Niemand hört dich (Grenzland 1): Thriller | Dunkle Morde im Grenzland | Die Thriller-Sensation aus Dänemark
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✏️ Meinung: Puh, das war schon eine krasse Angelegenheit. Hätte ich besser aufgepasst und vorab mitbekommen, dass es um Kinder geht, hätte ich das Buch wohl nicht angerührt. Ich hab sonst kein Problem mit Brutalität, aber hier war ich mehrmals kurz davor aufzuhören, weil die Beschreibungen wirklich heftig waren. Mir hat aber der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel sehr gefallen, keine Längen und immer was los. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Sympathischer Ermittler bei dem es klar ist, das da noch etwas zu erzählen ist. Das Ende fand ich unglücklich - keine Auflösung, kein Wort zu den Beweggründen des Täters. Freu mich dennoch auf die Folgebände.
Nicht ganz überzeugend.
Das eBook lies sich sehr flüssig und zügig durchlesen. Der Schreibstil der Autorin war für mich demnach gut. Vom Inhalt hätte ich mir ein klein wenig mehr gewünscht und hätte dafür auch ein paar Seiten mehr in Kauf genommen. Den Ermittler Mads Lindstrøm lernt man hier voranging kennen. Er ist ein Ermittler, wie man ihn oft in Krimis vorfindet. Sehr engagiert, alleinstehend und in seinem Beruf aufopfernd. Trotzdem ein passabler Sympathieträger. Eine Kollegin aus dem Team, Sarah Jonsen, war mir noch mal sympathischer und auch der Gerichtsmediziner Werner Still hat zu einer guten Dynamik zwischen den Charakteren beigetragen. Der deutsche Kommissar aus dem Klappentext Thomas Beckmann bleibt aber sehr stark im Hintergrund und fällt eigentlich fast gar nicht ins Gewicht. Das war eher schade. Im Zeitalter der Trigger-Warnungen, über die man sicher streiten kann, wäre hier fast eine nötig gewesen. Gewalt an Kindern ist nicht gerade etwas, über das man einfach mal so liest und sich dann das nächste Buch schnappt. Beim Lesen der Szenen hatte ich nicht zwingend Kinder vor Augen, weil das nicht der Fokus in der Beschreibung war, aber das Wissen war dennoch vorhanden. Ob das für die Story zwingend notwendig war, ist hier die Frage, die leider niemals aufgelöst wurde. Warum ist das eigentlich alles passiert? Das abrupte Ende hat es leider nicht erklärt. Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut, aber das reicht nicht für einen gelungenen Krimi aus. Vor allem das Ende lässt Enttäuschung zurück, denn ein wenig Aufklärung zum Schluss wäre nach solchen Taten schon nett. Ich bin noch unschlüssig wegen den Folgebänden.
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✏️ Meinung: Puh, das war schon eine krasse Angelegenheit. Hätte ich besser aufgepasst und vorab mitbekommen, dass es um Kinder geht, hätte ich das Buch wohl nicht angerührt. Ich hab sonst kein Problem mit Brutalität, aber hier war ich mehrmals kurz davor aufzuhören, weil die Beschreibungen wirklich heftig waren. Mir hat aber der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel sehr gefallen, keine Längen und immer was los. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Sympathischer Ermittler bei dem es klar ist, das da noch etwas zu erzählen ist. Das Ende fand ich unglücklich - keine Auflösung, kein Wort zu den Beweggründen des Täters. Freu mich dennoch auf die Folgebände.
Nicht ganz überzeugend.
Das eBook lies sich sehr flüssig und zügig durchlesen. Der Schreibstil der Autorin war für mich demnach gut. Vom Inhalt hätte ich mir ein klein wenig mehr gewünscht und hätte dafür auch ein paar Seiten mehr in Kauf genommen. Den Ermittler Mads Lindstrøm lernt man hier voranging kennen. Er ist ein Ermittler, wie man ihn oft in Krimis vorfindet. Sehr engagiert, alleinstehend und in seinem Beruf aufopfernd. Trotzdem ein passabler Sympathieträger. Eine Kollegin aus dem Team, Sarah Jonsen, war mir noch mal sympathischer und auch der Gerichtsmediziner Werner Still hat zu einer guten Dynamik zwischen den Charakteren beigetragen. Der deutsche Kommissar aus dem Klappentext Thomas Beckmann bleibt aber sehr stark im Hintergrund und fällt eigentlich fast gar nicht ins Gewicht. Das war eher schade. Im Zeitalter der Trigger-Warnungen, über die man sicher streiten kann, wäre hier fast eine nötig gewesen. Gewalt an Kindern ist nicht gerade etwas, über das man einfach mal so liest und sich dann das nächste Buch schnappt. Beim Lesen der Szenen hatte ich nicht zwingend Kinder vor Augen, weil das nicht der Fokus in der Beschreibung war, aber das Wissen war dennoch vorhanden. Ob das für die Story zwingend notwendig war, ist hier die Frage, die leider niemals aufgelöst wurde. Warum ist das eigentlich alles passiert? Das abrupte Ende hat es leider nicht erklärt. Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut, aber das reicht nicht für einen gelungenen Krimi aus. Vor allem das Ende lässt Enttäuschung zurück, denn ein wenig Aufklärung zum Schluss wäre nach solchen Taten schon nett. Ich bin noch unschlüssig wegen den Folgebänden.





