Nymphentraum (Nektar und Ambrosia, Band 2): Eine Second Chance Romance, die über das Schicksal der Welten bestimmt - Shared Past x Fated Mates
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Book Information
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Vielen Dank an Loewe Intense und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst. Mit „Nymphentraum“ habe ich mich am Anfang wirklich schwer getan und das lag weniger daran, dass das Buch „schlecht“ ist, sondern daran, dass es sich für mich ganz anders angefühlt hat als Band 1. Die Geschichte knüpft an die Ereignisse aus „Musenrausch“ an und begleitet mehrere Figuren, deren Wege sich zunehmend in einer komplexeren, stärker mythologisch geprägten Welt entfalten. Dabei verschiebt sich der Fokus deutlich: Während Band 1 für mich stark von der Musen- und Kunstthematik sowie der Beziehung zwischen Wanda und Neo getragen wurde, tritt genau dieser Aspekt hier spürbar in den Hintergrund. Und genau das war mein größtes Problem zu Beginn. Ich habe lange gebraucht, um wieder richtig in die Geschichte reinzufinden. Die Perspektivwechsel, die größere Welt und die vielen offenen Stränge haben es mir nicht leicht gemacht, einen direkten Zugang zu den Figuren zu finden. Gerade, weil mir dieses emotionale Zentrum aus dem ersten Band gefehlt hat. Was sich aber im Laufe des Lesens verändert hat. Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht. Vor allem im letzten Drittel hat mich das Buch dann wirklich bekommen. Die Handlung zieht spürbar an, die Zusammenhänge werden klarer, und auch emotional hat mich die Geschichte dann deutlich stärker erreicht. Der Schreibstil ist weiterhin sehr atmosphärisch und bildhaft - etwas, das ich grundsätzlich sehr mag. Gleichzeitig trägt genau das aber auch dazu bei, dass der Einstieg weniger zugänglich ist, weil vieles eher angedeutet als klar geführt wird. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass dieser Band mehr will: mehr Welt, mehr Komplexität, mehr Entwicklung. Und das ist einerseits spannend, andererseits geht für mich dadurch ein Teil von dem verloren, was Band 1 so besonders gemacht hat - nämlich diese enge Verbindung von Kunst, Emotion und Beziehung. Fazit: „Nymphentraum“ ist für mich eine Fortsetzung, die deutlich mehr Zeit braucht, um zu greifen, dann aber vor allem im letzten Drittel wirklich überzeugen kann. Weniger zugänglich und emotional direkt als Band 1, aber trotzdem eine starke Weiterentwicklung der Geschichte, die neugierig auf das macht, was noch kommt.
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Vielen Dank an Loewe Intense und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst. Mit „Nymphentraum“ habe ich mich am Anfang wirklich schwer getan und das lag weniger daran, dass das Buch „schlecht“ ist, sondern daran, dass es sich für mich ganz anders angefühlt hat als Band 1. Die Geschichte knüpft an die Ereignisse aus „Musenrausch“ an und begleitet mehrere Figuren, deren Wege sich zunehmend in einer komplexeren, stärker mythologisch geprägten Welt entfalten. Dabei verschiebt sich der Fokus deutlich: Während Band 1 für mich stark von der Musen- und Kunstthematik sowie der Beziehung zwischen Wanda und Neo getragen wurde, tritt genau dieser Aspekt hier spürbar in den Hintergrund. Und genau das war mein größtes Problem zu Beginn. Ich habe lange gebraucht, um wieder richtig in die Geschichte reinzufinden. Die Perspektivwechsel, die größere Welt und die vielen offenen Stränge haben es mir nicht leicht gemacht, einen direkten Zugang zu den Figuren zu finden. Gerade, weil mir dieses emotionale Zentrum aus dem ersten Band gefehlt hat. Was sich aber im Laufe des Lesens verändert hat. Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht. Vor allem im letzten Drittel hat mich das Buch dann wirklich bekommen. Die Handlung zieht spürbar an, die Zusammenhänge werden klarer, und auch emotional hat mich die Geschichte dann deutlich stärker erreicht. Der Schreibstil ist weiterhin sehr atmosphärisch und bildhaft - etwas, das ich grundsätzlich sehr mag. Gleichzeitig trägt genau das aber auch dazu bei, dass der Einstieg weniger zugänglich ist, weil vieles eher angedeutet als klar geführt wird. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass dieser Band mehr will: mehr Welt, mehr Komplexität, mehr Entwicklung. Und das ist einerseits spannend, andererseits geht für mich dadurch ein Teil von dem verloren, was Band 1 so besonders gemacht hat - nämlich diese enge Verbindung von Kunst, Emotion und Beziehung. Fazit: „Nymphentraum“ ist für mich eine Fortsetzung, die deutlich mehr Zeit braucht, um zu greifen, dann aber vor allem im letzten Drittel wirklich überzeugen kann. Weniger zugänglich und emotional direkt als Band 1, aber trotzdem eine starke Weiterentwicklung der Geschichte, die neugierig auf das macht, was noch kommt.





