Nanking Road
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Description
Book Information
Author Description
Anne C. Voorhoeve, geboren am 19. Dezember 1963, schrieb ihre erste Geschichte mit sechs Jahren. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Amerikanistik und Alter Geschichte arbeitete sie als Verlagslektorin, Drehbuchautorin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Anne C. Voorhoeve möchte jüngste Geschichte für ihre Leser erlebbar machen. Ihr erstes Jugendbuch "Lilly unter den Linden" erschien 2004 und verschaffte der Autorin sofort große Aufmerksamkeit. Seither hat sie mit ihren Romanen "Liverpool Street", "Einundzwanzigster Juli", „Unterland“ und „Nanking Road“ immer wieder unbekanntere zeitgeschichtliche Aspekte in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt und sich eine große Fangemeinde erschrieben. Ihre Bücher wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Buxtehuder Bullen und dem Batchelder Award 2013 für die amerikanische Übersetzung von "Liverpool Street" Anne C. Voorhoeve lebt in Berlin.
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„Stille lag über unserem Wagen, ich hätte nicht sagen können, was gespenstische war: der grausame Anblick, der sich uns bot, oder doch wir selbst - sprachlos auf offenen Ladeflächen mit unseren wenigen Habseligkeiten, Flüchtlinge mit Koffern und ohne Bleibe und doch in unvergleichlich besserer Verfassung als alle, die hier lebten.“ „Ich hielt den Atem an. Kindertransport. Ein Wort, dass ich leichthin sagen konnte, doch in diesem Augenblick wurde mir klar, dass ich gar nicht verstand, was es bedeutete - dass es wohl nur die wissen konnten, die dabei gewesen waren, und manche Pflegeeltern.“
Voorhoeve schafft es wie keine andere, einen in die Geschehnisse des 2. Weltkriegs einzuführen und schildert Grausamkeit und Menschlichkeit aus der Perspektive der anfangs zehnjährigen Ziska. Ich habe viel gelernt über die Schicksale der nach Shanghai emigrierten Juden und die Zustände für die dortige Bevölkerung während des japanisch-chinesischen Krieges. Diese Was-wäre-wenn-Erzählung ist mindestens so gut wie die Ausgangsgeschichte „Liverpool Street“. Sie zeigt auch, dass sich die unterschiedlichen Schicksale und Lebenswege nicht vergleichen lassen, spielt sich das Leben für Ziska nach der Verschickung mit dem Kindertransport nach London ganz anders, jedoch nicht weniger erschütternd ab, sodass meine Augen - angesichts des Leids durch faschistische Regime - bei beiden Romanen nicht trocken bleiben konnten.
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Anne C. Voorhoeve, geboren am 19. Dezember 1963, schrieb ihre erste Geschichte mit sechs Jahren. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Amerikanistik und Alter Geschichte arbeitete sie als Verlagslektorin, Drehbuchautorin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Anne C. Voorhoeve möchte jüngste Geschichte für ihre Leser erlebbar machen. Ihr erstes Jugendbuch "Lilly unter den Linden" erschien 2004 und verschaffte der Autorin sofort große Aufmerksamkeit. Seither hat sie mit ihren Romanen "Liverpool Street", "Einundzwanzigster Juli", „Unterland“ und „Nanking Road“ immer wieder unbekanntere zeitgeschichtliche Aspekte in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt und sich eine große Fangemeinde erschrieben. Ihre Bücher wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Buxtehuder Bullen und dem Batchelder Award 2013 für die amerikanische Übersetzung von "Liverpool Street" Anne C. Voorhoeve lebt in Berlin.
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„Stille lag über unserem Wagen, ich hätte nicht sagen können, was gespenstische war: der grausame Anblick, der sich uns bot, oder doch wir selbst - sprachlos auf offenen Ladeflächen mit unseren wenigen Habseligkeiten, Flüchtlinge mit Koffern und ohne Bleibe und doch in unvergleichlich besserer Verfassung als alle, die hier lebten.“ „Ich hielt den Atem an. Kindertransport. Ein Wort, dass ich leichthin sagen konnte, doch in diesem Augenblick wurde mir klar, dass ich gar nicht verstand, was es bedeutete - dass es wohl nur die wissen konnten, die dabei gewesen waren, und manche Pflegeeltern.“
Voorhoeve schafft es wie keine andere, einen in die Geschehnisse des 2. Weltkriegs einzuführen und schildert Grausamkeit und Menschlichkeit aus der Perspektive der anfangs zehnjährigen Ziska. Ich habe viel gelernt über die Schicksale der nach Shanghai emigrierten Juden und die Zustände für die dortige Bevölkerung während des japanisch-chinesischen Krieges. Diese Was-wäre-wenn-Erzählung ist mindestens so gut wie die Ausgangsgeschichte „Liverpool Street“. Sie zeigt auch, dass sich die unterschiedlichen Schicksale und Lebenswege nicht vergleichen lassen, spielt sich das Leben für Ziska nach der Verschickung mit dem Kindertransport nach London ganz anders, jedoch nicht weniger erschütternd ab, sodass meine Augen - angesichts des Leids durch faschistische Regime - bei beiden Romanen nicht trocken bleiben konnten.




