Nicht Allein
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Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung / Rezensionsexemplar ) Nicht Allein Autor: Dominik Rimm Verlag: Redrum Seiten: 290 ISBN: 9783959574051 Wie erschafft man ein Monster ? Wie bringt man einen Menschen dazu völlig dem Wahnsinn zu verfallen ? Schikanen, Spott, Demütigungen, Misshandlungen, Drohungen, körperliche Gewalt,... und all das widerfährt Marcus, der unschuldig in U-Haft sitzt. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Was ein Debüt! Hier hat Dominik Rimm ein Debüt im Horror Bereich geliefert das einen absolut packt. Nicht gruselig sondern einfach nur erschreckend, grausam und wirklich böse. Absolut nichts für schwache Nerven, aber das sollte denke ich klar sein, wenn man zu Büchern aus dem Redrum Verlag greift. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und die Geschichte um Marcus hat mich total mitgerissen, so dass ich durch die kurzen Kapitel durch gerauscht bin. Allerdings musste ich zum Teil bei wirklich heftige Szenen, das Buch mal kurz pausieren, um überhaupt wieder Luft zu bekommen. Also für Neulinge im Bereich der Extremliteratur ggf eher schwierig. Liebhaber werden diese Geschichte mögen. Das Ende [vom Ende] hat dann nochmal meine Seele gestreichelt und mich trotz allem gut schlafen lassen. . Fazit: „Nicht Allein“ ist ein absolut starkes Debüt im Extrem Horror Bereich – das Buch erzählt eine Geschichte die man nicht so schnell vergisst! Absolute Leseempfehlung – für die, die es vertragen.

gut gewähltes Setting, tolle Versinnbildlichung der Hoffnung, positives Ende
"Nicht allein" von Dominik Rimm ist wie ein grauer zersplitternder Spiegel, der uns einen unheilvollen Einblick hinter die Gitterstäbe einer Gefängniszelle gewährt. Was hinter den Mauern von Gefängnissen zwischen Wärtern und Insassen vorgeht, war für mich schon immer ein Rätsel... Worum es hier eigentlich geht?! Zu Unrecht beschuldigt und inhaftiert findet sich Marcus hinter Gittern wieder. Die anfängliche Hoffnung auf eine baldige Entlassung wird schon am ersten Tag grausam zerschmettert, als die brutale Realität gnadenlos zuschlägt. Marcus fällt einem sadistischen Spiel, bei dem Mithäftlinge und Wärter ihn in die schier bodenlosen Untiefen menschlicher Grausamkeit stoßen, zum Opfer. In kürzester Zeit wird sein Leben systematisch zur leibhaftigen Hölle auf Erden. Körperlich geschändet und geistig an den Rand des Wahnsinns getrieben, gedeiht der Wunsch nach mörderischer Rache wie eine unheilvolle Saat in ihm. Das gewählte Setting, angelehnt an die klassischen Wände der Gefängniskunst, trifft schon mal genau meinen Geschmack. Eine Umgebung, die so beklemmend ist, dass man förmlich spürt, wie einen die (unsichtbaren) Mauern des Gefängnistrakts einengen. Doch was verbirgt sich hinter diesen Mauern?! Positiv ist, dass das Charakterrepertoire vom Autor bewusst klein gehalten wurde, was dem Leser erlaubt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die monotone Horror-Existenz im besagten Gefängnis! Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber mal ehrlich, wer von uns will schon über ein rosarotes Leben im Gefängnis lesen? Ich jedenfalls nicht! Die Story regt einen somit zum Nachdenken an und als Leser stellt man sich immer wieder die Frage: Wie weit würde ich gehen? Wieviel könnte ich ertragen und wann wäre der Zeitpunkt, an dem es kein zurück gibt?! Weniger ist mehr, aber manchmal hätte ich mir irgendwie weitere Einzelheiten, mehr Details gewünscht, die das Ganze auch wirklich greifbar machen. Es bleibt zwar genügend Raum für Spekulationen aber ich hätte mir in Hinsicht auf die Hintergründe von allem einfach mehr Klarheit erhofft. Auch die Spannung verliert sich zwischenzeitlich immer wieder in den emotionalen Abgründen des Protagonisten. Die Beschreibung der Gefühlswelt gleicht ab und an eher einem langen Spaziergang durch einen düsteren Park als einer Achterbahnfahrt voller Nervenkitzel. Nichtsdestotrotz! Ausgerechnet inmitten der schwärzesten Trostlosigkeit des Insassen funkelt da immer wieder ein kleines Licht namens Luna. Für mich persönlich war sie die Verkörperung der Hoffnung, eine äußerst gelungene Versinnbildlichung in einer ansonsten düsteren Gefängnis-Welt. Auch das Ende ist meiner Ansicht nach sehr gut gewählt und überraschend positiv, trotz der vorangegangenen Tragik der Geschichte. Nehmt also den Schlüssel in die Hand, öffnet das Schloss das Buches und schon findet ihr euch selbst hinter den Gitterstäben von Marcus' Zelle wieder!
Der Verlag Redrum ist immer ein Garant für Horror, Blut und unsagbare Gewalt-Extasen. Auch bei diesem Buch war es so. Ein zu Unrecht Beschuldigter, der unvorstellbare Qualen aushalten muss. Ich habe mit Marcus mitgelitten und mir immer wieder gedacht "Gibt's doch gar nicht!" Punkteabzug gibt es leider für die ewige Opferrolle, da es irgendwann etwas zu oft und zu viel wurde. Ebenfalls fand ich den Fantasy-Effekt nicht so.. Kann man lesen, gibt aber auch bessere Redrum-Bücher.
Gutes Debüt
Vorweg sei gesagt, für ein Debüt ist dies ein wirklich tolles Buch. Allerdings hat es mich nicht komplett abgeholt. Das letzte Drittel hat sich für mich ziemlich in die Länge gezogen und das Ende war auch wenig überraschend oder herausragend. Es gibt blutige und eventuell für manche auch verstörende Szenen. Die Figuren konnte man sich auch sehr gut vorstellen. Auch wenn das im Grunde nicht das beste Buch überhaupt ist, man konnte es gut lesen und ich würde mich freuen, in Zukunft mehr von dem Autor zu lesen.
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Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung / Rezensionsexemplar ) Nicht Allein Autor: Dominik Rimm Verlag: Redrum Seiten: 290 ISBN: 9783959574051 Wie erschafft man ein Monster ? Wie bringt man einen Menschen dazu völlig dem Wahnsinn zu verfallen ? Schikanen, Spott, Demütigungen, Misshandlungen, Drohungen, körperliche Gewalt,... und all das widerfährt Marcus, der unschuldig in U-Haft sitzt. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Was ein Debüt! Hier hat Dominik Rimm ein Debüt im Horror Bereich geliefert das einen absolut packt. Nicht gruselig sondern einfach nur erschreckend, grausam und wirklich böse. Absolut nichts für schwache Nerven, aber das sollte denke ich klar sein, wenn man zu Büchern aus dem Redrum Verlag greift. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und die Geschichte um Marcus hat mich total mitgerissen, so dass ich durch die kurzen Kapitel durch gerauscht bin. Allerdings musste ich zum Teil bei wirklich heftige Szenen, das Buch mal kurz pausieren, um überhaupt wieder Luft zu bekommen. Also für Neulinge im Bereich der Extremliteratur ggf eher schwierig. Liebhaber werden diese Geschichte mögen. Das Ende [vom Ende] hat dann nochmal meine Seele gestreichelt und mich trotz allem gut schlafen lassen. . Fazit: „Nicht Allein“ ist ein absolut starkes Debüt im Extrem Horror Bereich – das Buch erzählt eine Geschichte die man nicht so schnell vergisst! Absolute Leseempfehlung – für die, die es vertragen.

gut gewähltes Setting, tolle Versinnbildlichung der Hoffnung, positives Ende
"Nicht allein" von Dominik Rimm ist wie ein grauer zersplitternder Spiegel, der uns einen unheilvollen Einblick hinter die Gitterstäbe einer Gefängniszelle gewährt. Was hinter den Mauern von Gefängnissen zwischen Wärtern und Insassen vorgeht, war für mich schon immer ein Rätsel... Worum es hier eigentlich geht?! Zu Unrecht beschuldigt und inhaftiert findet sich Marcus hinter Gittern wieder. Die anfängliche Hoffnung auf eine baldige Entlassung wird schon am ersten Tag grausam zerschmettert, als die brutale Realität gnadenlos zuschlägt. Marcus fällt einem sadistischen Spiel, bei dem Mithäftlinge und Wärter ihn in die schier bodenlosen Untiefen menschlicher Grausamkeit stoßen, zum Opfer. In kürzester Zeit wird sein Leben systematisch zur leibhaftigen Hölle auf Erden. Körperlich geschändet und geistig an den Rand des Wahnsinns getrieben, gedeiht der Wunsch nach mörderischer Rache wie eine unheilvolle Saat in ihm. Das gewählte Setting, angelehnt an die klassischen Wände der Gefängniskunst, trifft schon mal genau meinen Geschmack. Eine Umgebung, die so beklemmend ist, dass man förmlich spürt, wie einen die (unsichtbaren) Mauern des Gefängnistrakts einengen. Doch was verbirgt sich hinter diesen Mauern?! Positiv ist, dass das Charakterrepertoire vom Autor bewusst klein gehalten wurde, was dem Leser erlaubt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die monotone Horror-Existenz im besagten Gefängnis! Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber mal ehrlich, wer von uns will schon über ein rosarotes Leben im Gefängnis lesen? Ich jedenfalls nicht! Die Story regt einen somit zum Nachdenken an und als Leser stellt man sich immer wieder die Frage: Wie weit würde ich gehen? Wieviel könnte ich ertragen und wann wäre der Zeitpunkt, an dem es kein zurück gibt?! Weniger ist mehr, aber manchmal hätte ich mir irgendwie weitere Einzelheiten, mehr Details gewünscht, die das Ganze auch wirklich greifbar machen. Es bleibt zwar genügend Raum für Spekulationen aber ich hätte mir in Hinsicht auf die Hintergründe von allem einfach mehr Klarheit erhofft. Auch die Spannung verliert sich zwischenzeitlich immer wieder in den emotionalen Abgründen des Protagonisten. Die Beschreibung der Gefühlswelt gleicht ab und an eher einem langen Spaziergang durch einen düsteren Park als einer Achterbahnfahrt voller Nervenkitzel. Nichtsdestotrotz! Ausgerechnet inmitten der schwärzesten Trostlosigkeit des Insassen funkelt da immer wieder ein kleines Licht namens Luna. Für mich persönlich war sie die Verkörperung der Hoffnung, eine äußerst gelungene Versinnbildlichung in einer ansonsten düsteren Gefängnis-Welt. Auch das Ende ist meiner Ansicht nach sehr gut gewählt und überraschend positiv, trotz der vorangegangenen Tragik der Geschichte. Nehmt also den Schlüssel in die Hand, öffnet das Schloss das Buches und schon findet ihr euch selbst hinter den Gitterstäben von Marcus' Zelle wieder!
Der Verlag Redrum ist immer ein Garant für Horror, Blut und unsagbare Gewalt-Extasen. Auch bei diesem Buch war es so. Ein zu Unrecht Beschuldigter, der unvorstellbare Qualen aushalten muss. Ich habe mit Marcus mitgelitten und mir immer wieder gedacht "Gibt's doch gar nicht!" Punkteabzug gibt es leider für die ewige Opferrolle, da es irgendwann etwas zu oft und zu viel wurde. Ebenfalls fand ich den Fantasy-Effekt nicht so.. Kann man lesen, gibt aber auch bessere Redrum-Bücher.
Gutes Debüt
Vorweg sei gesagt, für ein Debüt ist dies ein wirklich tolles Buch. Allerdings hat es mich nicht komplett abgeholt. Das letzte Drittel hat sich für mich ziemlich in die Länge gezogen und das Ende war auch wenig überraschend oder herausragend. Es gibt blutige und eventuell für manche auch verstörende Szenen. Die Figuren konnte man sich auch sehr gut vorstellen. Auch wenn das im Grunde nicht das beste Buch überhaupt ist, man konnte es gut lesen und ich würde mich freuen, in Zukunft mehr von dem Autor zu lesen.







