Old Bones (Nora Kelly, 1)
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Solide Unterhaltung. Über die künstliche Echauffierung "Kannibalismus!" hab ich mich schon ausgelassen. (Hey, sowas hat der Papst unter gewissen Umständen im Nachhinein abgesegnet). Wer will den päpstlicher sein als der Papst? Und jetzt verrate mir mal jemand, wie eine mysteriöse internationale Vereinigung/Regierung drauf kommt, dass einer der Opfer von 1847 Träger einer Mutation ist, die man nutzen könnte? Lustig ist, wie beschwerlich alle Ewigkeiten (20km in 4 Stunden) durch die Pampas reiten, nur um am Ende locker im Anzug mal kurz vorbeizuschauen. Und gerade frisch den Arm aus Gips und Schlinge und dann sichert man jemand beim Bergsteigen, um eine 25kg Kiste zu bergen. Ach: ne Woche vorher ist sie mit Gips und Schlinge Auto gefahren. Wer hat denn da geschlafen?
Solider Thriller ohne Besonderheiten Nachdem ich einige Bücher der beiden Autoren gelesen hatte, kam ich natürlich nicht umhin, die neue Reihe zu starten. Ich war seht gespannt auf die Protagonisten Nora Kelly und Corrie Swanson, denn die Latte wurde natürlich mit der Reihe um Special Agent Pendergast extrem hoch angelegt. Ich mag den Schreibstil des Schriftsteller-Duos und auch in dieser Serie blieben sie ihrer Art treu. Dennoch hat es dieser Thriller leider nicht geschafft, mich genauso zu faszinieren wie vorherige Werke. Die Grundstory war durchaus interessant und es gab einige Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte, trotzdem plätscherte es manchmal einfach nur so vor sich hin. In diesen Phasen musste ich mich dann richtig motivieren, weiterzulesen. Was mir ebenso fehlte, war etwas Markantes in den Charakteren. Special Agent Pendergast war ja extrem eigen, was einfach eine totale Einzigartigkeit verleiht. Doch Nora und Corrie haben nichts an sich, was sie faszinierend macht und sind somit jederzeit austauschbar. Von anderen Figuren hätte ich mir jedoch durchaus mehr Informationen gewünscht. Das Ende kam für mich sehr abrupt und wirkte so, als wolle man einfach schnell zum Ende kommen. Fazit: Solider Thriller, jedoch nichts Besonderes, wenn man andere Bücher der Autoren kennt. Ich werde Nora und Corrie leider nicht weiter auf ihren Missionen begleiten.
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Solide Unterhaltung. Über die künstliche Echauffierung "Kannibalismus!" hab ich mich schon ausgelassen. (Hey, sowas hat der Papst unter gewissen Umständen im Nachhinein abgesegnet). Wer will den päpstlicher sein als der Papst? Und jetzt verrate mir mal jemand, wie eine mysteriöse internationale Vereinigung/Regierung drauf kommt, dass einer der Opfer von 1847 Träger einer Mutation ist, die man nutzen könnte? Lustig ist, wie beschwerlich alle Ewigkeiten (20km in 4 Stunden) durch die Pampas reiten, nur um am Ende locker im Anzug mal kurz vorbeizuschauen. Und gerade frisch den Arm aus Gips und Schlinge und dann sichert man jemand beim Bergsteigen, um eine 25kg Kiste zu bergen. Ach: ne Woche vorher ist sie mit Gips und Schlinge Auto gefahren. Wer hat denn da geschlafen?
Solider Thriller ohne Besonderheiten Nachdem ich einige Bücher der beiden Autoren gelesen hatte, kam ich natürlich nicht umhin, die neue Reihe zu starten. Ich war seht gespannt auf die Protagonisten Nora Kelly und Corrie Swanson, denn die Latte wurde natürlich mit der Reihe um Special Agent Pendergast extrem hoch angelegt. Ich mag den Schreibstil des Schriftsteller-Duos und auch in dieser Serie blieben sie ihrer Art treu. Dennoch hat es dieser Thriller leider nicht geschafft, mich genauso zu faszinieren wie vorherige Werke. Die Grundstory war durchaus interessant und es gab einige Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte, trotzdem plätscherte es manchmal einfach nur so vor sich hin. In diesen Phasen musste ich mich dann richtig motivieren, weiterzulesen. Was mir ebenso fehlte, war etwas Markantes in den Charakteren. Special Agent Pendergast war ja extrem eigen, was einfach eine totale Einzigartigkeit verleiht. Doch Nora und Corrie haben nichts an sich, was sie faszinierend macht und sind somit jederzeit austauschbar. Von anderen Figuren hätte ich mir jedoch durchaus mehr Informationen gewünscht. Das Ende kam für mich sehr abrupt und wirkte so, als wolle man einfach schnell zum Ende kommen. Fazit: Solider Thriller, jedoch nichts Besonderes, wenn man andere Bücher der Autoren kennt. Ich werde Nora und Corrie leider nicht weiter auf ihren Missionen begleiten.





