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Substanzgebrauch wird oft als individuelles Problem beschrieben. Dieses Buch zeigt, dass er im Zusammenspiel von Wahrnehmung, Körper und sozialer Umwelt entsteht. Es untersucht, wie sensorische Belastungen, interozeptive Dynamiken und gesellschaftliche Normen Suchtverhalten prägen. Dabei wird deutlich, dass Substanzgebrauch nicht allein aus Entscheidungen entsteht, sondern aus komplexen Wechselwirkungen zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren.
Der Band verbindet neurobiologische Erkenntnisse mit kulturwissenschaftlichen Analysen. Er zeigt, wie Menschen Substanzen nutzen, um Reizüberflutung zu regulieren, Körperzustände zu verändern oder soziale Erwartungen zu bewältigen. Gleichzeitig macht er sichtbar, wie Ungleichheit, Stigma und institutionelle Strukturen beeinflussen, wer Unterstützung erhält und wer nicht.
Das Buch bietet ein mehrdimensionales Modell, das über klassische Erklärungen hinausgeht. Es richtet sich an Fachpersonen aus Psychologie, Sozialarbeit, Medizin und Kulturwissenschaft sowie an alle, die Substanzgebrauch in seinen sozialen und körperlichen Zusammenhängen verstehen wollen. Die Analyse eröffnet neue Perspektiven für Prävention, Beratung und gesellschaftliche Debatten.
ISBN9783339150288
PublisherKovac, Dr. Verlag
Publication Date07/31/26
Pages228
Main GenreSpecialized Books
Sub GenreMedicine
FormatSoftcover
LanguageGerman
Price81.10 €
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