buch mit vielen wahren Geschichten, es ist ein Buch voller Schicksale, die gehört werden müssen! Was ist eine Frau wert? … Scheinbar auch in der heutigen zeit nicht genug um sie nicht bis aufs Blut demütigen und versklaven zu können... Darf das sein? Was ist das für eine Welt? … Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, denn auch wenn man sicher vieles bereits erfahren hat aus den Medien etc. so ist es dennoch ein brutales Aufwachen, wenn man dieses Buch liest. Zumindest war es das für mich. Die Journalistin und Autorin Christina Lamb hat in diesem Buch viele Schicksale von Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben zusammengetragen, und ich finde, das hat sie sehr einfühlsam und doch schonungslos getan. Sie lässt auf diese Weise zu, dass all diese Frauen auch stellvertretend für noch so viele andere die Stimme erheben können und auch wenn ich wirklich bitterlich geweint habe während ich dieses Buch gelesen habe, möchte ich es jedem ans Herz legen. Verschließt nicht die Augen vor der Wirklichkeit! So grausam sie auch sein mag …
Ein unglaublich wichtiges und erschütterndes Buch. Dass Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt weltweit ein Problem sind war mir bewusst, auch dass sie in Kriegen häufiger vorkamen und zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg die Sieger und Befreier nicht die reinen Helden waren, sondern von der Bevölkerung gefürchtet wurden, war mir bekannt. Welche Ausmaße das ganze jedoch hatte und wie, bis heute, Vergewaltigung systematisch als Waffe in Kriegen eingesetzt werden, hat mich sehr schockiert. Die Erfahrungsberichte der Frauen waren teilweise schwierig zu lesen. Vor allem die Berichte über den Kongo haben mich ergriffen. Es ist einfach furchtbar, dass bis heute Frauen / Opfer als Schande abgestempelt werden und für Gerechtigkeit kämpfen müssen - oftmals erfolglos. Die Autorin ist eine erfahrene Journalistin und reist für die Recherche in bekannte Kriegsgebiete. Dort spricht sie mit den Frauen über ihre Erlebnisse. Sie lässt sie erzählen und fügt allgemeine Fakten über die Situationen dazu, ohne zu werten. Sie will Hoffnung geben und zeitgleich auf die Situation vieler Frauen hinweisen und ihren verzweifelten Kampf für ein normales Leben und Bestrafung ihrer Peiniger, in der Hoffnung, dass sich die Welt endlich um dieses Thema kümmert und für eine sichere Zukunft für Frauen sorgt. Das Buch ist unglaublich wichtig und ich würde jedem empfehlen es zu lesen. Jedoch sind die Schilderungen nichts für zartbesaitete.
Wie ist das wohl Trostfrau für die Japaner im zweiten Weltkrieg gewesen zu sein? Geschichten von Jesidinnen die als Sex-Sklavinnen der IS-Kämpfer verkauft wurden wie Vieh. Diese Frauen berichten Journalistin Christina Lamb über die schlimmsten Dinge die Menschen einander antuen können. Ich möchte gleich zu Beginn der Rezension sagen dass ich dieses Buch eigentlich nicht bewerten kann, zumindest nicht so wie andere Bücher. Dafür sind diese Zeilen viel zu wichtig. Ehrlich ich weiß nicht wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen hab dass mich emotional wirklich so mitgenommen hat. Es ist nicht allzu lange her das ich das Buch über den 11. September gelesen habe, und schon das war sehr auffüllen. Doch dieses Buch hier das trifft einen ganz anderen Nerv. Noch tiefer, noch grausamer. Man muss weder Mutter noch Frau sein um mit zu fühlen, doch wenn man beides ist ist es gleich noch mal eine andere Erfahrung. Das Buch ist im Penguin Verlag vor kurzem erschienen. Es ist definitiv keine leichte oder angenehme Lektüre. Doch umso wichtiger macht genau diese Unbequemheit das Buch. Die Geschichten dieser Frauen gerade in Vergessenheit, weil sie nicht wichtig genug für die Geschichtsbücher sind. Mit dem Buch können wir einen Teil dazu beitragen dass sie Gehör finden.. *** Mir fehlen die Worte. Eigentlich bin ich Optimist. Ich sehe gerne das Schöne in der Welt. Aber ehrlich bei den Zeilen komme sogar ich ins Schwanken. Diese grausamen Geschichten sind wahr. Sie passieren echten Personen. Frauen wir dir und mir. So viele Geschichten davon lassen mir das Herz bluten. Genau das ist der Grund warum ich dieses Buch so aufmerksam lese. Ich habe das Gefühl diesen Frauen zuzuhören ist ein großer Teil dessen was wir als einfache Menschen tun können. Sicherlich gibt es viele mehr was machen tun kann. Alleine die eigene Einstellung gegenüber Flüchtlingen aus diesen Regionen. Petitionen können unterschrieben werden. Aber nichts ist so wichtig wie zuzuhören. Egal wie grausam diese Erlebnisse sind. Je mehr sie gehört bzw. gelesen werden desto mehr schaffen wir das Bewusstsein darüber was in anderen Ecken der Welt passiert. Lasst uns nicht wegschauen und weghören, nur weil wir hier keine hübsch verpackte Geschichte mit Happy End bekommen. Wie der Klappentext sagt: Damit wir endlich hinsehen! *** Jahreshighlight. Das Buch sollte jeder lesen. Ein hartes Thema aber umso wichtiger ist es diesem Buch und seinen 'Protagonisten' Gehör zu schenken!







